„Big Jim“ spielt wieder für das Hospiz

Benefizveranstaltung am 9. März im „Jever Fass“

Jever – Rocksongs mit Seele – die Band „Big Jim“ gibt am Sonnabend, 9. März, um 20 Uhr in der Partyhalle vom „Jever Fass“ am Alten Markt in Jever ein Benefizkonzert zugunsten des Friedel-Orth-Hospizes. Der Eintritt von 5 Euro fließt vollständig der Arbeit dieser jeverschen Einrichtung zu.

"Big Jim" gibt am 9. März in der Partyhalle des "Jever Fass" in Jever ein Benefizkonzert zugunsten des Jeverschen Hospizes.
„Big Jim“ gibt am 9. März in der Partyhalle des „Jever Fass“ in Jever ein Benefizkonzert zugunsten des Jeverschen Hospizes.

Die Rockband wird den Hospizgedanken damit schon zum zweiten Mal tatkräftig unterstützen, schon im vergangenen Jahr gab es ein Konzert. In diesem Jahr hat die Band den Lions Club Jever mit ins Boot genommen, der sich um die Organisation des Benefiz-Abends und um den Getränkeverkauf kümmert. Auch der Erlös daraus geht vollständig ans Hospiz.

„Big Jim“, das sind Ralf Utler (Keyboard), Sandra Lindemann (Gesang), Volker Weiß (Gitarre), Albert Eckardt (Bass), Jürgen Düren (Gitarre) und Ralf Thaden (Schlagzeug). Sie spielen mit ihrer Sechs-Mann-Besetzung kraftvoll und filigran zugleich ihre selbst komponierten und arrangierten deutsch- und englischsprachigen Rocksongs. Die Band wurde 2009 gegründet und unterscheidet sich auch und gerade mit Sängerin Sandra Lindemanns exzellenter Stimme von anderen Rockbands, die meist männliche Stimmen haben.

„Big Jim“ macht innovative Rockmusik in erster Linie zum Zuhören, weshalb der Raum auch teilweise Sitzgelegenheiten bietet. Zwei Stunden Konzert mit Seele: Lebensweisheiten, Herz- und Schmerzgeschichten, Kurioses und Kritisches werden in strammen Beats sowie in einigen Balladen dargeboten. Lebenserfahrene Musiker spielen ihre Songs mit Spaß an der Sache, ohne Profilierungssucht, ohne nachgestellte Posen und Narrenkostüme. Und „Big Jim“ stellt sich mal wieder gerne in den Dienst der guten Sache.

Vorbesprechung für das Benefizkonzert am 9. März. Von links Oliver Jache, Wirt vom "Jever Fass", Jürgen Düren von der Band "Big Jim", Manfred Schmiga vom Lions Club Jever, Hospiz-Leiterin Irene Müller und Heinz Kurt Schmitz vom Lions Club Jever.
Vorbesprechung für das Benefizkonzert am 9. März. Von links Oliver Jache, Wirt vom „Jever Fass“, Jürgen Düren von der Band „Big Jim“, Manfred Schmiga vom Lions Club Jever, Hospiz-Leiterin Irene Müller und Heinz Kurt Schmitz vom Lions Club Jever.

Die Pflegedienstleiterin des Hospizes, Irene Müller, freut sich sehr über die Initiative der Band „Big Jim“ und das Engagement des Lions Clubs Jever, der im vergangenen Jahr bereits einen stattlichen Betrag aus dem Erlös des Lions-Weinstandes auf dem Altstadtfest ans Hospiz überwiesen hatte. Sie bedankte sich in einem Vorgespräch mit Jürgen Düren von „Big Jim“ und den Organisatoren Manfred Schmiga und Heinz Kurt Schmitz vom Lions Club Jever besonders auch bei Gastwirt Oliver Jache, der seine Partyhalle am 9. März kostenlos für den guten Zweck zur Verfügung stellt.

Big Easy: Abschiedskonzert am Sonnabend

Um allen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, sagt Claus Fischer es gleich am Anfang: „Wir gehen nicht im Streit auseinander.“ Das wäre auch schade nach fast 20 Jahren Partnerschaft – auf der Bühne. So lange schon kennen sich Fischer (44) und Ingmar Viertel (44), die am morgigen Sonnabend zum (vorerst) letzten Mal gemeinsam auftreten.

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Claus Fischer, links, und Ingmar Viertel von “Big Easy”

Mit einem Abschieds- und Benefizkonzert ab 20 Uhr im „Café Maria“ bei Maurizio Esposito in der Großen Burgstraße sagt Ingmar Viertel seiner Band und den Fans von „Big Easy Acoustic“ adieu. Er wechselt zur Band „Black Jack“, wo er immer schon mal ausgeholfen hat. „Big Easy“ macht weiter, mit Claus Fischer und Dieter Schoon und ab Januar 2011 verstärkt um Claus Rettkowski und Yvo Herckelrath. Alles so Namen, die man in der Szene kennt, und eigentlich hat sowieso jeder schon mal mit jedem auf der Bühne gestanden.

Kein Wunder also, dass beim Abschiedskonzert morgen Abend Rettkowski und Herckelrath mit von der Partie sind und als Gäste einen Vorgeschmack auf das neue „Big Easy“ geben.

„Wir sind ja alle ein bisschen ruhiger geworden“, sagt Claus Fischer schmunzelnd. Aus seiner wilden Zeit sind die langen Haare geblieben, das ist er seinem Image als Metal-Rocker schuldig, auch wenn’s nicht so hundertprozentig zu seiner bürgerlichen Existenz als kaufmännischer Angestellter passt. 1979 stand er zum ersten Mal auf der Bühne. Heavy Metal war angesagt, und Fischer hatte die Röhre dafür: Er war und blieb ausschließlich Sänger.

Mit der Gruppe „Rave“ nahm er 1981 seine erste Single auf.  In dem Jahr lernte er auch Ingmar Viertel kennen, der im Sommer des Jahres bei „First Aid“ im Mariengymnasium spielte. Zusammen standen die beiden dann schon einmal für ein Jahr lang mit der Formation „Diamond Breaker“ auf der Bühne, unter anderem bei einem ausverkauften Konzert im Pumpwerk in Wilhelmshaven.

1985 gründete sich in Jever im damaligen „Studio Selznick“ (heute „Taverna“) die legendäre Band „Ballermann“, zu der Claus Fischer 1994 hinzustieß, ebenso Ingmar Viertel. Bis 1999 fuhren sie Erfolg um Erfolg ein, dann pausierten beide für eine ganze Weile, musizierten zwar, gaben aber keine Konzerte.</p><p>Ende 2007 gründeten Fischer und Viertel dann mit Dieter Schoon die Band „Big Easy Acoustic“, die in Jever regelmäßig in der Reihe „Treffpunkt Kirchplatz“ anzutreffen ist. Von Metal über Blues-Rock sind die „Dinos“ der friesländischen Musikszene inzwischen bei solide handgemachtem Akustik-Rock angekommen und haben ihr treues Publikum.

Das kriegt Samstagabend alles zu hören, was Viertel, Fischer, Schoon &amp; Co. im Laufe der Jahre so einstudiert und auf die Bühne gebracht haben. Gastwirt Maurizio Esposito serviert dazu einen Beviano Novello Italiano. Von jeder Flasche des roten Primeur-Weines gehen 5 Euro an die Kinderkrebshilfe.

Der Eintritt zu dem gemütlichen Konzertabend im „Café Maria“ ist frei.