Ein Senfkorn Hoffnung | Opportunity International Deutschland

Ein Senfkorn Hoffnung | Opportunity International Deutschland. Ein neuer Reisebericht aus Ghana, von Uwe Heimowski und Frank Heinrich.

Power-Angels in Indien

Moolaikadai liegt im nördlichen Teil der 12 Millionen Metropole Chennai im Südosten Indiens. Die Menschen in diesem Teil Chennais sind sehr arm, die Lebensumstände schwierig, Absatzmärkte hart umkämpft. Seit zwei Jahren stellt sich eine Gruppe von knapp 20 Frauen diesen Herausforderungen. Mehr lesen: http://www.oid.org/unsere-arbeit/asien/indien/power-angels-eine-starke-gemeinschaft-fr-eine-bessere-zukunft.html

„Dem Mann wird Unrecht getan“

Hetzjagd auf Nobelpreisträger Muhammad Yunus

Köln –  „Dem Mann wird Unrecht getan!“, sagteyunisknuplhorklein Stefan Knüppel, Vorstand von Opportunity International Deutschland,  angesichts der jüngsten Berichte über Muhammad Yunus, den Nobelpreisträger aus Bangladesh.  „Wie kaum ein anderer hat sich Yunus in den letzten Jahrzehnten dem Kampf gegen die Armut verschrieben“.

Mehr Lesen: Zum Artikel

OID-Chef spricht von Hetzjagd gegen Yunus

Der Vorstand von Opportunity International Deutschland, Stefan Knüppel, hat zu der Abberufung von Muhammad Yunus bei der Grameen-Bank in Bangla Desch Stellung genommen, er spricht von einer Hetzjagd gegen den Nobelpreisträger. Die Pressemitteilung von OID finden Sie hier: http://deichblick.files.wordpress.com/2010/10/pm-muhammad-yunus.pdf

Treffend kommentiert

Ein guter Kommentar in der Süddeutschen Zeitung von Alina Fichtner zur Absetzung von Muhammad Yunus und der Notwendigkeit, Mikrofinanz weiterzuentwickeln. Auf genau diesem Weg ist Opportunity International:

Sueddeutsche-Ein_morscher_Baum_08032011

Ein paar Bilder zum Internationalen Frauentag

Ghanafrau Frauenquoten braucht es im Mikrofinanzwesen nicht. In Ghana, wo Opportunity International Mikrokredite für Existenzgründungen vergibt und Menschen hilft, wirtschaftlich auf eigenen Füßen zu stehen, liegt der Anteil der weiblichen Kreditnehmer bei über 90 Prozent. Frauen verstehen besser mit Geld umzugehen, sie übernehmen Verantwortung für sich, ihre Familien und das Gemeinwesen. Zum Internationalen Frauentag ein paar selbstbewusste Frauen in Ghana, Afrika: Starke Frauen

Yunus ist Thema in den Medien

Heute beschäftigen sich zahlreiche Medien mit dem Rauswurf von Muhammad Yunus bei der Grameen-Bank. Der Einfachheit halber gebe ich hier die Google-News-Suche zum Thema Yunus weiter, dort finden sich zahlreiche Links: http://news.google.de/news/search?aq=f&pz=1&cf=all&ned=de&hl=de&q=Yunus

Die Medien beschäftigen sich außerdem mit dem Fachgespräch Mikrofinanzierung vom 2. März in Bonn. Die Links dazu finden sich hier:

https://friesenblog.wordpress.com/mikrokredite-2/links-zum-thema-mikrofinanzierung/

Alles Wissenswerte über Mikrofinanzierung im Wiki:

http://www.mikrofinanzwiki.de/wikifront

Selbsthilfe oder Schuldenfalle – ein Gespräch über Mikrofinanz

Auf Einladung von Oikocredit und Opportunity International trafen sich heute Vertreter aus Wissenschaft und Praxis in Bonn, um aktuelle Geschehnisse im Mikrofinanzsektor kritisch zu diskutieren.  Was dabei herauskam, lesen Sie hier:

Zum Bericht

Social Business könnte viel bewegen…

Die neuesten Links zum Thema soziale Mikrofinanz finden sich hier:

https://friesenblog.wordpress.com/mikrokredite-2/links-zum-thema-mikrofinanzierung/

Gerade frisch reingekommen: Beiträge über die Arbeit der Christoffel Blindenmission in Ägypten und ein Bericht aus dem Donaukurier über Social Business. Wenn jedes Unternehmen nur drei Prozent vom Umsatz dafür ausgeben würde, wäre schon viel geholfen, sagt Hans Reitz, Berater des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus.

Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?

„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank“, ließ Bertolt Brecht einen seiner Protagonisten in der „Dreigroschenoper“ sagen und hat damit vor über 90 Jahren bereits negative Auswüchse der Finanzbranche kritisiert, wie wir sie in den letzten zwei, drei Jahren wieder einmal erlebt haben. Spekulation auf dem Rücken der Volkswirtschaften macht wenige Leute reich und viele Leute arm. Gerade Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern bekamen die Folgen der Finanzkrise massiv zu spüren.

Nun sind die meisten von uns eh noch nie in die Verlegenheit gekommen, eine Bank zu gründen, wer hätte schon das Kapital dafür? Doch das ändert sich gerade. Mit der neuen Kampagne der Mikrofinanz-Stiftung Opportunity International Deutschland „Bank mit Herz“ lässt sich schon für die vergleichsweise bescheidene Summe von 5000 Euro eine Bank gründen: eine sogenannte Trust-Bank (Trust ist Englisch und steht für Vertrauen), und Vertrauen ist die oftmals einzige Sicherheit, die Kreditnehmerinnen in Afrika bieten können, wenn sie Geld benötigen, um ein Kleingewerbe auf- oder auszubauen. Bank mit Herz

Eine „Bank mit Herz“ gründen

Mit 5000 Euro also lässt sich eine Mikrobank gründen, die wiederum etwa ein Dutzend Kreditnehmerinnen und -nehmer schult und begleitet und ihnen schließlich Darlehen zur Existenzgründung und -erweiterung gibt. Meist sind es nur Summen um die 200 Euro, die eine Frau braucht, um beispielsweise einen Gemüsehandel, ein winziges Textilgeschäft, einen Friseurladen oder eine Nähstube eröffnen zu können.

Mikrokredite als Hilfe zur Selbsthilfe, ergänzt um Schulungsangebote, Mikrosparen, Mikroversicherungen, Ausbildung für Kinder und Jugendliche – mit diesem ganzheitlichen Ansatz hilft Opportunity International in Afrika, Asien und Lateinamerika, das Leben von Menschen zu transformieren und Familien Zukunft zu geben.

Es ist nichts Ehrenrühriges daran, eine Bank zu gründen. Schon gar nicht, wenn man es mit 5000 Euro tut. Nicht jeder hat 5000 Euro übrig, deshalb bietet sich natürlich an, sich zusammenzutun: Kirchengemeinden, Vereine, Serviceclubs, Firmen, Belegschaften – gemeinsam werden sie es schaffen, eine „Bank mit Herz“ mit dem Kapitalgrundstock auszustatten, der erforderlich ist, um nachhaltige Entwicklung anzustoßen.

Einer für alle – alle für einen

In Deutschland haben die Ideen von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch, die ein ganzes Menschenalter vor Bertolt Brecht lebten und unzähligen Landwirten, Handwerkern und Häuslebauern die Möglichkeit gaben, ihre wirtschaftliche Existenz zu erweitern, viel Fruchtbares bewirkt. Einer für alle, alle für einen – nach diesem Prinzip funktionieren auch die Trustbanks. Spenden aus den Industrieländern geben nur den Anstoß, dass Menschen auf Dauer unabhängig werden können. Helfen müssen sie sich letztlich selbst. Dass sie es leichter schaffen, dazu bedarf es unserer Unterstützung.

Opportunity International

Erfahrungsbericht aus Ghana