Tag 94 | Leben und Tod

Ein junger Fotograf, der sich in der Wochenblatt-Redaktion die ersten Sporen verdiente, bevor er in die weite Welt aufbrach, bat mich an einem der letzten Arbeitstage, ihm dabei behilflich zu sein, bei der Bundeswehr für Afghanistan akkreditiert zu werden. Ich versuchte nicht wirklich, es ihm auszureden, aber ich habe mir auch keine Mühe gegeben, sein Ansinnen zu unterstützen, Kriegsfotograf zu werden. Er ist dann ein großartiger Porträtfotograf geworden, der wunderschöne Frauen wunderschön ins Bild setzt. Als ich gestern die Nachricht vom Tod der Kriegsfotografin Anja Niedringhaus in Kabul las, habe ich wieder an den jungen Kollegen gedacht. Er hätte sicher Erfolg gehabt, wäre er den zuerst eingeschlagenen Weg gegangen. Ich bin froh, dass er es anders gemacht hat.

Afghanistan und die Folgen für die Psyche

Der Einsatz in Afghanistan bleibt nicht ohne persönliche Folgen für die Soldatinnen und Soldaten, die die Bundesrepublik Deutschland an den Hindukusch schickt. Über den Soldatenalltag in Afghanistan aus der Sicht von Psychologen berichtet “report psychologie” in diesem Beitrag:

http://www.report-psychologie.de/aktuell/2011/06-01.html

Das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr (SOWI) führt im Rahmen der Studie »ISAF 2010« eine sozialwissenschaftliche Begleitung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan durch. Ziel ist es, Erkenntnisse über Einstellungen und Belastungen von Soldatinnen und Soldaten und die einsatzbedingten Entwicklungen zu gewinnen, um deren Einsatz- und Durchhaltefähigkeit realistisch beurteilen und gegebenenfalls verbessern zu können. Darüber sprach Christa Schaffmann für “report psychologie” mit einem der beteiligten Wissenschaftler, Dr. Phil Langer.

Etwas über Bildung, Schulstifte, Gastfreundschaft und so’n Zeug. Aus Marmol. Das liegt in den Bergen….

Etwas über Bildung, Schulstifte, Gastfreundschaft und so’n Zeug. Aus Marmol. Das liegt in den Bergen…..

Afghanistan. Ein Reisebericht von Ulrich Kasparick