Kopenhagen für Kurzentschlossene

Oldenburgische Spuren in Dänemarks Hauptstadt

Rosenborg
Schloss Rosenborg. Copyright: Giuseppe Liverino / Visitcopenhagen

Die Arbeitsgemeinschaft Kulturtourismus der Oldenburgischen Land schaft bietet auch in diesem Jahr wieder eine Reise nach Kopenhagen an. Die Reise „Auf den Spuren der Oldenburger durch Kopenhagen“ findet vom 13. bis zum 17. September statt. Seit 1448 stellt das Haus Oldenburg die Regenten des Königreichs Dänemark. Außerdem wurde die Grafschaft Oldenburg zwischen 1667 und 1773 von dänischen Statthaltern verwaltet, weil die dänischen Könige damals auch Grafen von Oldenburg waren. Grund genug, sich von Oldenburg aus auf Spurensuche nach Kopenhagen zu begeben. Auf dem Programm stehen unter anderem die Kopenhagener Innenstadt, das Schloss Rosenborg mit den dänischen Kronjuwelen und dem Oldenburger Wunderhorn sowie Ausflüge zur Grablege der dänischen Könige im Dom von Roskilde und zu weiteren Zielen in der Umgebung Kopenhagens.

Kurzentschlossene können noch mitfahren. Informationen gibt es bei der Oldenburgischen Landschaft unter Tel. 0 44 1 – 77 91 816.

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Festival für buntes und offenes Friesland

sinti
Sinti Swing aus Oldenburg.

Das Gröschler-Haus Jever veranstaltet am 1. September 2018 unter dem Motto „buntes Friesland offen“ eine mehrstündiges Open-Air-Festival bei der Gaststätte „Waldschlösschen“, Addernhausener Straße 51, am Upjeverschen Forst. Der Eintritt ist frei.

Live-Musik satt von sechs Bands-, Kulturbeiträge und Informationsangebote unterschiedlicher Art sollen ein Forum des gegenseitigen Austausches schaffen, bei dem die Freude über die  Musik und das kulinarische Angebot im Mittelpunkt stehen. Wie Oswald Andrae, der jeversche Schriftsteller, es formulierte: „Kaamt tosamen – Begegnungen und Gespräche sind die kürzesten Wege der Verständigung“.

Der 1. September, Tag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939,  ist der Weltfriedenstag. In einer Zeit, in der überall eine gefährliche Renationalisierung voranschreitet, setzt das Gröschler-Haus, das Zentrum für Zeitgeschichte, ein Zeichen für Frieden und Integration und gegen Rassismus. „Nationalismus ist der Versuch, vor der Zukunft in die Vergangenheit zu entfliehen“, sagte Manfred Rommel. Diese Vergangenheit ist bekannt.

Das GröschlerHaus arbeitet in der Planung mit dem Freundeskreis der Sinti und Roma Oldenburg, den Integrationslotsen von Jever und Schortens, dem Jugendhaus Jever, dem Jugendparlament Friesland, dem Grafiker Andreas Reiberg, der Musikerinitiative Schortens, einzelnen Schulen und dem Wirteehepaar Esther und Thomas Tjarks vom „Waldschlösschen“zusammen.

Musikalisch gesehen wird es so bunt wie die gesamte Veranstaltung. Es spielen (in dieser Reihenfolge):

– Sinti Swing Oldenburg mit Barono Schwarz

– jam Junkies

– Iko Andrae – Eckhard Harjes – Andreas Bahlmann

– Lost Lines (die Rock-AG des Mariengymnasiums)

– GreaseTime Blues Band

– Hellhead