Tag 365 | Tschüss 2014

Mit einem ordentlichen Jever auf das neue Jahr anstoßen – das geht übrigens auch in Brasilien, wo ein Bier namens „Stadt Jever“ abgefüllt und in der Gaststätte „Stadt Jever“ in Belo Horizonte ausgeschenkt wird. Der Friesenblog wünscht allen treuen Leserinnen und Lesern, Followerinnen und Followern einen guten Rutsch, bei welchem schönen Getränk auch immer. Alles Gute!

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Tag 190 | Ausgeflippt

Sage noch einer, die Friesen wären zu kühl für wahre Fußballbegeisterung. Deutschland-Brasilien im Schützenhof in Jever:

Tag 189 | Thema No. eins

Nein, ich schreibe heute nicht über das historische 7:1-Fußballspiel Deutschland-Brasilien. Das tun ja alle anderen schon. Als ob es auf der Welt keine anderen Themen gäbe…

Mir fällt allerdings auch gerade keines ein.

Tag 187 | Linie

Als Angehöriger der Generation, die nach dem Essen bei der Frage  „Jemand einen Schnaps?“ nicht sofort nein sagt, wird man natürlich hellhörig, wenn man in einer Überschrift einer ostfriesischen Zeitung liest „Linie aus der Dose“. Ob das schmeckt? Bei näherem Hinsehen geht es allerdings gar nicht um Sprit, sondern um den Einsatz des Freistoß-Sprays bei der Fußball-WM in Brasilien. Ich für meinen Teil würde den Linie jedenfalls der Linie vorziehen.

Tag 180 | Mutterland

Das musste ja kommen. Sollte die deutsche Nationalhymne nicht langsam mal ersetzt werden? Fragt ein besorgter Blogger. Im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes, argumentiert er mit halbem Ernst, könne man die dritte Strophe von Hoffmann von Fallerslebens Deutschlandlied doch nur mit schlechtem Gewissen mitsingen. Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland, brüderlich mit Herz und Hand? Stimmt. Ist mir so noch nie aufgefallen. Man könnte natürlich, statt gleich eine neue Hymne zu schreiben, auch die zweite Strophe nehmen, da kommen die Frauen sehr wohl zu ihrem Recht:

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang,
sollen in der Welt behalten
ihren alten schönen Klang.
Uns zu edler Tat begeistern
unser ganzes Leben lang.
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang.

Tag 172 | Ghana

Vermutlich gehöre ich zu den wenigen hier, die sich über das 2:2 gegen Ghana auch ein bisschen freuen können. Verdient war es sowieso, und unseren Freunden dort gönne ich die Freude und den Jubel darüber, gegen Deutschland nicht untergegangen zu sein. Nachwuchsprobleme haben die Westafrikaner auch nicht. Vielleicht ist unter diesen Kindern schon eins, das in acht oder zwölf Jahren in einer anderen ghanaischen Fußballmannschaft auf dem Platz steht und gegen Deutschland spielt.

Kinder in Ghana - offen, fröhlich, neugierig - und fußballverrückt. Foto: Helmut Burlager
Kinder in Ghana – offen, fröhlich, neugierig und fußballverrückt. Foto: Helmut Burlager

 

 

 

Tag 170 | Konsequenz

England verliert 1:2 gegen Uruguay und ist so gut wie raus. Die Gemahlin hat die letzten fünf Minuten der Partie aufmerksam mit angeschaut und die Ereignisse der letzten 24 Stunden in Spanien noch gut im Gedächtnis. Ihr lakonischer Kommentar: „Nun muss die Queen abdanken!“

Tag 166 | Weiter so

Das ist die Kehrseite, wenn man ein WM-Spiel der deutschen Mannschaft im Ausland verfolgt: Kein Gehupe, keine Autokorsos, keine strahlenden Gesichter. Alles genauso ruhig wie gestern Abend nach dem Sieg der Schweizer, das heißt nein, da hat man doch tatsächlich zwei hupende Autos gehört hier in Murten und – was für ein Gefühlsausbruch – eine Vuvuzela. Wie auch immer, so kann es weiter gehen, und das nächste Spiel dann zu Hause.

Tag 162 | Abseits

DSC_0196Also, ich erklär Euch das jetzt mal mit der Abseitsregel. Ein Spieler  befindet sich in einer Abseitsstellung, wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Gegenspieler. Er befindet sich nicht in einer Abseitsstellung in seiner eigenen Spielfeldhälfte oder auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Gegenspieler oder auf gleicher Höhe mit den beiden letzten Gegenspielern. Ein Spieler wird nur dann für seine Abseitsstellung bestraft, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters zum Zeitpunkt, zu dem der Ball von einem Mitspieler berührt oder gespielt wird, aktiv am Spiel teilnimmt, indem er ins Spiel eingreift oder einen Gegner beeinflusst oder aus seiner Position einen Vorteil zieht. Wenn ein Spieler den Ball direkt nach einem Abstoß, Einwurf oder Eckstoß erhält, stellt das Abseits kein Vergehen dar und wird nicht mit einem indirekten Freistoß geahndet.

Da staunt Ihr, dass ich so etwas weiß, oder? Nun ja, wer mit sieben Jahren in der Knabenmannschaft des SV Frisia Brinkum angefangen hat, der weiß so etwas eben ;-))