Auch 2011: Moin in Ostfriesland

Kostenloser Reiseführer stellt die Region zwischen Dollart und Jadebusen vor

Auf 85 Seiten präsentiert die Neuauflage des kostenlosen Reisemagazins „Ostfriesland – Der Reiseführer 2011“ wieder die gesamte ostfriesische Halbinsel. Ob für Familien, Radfahrer oder Kulturinteressierte – eine bunte Mischung aus Altbewährtem und Neuem informiert Gäste über die schönsten Ecken der Region und gibt Insider-Tipps zu verschiedenen Themen. Ein ausführlicher Serviceteil informiert zu An- und Abreise sowie zur Unterkunftssuche. Gleichzeitig hilft eine detaillierte Karte dem Gast, sich in der Region zurechtzufinden. Das Magazin unterstützt den Gast sowohl bei der Urlaubsplanung als auch direkt vor Ort.

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„Jedes Jahr sind wir begeistert, wie viele originelle Veranstaltungen und Ausflugsziele die Eigenarten Ostfrieslands, also das ganz besondere und typische Ostfriesland, für unsere Gäste erlebbar machen“, berichtet Kurt Radtke, Geschäftsführer der Ostfriesland Tourismus GmbH. Ob eine der vielen Veranstaltungen rund um das Thema Garten & Lebensart in den imposanten Ostfriesischen Schlössern und Schlossparks, Ostfriesensportarten wie Boßeln oder Padstockspringen oder Erlebnisse im UNESCO Weltnaturerbe, wie das Schollenbraten im Watt, viele Tipps im Magazin zeigen das Ostfriesland abseits der bekannten Touristenpfade.

Für jede Neuauflage recherchiert das Team der Ostfriesland Tourismus GmbH zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der örtlichen Tourismusstellen die besonderen Urlaubserlebnisse. Zu jedem Thema wird dabei eine Auswahl der vorgestellten Angebote vorgenommen. Eine komplette Übersicht aller Angebote eines Themenbereichs ist auf der Internetseite www.ostfriesland.de abrufbar.

Das Magazin „Ostfriesland – Der Reiseführer 2010“ kann ganz praktisch über die Telefon-Nummer 0491 – 91 96 96 60 oder unter www.ostfriesland.de bestellt werden. Ab Januar liegt das Magazin in den angeschlossenen fünfzig Tourist-Informationen Ostfrieslands aus.

DJV solidarisch mit dänischen Journalisten

Berlin – Nach dem geplanten Terroranschlag auf die dänische Tageszeitung „Jyllands-Posten“ hat sich der Deutsche Journalisten-Verband  solidarisch mit den dänischen Kollegen erklärt. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken erinnerte daran, dass die freie Meinungsäußerung ein Grundwert der Demokratie ist. Er rief die dänischen Journalisten und ihre Kollegen in anderen Ländern dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. „Berichten sie auch weiter frei. Jetzt erst recht!“

Die Pressefreiheit sei ohne die Freiheit der Karikaturisten nicht denkbar, sagte Konken. „Karikaturen gehören zu den wirksamsten Formen der Kritik in der Presse. Es ist nicht hinzunehmen, dass das Leben der Journalisten bedroht wird, weil ihre Zeitung Karikaturen veröffentlicht hat.“

Die Tageszeitung „Jyllands-Posten“ hatte 2005 zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed abgedruckt. Auf einen der Karikaturisten, Kurt Westergaard, war bereits vor zwölf Monaten in seinem Haus ein Mordanschlag verübt worden, dem Westergaard gerade noch entkommen konnte.

Quelle: Deutscher Journalisten-Verband, Pressemitteilung vom 30.12.2010

Etwas Kluges über den lieben Gott

Habe heute in der Berner Zeitung ein bemerkenswertes Interview mit dem Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel gelesen. Der sagt: “Ich weiß, dass es keinen Gott gibt, aber ich glaube an ihn.”  “Wie geht das?”, fragt die Interviewerin Lucie Machac. Darauf Peter Bichsel: “Nun, auch wenn es einen naturwissenschaftlichen Gottesbeweis gäbe, könnte ich ja immer noch sagen: Aber ich glaube nicht an ihn. Also kann ich auch sagen, es gibt keinen, aber ich mag ihn. Ich halte Religion für etwas Diesseitiges, eine wunderbare, uralte Erfindung von Menschen, und die Bibel für ein großartiges Buch, weil sie sich dauernd widerspricht. Wenn Gott ein Teil der Natur wäre, wäre mir das zu wenig, als Erfindung ist er viel großartiger.”

Peter Bichsel ist 75, er schreibt vor allem Kurzprosa und Kolumnen. Mit den Kurzgeschichten “Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen” gelang ihm 1964 der literarische Durchbruch. Das Interview erschien in der Berner Zeitung, Ausgabe vom 24. Dezember 2011, Seite 14.

Ernie, wiederentdeckt

Weihnachten mit Henri. Da entdeckt man so schöne Sachen wieder:

Quietscheentchen

Jahresrückblick im Video

Das Jahr 2010 im Film: Wochenblatt-Kameramann Jürgen Eden hat aus den vielen Beiträgen, die er im Laufe dieses Jahres für den Internet-TV-Kanal des Jeverschen Wochenblatts erstellt hat, die schönsten, interessantesten, lustigsten zu einem kurzweiligen Jahresrückblick zusammengestellt. Zu Wort kommen in dem Video mit einem Grusswort zum Jahreswechsel auch Landrat Sven Ambrosy und Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt. Viel Spass beim Zuschauen. www.youtube.com/wochenblatttv

Ein Vorweihnachtswunder in der Nordwestbahn

Eine wahre Geschichte, diese Woche zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven erlebt

Von Désirée Warntjen

„Das glaubt uns kein Mensch“, meint der Zugreisende, der gerade mit ein paar Freunden die Nordwestbahn verlässt. Auf seiner Heimfahrt Richtung Wilhelmshaven hatte der Mann eine halbe Stunde zuvor einfach nur ein bisschen adventliche Stimmung im Abteil schaffen wollen – und wurde mitsamt der weiteren Mitreisenden mit einem kleinen Vorweihnachtswunder beschert.

„Heute ist der vierte Advent, wollen wir nicht zusammen ein Weihnachtslied singen?“, hatte der Bahnfahrer vorgeschlagen. Erst zögerlich, dann stimmkräftiger wurde erst einmal sehr passend zur Landschaft, durch die man fuhr, „Leise rieselt der Schnee“ intoniert.

Beim Weitersingen stellte sich heraus, dass das Erste-Strophen-Syndrom auch unter den anwesenden Mitreisenden gravierend verbreitet war: Mehr als die jeweils ersten Zeilen bis zu einem Refrain brachte man nicht zustande. Eine junge Frau konnte helfen und zog ein Notenheft mit Weihnachtsliedern hervor. Nach zwei, drei Liedern tauchte dann die neugierige Frage auf, warum sie Weihnachtsnoten mit sich führte.

„Die Lieder habe ich in Osnabrück gespielt“, sagte sie und zauberte unter Jubelrufen eine Querflöte aus ihrer Tasche. Die nächsten Lieder sangen die Reisenden etwas leiser, damit der Flötenton zu hören war.

Das Ankunftsziel der Flötistin rückte in absehbare Nähe, das Instrument verschwand wieder in der Tasche – doch nun tauchte eine weitere Musikerin auf, mit einem Geigenkasten unter dem Arm. Bettelnde Blicke und Worte erweichten sie: Der Kasten wurde geöffnet, das Instrument ein bisschen nachgestimmt – und weiter ging das kleine Weihnachtskonzert, das zwei Dutzend Menschen, die sich überwiegend fremd waren, gemeinsam singen und lächeln ließ.

Am meisten hat der spontan wachsende Umfang des Konzerts den Initiator selbst überrascht. Und so wiederholt er beim Aussteigen noch ein paar Mal: „Das glaubt uns kein Mensch!“

Aus dem Jeverschen Wochenblatt vom 21. Dezember 2010

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Der Glasbehälter des Professors.

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