Ich habe Journalisten nie gemocht. Ich habe sie alle in meinen Büchern sterben lassen. (Agatha Christie) Zitate
Kategorie: Journalismus
Tag 307 | Breaking News
Nachrichtenwert ist oft bloß eine höfliche Umschreibung für die Marotten von Chefredakteuren. (Tom Rachman) Zitate
Tag 303 | Mark Twain
Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain) Zitate
Tag 285 | Festgenommen
Es ist ja nicht nur, dass die Türkei sich ganz offensichtlich weigert, den Kurden in Kobane zur Hilfe zu kommen. Sie fährt auch innenpolitisch einen harten Kurs gegen die Kurden. Heute sind drei Fotografen festgenommen worden, die aus Dyarbakir berichten wollten. Björn Kietzmann hat auf Twitter von seiner Festnahme berichtet. Mehr bei Spiegel online
Tag 275 | Prognose
„Der Kuchen wird kleiner. Irgendwann wird die gedruckte Tageszeitung vielleicht nur noch einmal wöchentlich erscheinen, irgendwann dann vielleicht gar nicht mehr auf Papier. Umso wichtiger, dass Leserinnen und Leser bis dahin gelernt haben, zu den starken Medienmarken zu greifen – und für unabhängigen Qualitätsjournalismus auch zu bezahlen.“ Sagt Medienwissenschaftler Günther Rager. Interessanter Beitrag hier auf Newsroom.de
Tag 271 | Jauch(e)
Nun gießen sie kübelvoll Jauche über Günther Jauch aus, weil ihm die Sendung am Sonntagabend mit dem Imam Abdul Adhim Kamouss so aus dem Ruder gelaufen ist. Und ich kann da überhaupt nicht mitreden, denn ich fand die Sendung von den ersten Minuten an so Sch……, dass ich einfach abgeschaltet habe. Pech gehabt, sonst dürfte ich auch lästern.
Tag 267 | Talken
Hab mich immer gefragt, warum in Talkshows immer dieselben Nasen herumsitzen. Der Tagesspiegel hat die Antwort: Wie kommt man eigentlich in eine Polit-Talkshow?
Tag 266 | Egotrip
Ausbeutung und immer schlechtere Arbeitsbedingungen kompensieren Journalisten heutzutage, indem sie ihre Eitelkeit befriedigen. Durch immer mehr Ich-Geschichten. Sagt Michael Sontheimer in der taz. Interessanter Artikel:
Tag 264 | Übergeben
Mich persönlich befremdet ja immer, wenn Marietta Slomka an „Heinz“ übergibt. Und der dann die Nachrichten vorliest. Insofern spricht mir der Beitrag von Hans Hoff im Medienmagazin DWDL aus der Seele. Ich übergebe mich- vom Unsinn der Schalten
Tag 262 | Abschied
Aufhören zu können, wenn es nicht mehr geht, das ist nicht jedem vergönnt. Nicht nur, aber gerade auch Journalisten laufen Gefahr, ein beachtliches Lebenswerk am Ende ins Lächerliche zu verlängern, weil sie nicht sehen, dass sie der Aufgabe mental wie manchmal auch physisch nicht mehr gewachsen sind. Bitter, wenn einer dann am Ende alles verliert, das Selbstwertgefühl ebenso die Hochachtung der anderen, und sich selbst zur tragischen Figur macht. Es gibt aber auch die anderen, die erkennen, dass alles seine Zeit hat (was man für sich selbst später dann auch erhofft). So einer ist der große Feuilletonist Fritz J. Raddatz, der soeben seinen Abschied vom Journalismus erklärt hat. Respekt für einen Großen unserer Zunft. Die Welt | Kultur
