Nordseereport: Die Ruhe und der Sturm

Sendung: Sonntag, 22. Februar 2015, 18.00 bis 18.45 Uhr im NDR Fernsehen

Leere Strände, viel Platz auf der Fähre und eine steife Brise: das macht den Winter an der Küste aus. Diese Ausgabe des „Nordseereports“ zeigt atmosphärisch das Leben im Winter zwischen Ruhe und Sturm.

NDR-Moderatorin Antje Wöhnke ist mit den Männern unterwegs, die auch bei meterhohen Wellen auf dem Meer unterwegs sind. Die Crew des Seenotrettungskreuzers „Hermann Marwede“ bunkert im Hafen von Cuxhaven Lebensmittel für einen tagelangen Aufenthalt auf See. Bis Helgoland bleibt Antje Wöhnke an Bord und blickt hinter die Kulissen des größten Seenotrettungskreuzers der Welt. Dabei erfährt sie mehr über die harten Einsätze in der Winterzeit. Danach erkundet sie die Stimmung auf der Hochseeinsel Helgoland.

Außerdem erklärt eine Insulanerin auf Norderney, warum das Schwimmen in der Nordsee gerade im Winter eine Wohltat ist. Der Hausmeister der niederländischen Festung Pampus schaut auf einer Insel, die nur im Sommer besucht werden kann, nach dem Rechten. Die Filz- und Wollkünstlerin Rebecca Geskus unternimmt einen Streifzug über die niederländische Insel Texel. Für ihre Objekte nutzt sie die Wolle der Texelschafe. Ein Sturmfotograf für Schiffe liegt auf der Lauer. Am Dollart startet eine große Zählung der Gänse, die sich im Winter dort niederlassen.

„Nordseereport: Die Ruhe und der Sturm“ ist zu sehen am kommenden Sonntag, 22. Februar, um 18 Uhr im NDR Fernsehen.

Tag 19 | Der Tod und das Meer

Mal wieder ein Fernsehtipp: Heute Abend, 18 bis 18.45 Uhr im NDR-Fernsehen: „Nordseereport: Der Tod und das Meer“. Dazu heißt es in der Programmankündigung: Wenn Herbst- und Winterstürme die Nordsee aufwühlen, kann es gefährlich werden an der Küste. Der heutige Nordseereport greift das Thema Lebensgefahr und Rettung auf. NDR-Moderatorin Antje Wöhnke nimmt an einer Seenotrettungsübung teil und macht die Erfahrung, wie schwierig es ist, Rettungsmittel in dem aufgewühlten Wasser einzusetzen. Alle Teilnehmer bekommen hautnah mit, wie wichtig es ist, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Zusätzlich begleitet ein Team des Nordseereports eine Übung der Rettungsflieger, die zum Einsatz kommen, wenn es auf einem Schiff Probleme gibt. Die Sendung erinnert an eines der schwersten Schiffsunglücke in der Deutschen Bucht. Bei starkem Seegang und Sturm sank 2006 der Fischkutter „Hoheweg“ in der Außenweser, vier Seeleute kamen dabei ums Leben. Der Kutter sank offenbar so schnell, dass die Besatzung keinen Notruf mehr absetzen konnte. Weitere Themen in der Sendung: Rettungshunde mit besonderem Spürsinn, das Wrackmuseum auf der niederländischen Insel Terschelling und der Krimiautor Klaus-Peter Wolf, der am Nordseedeich Inspiration für seine schaurigen Geschichten findet.