Tag 176 | Weltnaturerbe

Wattenmeer zwischen Wangerooge und dem Wangerland. Foto: Helmut Burlager
Wattenmeer zwischen Wangerooge und dem Wangerland. Foto: Helmut Burlager

Das Wattenmeer der Nordsee ist einzigartig, es ist eines der größten Gezeitengebiete der Welt. Das bedeutet, dass dieses Gebiet sich mehrmals am Tag gänzlich verändert: Einmal findet man kilometerweit ausgedehnte Wattplaten voller Leben und ein paar Stunden später eine Wassermasse mit aufgepeitschten Wellen. Das Wattenmeer ist Wildnis pur. Es ist das einzige Watten- und Inselküstensystem der Welt mit einem gemäßigten Klima, das zudem derartig groß ist und solch eine enorme Vielfalt an Pflanzen und Tieren hat. Und mittendrin der Mensch mit seinen spezifischen Ansprüchen.

Ein „Nordseereport dazu unter dem Thema „5 Jahre Weltnaturerbe Wattenmeer“ ist zu sehen am kommenden Sonntag, 29. Juni, von 18 bis 18.45 Uhr im NDR-Fernsehen.

Dieser „Nordseereport“ zieht Bilanz und würdigt diesen Lebensraum. Moderatorin Antje Wöhnke taucht ein in die Welt der Inseln, Rinnen, Priele und Platen. Dabei zeigt sie auch die Gefahren auf, in die Besucher sich begeben, wenn sie die Kraft der Naturgewalt und das Tempo des auflaufenden Wassers unterschätzen. Ein Kamerateam besucht die neueste Insel – Kachelotplate. Doch neben Naturschönheit und Naturgewalt geht es auch um die Gefahren für das Weltnaturerbe, die vor allem von den Menschen ausgehen. Fischfang, Schifffahrt und die Erschließung von Energievorkommen bedrohen den einzigartigen Lebensraum. Der „Nordseereport“ zeigt aber auch Positivbeispiele bei Fischern, die sich um nachhaltige Fangmethoden bemühen und bei der Seekabelverlegung, bei der moderne und schonende Techniken eingesetzt werden.

 

 

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