Journalist aus Friesland ist neuer Leiter der Wirtschaftsredaktion beim RND in Berlin
Sieben Jahre berichtete er als Hauptstadtkorrespondent für die „Augsburger Allgemeine“. Zu Jahresbeginn ging es für Stefan Lange zurück zu seinen norddeutschen Wurzeln. Der aus Friesland stammende Journalist ist neuer Leiter der Berliner Wirtschaftsredaktion des Redaktions-Netzwerks Deutschland (RND).

Ein beruflicher Aufstieg im doppelten Sinne, denn Lange ist von seinem Büro bei der „Augsburger Allgemeinen“ im Haus der Bundespressekonferenz am Schiffbauerdamm nur zwei Stockwerke höher gezogen in die Räume des RND. Eine renommierte Adresse; das Redaktions-Netzwerk wurde 2013 als zentrale Mantelredaktion der Madsack-Mediengruppe (Hannoversche Allgemeine Zeitung) gegründet, es hat seine Büros in Hannover und Berlin und versorgt heute mehr als 100 Partner mit Inhalten für Tageszeitungen. Seit Jahresbeginn gehört die NWZ-Mediengruppe zu Madsack und ist damit ebenso Partner des RND wie das Jeversche Wochenblatt und die Wilhelmshavener Zeitung als Kooperationspartner der NWZ. Stefan Lange wird in Berlin künftig die Wirtschaftsberichterstattung verantworten.
Seine journalistische Laufbahn begann Lange, der in Sande geboren wurde und in Schortens aufgewachsen ist, Anfang der Neunzigerjahre beim Jeverschen Wochenblatt, zunächst als freier Mitarbeiter für die Jugendseite, dann nach einem Volontariat als festangestellter Redakteur. Mit seiner Kollegin, Lebensgefährtin und heutigen Ehefrau Wiebke Eden ging er vor 25 Jahren nach Berlin, arbeitete für verschiedene Nachrichtenagenturen und schließlich ab 2018 für die Zeitung aus Bayern. „Im März werde ich 59 Jahre alt. Es ist eine schöne Herausforderung, noch einmal etwas anderes zu machen“, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung. Er freue sich sehr darauf, die Wirtschaftsredaktion zu leiten. „Kanzler Friedrich März hat schließlich erklärt, dass alles mit der Wirtschaft steht und fällt. Im Moment fällt er eher. Wir werden sehen.“
Für Stefan Lange schließt sich damit auch ein Kreis. In die friesische ei
Heimat hält er zusammen mit seiner Frau Wiebke bis heute enge private und familiäre Kontakte. „Was mich sehr freut“, so Lange: „Da die Mantelseiten für das Jeversche Wochenblatt von der NWZ geliefert werden und die nun auch zum RND gehört, schreibe ich in Zukunft wieder für meine liebe Heimatzeitung, bei der alles angefangen hat.“ Man wird seinen Namen in Friesland in Zukunft wohl wieder öfter lesen.