Schnee und Eis: Nordwestbahn twittert

Aktuelle Fahrgast-Informationen übers und Internet

Schnee und Eis vorausgesagt

Osnabrück, 15.12.2010: Für den morgigen Donnerstag, 16. Dezember sind schlechte Witterungsbedingungen für alle Reisenden vorausgesagt. Wichtig sind dann schnelle Informationen über die aktuelle Verkehrssituation. Aus diesem Anlass stellt die NordWestBahn auf ihrer Internetseite zeitnahe Wintermeldungen ein. Zudem werden die Verkehrshinweise für die Schiene auch getwittert.

Aktuelle Verkehrs-Informationen im Netz:

http://www.nordwestbahn.de/de/fahrplan/aktuelle-wintermeldungen.html

http://www.regiosbahn.de

Twitter für Niedersachsen:

http://twitter.com/NWB_NDS/

Twitter für Regio-Bahn

http://twitter.com/NWB_RegioSBahn/

Twitter für Nordrhein-Westfalen:

http://twitter.com/NWB_NRW/

Die NordWestBahn bittet ihre Fahrgäste sich vorab über ihre Verbindungen zu informieren.

Olaf King Allstars im Orange am Pumpwerk

Der Jazzclub Wilhelmshaven/Friesland präsentiert:
Sonntag, 19. Dezember 2010 – um 17:00 Uhr

im „Orange“
am Pumpwerk Wilhelmshaven, Banter Deich 1

Olaf King Allstars

Vor einigen Jahren stellte der Entertainer und Trompeter Olaf King eine Gruppe zusammen, die aus besonders qualifizierten Musikern verschiedener norddeutscher Spitzenbands bestand.
Das Konzept dieser „Allstars Band“ hat sich inzwischen bestens bewährt. Die Gruppe hat sich nicht nur auf die übliche Dixieland-Richtung festgelegt, sondern schaut sehr intensiv „über den Tellerrand“ hinaus.

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Diese Tatsache zeigt sich in der außergewöhnlichen Vielseitigkeit des Repertoires. Es reicht vom klassischen Oldtime-Jazz über Swing  Standards, wie z.B. „New York New York“ oder „Fly me to the Moon“ in der Version von Roger Cicero („Schieß’ mich doch zum Mond“), bis zum Rock’n Roll (Elvis), Funk (James Brown) oder Oldie (Blues Brothers, Jo Cocker, Beatles, Blood, Sweat and Tears).
Ein weiteres Highligt der Band sind die Imitationen und Parodien, z.B. auf Louis Armstrong, Elvis, Ray Charles, Louis Prima, Fats Domino oder Dean Martin.

Olaf King als Bandleader ist für die humorvolle Moderation zuständig. Jeder Solist der Olaf King Swingers spielt in seiner jeweiligen Stammband bereits seit vielen Jahren, und somit ist es für den Einzelnen immer wieder ein interessantes Erlebnis, in dieser Formation einen völlig anderen Klangkörper zu erleben. Dieses spiegelt sich auch in der auffallenden Spielfreude der Musiker wieder.

Das Motto Jazz Entertainment hat sich in den letzten 20 Jahren als hervorragendes Konzept herausgestellt. In ihrer Vielseitigkeit sind die Olaf King Allstars sicher einmalig in der norddeutschen Region – vielleicht auch darüber hinaus.

Die Olaf King Allstars setzen sich aus folgenden Solisten zusammen:
OLAF KING – Trompete, Flügelhorn, Gitarre, Ventilposaune, Gesang, Moderation
MULPI FEHLHABER – Klarinette, Saxophon
HANS-GEORG Rose – Posaune, Keyboards
BERND MÜLLER – Bass, Gesang, Moderation
RAFAEL JUNG – Keyboards, Gesang
JAN LORENZ – Schlagzeug, Klarinette, Gesang
HELGE LORENZ – Gitarre, Schlagzeug, Banjo

http://www.jazzclub-whv-fri.de

Friesische Freiheit zum Jahreswechsel

Tradition im 94. Jahrgang: Ostfreeslandkalender ist für viele Ostfriesen ein Muss

Norden. Weiße Landschaft – grüner Kalender. Smaragdgrün und druckfrisch liegt er in diesen Tagen wieder im Buch- und Zeitschriftenhandel vor: der Ostfreeslandkalender 2011. Schon seit 94 Jahren präsentiert sich das Jahrbuch pünktlich zur Kalendersaison als kompaktes, aktuelles und informatives Lesebuch und verlässliches Nachschlagewerk in einem. Auf 256 Seiten kann sich der Leser von A (wie Akademien) bis Z (wie Zeitungen) über die Region informieren – zum Beispiel über: Ferientermine, Hochwasserzeiten, touristische Einrichtungen, Heimat- und Sportvereine, Museen, Sammlungen, Orgellandschaft Ostfriesland, Mühlen, Behörden, Kirchen, Abgeordnete, Gerichte, Verwaltungen, Schulen, Zeitungen und vieles mehr.

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„Ehe die Auflage von 10000 Exemplaren in Druck geht, werden sämtliche Daten und Adressen von der Redaktion recherchiert und aktualisiert. Nur so kann der Verlag Soltau-Kurier-Norden ein hochwertiges Nachschlagewerk garantieren“, erläutert Reinhard Former, verantwortlich für den redaktionellen Inhalt. „Auf den Punkt gebracht: auch Kalendertradition verpflichtet… und wie wir aus den Reaktionen unserer Leser erfahren, ist der grüne Kalender für viele Ostfriesen das Muss zum Jahreswechsel.“

Auch für die aktuelle Ausgabe konnte die Redaktion wieder viele namhafte Autoren gewinnen, darunter auch Künstler und Fotografen. Sie füllen mit den unterschiedlichsten Themen rund um und über Ostfriesland etwa 150 Seiten. Ostfrieslands Literaten schreiben ausgesprochen gern für den Ostfreeslandkalender, erfahren die Norder Kalendermacher jedes Jahr aufs Neue. Die Liste der „schreibenden Zunft“ in Ostfriesland ist lang. Dabei wird die beliebte und bewährte „Symbiose aus Tradition und Moderne“ mit heimatkundlichen Beiträgen und Erzählungen in Hoch- und Plattdeutsch auch im Internet-Zeitalter (www.ostfreesland-kalender.de) fortgesetzt. Zum Beispiel mit einer exklusiven Aktion, bei der Kalender-Leser – vor allem Butenostfriesen – mit einem imposanten Aufkleber der Ostfriesischen Landschaft für die „Friesische Freiheit“ werben können.

Wie stets bilden Kunst und Kultur Schwerpunktthemen: Dieses Mal befasst sich unter anderem Lübbert R. Haneborger mit der großen ostfriesischen Künstlerin Carla Zierenberg.

Wer schließlich in der vorliegenden Ausgabe des Ostfreeslandkalenders seine Portion Plattdeutsch sucht, wird natürlich fündig. Dafür stehen unter anderem bekannte Autoren wie Manfred Briese, Hilde Frauke Wichmann-Stehen, Gerd Constapel oder Elke Bontjer-Dobertin und garantieren für unterhaltsame und anspruchsvolle Prosa oder Lyrik.

Nach wie vor möchten die Leser auf den griffbereiten Informationsteil des Kalenders nicht verzichten. Kompakt, aktuell und nach einem übersichtlichen Farbleit-System geordnet, sind hierin rund 2000 wichtige Adressen abgedruckt.

> Ostfreesland 2010, Kalender für Ostfriesland, Verlag Soltau-Kurier-Norden (SKN), 256 Seiten, Paperback, 8,50 Euro, ISBN 978-3922365-00-6; http://www.ostfreesland-kalender.de

Naturschutzverbände gegen neuen Torfabbau

Gemeinsame Pressemitteilung BUND und NABU:

Die Naturschutzverbände BUND, NABU und Naturschutzgemeinschaft Ammerland sind beunruhigt über die erneute Ausweisung zahlreicher Torfabbauflächen im Landkreis Ammerland in der Neuauflage des Landesraumordnungsprogramms (LROP). Von der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbemerkt, will die niedersächsische Landesregierung große Vorranggebiete für Torf im Landkreis bestätigen, erklärten jetzt die Vorsitzenden der drei Verbände. So werde am Beispiel der Geestrandmoore im Osten von Rastede die Dimension dieser Planung deutlich. Mit 726 ha im Hankhauser Moor (nördlich der B 211) und mit 587 ha im Loyer Moor (südlich der B 211) sollen weiterhin große zusammenhängende Grünlandflächen als Vorranggebiete für den Torfabbau vorgesehen werden. Der Landkreis Ammerland hatte erfolglos vorgeschlagen, die Ausweisung für das Loyer Moor zu streichen. Die Verbände bedauern, dass die niedersächsische Landesregierung dem Vorschlag nicht gefolgt ist. Lediglich für das Hankhauser Moor konnte eine Reduzierung der Abbaufläche um 154 ha erreicht werden.
Die Naturschutzverbände des Ammerlandes fordern den Erhalt dieser großen zusammenhängenden Moorlandschaften aus ökologischen und klimarelevanten Gründen. Zum einen sind die Flächen wegen der hohen Grundwasserstände von bis zu 80 cm nicht für einen Torfabbau geeignet. Eine fachgerechte Hochmoorregeneration wäre unter diesen Bedingungen nicht möglich. Außerdem würde durch die entstehende Seenlandschaft das Landschaftsbild vollkommen verändert. Zum anderen haben die fast ausschließlich extensiv bewirtschafteten Dauergrünlandflächen gegenwärtig eine hohe Bedeutung für vom Aussterben bedrohte Wiesenvögel, wie z. B. Neuntöter, Feldlerche, Wiesenpieper, Kiebitz, Wachtelkönig, Braun- und Schwarzkehlchen. Durch einen Torfabbau ginge dieser wertvolle Lebensraum verloren.
95 Prozent der ehemaligen Hochmoorflächen des einstigen Moorlandes Niedersachsen sind bereits zerstört. Vor diesem Hintergrund und aufgrund früherer Moorschutzprogramme schien Einigkeit darüber zu bestehen, dass die letzten Reste zum Erhalt der einmaligen Fauna und Flora der Moore unter Schutz gestellt werden müssen. Die Verbände bezeichnen die Ausweisung von Hoch- und Niedermoorflächen als Torf-Vorranggebiete als Rückfall in die 70’er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Nicht nur aus Gründen des Natur- und Artenschutzes, sondern auch aus der Verantwortung gegenüber dem Schutz des Klimas sei es unvertretbar, die eigentlich als CO2-Senken fungierenden Moore abzutorfen und damit riesige Mengen von CO2 in die Atmosphäre ab- zugeben. Eine 15 Zentimeter hohe Torfschicht speichert auf der gleichen Fläche in etwa ebensoviel CO2 wie ein 100-jähriger Wald. Das Land Niedersachsen wird mit der Bestätigung der Torfvorranggebiete seiner hohen Verantwortung im Moor- und Klimaschutz nicht gerecht.
Die Ammerländer Naturschutzverbände bitten die Bevölkerung und die betroffenen Kommunen, sich gegen die Pläne zur Wehr zu setzen und mit den örtlichen Landtagsabgeordneten zu sprechen. Noch gäbe es eine Chance auf Nachbesserung der Pläne. Eingesehen werden können die Pläne im Internet unter www.lrop-online.de.

Quelle / verantwortlich: Bernd Ziesmer, NABU Oldenburg, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg

DJV widerspricht Kachelmann-Anwalt

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die vom Anwalt des Wettermoderators Jörg Kachelmann geforderte Durchsuchung der Redaktionen von Focus und Bunte als Eingriff in die Pressefreiheit zurückgewiesen. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken forderte das zuständige Landgericht Mannheim auf, dem Antrag des Kachelmann-Anwalts nicht zu folgen: „Dass Journalisten über den Kachelmann-Prozess berichten, ist ihre Aufgabe. Dass sie es vielleicht auch besonders engagiert tun, ist Teil der Meinungsfreiheit. Das muss sich ein Anwalt gefallen lassen.“ Konken wertete die Forderung nach einer Durchsuchung als „gezielten Versuch, Journalistinnen und Journalisten einzelner Magazine zu kriminalisieren“.

Kachelmanns Anwalt Johann Schwenn hatte die Durchsuchung gefordert, da seiner Meinung nach Vereinbarungen zwischen den Magazinen Focus und Bunte sowie einigen Prozessbeteiligten getroffen worden sein sollen.

Quelle: Pressemitteilung des DJV, 9.12.2010

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Winter am Upschloot

Eine einsame Landschaft zwischen Oldenburger Land und Ostfriesland: Der Upschloot bei Grappermöns, nicht weit von Jever an der Landesstraße 813 gelegen.

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Als Grenzpunkt einst zwischen den verfeindeten Jeverländern und den Ostfriesen, später zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Oldenburg, spielt der Ort heute eine verbindende Rolle. 1948 errichtete unter dem Eindruck des 2. Weltkrieges und der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ein Kreis von Betroffenen an dieser Stelle das Jeverländische Mahnmal, das sich gegen Krieg und Gewalt richtet und an dem sich zweimal im Jahr, am Himmelfahrtstag und am Totensonntag, Christen aus dem Jeverland und dem Harlingerland zu Freiluft-Gedenkgottesdiensten treffen. Ein überdimensionales Kreuz wurde im Scheitelpunkt einer langgezogenen Kurve so errichtet, dass es von Westen und von Osten her für jeden Passanten unübersehbar  den Ort prägt. “In der schwermütigen Landschaft”, schreibt Walter Fleischauer, “ist es ein Zeichen christlicher Hoffnung auf den Frieden, der alle Grenzen überwindet.”

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Die winterlichen Aufnahmen, die bei Baumpflegearbeiten an der historischen Anlage möglich wurden, unterstreichen den besonderen Charakter dieser Grenzlandschaft.

Mehr Infos unter: Mahnmal am Upschloot

Engagement und Intensität der Landesbühnen gewürdigt

Wanderbühnen erhielten den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ / “Stella” für Regiepreis nominiert

Wilhelmshaven/Essen – Die Landesbühne Niedersachsen-Nord ist in Essen zusammen mit 23 anderen deutschen Landesbühnen mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet worden. Gestern wurde die dreistündige Gala zur Preisverleihung, die im Aalto-Theater über die Bühne ging, im Fernsehen auf 3Sat ausgestrahlt.

Video von der Preisverleihung, Landesbühne ab Min. 106

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Fast preisgekrönt: die “Stella”-Inszenierung von Jan Steinbach.
Foto: Landesbühne Nord

„Der Faust“ ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater würdigt. Er wird vom Deutschen Bühnenverein gemeinsam mit den Bundesländern, der Kulturstiftung der Länder und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergeben. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Der Preis wird in acht Kategorien verliehen. Zudem gibt es den Preis für das Lebenswerk und den Preis des Präsidenten. Letzterer wurde in diesem Jahr den 24 Landesbühnen in der Bundesrepublik zuerkannt, darunter die Wilhelmshavener Landesbühne.

In seiner Laudatio würdigte der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Prof. Klaus Zehelein, „das Vermögen, die Kraft, das Engagement und die Intensität“ der 24 über die Lande ziehenden Wanderbühnen in ganz Deutschland, die an 900 Spielorten jährlich 3,2 Millionen Zuschauer erreichten. Zehelein, der in den siebziger Jahren Chefdramaturg am Staatstheater in Oldenburg war, erinnerte an das Entstehen der Landesbühnen nach den Katastrophen der beiden Weltkriege und deren Auftrag es war, ein demokratisch inspiriertes Angebot von Kunst für möglichst alle Bürger im Land zu sichern und damit dem Ungeist zu begegnen, der zuvor Kultur verfolgt, missbraucht und korrumpiert habe.

In einem Filmbeitrag über die Arbeit der Landesbühnen wurde auch die Aktion der Landesbühne Niedersachsen-Nord hervorgehoben, die in der vergangenen Spielzeit die Zuschauer vor jeder Aufführung aufgefordert hatte, gemeinsam den Satz „Lang lebe die Landesbühne“ zu deklamieren, um damit Druck gegen die Sparpläne des Kulturministers zu machen.

Für die Landesbühne in Wilhelmshaven nahm der Pressesprecher Torben Schumacher zusammen mit Vertretern anderer Bühnen den Preis entgegen, mit dabei waren Regisseur Jan Steinbach, der mit seiner Inszenierung von „Stella“ für den Regiepreis nominiert worden war, aber leer ausging, sowie Intendant Gerhard Hess, Aufsichtsratsvorsitzender Walter Theuerkauf und die Schauspieler Aom Flury, Kathrin Ost, Peter Lindhorst und Lenja Busch in Essen dabei. Nach kurzer Enttäuschung über den „zweiten“ Platz für Steinbach überwog dann doch die Freude, wie Schumacher gestern schilderte, „denn wir sind schon stolz über die Nominierung, eine der drei besten Inszenierungen 2010 zu haben. Somit war auch auf der Feier nach der Verleihung keine Enttäuschung zu spüren, schließlich konnten wir nach der Nominierung bereits im Schauspielhaus Hamburg spielen und sind unter den Theaterleuten im Gespräch.“

Quelle: Jeversches Wochenblatt / Friesisches Tageblatt