Pop Art aus Wilhelmshaven

FOTOPOPART – Eine Symbiose aus Foto-Design und Pop Art

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 1. Oktober 2015, 18.30 Uhr
in der Sparkassenzentrale am Theaterplatz

Text zur Ausstellung Sparkasse FOTOPOPART.inddKlaus Schreiber (Foto-Design) und Holger Mühlbauer (Grafik Design + Kunst) kennen sich nun länger als 15 Jahre und haben erstmals einen kreativen Prozess in Gang gebracht, um beide Kunstarten miteinander verschmelzen zu lassen, zur FOTOPOPART! Klaus Schreiber ist seit mehr als 40 Jahren als Foto-Designer in Wilhelmshaven und Friesland bekannt. Er ist ein renommierter Foto-Designer mit vielen Ausstellungen im In- und Ausland. Holger Mühlbauer ist schon von Kindesbeinen an kreativ im Bereich Grafik Design und Kunst. Er ist seit 1996 selbstständig und Inhaber der Agentur „Mühlbauer Design im Pförtnerhaus“ in Wilhelmshaven.

(c) Klaus Schreiber, Holger Mühlbauer
(c) Klaus Schreiber, Holger Mühlbauer

Kreischende Farben, wilde Farbspritzer auf alten Spanplatten, die wieder und wieder fotografiert, gemischt mit Real-Bildern in digitaler Kunstform zusammen gebracht werden. Das ist die Arbeitsweise von Schreiber und Mühlbauer für diese spezielle Kunstart. Diese neue Art besteht aus digitalen und manuellen Materialien, die letztendlich alle digital verarbeitet werden. Die limitierten Werke sind auf Leinenstoff mit 4 cm Keilrahmen in verschiedenen Formaten erhältlich.

Die Ausstellung läuft vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2015 in der
Sparkassenzentrale Wilhelmshaven, Theaterplatz.

(c) Klaus Schreiber, Holger Mühlbauer
(c) Klaus Schreiber, Holger Mühlbauer

Ostfriesland – vom Winde verwirrt?

Sendung „Wunderschön! Ostfriesland“ im WDR-Fernsehen

Moin – so begrüßt man sich in Ostfriesland zu jeder Tageszeit. Die Menschen in der nordwestlichsten Ecke von Deutschland gelten als wortkarg, verschroben und sogar ein bisschen einfältig. Aber stimmt das wirklich? Tamina Kallert reist durchs Land und überprüft das Vorurteil. „Wunderschön! Ostfriesland – vom Winde verwirrt?“ heißt es am Sonntag, 20. September, von 20.15 bis 21.45 Uhr im WDR-Fernsehen.

Ihnken2.jpgTamina Kallert trifft  interessante und clevere (Wahl-)Ostfriesen jenseits aller Witze: den Rechenweltmeister Jan van Koningsveld, den Ostfriesenkrimi-Autor Klaus-Peter Wolf, das „Wältmeisterteam“ im Schlickschlittenrennen, Neele Sinning, die mit plattdeutschen Videoclips auf YouTube Erfolg hat, und Borwin Bandelow, den Erfinder der Ostfriesenwitze. Und sie lernt ein Land der Superlativen kennen: Rysum hat eine der ältesten Orgeln und Surhusen den schiefsten Turm der Welt. Detern rühmt sich mit der schmalsten Autobrücke Europas, und in Campen steht der höchste Leuchtturm Deutschlands. In Ostfriesland sitzt der weltweit führende Hersteller von Windrädern. Und hier oben haben sogar die Kühe eine eigene Miss-Wahl.

Schauplatz der Ostfriesenkrimis

Seine Bücher heißen „Ostfriesenblut“ oder „Ostfriesenangst“, und seine Kommissare ermitteln in Aurich und Umgebung. Der erfolgreiche Krimiautor Klaus-Peter Wolf zeigt Tamina Kallert „sein“ Ostfriesland: Gemeinsam gehen sie auf Spurensuche.

Rechnen wie ein Weltmeister

Jan van Koningsveld ist Weltmeister im Kopfrechnen. Seine Lieblingsdisziplin: das Kalenderrechnen. Tamina Kallert trifft ihn in seiner Heimatstadt Emden, wo gerade die Schüler-Rechenmeisterschaften stattfinden, die Jan van Koningsveld 2007 ins Leben gerufen hat.

Der Erfinder der Ostfriesenwitze

Borwin Bandelow ist renommierter Angstforscher – und der Erfinder der Ostfriesenwitze. Tamina Kallert steigt mit ihm auf den höchsten Leuchtturm Deutschlands und fragt: Ist der ostfriesische Menschenschlag wirklich so verschroben wie in den Witzen?

Weitere Infos: wunderschoen.wdr.de

Landesbühne: Im Westen nichts Neues

Wer einmal in den Krieg zieht, wird ihn nie mehr los

Im_Westen_Teaser_05Kugelhagel, Panzerdröhnen und die nackte Angst ums Überleben. In seinem Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ schickt der Schriftsteller Erich Maria Remarque seinen jungen Protagonisten Paul Bäumer mitten in die Hölle des Ersten Weltkriegs. Gemeinsam mit seinen Klassenkameraden folgt Bäumer dem allgemeinen Kriegstaumel und findet sich in der Realität des Schützengrabens wieder. Am 5. September, 20 Uhr, kommt das Stück erstmals auf die Bühne im Stadttheater. Um 19.30 Uhr gibt es dazu ein Einführungsgespräch mit Regisseurin und Dramaturgin im Oberen Foyer.

Unter der Regie von Oberspielleiterin Eva Lange (Bühne & Kostüme: Gabriela Neubauer) zeigen die Schauspieler Aida-Ira El-Eslambouly, Mechthild Grabner, Sarah Horak, Ben Knop, Robert Lang, Christoph Sommer und Vasilios Zavrakis, was der militärische Drill und die Traumata des Krieges aus jungen Menschen werden lässt.

„Ihr geht doch mit, Kameraden?“, fragten 1914 Lehrer ihre Schüler – und keiner von ihnen ahnte, was sie an der Front erwarten würde: Schlafmangel, Unterernährung, Materialschlachten und Stellungskrieg. Die einzige Überlebensmotivation ist die Hoffnung auf Heimkehr – die Rückkehr in die Normalität.

Inspiriert von Sabine Würichs und Ulrike Scheffers Ausstellung „Operation Heimkehr“ im Deutschen Marinemuseum geht Regisseurin Lange der Frage nach, ob eine Rückkehr in den Alltag überhaupt möglich ist. Was machen Soldaten nach dem Krieg?

Weltweit sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Fast 3000 Bundeswehrsoldaten sind in Auslandseinsätzen. Ist es möglich, nach den Erlebnissen bei Verdun, in Afghanistan oder Bosnien-Herzegowina wieder in den Alltag zurückzukehren? Wer einmal in den Krieg zieht, wird ihn nie mehr los.

Karten für die Premiere am Sonnabend, 5. September, 20 Uhr im Stadttheater gibt es im Service-Center der Landesbühne, im Internet oder an der Theaterkasse unter 04421/9401-15. Weitere Vorstellungen in Wilhelmshaven am 23. September um 20 Uhr und 27. September, 15.30 Uhr im Stadttheater.