Latin Jazz bei der 13. Jade Jazz Jam

Wilhelmshaven – Die 13. Jade Jazz Jam geht am kommenden Wochenende im Biergarten des Kulturzentrums Pumpwerk in Wilhelmshaven über die Bühne.  Schwerpunktthema 2011 ist „Latin Jazz“.

Starten wird das diesjährige Programm am Sonnabend, 25. Juni , um 20 Uhr mit der Wilhelmshaven Big Band (WBB), liebevoll „Dubbleju Bi Bi“ genannt.
Die WBB spielt Jazz im Sound alter und neuer Meister wie z.B. Count Basie, Duke Ellington oder Peter Herbolzheimer. Das Repertoire reicht vom klassischem Swing bis hin zu Latin- und Rock-Jazz.
Die WBB ist eine reine Amateurband in der Trägerschaft des Jazzclubs Wilhelmshaven-Friesland, die mit 4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophonen und einer Rhythmusgruppe, bestehend aus Klavier, Bass, Gitarre und Schlagzeug sowie Perkussion, klassisch besetzt ist. Auch in diesem Jahr ist die Sängerin Britta Dinkelbach aus Bremen dabei.

wallstreet-dixies_hres Wall$treet Dixies.

Den Sonntag (26.Juni) eröffnet um 12 Uhr die Gruppe „Wall$treet Dixies“, deren Musik einen Querschnitt aus 50 Jahren Jazzgeschichte darstellt. Trotzdem bleibt in allen Arrangements, von „Sweet Sue“ bis „King Louis“ der typische, mal swingende, mal rockende, mal bluesige Sound der sechs Musiker erhalten.
„Down by the Riverside“ und „Eine Insel mit zwei Bergen“ sind zwei der gern gehörten Stücke aus dem umfangreichen Repertoire der Oldenburger Jazzband. Sechs erfahrene Musiker, die vor der Gründung vor 20 Jahren schon Banderfahrung in der Tanz- und Rockmusik und natürlich auch in Jazzbands sammeln konnten, präsentieren ein unterhaltsames und vielseitiges Programm, das von bekannten und weniger bekannten Titeln der New Orleans -, Dixieland- und Swingperiode bis zu Evergreens reicht, wobei Rock- und Blueselemente nicht zu überhören sind.
Die „Wall$treet Dixies“ spielen in der Besetzung: Rüdiger Wellbrock (Posaune & Gesang), Uwe Klappenbach (Klarinette), Frank Mönnich (Saxophon & Gesang), Martin Dams (Bass), Hans-Peter Verse (Banjo & Gitarre) und Alexander Wolff (Schlagzeug).

Ab 14.30 Uhr folgt dann der Themenschwerpunkt „Latin Jazz“, beginnend mit dem Auftritt von „Miss Groovanova„. Der Veranstalter schreibt dazu: “Lehnen Sie sich zurück und fliegen Sie mit uns nach Rio oder an den Strand von Itapoã! Nippen Sie an Ihrem Lieblingscocktail und genießen Sie die groovige Lässigkeit des Bossa Nova, eine Liebeserklärung an Brasiliens „New Beat“ der 60er Jahre: sanft und lyrisch, romantisch  und leidenschaftlich, von  tief  verzweifelt  bis  frech und  lebensfroh. Mit einem kräftigen Schuß Jazz!
Er  berührt  unsere  Herzen und  inspiriert  uns,  Ihnen eine Auswahl der für uns schönsten und interessantesten Stücke zu präsentieren. Lassen Sie sich verführen von den bekannten und unbekannteren Melodien der Helden desBossa Nova:  Tom Jobim,  João  Gilberto,  Toquinho,  Chico Buarque, Baden Powell u.v.a.  Spüren Sie die Poesie von Vinicius de Moraes, Silvio Cesar und Ary Barroso. Packen Sie Ihren Koffer und vergessen Sie die Tanzschuhe nicht!”
Die Musiker sind: Evelyn Gramel (voc/perc), Ralf Benesch (git/voc), Eftain Oscher (sax/flute/perc), Ralf Stahn (bass) und Stefan Ulrich (drums/perc).

In die Karibik geht es musikalisch ab 17 Uhr. Den Transport übernimmt „Rafi’s Latin Swing Combo„.
Swing ist das Gute am Jazz.  Swing ist die Stilrichtung des traditionellen Jazz, die gespielt wurde, bevor Jazz Kunst wurde. Wo Swing gespielt wird, muss nman die Musik nicht „verstehen“. Man kann man tanzen, sich unterhalten, ein gepflegtes Bier trinken und einfach gute Laune bekommen. Nicht unwesentlichen Anteil daran hat die Eigenschaft der Musik, die auch „Swing“ heißt, dieses gewisse Etwas, das Füße wippen und Finger im Takt auf Tische tippen läßt. Melodien, die man wieder erkennt, Soli, die mitreißen, Rhythmen, die zum mitswingen zwingen.
Swing, Blues, Dixie, Balladen, die wunderbaren Melodien vom Broadway und nicht zuletzt der Latin Jazz. Clubatmosphäre, nah dran am Publikum. Keine Experimente, der Jazz muss nicht neu erfunden werden. Musikmachen in der Tradition, ohne stilistische Scheuklappen. Musik für das Publikum – Classic Jazz. Musik von echten Musikern, aus dem Augenblick gespielt, weil die Musik ganz genau jetzt ganz genau so klingen muss.
„Rafi’s Latin Swing Combo“ sind Rafael Jung (Piano), Oliver Kuiper (Gitarre), Thomas Milowski (Bass) und Mathias Büsseler (Schlagzeug).

macondito_color_cmykDie Gruppe “MACONDITO”.

Das große Finale der diesjährigen Jade Jazz Jam startet um 19.30 Uhr mit „MACONDITO„, der Salsa-Truppe aus dem Pott.  Die 1988 gegründete Band hat sich im Laufe der Jahre zu einer der gefragtesten Salsa Bands in Deutschland und darüber hinaus entwickelt. Kopf der Gruppe ist der Dortmunder Bassist MARTIN SCHEER, der eine Reihe hervorragender Musiker um sich versammelt hat und die Band auf internationales Niveau und zu einem eigenen, unverwechselbaren Sound geführt hat.
Die deutsch-venezoelanische Rhythmusgruppe von MACONDITO mit den Percussionisten FELIPE „MANDINGO“ RENGIFO und RAFAEL VICENTE HIDALGO und den „german salsa all-stars“ THOMAS DEBLER(piano) und MARTIN SCHEER (bass) sucht in Europa ebenso ihresgleichen wie die deutsch-cubanische Bläsersection mit „AXELITO“ RIESENWEBER , GUIDO WELLERS und FRANK DULISCH (trumpets) , dem allround Saxophonisten PETER BRAND und dem Posaunisten REY ARDILES RUIZ , der schon in Cuba mit Bands wie RUMBAVANA und ORQUESTA REVE auf sich aufmerksam machte und wie MARTIN SCHEER und RAFAEL HIDALGO mit eigenen Kompositionen und Arrangements das Repertoire von MACONDITO prägt.

Dass MACONDITO längst auf einem internationalen Niveau „Salsa – made in Germany“ spielt, stellten die Musiker eindrücklich auf ihren zahlreichen Konzerten unter Beweis, u.a. in gemeinsamen Auftritten mit der cubanischen Super-Band Irakere oder dem „Rey Del Uumbao“ Eddie Palmieri.

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