Pressemitteilung NOZ/mh:n vom 11. Mai 2026
Das Medienhaus BruneMettcker setzt auf gemeinsamen Zukunftskurs mit der NOZ/mh:n-Gruppe, die mit 50,01 % neuer Gesellschafter des Medienhauses wird. Eine strategische Neuausrichtung, die auf eine langfristige Partnerschaft auf Augenhöhe setzt.
Wilhelmshaven/Friesland – Das Medienhaus BruneMettcker stellt die Weichen für seine digitale und wirtschaftliche Zukunft. Zusätzlich zu einer umfangreichen Partnerschaft von Inhalten über Vermarktung bis zu Systemen und Verwaltung, wird die NOZ/mh:n-Gruppe (Osnabrück) vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bundeskartellamt mit 50,01 Prozent neuer Gesellschafter des Medienhauses. Ziel dieser neuen Partnerschaft ist es, die journalistische Qualität der beiden regional stark verankerten Medienmarken „Wilhelmshavener Zeitung“ und „Jeversches Wochenblatt“ langfristig abzusichern.
Der Anteilsverkauf folgt auf tiefgreifende Veränderungen in der Medienlandschaft im Westen Niedersachsens. Nachdem die bisherige Partnerin, die Nordwest-Zeitung in Oldenburg, Teil der Madsack Mediengruppe wurde, reagierte das Medienhaus BruneMettcker mit einer strategischen Neuausrichtung und setzt gezielt auf eine neue langfristige Partnerschaft mit der NOZ/mh:n-Gruppe, die eine wirtschaftliche und inhaltliche Weiterentwicklung auf Augenhöhe sicherstellt.
„Gesellschafter, der unsere Werte teilt“
„Kooperationen sind heute der entscheidende Faktor, um erstklassigen Journalismus zukunftsfähig zu organisieren“, sagt Helmut Loerts-Sabin, Geschäftsführer Medienhaus BruneMettcker. „Mit der NOZ/mh:n-Gruppe gewinnen wir nicht nur einen Partner, sondern auch einen Gesellschafter, der unsere Werte teilt und uns den Zugriff auf modernste Systeme und Prozesse sowie starke Unterstützung ermöglicht. So schaffen wir ein stabiles Fundament für unsere Angebote und können uns noch stärker auf unsere lokalen Kernkompetenzen konzentrieren.“ Jens Wegmann und Paul Wehberg, Geschäftsführer der NOZ/mh:n-Gruppe, betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir glauben fest daran, dass die Zukunft regionaler Medien in starken Allianzen liegt. Gemeinsam schaffen wir Zukunftssicherheit und ermöglichen es regionalen Medienpartnern, agil zu handeln und den Marktherausforderungen mit moderner Technologie zu begegnen.“
Bereits zum 15. April 2026 wurde die redaktionelle Kooperation neu aufgenommen: Seither beziehen die Titel des Medienhauses ihren überregionalen Mantelteil von der Unternehmensgruppe NOZ/mh:n. Leserinnen und Leser profitieren durch die Umstellung von einer deutlich erweiterten Berichterstattung mit Vielfalt und Tiefgang sowie einem erweiterten Content-Netzwerk, das unter anderem exklusive Inhalte der „Neuen Zürcher Zeitung“, des „Tagesspiegels“ sowie von „heise online“ integriert.
Schub für das digitale Portfolio
Neben der inhaltlichen Kooperation nutzt BruneMettcker künftig die Verwaltung und die technologische Infrastruktur der NOZ/mh:n-Gruppe. Dies umfasst nicht nur die Verzahnung von Produktionsprozessen und Layout-Standards, sondern auch einen deutlichen Schub für das digitale Portfolio. Das Angebot wurde bereits um moderne Formate wie den Kinderpodcast „Ole schaut hin“ und die dazugehörige interaktive Webseite erweitert.
Unverändert bleibt der Kern der Angebote: Die Redaktionen der „Wilhelmshavener Zeitung“ und des „Jeverschen Wochenblatts“ produzieren ihre lokalen Inhalte weiterhin eigenständig vor Ort für Wilhelmshaven, Jever und Friesland. Auch für Kunden und Leser ändert sich an den vertrauten Ansprechpartnern nichts. Die lokale Verankerung und die gewachsene Identität der Titel bleiben die zentrale Säule des Medienhauses BruneMettcker.