Kniphausen: Ausstellung erinnert an Jörg Immendorff

Ein Malerfürst auf der Burg

friesenblog-screenshot2017 ist nicht nur das Lutherjahr. Im Mai jährt sich auch der Todestag von Jörg Immendorff zum zehnten Mal. Die Stiftung Burg Kniphausen nimmt dies zum Anlass, mit einer Ausstellung an den großen deutschen Künstler zu erinnern. Unter dem Titel „Jörg Immendorff – Alles was Ihr von mir bekommt – Graphische Werke“ werden vom 26. Februar bis zum 23. April 2017 neben Graphiken auch Skulpturen gezeigt. Die Eröffnung ist am Sonntag, 26. Februar, um 17 Uhr.

Immendorff, 1945 im niedersächsischen Bleckede geboren, war Hauptschullehrer, bevor er nach Abschluss der Kunstakademie Düsseldorf zu einem der bekanntesten Maler im Nachkriegsdeutschland avancierte. Einen Platz in der jüngeren Kunstgeschichte sicherte er sich mit seinem Bilderzyklus „Café Deutschland“, an dem er von 1977 bis 1983 arbeitete.

Die großformatigen Bilder befassen sich mit der Teilung des Landes und deren Auswirkung auf Kunst und Gesellschaft. In expressiven Szenerien begegnen sich historische und zeitgenössische Künstler, Politiker und Prominente. Zeit seines Lebens verkörperte der exaltierte Malerfürst Immendorff übrigens perfekt das Klischee des exaltierten Bohemien zwischen Genialität, Triebhaftigkeit und tragischem Ende.

Auf einen Blick

Künstler: Jörg Immendorff

Ausstellungstitel: „Jörg Immendorff – Alles was Ihr von mir bekommt – Graphische Werke“

Daten: 26. Februar bis 23.April 2017

Ort: Burg Kniphausen

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