Pressefreiheit in Gefahr: Aktuelle Herausforderungen erforscht

Wissenschaftlerinnen der Jade Hochschule geben Publikation zu „Freiheit und Journalismus“ heraus

Wilhelmshaven. Der Terroranschlag auf Charlie Hebdo, die Inhaftierung von Deniz Yücel, die Medienangriffe von Staatschefs wie Erdogan oder Trump – die Bedrohung und die Grenzen von Freiheit im Journalismus gehören zu den großen aktuellen politischen Themen. Diesem Thema widmet sich auch das jetzt erschienene Buch „Freiheit und Journalismus“. Herausgegeben wird es von vier Wissenschaftlerinnen der Jade Hochschule: Prof. Dr. Andrea Czepek, Melanie Hellwig, Prof. Dr. Beate Illg und Prof. Dr. Eva Nowak in der Reihe „Aktuell. Studien zum Journalismus“ des Nomos-Verlages.

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Karikatur: Ruedi Widmer 

„Die aktuellen Ereignisse, aber auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die die journalistische Berichterstattung einschränken können, machen deutlich, dass unabhängiger, freier Journalismus als Voraussetzung einer funktionierenden Demokratie immer wieder verteidigt werden muss“, erklärt Czepek.

Wissenschaftler_innen verschiedener Disziplinen aus unterschiedlichen Ländern diskutieren in ihren Beiträgen die diversen Facetten von Pressefreiheit, wie beispielsweise „Freiheit und Politik“, „Autonomie und Qualität“ sowie „Internationale Perspektiven“. Was darf Journalismus? Was sollte Journalismus dürfen, und wo sind gerechtfertigte Grenzen der Freiheit? Welche Einflüsse behindern eine unabhängige Berichterstattung? „Die Artikel sind als Anstoß zu weiterer Diskussion und Forschung gedacht“, so die Herausgeberinnen. „Die komplexen Fragestellungen zeigen den Bedarf an handlungsleitenden, wissenschaftlichen Erkenntnissen in Journalismus.“

Das Buch „Freiheit und Journalismus“ basiert auf den Ergebnissen der Jahrestagung der Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), die 2016 an der Jade Hochschule stattfand. Die Beiträge wurden erweitert, ergänzt und aktualisiert.

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Weihnachten für alle

Jeder sollte die Freiheit haben, zu feiern oder nicht zu feiern.

„Ich wünsch’ dir ein schönes Weihnachtsfest“, sage ich zu dem jungen Mann, nachdem wir in der Kassenzone des Einkaufszentrums eine Weile geplaudert haben und uns nun verabschieden.

IMG_1393„Hmm …“, entgegnet er. „Danke. Wir feiern Weihnachten ja nicht.“ Ja, das war mir schon klar, denn der adrette, selbstbewusste Abiturient, der geradewegs auf ein Studium zusteuert, ist Muslim. Seine Eltern stammen aus dem Libanon. Durfte ich ihm trotzdem frohe Weihnachten wünschen? Hatte er mir nicht gerade erst erzählt, dass er abends zu einer Weihnachtsfeier mit seinen Freunden geht? „Ja, stimmt“, sagt er. „Ich habe sie sogar organisiert. Ich war diesmal dran.“ Er wünscht mir ebenfalls frohe Weihnachten und wir gehen unseres Weges.

Einige Tage später lese ich von der Schule in Lüneburg, die angeblich eine Weihnachtsfeier aus der regulären Schulzeit auf den Nachmittag verlegen musste, weil eine muslimische Schülerin Kritik am Singen christlicher Lieder geübt habe. Die sozialen Netzwerke und manche Medien machen eine Riesengeschichte daraus. In Wirklichkeit war es wohl etwas anders gewesen, die Schülerin hatte widersprochen, als eine Lehrkraft im Fachunterricht das Singen von Weihnachtsliedern ansetzen wollte. Sagt jedenfalls der Schulleiter.

War es klug von der Schülerin? Welcher Jugendliche im pubertierenden Alter ist schon klug? Und war es klug von der Lehrerin? Ich weiß es nicht.

„In Erziehung und Unterricht ist die Freiheit zum Bekennen religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen zu achten und auf die Empfindungen Andersdenkender Rücksicht zu nehmen“, heißt es im niedersächsischen Schulgesetz. Besser hätte man es nicht ausdrücken können. Es gilt schließlich beides: Religionsausübung muss möglich sein. Schulen können davon nicht ausgenommen werden. Doch ist dabei auch auf diejenigen zu achten, die anderen Glaubens oder gar nicht religiös sind. Niemand soll mich hindern, christliche Lieder zu singen. Aber es soll mich auch niemand zwingen. Jeder muss selbst entscheiden können, ob er Weihnachten feiert und zur Weihnachtsfeier geht. Oder ob er das eine tut und das andere lässt. Und wir alle könnten bei dem Thema entspannter sein.

Wenige Tage vor dem Fest erzählt mir eine Bekannte jesidischen Glaubens, wie sehr sich die ganze Familie auf Weihnachten freut. Das Zimmer, in dem die Geschenke liegen, ist seit Tagen verschlossen, den Schlüssel nimmt sie immer mit, wenn sie aus dem Haus geht. Die Kinder seien so gespannt und so neugierig, sagt sie. Jesiden feiern übrigens kein Weihnachten. Eigentlich.

(Dieser Beitrag von Helmut Burlager erschien zuerst am 23. Dezember 2017 im Jeverschen Wochenblatt)

Hannes word negenuntachentich – Feiern in Rahe und Berumerfehn

Autogrammkarte Hannes Flesner (2)Anlässlich des 89. Geburtstages des ostfriesischen „Schangsoniers“ Hannes Flesner finden gleich zwei Feiern statt. Am eigentlichen Geburtstag findet traditionell eine Zusammenkunft in der Gaststätte „Kukelorum“ in Aurich-Rahe statt. Die Feier in Berumerfehn ist am Folgetag.

Hannes Flesner, der am 8. Dezember 89 Jahre alt geworden wäre, starb 1984 im Alter von erst 55 Jahren. Er wurde bekannt mit Liedern wie „Bottermelk Tango“, „Nei hum, Rieka“ oder „Teewalzer“. Auch Jahrzehnte nach seinem Tod gibt es noch immer eine treue Fangemeinde – auch bei jüngeren Ostfriesen.

Während es für die Feierstunde im „Kukelorum“ keine Karten mehr gibt, gibt es für die erstmals im „Kompaniehaus“ in Berumerfehn stattfindende Feier noch Plätze. Dort beginnt die Veranstaltung unter dem Motto „Hannes un Grönkohl“ am Sonnabend (9. Dezember) um 19.30 Uhr (Anmeldungen unter 04936-91360).

 

„nordstory Spezial – Borkum“

Sendung am Sonntag, 26. November 2017, 20.15 Uhr im NDR-Fernsehen

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Kleinbahn auf der Nordseeinsel Borkum. Foto: Ostfriesland Tourismus GmbH

Von allen Ostfriesischen Inseln liegt Borkum am weitesten draußen im Watt. Rund zwei Stunden dauert die Fahrt mit der Fähre zur Insel mitten durch das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer.

Borkum ist gut 30 Quadratkilometer groß und bietet Hochseeklima und damit eine besonders gesunde Luft. In der Altstadt zeugen Zäune aus Walkinnladen von der Zeit der Walfänger auf Borkum.

Das Feuerschiff „Borkumriff IV“ liegt fest im Hafen. Es war einst ein schwimmendes Seezeichen und geht nur noch einmal im Jahr mit einer ehrenamtlichen Crew auf große Fahrt.

Eine Spezialausgabe der „nordstory“ am Sonntag, 26. November 2017, 20.15 Uhr im NDR-Fernsehen gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Insellebens im Sommer und zeigt Borkum in seiner großen Vielfalt. Sogar Inselkenner werden ganz neue Seiten entdecken.

In einem historischen Badewagen will Inselmalerin Nicole Wenning die „Kleinste Ausstellung der Welt“ eröffnen. Auf der Jagd nach Motiven ist sie auf der ganzen Insel unterwegs: im Nordsee Aquarium, bei der Inseldampflok „Emma“ und im Heimatmuseum Dykhus.

Am 26 Kilometer langen Sandstrand der Insel zieht es viele Urlauber in die Milchbuden. Das sind mobile Bretterbuden, die nur für die Sommersaison direkt auf dem Strand aufgebaut werden. Ralf Stonner verrät hier das Rezept seiner frischen Krabbensuppe, ein Verkaufsschlager bei den Leuten.

Muss man gesehen haben

Nathan_der_Weise_03Ein Theatererlebnis, das lange nachwirkt, beschert die Landesbühne Niedersachsen-Nord in dieser Saison mit Gotthold Ephraim Lessings Drama „Nathan der Weise“. Gestern Abend gastierte das Ensemble mit dem Klassiker in Jever und hinterließ beim Publikum am ausverkauften Dannhalm in jeder Hinsicht großen Eindruck: Eine großartige schauspielerische Gesamtleistung, aus der lediglich Johannes Simons als Nathan herauszuheben wäre, ein außergewöhnliches, durchdachtes Bühnenbild und ein Umgang mit Lessings „Dramatischem Gedicht in fünf Aufzügen“, der einen eigentlich sperrigen und antiquierten Text recht modern und jedenfalls verdaulich präsentiert. Das Thema selbst, der Wettstreit der großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam und die Frage, welche davon „wahr“ ist, könnte aktueller nicht sein.

Wer das Stück noch sehen möchte, hat an diesen Terminen noch die Gelegenheit:

Stadttheater Wilhelmshaven:
So, 03.12.2017 / 15.30 Uhr
Sa, 16.12.2017 / 20.00 Uhr
Fr, 02.02.2018 / 20.00 Uhr
Fr, 09.02.2018 / 20.00 Uhr

Im Spielgebiet:
Mi, 22.11.2017 / 19.30 Uhr / Aurich, Stadthalle
Mi, 29.11.2017 / 19.30 Uhr / Nordenham
Mo, 11.12.2017 / 19.30 Uhr / Leer, Theater an der Blinke
Do, 14.12.2017 / 20.00 Uhr / Wittmund, Aula Brandenburger Straße
Sa, 17.02.2018 / 19.00 Uhr / Papenburg, Forum alte Werft
Di, 06.03.2018 / 19.30 Uhr / Norderney, Kurtheater
Mo, 12.03.2018 / 20.00 Uhr / Vechta, Metropol-Theater
Di, 13.03.2018 / 11.30 Uhr / Vechta, Metropol-Theater

Friesland-Bücher

Buecher006Habe meinen Bücherschrank aufgeräumt. Vielleicht hat jemand Interesse an ein paar heimatkundlichen und literarischen Raritäten?

Carl Woebcken, Karl Fissen, Oswald Andrae, Wilhelmine Siefkes, Heinrich Wille, Wolfgang Heilscher, Arthur Eden-Sillenstede, Historien-Kalender seit den 1970er-Jahre und mehr.

Hier findet Ihr die Übersicht:
https://friesenblog.com/friesland-buecher/

Besucherrekord: Mehr als 30.000 Menschen beim Tag der Seenotretter an Nord- und Ostsee

Mehr als 30.000 Menschen haben sich heute, Sonntag, 30. Juli 2017, am Tag der Seenotretter über die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an Nord- und Ostsee informiert. Ihren Aktionstag hat die DGzRS in diesem Jahr zum 19. Mal veranstaltet, unter anderem auch in Wilhelmshaven, Horumersiel und auf Norderney.

2017-07-30 Tag der Seenotretter, Norderney (Foto NOUN)
Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“/Station Norderney mit Tochterboot „Johann Fidi“. Foto: DGzRS

Zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten besuchten dieses Mal mehr Freunde und Förderer der DGzRS „ihre“ Seenotretter als an allen vorherigen Tagen der Seenotretter seit der Premiere 1999. Die Besatzungen der rund 60 ihrer Seenotrettungskreuzer und -boote zeigten Rettungsübungen, luden zur Besichtigung an Bord ein und informierten über ihre vielfältige Arbeit.

Groß war das Interesse an den jüngsten Seenotrettungskreuzern: An den Liegeplätzen der im Dezember 2016 und Juni 2017 getauften „Berlin“/Station Laboe und „Anneliese Kramer“/Station Cuxhaven sammelten sich schon früh Besucher. Die meisten Gäste wiederum zählten die Stationen Fedderwardersiel (Niedersachsen), Maasholm, Laboe und Neustadt i. H. (Schleswig-Holstein), Timmendorf und Zingst (Mecklenburg-Vorpommern). Allein dorthin kamen jeweils 2.000 bis 3.000 Menschen. An einigen Orten erstreckte sich die Veranstaltung über zwei Tage.

Auf zahlreichen Stationen mussten die Seenotretter die Besichtigung ihrer Schiffe wegen Alarmierungen unterbrechen. Durchziehende Gewitterfronten und Starkwind brachten vor allem Wassersportler an diesem Wochenende in Schwierigkeiten. Die Besucher zeigten dafür viel Verständnis.

Für die Seenotretter, die den Tag mit der Unterstützung vieler freiwilliger Helfer ausrichten, hat der Tag eine große Bedeutung, um möglichst vielen Menschen ihre Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit zu demonstrieren und ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die DGzRS die ihr freiwillig anvertrauten Mittel verwendet. Denn die gesamte Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird nach wir vor ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge finanziert.

Ostfriesischer Kurier in Norden erscheint seit 150 Jahren

Der Ostfriesische Kurier in Norden feiert am 1. Juli sein 150-jähriges Bestehen. Die Zeitung erschien unter den Gründungsherausgeber Dietrich Gerhard Soltau am 1. Juli 1867 mit der ersten Ausgabe. Das Mutterunternehmen Soltau – heute SKN Druck und Verlag GmbH & CoKG – bestand schon als Buchdruckerei seit 1861 in Norden am Neuen Weg. 1868 folgte dann die erste Herausgabe der Norderneyer Badezeitung.

Der Ostfriesische Kurier war und ist seit 150 Jahren das wichtigste Produkt des Unternehmens. Im Norderland erreichen der Kurier und seine Schwesterzeitung auf Norderney mit einer verkauften Auflage von 13.000 Exemplaren einen Marktanteil von über 90 Prozent. Im Verlag SKN erscheint auch das Ostfriesland Magazin, weiter gibt es rund 100 verfügbare Buchtitel des SKN-Ostfriesland Verlages.

Die Geschichte des Ostfriesischen Kurier ist Zeitgeschichte der letzten 150 Jahre. Für die gesamte Ära liegen heute noch die Zeitungsbände vor, trotz zweier Weltkriege, Inflationszeit und langem Wiederaufbau. Bis heute sind in den 150 Jahren nur fünf Generationen der Unternehmerfamilie tätig gewesen. Die Zeiten waren wirtschaftlich nicht immer einfach.

Heute erscheint der Ostfriesische Kurier nicht nur als Printausgabe, sondern auch als E-Paper sowohl über die Homepage, als auch über eine mobile App für das Handy. Der Kurier verfügt beim Mutterunternehme SKN als einzige ostfriesische Zeitung noch über eine zwei sehr moderne Druckereien in Emden und Norden. Alle anderen ostfriesischen Zeitungen werden nicht mehr in Ostfriesland gedruckt. Auch das Ostfriesland Magazin wird bei SKN in Ostfriesland gedruckt.

Der Ostfriesische Kurier setzt auf seine lokale Kompetenz als Medium  des Norderlandes. 59 Mitarbeiter in Redaktionen, Anzeigen- und Vertriebsabteilung bringen sechs Ausgaben pro Woche heraus.

Der Utah-Teapot: Weltberühmte Kanne kommt aus dem friesischen Varel

TeapotIm Computer History Museum in Mountain View, Kalifornien (USA) steht im Spannungsfeld zwischen technischen Errungenschaften und grauen Röhrenmonitoren eine Teekanne, die in der Friesland Porzellanfabrik in Varel hergestellt wurde. Womit hat dieses alltägliche Objekt so viel Aufmerksamkeit verdient? Der Zufall will es, dass der damalige Doktorand Martin Newell an der University of Utah diese Teekanne im Jahr 1975 als eine der ersten dreidimensionalen Computeranimationen umsetzte. Seitdem hat sie auch über die Szene hinaus als „Utah Teapot“ Kultstatus erlangt. Zu sehen war sie in schon Animationsklassikern wie „Toy Story“ und den „Simpsons“. Manche kennen ihn auch noch aus dem Bildschirmschoner „3D-Pipes“ unter Windows 98, wo er gelegentlich auftauchte. In vielen Rendering-Programmen, wie sie von Designer/innen und Architekt/innen benutzt werden, ist die Teekanne als Prototyp einprogrammiert. An der University of Utah gibt es seit 2012 jährlich einen „Utah Teapot Rendering“-Wettbewerb.

Tatsächlich wird die Teekanne bereits seit 1954 in der Friesland Porzellanfabrik hergestellt und hat sich bis heute nicht verändert. Damals wurde der heutige Klassiker noch unter der Marke „Melitta“ verkauft, zu deren Konzern die Porzellanfabrik bis Anfang der 1980er Jahre gehörte. Bis vor Kurzem wusste niemand bei Friesland, dass die Kanne ein so bekanntes Objekt ist. Die Kanne hieß hier bisher nur „Haushaltsteekanne“. Auch Fans des Utah Teapots, die sich ein Original anschaffen wollten, konnten die Herstellerfirma nicht ausmachen.

Um die Kanne mit der besonderen Biografie gebührend zu feiern, spendet Friesland Porzellan einen „Utah Teapot“ an das Oldenburger Computer Museum. Dort wird sie direkt in die Ausstellung integriert. Die Rechner, mit denen in den 70er Jahren diese ersten Computeranimationen umgesetzt wurden, sind dort schon vorhanden.

Die Teekanne besteht aus glasiertem Porzellan und wird über das Gießverfahren mit hohem Handarbeitsanteil hergestellt. Erhältlich ist sie ab 18,90€ in Weiß, sowie in den Volumengrößen von 0,35 Litern, 0,8 Litern und 1,4 Litern. Das Original im Museum entspricht dem Volumen von 1,4 Litern.

Die Friesland Porzellanfabrik GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit rund 70 Mitarbeiter/innen im norddeutschen Varel, das sich seit über 60 Jahren auf die Herstellung von Porzellan- und Steingutgeschirr spezialisiert hat. Die Produkte werden unter einem Dach gefertigt, kontrolliert und versendet. Ein Großteil geschieht in Handarbeit. Die Firma wurde 1953 von Horst Bentz gegründet, um Gebrauchsgeschirr für die Marke „Melitta“ herzustellen. Seit 1982 wird der Name „Friesland“ auch für die Produkte benutzt. Zu den Klassikern zählen die Porzellan-Serie „Jeverland“ und das Ceracron-Service „Ammerland“, auch der Melitta- Porzellanfilter für den Handgebrühten Kaffeegenuss wird hier immer noch hergestellt. Die Produktpalette wird stets durch neue Dekore und Trendfarben ergänzt.