Neuer Vormann auf der „Otto Behr“

DGzRS verabschiedet Ingo Owen – Erwin Clausen ist sein Nachfolger

Wilhelmshaven – Die Freiwilligenstation Wilhelmshaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat seit Anfang Februar einen neuen Vormann. Erwin Clausen ist Ingo Owen nachgefolgt. Das teilte die DGzRS am Dienstag mit.

Der neue Vormann der OTTO BEHR, Erwin Clausen (2.v.r. mit seinem Team bei einer Spendenübergabe. Axel Kempe (2.v.l.) vom "Havencafé" warf den ersten Cent in ein neues Sammelschiffchen. Links Rettungsmann Günter Thoß, weiter v.l. der Leiter des Informationszentrums Nordwest, Hans-Joachim Katenkamp, Erwin Clausen und Rettungsmann Ernst-Reiner Linden. Foto: DGzRS

Owen schied Ende Januar  im Alter von 72 Jahren nach über 25 Jahren Engagement für die Seenotretter aus dem aktiven Dienst aus. Er hatte seine Tätigkeit als freiwilliger Rettungsmann im Juni 1985 in Wilhelmshaven begonnen, zunächst auf den Seenotkreuzern MINDEN und VORMANN STEFFENS. Seit Juli 1993 führte er als freiwilliger Vormann das Seenotrettungsboot OTTO BEHR.

Erwin Clausen ist wie sein Vorgänger ein erfahrener Rettungsmann. Seit März 1993 ist er freiwillig für das Seenotrettungswerk im Einsatz. Die Funktion des Vormanns übernahm er am 1. Februar 2012 von Ingo Owen.

Die Station Wilhelmshaven gehört zu den ältesten deutschen Seenotrettungsstationen. 1870 stationierte die DGzRS dort das erste Ruderrettungsboot. Heute zählt die Station rund zehn freiwillige Seenotretter. Sie sind im Notfall mit ihrem modernen 8,5-Meter-Seenotrettungsboot OTTO BEHR zur Stelle, um Menschen in Seenot schnell und professionell zu helfen. Nach wie vor wird die gesamte Arbeit der DGzRS ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen ermöglicht.

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SWR-Beitrag über den Canal du Midi

Der Friesenblog hat vor einiger Zeit den Canal du Midi vorgestellt. Am 26. Februar 2012 sendete der SWR einen wunderschönen Beitrag über das Bauwerk, das heute Weltkulturerbe ist. Hier geht’s zum Beitrag in der Mediathek und hier zum Reisebericht im Friesenblog

Der Canal du Midi bei Béziers, Südfrankreich. Foto: Helmut Burlager

Historiker Dr. Jürgen Schmädeke gestorben

Dr. Jürgen Schmädeke in Dangast.

Berlin/Jever – Im Alter von 74 Jahren ist in Berlin der bekannte Historiker Dr. Jürgen Schmädeke, Experte für den Reichstagsbrand und die Geschichte des Reichstages sowie für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus, gestorben. Dank familiärer Beziehungen nach Friesland hielt sich der Wissenschaftler und Journalist häufig in Jever auf. Ein Nachruf des Friesenblogs auf einen guten Freund auf nachfolgender Seite:

Zum Nachruf: Ein Kind der Küste und Kenner der Hauptstadt

Beiträge von Jürgen Schmädeke im „Tagesspiegel“ sind hier nachzulesen: Buchrezensionen

Onlinejournalismus – eine Wortklauberei

Onlinejournalismus – eine Wortklauberei. Ein interessanter Beitrag von Steffen Leidel

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