Neues Buch: Saalkirchen im Wangerland

„Saalkirchen im Wangerland“ heißt ein neues Buch von Axel Bürgener und Klaus Siewert. Es ist die erste zusammenfassende Dokumentation zum Thema. In dem Band werden bedeutende historische Sakralbauten des Wangerlandes beschrieben und im Bild gezeigt.

Kirche in Wiarden, dem Wohnort der beiden Autoren. Foto: Axel Bürgener
Kirche in Wiarden, dem Wohnort der beiden Autoren. Foto: Axel Bürgener

Die zwölf Kirchen im nördlichen Jeverland – Hohenkirchen, Middoge, Minsen, Oldorf, Pakens, St. Joost, Tettens, Waddewarden, Westrum, Wiarden, Wiefels und Wüppels – haben neben ihrer geografischen Nähe und kirchengeschichtlichen Gebundenheit an die Gaukirche in Hohenkirchen weitere Gemeinsamkeiten, durch die sie sich in ihrer Gesamtheit von Sakralbauten anderer Regionen unterscheiden: sie liegen auf sturmflutsicheren Wurten, sind aus Granitquadern erbaut, die Glockentürme sind in der Regel nicht in den Kirchbau integriert, sondern stehen wegen des nachgiebigen Grundes der Wurten abseits. Schließlich sind sie ihrer baulichen Struktur nach allesamt Saalkirchen, Kirchbauten, deren Innenräume nicht durch freistehende Säulen oder andere stützende Konstruktionen gegliedert sind.

Die Texte sind von Klaus Siewert verfasst, aus verschiedenen Quellen bezogen und um neues Wissen ergänzt worden. Jede der Kirchen wird nach einem einheitlichen Beschreibungsmuster vorgestellt, das neben den historischen Kerndaten auch Aktuelles und Anekdotisches bietet. Die Fotos sind in den Jahren 2014/2015 von Axel Bürgener gemacht worden. Zum Abschnitt „Döntjes un Vertellsels“ haben Leser des Jeverschen Wochenblatts mit alten Geschichten beigetragen.

Axel Bürgerner und Klaus Siewert: „Saalkirchen im Wangerland“, ADW Verlag, www.adw-verlag.de , 120 Seiten, 29,90 Euro. ISBN: 978-3-939211-97-6

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Tag 153 | Ostfriesisch

Heute wieder mal mit einem Leser rumgestritten, der mir erklären wollte, Wangerooge sei keine der Ostfriesischen Inseln, wie wir das geschrieben hätten. Sie sei eine friesische Insel, genauer gesagt die friesische Insel.

Na ja, habe ich ihm geantwortet, dann wohl doch eher die oldenburgische oder jeverländische Insel, denn Friesland sei  ja erst unter den Nazis entstanden, die hätten Wangerooge aber nicht erfunden. Und es gehe ja nicht um Politik, sondern um Geografie, wenn von den Ostfriesischen Inseln die Rede sei, und genau genommen reiche diese Inselkette sogar im Osten bis nach Mellum.

Nein, antwortete der Mann, er habe deswegen sogar beim Bürgermeister von Wangerooge angerufen, der meine auch, Wangerooge sei eine friesische Insel.

Tja, wenn der das sagt… Ich hab’s dann aufgegeben. Er hat ja auch nicht zum ersten Mal angerufen mit seinem offensichtlich großen Problem. Wo wir schon mal beim Thema sind. Hier ist ein ganz frischer dpa-Beitrag über Wangerooge. Der kleine Rechtschreibfehler im Vorspann des Zeitungsartikels passt übrigens haargenau zum Thema: Wangerooge ist keine ostfriesische, sondern eine Ostfriesische Insel. Das macht den Unterschied.

Auch 2011: Moin in Ostfriesland

Kostenloser Reiseführer stellt die Region zwischen Dollart und Jadebusen vor

Auf 85 Seiten präsentiert die Neuauflage des kostenlosen Reisemagazins „Ostfriesland – Der Reiseführer 2011“ wieder die gesamte ostfriesische Halbinsel. Ob für Familien, Radfahrer oder Kulturinteressierte – eine bunte Mischung aus Altbewährtem und Neuem informiert Gäste über die schönsten Ecken der Region und gibt Insider-Tipps zu verschiedenen Themen. Ein ausführlicher Serviceteil informiert zu An- und Abreise sowie zur Unterkunftssuche. Gleichzeitig hilft eine detaillierte Karte dem Gast, sich in der Region zurechtzufinden. Das Magazin unterstützt den Gast sowohl bei der Urlaubsplanung als auch direkt vor Ort.

Titel_Reisefuehrer_2011

„Jedes Jahr sind wir begeistert, wie viele originelle Veranstaltungen und Ausflugsziele die Eigenarten Ostfrieslands, also das ganz besondere und typische Ostfriesland, für unsere Gäste erlebbar machen“, berichtet Kurt Radtke, Geschäftsführer der Ostfriesland Tourismus GmbH. Ob eine der vielen Veranstaltungen rund um das Thema Garten & Lebensart in den imposanten Ostfriesischen Schlössern und Schlossparks, Ostfriesensportarten wie Boßeln oder Padstockspringen oder Erlebnisse im UNESCO Weltnaturerbe, wie das Schollenbraten im Watt, viele Tipps im Magazin zeigen das Ostfriesland abseits der bekannten Touristenpfade.

Für jede Neuauflage recherchiert das Team der Ostfriesland Tourismus GmbH zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der örtlichen Tourismusstellen die besonderen Urlaubserlebnisse. Zu jedem Thema wird dabei eine Auswahl der vorgestellten Angebote vorgenommen. Eine komplette Übersicht aller Angebote eines Themenbereichs ist auf der Internetseite www.ostfriesland.de abrufbar.

Das Magazin „Ostfriesland – Der Reiseführer 2010“ kann ganz praktisch über die Telefon-Nummer 0491 – 91 96 96 60 oder unter www.ostfriesland.de bestellt werden. Ab Januar liegt das Magazin in den angeschlossenen fünfzig Tourist-Informationen Ostfrieslands aus.