Lions Clubs unterstützen die Seenotretter

Tonnen an Münzen für den guten Zweck

Jever – Seit der Einführung des Euro klimpern nicht mehr ganz so viele Fremdwährungs-Münzen in den Portemonnaies von heimkehrenden Urlaubern, doch immer noch bringen Reisende genug Hartgeld aus fremden Ländern mit nach Deutschland, dass sich das Einsammeln lohnt. Das tut der Lions-Club Jever unter der Federführung seines Mitglieds Udo König seit mittlerweile mehr als 25 Jahren, und die Spendenbüchsen mit dem Logo der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die König in Bankfilialen aufstellt, werden immer noch gut gefüttert.

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Die Lions-Präsidenten Jan Scherf (Jever) und Henk Zilverberg (Emmen) sowie der Clubbeauftragte für die DGzRS-Sammlung Udo König übergaben dem Leiter des Informationszentrums Nordwest der DGzRS, Hans-Joachim Katenkamp, eine Spende von 3250 Euro für die Arbeit der Seenotretter. Foto (c): Helmut Burlager

Der Präsident des Lions-Clubs, Jan Scherf, übergab dem Leiter des Informationszentrums Nordwest der DGzRS, Hans-Joachim Katenkamp, am Mittwochabend in Jever eine weitere große Spende der Lions. Die hatten das ohnehin gute Ergebnis der Sammlung noch einmal aufgestockt, und die Freunde aus dem holländischen Partnerclub in Emmen, die Mittwoch in Jever zu Gast waren, spendierten 250 Euro obendrauf, sodass Katenkamp 3250 Euro für die Arbeit der Seenotretter in Empfang nehmen konnte. Im Laufe der Zeit hat die Sammlung der Lions einige Tonnen an Fremdwährung erbracht. Die Münzen werden bei einer englischen Firma gezählt und getauscht, und über die Jahre sind so mehr als 48000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen.

Die DGzRS finanziert ihre wichtige Arbeit, bedrohten Menschen auf See rasche Hilfe zu bringen, ausschließlich aus Spenden. Die Fremdwährungsaktion der Lions läuft weiter. Ausländische Münzen, aber auch Eurobeträge können in die markanten Sammelschiffchen der DGzRS oder in die speziellen Sammeldosen der Lions bei den Banken eingeworfen werden. Hans-Joachim Katenkamp dankte allen Spendern und den Mitarbeitern von Banken in Friesland, die sich beteiligt haben.

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