Bluesman Ralph de Jongh gastiert in Neuenburg

  • Sonntag, 5. Mai 2019
  • Galerie S. Wachter, Neuenburg, Am Urwald 2
  • Konzert und Ausstellung
  • Eintritt 18,.50 Euro, Schüler 13 Euro
Quelle: Galerie S. Wachter

Ralph de Jongh gilt manchen als die größte Entdeckung in der niederländischen Blues-Szene des beginnenden 21. Jahrhunderts. In seinen Konzerten nimmt der „Bluesman“ die Zuhörer mit auf eine Zeitreise vom Blues der Zwanziger des letzten Jahrhunderts der amerikanischen Südstaaten bis zur Musik der Sixties von Keith Richards und Mick Jagger. Wie in Trance gewährt de Jongh seinem Publikum während seiner Konzerte und Aufnahmen Zugang ins Labyrinth seiner Seele. Der Singer/Songwriter ist Preisträger des Dutch Blues Award 2011 und der Dutch Blues Challenge 2014.

Nach Neuenburg, wo er am kommenden Sonntag, 5. Mai 2019, um 19.30 Uhr in der Galerie Sonja Wachter auftreten wird, kommt Ralph de Jongh jedoch nicht nur mit seiner Musik, sondern auch mit seinen Bildern, denn das Multitalent ist auch Maler expressiver, farbenfroher abstrakter Gemälde und Pastellzeichnungen, die oft einen Bezug zu seiner Musik haben. In der aktuellen Ausstellung bei S. Wachter (Am Urwald 2, Neuenburg) sind neben Werken de Jonghs auch neue Arbeiten von Sonja Wachter und Dagmar Hauswald zu sehen.

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„Swinging Lok“ mit den Olaf King Allstars

Konzert am  Sonntag, 15. März, 11 bis 13 Uhr im Lokschuppen Jever

Die Reihe „Swinging Lok“ im jeverschen Lokschuppen ist bei Jazzfreunden längst mehr als nur ein Geheimtipp. Die letzten Konzerte waren durchweg ausverkauft. Und am 15. März gibt es das nächste Konzert, für das man sich rechtzeitig Karten sichern sollte. Denn wieder ist eine Band angesagt, die mit ihrem besonderen Musikstil Zeichen setzen wird und damit weit über Norddeutschland hinaus bekannt geworden ist.

Foto (c): Olaf King Allstars
Foto (c): Olaf King Allstars

Das Konzept dieser „Allstar Band“ um Olaf King hat sich bestens bewährt.  Die Gruppe hat sich  nicht auf die übliche Dixieland-Richtung festgelegt, sondern schaut sehr intensiv „über den Tellerrand“ hinaus. Diese Tatsache zeigt sich in der außergewöhnlichen Vielseitigkeit des Repertoires, in dem neben klassischem Oldtime-Jazz auch Swing, Bossa Nova, Rock’n Roll, Funk und auch einige Oldies Platz finden.

Olaf King als Bandleader ist für die Moderation zuständig, die auf Grund seiner jahrelangen Erfahrung als Entertainer entsprechend  professionell und humorvoll ist. Jeder Solist der Olaf King Allstars spielt in seiner jeweiligen Stammband bereits seit vielen Jahren, somit ist es für den Einzelnen immer wieder ein interessantes Erlebnis, in dieser Formation einen völlig anderen Klangkörper zu erleben. Dies spiegelt sich auch in der auffallenden Spielfreude der Musiker wider.  Das Motto „Jazz Entertainment“ wurde in den letzten Jahren um das Konzept „Jazz meets Pop“ erweitert. Hier werden Titel aus dem Bereich Popmusik im jazzigen Outfit präsentiert. „Wir wollen dadurch Menschen erreichen, die immer schon Jazz-Fans waren, es nur noch nicht wussten“, so der Bandleader Olaf King

Eintrittspreis: 12 € | Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Am Kirchplatz, Jever Marketing +Tourismus GmbH,

Jeversches Wochenblatt oder über das Künstlerforum Jever, Ticketersvice www.kuenstlerforum-jever

Musikalischer Sommer in Ostfriesland

Zwei Weltstars, zwei Festivalhighlights 2015: Midori und Jan Vogler spielen beide beim 31. Musikalischen Sommer in Ostfriesland. 
Musikalischer Sommer LogoDie Termine stehen fest. Vom 24. Juli bis 16. August 2015 bringt der Musikalische Sommer 24 Tage lang internationale Spitzenensembles, Ur- und Erstaufführungen, preisgekrönte Nachwuchskünstler und gefeierte Weltstars auf die Bühne und löst sein Versprechen ein: Grammy-Preisträgerin Midori kommt. Im vergangenen Jahr hatte die Stargeigerin das Eröffnungskonzert zum 30. Festivaljubiläum aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. In der neuen Spielzeit kommt sie mit dem Pianisten Özgür Aydin und neuem Programm nach Emden in die Neue Kirche.
Fest steht auch ein weiteres Highlight: Es gibt ein Wiedersehen mit  Jan Vogler. Der Weltklassecellist eröffnet ein neues Kapitel der Reihe „Schlosskonzerte“, diesmal im Schloss Oldenburg,
einem neuen Spielort des Musikalischen Sommers, im Duo mit dem Pianisten Iwan König. Vogler wurde zuletzt als „Instrumentalist des Jahres (Cello)“ mit dem Echo Klassik 2014 ausgezeichnet.
Das vollständige Programm des 31. Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit rund 30 Konzerten von Klassik über Barock und Jazz bis Weltmusik und vielen weiteren Highlights erscheint im Frühjahr.

Jazz-Benefizkonzert für das Friedel-Orth-Hospiz Jever

Old Marytown Jazzband spielt am 11. Januar im Lokschuppen

Foto (c): Old Marytown Jazzband
Foto (c): Old Marytown Jazzband

Jazz fürs Hospiz. Die Old Marytown Jazzband tritt an diesem Sonntag, 11. Januar 2015, um 11 Uhr im Kulturzentrum Lokschuppen in Jever auf. Der Erlös des Jazz-Frühschoppens fließt der Arbeit des Friedel-Orth-Hospizes in Jever zu. Karten gibt es für 12 Euro im Vorverkauf.

Die Old Marytown Jazzband hatte ihren Ursprung schon im Jahre 1959, als die Band in Jever als Schülerband am Mariengymnasium Jever gegründet wurde. Sie existierte allerdings nur zwei Jahre. 1997 – also nach über 30-jähriger Pause – wurde die Band wieder ins Leben gerufen und erfreut seitdem in regelmäßigen Abständen die Freunde der ewig fröhlichen alten Jazzmusik.

Old M arytown 2Im Mittelpunkt der Auftritte stand aber nicht nur die Musik, sondern stets auch der Gedanke, kulturelle und soziale Projekte in der Region und darüber hinaus zu fördern. So wurde gleich beim allerersten Konzert der Band im Jahre 1998 Geld für die heute noch vorhandenen Tische und Stühle im Lokschuppen Jever eingesammelt, wie überhaupt der Lokschuppen ganz wesentlich im Fokus der Benefizveranstaltungen stand. Aber auch die Lebensweisen Schortens, ein Projekt von Opportunity International in Ghana und in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Varel-Friesland sowie dem Lions Club Jever zahlreiche andere Projekte aus der Region wurden gefördert. Das Motto war, doppelte Freude zu bereiten, zum einen durch die Musik und zum anderen durch Spenden für einen guten Zweck.

Die Band hat sich in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit zwar sehr rar gemacht, ist aber weiter federführend bei der Organisation der Reihe Swinging Lok und versteht es dabei immer wieder besondere Akzente zu setzen. Und das möchte die Band auch jetzt wieder tun und ist der Bitte des Hospizfördervereins nach einem Benefizkonzert gefolgt.

Am 11. Januar ist es so weit. Mit dabei sind die sehr vielseitigen Bläser an der Front mit Werner Britz (Trompete, Posaune, Saxofon, Querflöte, Gesang) und Jacek Witkowski (Klarinette und Saxofon) und zur besonderen Freude der Band der VollblutmusikerHartwig Oldenettel (Akkordeon), der in den letzten Jahren immer wieder als gern gesehener Gast bei der old marytown mitgejazzt hat.  Wenn man dieses im Jazz eher ungewöhnliche Instrument so beherrscht wie Oldenettel, dann ist das Akkordeon für diese Art der Musik geradezu ein ideales Instrument.

Die Rhythmusgruppe wird angeführt von Liesbeth Blauuw, die sowohl den Kontrabass als auch das Sousaphon perfekt beherrscht und von Heiner Olech am Schlagzeug, der auch gerne fröhliche Gesangsstücke einstreut. – Und natürlich ist ein besonderes Highlight der Band die großartige Sängerin Sheila Heyartz , die liebevoll auch als Spatz von Jever bezeichnet wird.

Neben diesen sechs Stammmusikern sind auch die Oldies und Gründungsmitglieder der Band dabei, nämlich Heinz Unting am Banjo, der an diesem Tag Anne van der Waal ersetzt, und Jochen Ewald (Trompete, Posaune) der immer noch auch als Bandleader und Moderator mitwirkt und zusammen mit den anderen sieben Musikern den Zuhörern ein fröhliches und  abwechslungsreiches Programm bieten wird.

Vorverkauf: Jever Marketing +Tourismus GmbH, Schortens Touristik  –  Jeversches Wochenblatt in Schortens und Jever –  Volksbank Jever und Schortens oder im Lokschuppen.

Tag 364 | Laway

Die aktuelle Besetzung von LAWAY mit (v.l.n.r.): Keno Brandt, Tjado Ihmels, Petra Fuchs, Jörg Fröse, Jonas Rölleke und Gerd „Ballou“ Brandt. Foto: Artychoke.
Die aktuelle Besetzung von „Laway“  mit (v.l.n.r.): Keno Brandt, Tjado Ihmels, Petra Fuchs, Jörg Fröse, Jonas Rölleke und Gerd „Ballou“ Brandt. Foto: Artychoke.

Plattdeutsche Lieder und Friesen-Folk zum Winter mit der Folkgruppe „Laway“ – das gehört inzwischen unverzichtbar zur Zeit rund um den Jahreswechsel in den Kirchen auf der ostfriesischen Halbinsel. Und wie jedes Jahr seit 2003 gehen die friesischen Barden mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus alten Weihnachtsliedern und rhythmischer Volksmusik bis Maria Lichmeß (2. Februar) wieder auf Tour. Handgemachte Folkmusik, wunderschöne Melodien, tiefgehende Songtexte, Lieder, die nichts Düsteres haben, nichts Resignatives und auch nichts Trauriges – im Gegenteil: In ihrer Grundstimmung vermitteln die meisten Songs Hoffnung, Stärke, Standhalten, den Blick nach vorn – und das ist eben das ganz Besondere an „Laway“. Die Konzertreihe startet 2015 bereits am ersten Januarwochenende mit Auftritten in Carolinensiel (2. Januar), Hage (3. Januar, Hesel (4. Januar) und Schortens (5. Januar).

Zur Stammbesetzung von „Laway“ gehören seit 1996 Petra Fuchs aus Schortens, Gerd Brandt aus Neustadtgödens und Jörg Fröse aus Neuwesteel. Die ebenso vielfältige wie abwechslungsreiche Auswahl an Instrumenten umfasst neben der akustischen Gitarre u.a. auch noch Handharmonika, Bouzouki, Cister, Geige, Mandoline, Lowwhistle Als neue Mitglieder hinzugekommen sind der Düsseldorfer Jonas Rölleke, der mit seinem wunderbaren Violinenspiel bereits bei den Störtebeker- Festspielen glänzen durfte, und Tjado Ihmels aus Upgant-Schoot am Schlagzeug. Die musikalische Leitung der Band hat Keno Brandt, der mit Piano, Keyboard und seinem tollen Bass-Bariton die Arrangements bereichert. „Laways“ Liebe zu irisch-schottischen Klängen ist dabei nicht zu überhören, aber die sechs Musikanten haben einen ganz eigenen Stil kreiert, den Sie selber als Friesenfolk-Rock bezeichnen.

Übersicht LAWAY-WINTERLEED-Tour im Januar 2015

Fr. 2.1.            Carolinensiel 19.30 Uhr Deichkirche

Sa. 3.1.            Hage 19.30 Uhr St Ansgari-Kirche

So. 4.1.           Hesel 17.00 Uhr Ludgeri-Kirche

Mo. 5.1.          Schortens 19.30 Uhr St. Stephanus-Kirche

Sa. 10.1.          Düsseldorf 20.00 Uhr Maxhaus (Vvk. für 12,- im Maxhaus, Tel.: 0211 – 90 10 252)

So. 11.1.          Ochtrup 17.00 Uhr Ev. luth. Kirche (Vorbestellungen über Tel.: 02553 – 983 77)

Fr. 16.1.          Rellingen 20.00 Uhr Rellinger Kirche

Sa. 17.1.          HH-Altengamme 19.30 Uhr Nicolai-Kirche

So. 18.1.         Wittmund 17.00 Uhr Nicolaikirche

Fr. 23.1.          Wiesmoor 19.30 Uhr Friedenskirche

Sa. 24.1.          Zetel 19.30 Uhr St. Martinskirche

So. 25.1.         Ostrhauderfehn 17.00 Uhr Ev. luth. Kirche (Konzert für die Gemeindestiftung)

Fr. 30.1.          Westerstede 20.00 Uhr St. Petri Kirche

Sa. 31.1.          Aurich 19.30 Uhr Lamberti-Kirche

So. 1.2.           Wilhelmshaven 16.00 Uhr Neuender Kirche

Mo. 2.2.          Emden 19.30 Uhr Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche

Ticketpreise

Abendkasse 18,00 EUR (erm. 13,00 EUR), Vorverkauf 15,00 EUR (erm.10,00 EUR)

Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Behinderte, Bedürftige und Kleinstrentner

Tickets online über info@laway.de oder telefonisch unter 04422 – 986 001

Vorverkauf Buchhandlungen

Buchhandlung Plenter in Leer und Emden (Bücherstube am Rathaus),, Buchhandlung Müller in Varel und Bockhorn, Buchhandlung Lübben in Zetel, Bücher Cassens in Hage, Buchhandlung Am Wall in Aurich

VVK Zeitungen

Anzeiger für Harlingerland in Wittmund, Wiesmoor und Esens, Jeversches Wochenblatt in Jever und  SKN-Info in Norden

VVK Kirchengemeinden

Kirchenbüro Neuende, Schortens, Ostrhauderfehn, Zetel, Ochtrup und Altengamme

VVK sonstige

Schreibwaren Grundei in Sande, Touristinfo in Wilhelmshaven und Westerstede, Schreibwaren van Ahlen in Hesel, Raiffeisenbank Idafehn-Strücklingen, Maxhaus Düsseldorf, Fotostudio Gaedigk in Rellingen

Tag 354 | Ewige Lampe

Radio OstfrieslandInas Nacht gibt es auch in Ostfriesland. Wirklich schräg ist dieses Video von Radio Ostfriesland, das in der Auricher Kultkneipe „Ewige Lampe“ gedreht wurde. Schaut selbst.

Ewige Lampe

Tag 318 | Stiekelstrüük

 „Stachelsträucher“ im Elisabeth-Anna-Palais

Ein Konzertabend mit Texten von Oswald Andrae im Foyer des Sozialgerichts

Oswald Andrae AbendAm kommenden Sonnabend, 22.November, ab 20 Uhr stehen unter dem Motto „Stiekelstrüük – Stachelsträucher“ im Foyer des Elisabeth-Anna-Palais am Schlosswall 16 (Sozialgericht) in Oldenburg zwei Auftritte auf dem Programm, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit dem Werk des jeverschen Schriftstellers Oswald Andrae (1926-97) befassen.

Iko Andrae, der in Oldenburg lebende Sohn des Autores und seine Band haben 2009/10 im wunderschönen Foyer des Palais ihre CD „Stiekelstrüük“ aufgenommen, 19 auf Oswald-Andrae-Texte komponierte Songs. Die vier Musiker wollen ihr Werk nun fünf Jahre später am Ort der Aufnahme live aufführen. Iko Andrae wird dabei begleitet von seinen Kollegen Michael Jungblut an der Gitarre, Bahli Bahlmann an den Drums und Olaf Liebert am Bass.

Cor-a-Song ist ein gemischter Chor aus Oldenburg und hat beim Plattart-Festival 2013 im Oldenburgischen Staatstheater „De Fahn“ aufgeführt. „De Fahn“ ist ein kurzes Gedicht Oswald Andraes gegen den Fahnenkult und wurde 1973 vertont von Günther Maurischat. Cor-a-Song wird im Elisabeth-Anna-Palais dieses Chorstück noch einmal aufführen.

Iko Andrae und seine Band haben 2009/10 ihre CD „Stiekelstrüük“ aufgenommen. Die vier Musiker wollen ihr Werk nun fünf Jahre später am Ort der Aufnahme live aufführen. Iko Andrae wird dabei begleitet von seinen Kollegen Michael Jungblut an der Gitarre, Bahli Bahlmann an den Drums und Olaf Liebert am Bass.
Iko Andrae und seine Band haben 2009/10 ihre CD „Stiekelstrüük“ aufgenommen. Die vier Musiker wollen ihr Werk nun fünf Jahre später am Ort der Aufnahme live aufführen. Iko Andrae wird dabei begleitet von seinen Kollegen Michael Jungblut an der Gitarre, Bahli Bahlmann an den Drums und Olaf Liebert am Bass.

Oswald Andrae war ein über die Grenzen seiner Heimat bekannter und preisgekrönter Lyriker aus Jever. Zu Lebzeiten schon wurde er als Erneuerer der niederdeutschen Dichtkunst gefeiert, der diese in seinen Versen ab den 1960ern vom Verstaubten und oft Gestrigen befreite und sie in einen aktuellen und sehr wirklichkeitsnahen Kontext brachte. Viele seiner Texte wurden von niederdeutschen Folksängern in musikalische Form gebracht.

Die CD „Stiekelstrüük“ erschien 2010 beim Folklabel Artychoke und wurde schon bald in der Liederbestenliste des Vereins für deutschsprachige Musik e.V. als CD des Monats Januar 2011 ausgezeichnet. Das Album wurde überwiegend im Elisabeth-Anna-Palais aufgenommen. „Das große Foyer des Hauses bot sich wegen seiner fast sakralen Akustik als Aufnahmeort an. Das ganze Album war inspiriert durch das Cowboy-Junkies-Album „The Trinity Sessions“ von 1988,“ so Iko Andrae.

Am Tag nach dem Konzert im Foyer des Sozialgerichts wird Oswald Andrae ein weiteres Mal geehrt. Das Mariengymnasium in Jever wird einen Raum einweihen, der seinen Namen tragen und sich ganz dem vielseitigen Schaffen seines ehemaligen Schülers widmen soll.

Tag 286 | Beckmann

Reinhold Beckmann im Lokschuppen in Jever.  Foto: Helmut Burlager
Reinhold Beckmann im Lokschuppen in Jever.
Foto: Helmut Burlager

Oldenburg, Hamburg, Bremen, Düsseldorf – das sind erste Stationen der Tournee, auf die „Beckmann & Band“ vom 25. Oktober an gehen. Die Jeveraner konnten sie schon Sonntag erleben, denn um das Programm sozusagen zu „testen“, hat der Talkmaster, Journalist und Sänger Reinhold Beckmann in einer Veranstaltung der Landessparkasse zu Oldenburg vorab ein Konzert in der intimen Atmosphäre des jeverschen Lokschuppens gegeben. Künstler und Publikum fanden es großartig. Die Rezension dazu gibt es morgen im Jeverschen Wochenblatt

Tag 151 | Bach

50 Jahre Stadtkirche. Als wollte der Architekt Prof. Dr. Dieter Oesterlen aus dem Jenseits demonstrieren, wke er sich das mit den Glasbetonfenstern damals gedacht hat, schien während des ganzen Jubiläumskonzerts der Stadtkantorei Jever die Tonne und warf ein mystisches Licht auf die Szenerie. Unter der Leitung von Kantor Klaus Wedel sangen und musizierten die Stadtkantorei, die Solisten Dorothea Winkel, Frauke Becker, Hilke Andersen, Wolfgang Klose und Werner Kraus, das Ensemble concertino Jever erweitert um Instrumentalsolisten. Foto: Helmut Burlager
50 Jahre Stadtkirche. Als wollte der Architekt Prof. Dr. Dieter Oesterlen aus dem Jenseits demonstrieren, wie er sich das mit den Glasbetonfenstern damals gedacht hat, schien während des ganzen Jubiläumskonzerts der Stadtkantorei Jever die Sonne und warf ein mystisches Licht auf die Szenerie. Unter der Leitung von Kantor Klaus Wedel sangen und musizierten die Stadtkantorei, die Solisten Dorothea Winkel, Frauke Becker, Hilke Andersen, Wolfgang Klose und Werner Kraus sowie das Ensemble concertino Jever erweitert um Instrumentalsolisten. Foto: Helmut Burlager

Jevers Stadtkantorei unter der großartigen Leitung von Kantor Klaus Wedel hat den Konzertfreunden der Region und dem „Geburtstagskind“ Stadtkirche gestern Abend ein sehr schönes Geschenk gemacht. Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach der Einweihung der modernen Kirche, die die alte abgebrannte Stadtkirche ersetzte, führten Chor, Solisten und Instrumentalisten das Himmelfahrtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf. Dazu gab es Werke von Henry Purcell und, wie so oft, für einen Teil der Konzertbesucher, die Antwort auf die Frage: „Wann darf man klatschen?“. Sie lautet: Nicht an der falschen Stelle. Jedenfalls heutzutage nicht. Früher war das anders. Kinderleicht erklärt ist es hier – für Kinder: Hör mal! Sieh mal. Eine Rezension des Konzerts gibt’s morgen von meinem Kollegen Christoph Hinz im Jeverschen Wochenblatt.

„Krönungsmesse“ von Mozart in der Stadtkirche

Oratorienkonzert der Stadtkantorei Jever am Sonntag, 15. September 2013 um 17 Uhr

Die Stadtkantorei Jever führt, begleitet von renommierten Orchester, immer wieder große Werke der Kirchenmusik auf. Die Stadtkirche Jever bietet dazu die ausgezeichnete Akustik. Foto: Ev.-luth. Kirchengemeinde Jever
Die Stadtkantorei Jever führt, begleitet von renommierten Orchester, immer wieder große Werke der Kirchenmusik auf. Die Stadtkirche Jever bietet dazu die ausgezeichnete Akustik. Foto: Ev.-luth. Kirchengemeinde Jever

Jever – Am Sonntag ist es wieder soweit: Das jährliche Oratorienkonzert der Stadtkantorei findet in der Stadtkirche Jever statt. Um 17 Uhr erklingen berühmte Werke von W.A. Mozart: die „Krönungsmesse“ sowie Kantaten aus den „Vesperae solennes de Confessore“ für Soli, Chor und Orchester sowie instrumentale Kirchensonaten für Orgel und Orchester.

Die Stadtkantorei und das concertino Jever – zusammen gesetzt aus hervorragenden Musikern der Region und den Orchestern des Rhein-Ruhrgebietes – musizieren unter der Leitung von Kreiskantor Klaus Wedel gemeinsam mit hochkarätigen Solisten: Dorothea Winkel aus Dresden (Sopran), Carmen Schüller aus Hamburg (Alt), Jens Lauterbach aus Köln (Tenor) und Sebastian Klein aus Düsseldorf (Bass).

Die lebendige Musik Mozarts sprüht in allen Werken vor Lebensfreude und Heiterkeit und wirkt nicht nur durch die in Mozarts genialer Weise angelegte Chor- und Solopartien, sondern auch gerade durch die große Orchesterbesetzung mit Holzbläsern, Blechbläsern, Pauken und Orgel.

Karten: Für das Konzert am Sonntag, dem 15. September 2013 um 17 Uhr in der Stadtkirche zu Jever gibt es noch Karten im Vorverkauf bis Samstag bei der Buchhandlung Am Kirchplatz, Tel.: 04461 / 91 20 15 | Eintrittspreise in vier Kategorien mit nummerierten Plätzen: € 20,- / 15,- / 12,- / 8,-,  ermäßigt: € 17,- / 12,- / 9,- / 5,- | Restkarten gibt es an der Abendkasse ab 16 Uhr, Einlass ist um 16.15 Uhr |  Ermäßigung erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, behinderte und sozial schwach gestellte Menschen.