Tag 80 | Muss haben

Foto (c): AL-KO
Foto (c): AL-KO

Ein „Must-Have“ für Frauen, etwas Unverzichtbares also, was fällt Euch dazu ein? Handtaschen, Schuhe, Schmuck? Cabrio? diamantenbesetztes I-Phone? Die Firma ALKO behauptet von ihrem neuesten Produkt, es sei so ein „Must-Have. Es ist der Lady-Mäher Comfort in den Modefarben purpur oder bordeaux. Macht richtig was her beim Rasenmähen, wie der PR-Text verspricht: „Mit dem neuen Lady-Mäher geht die Gartenarbeit gleich noch leichter von der Hand und dabei hat die auffällig gestaltete Farbvariante einen praktischen Nebeneffekt: Sie zieht die neidischen Blicke der Nachbarinnen auf das eigene Grün.“ Das gönnt man seiner Frau doch. Und in Afrika ist Muttertag.

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Eine Schönheit namens Morning Blush

Morning BlushDiese Schöne heißt Morning Blush. Zu Hause ist sie im Rosarium in Wilhelmshaven, wo zurzeit die Frühlingsblüher ihre volle Pracht entfalten. Am Sonntag, 12. Mai, startet der Rosengarten im Wilhelmshavener Stadtpark in die neue Saison. Schon vor der Eröffnung hat übrigens die erste Trauung stattgefunden, das Rosarium ist ein Geheimtipp für Heiratswillige.
Öffnungszeiten von Mai bis September. Montag bis Donnerstag 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr, Freitag 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr, Sonnabend 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie an Sonn-und Feiertagen 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen unter www.rosarium-wilhelmshaven.de

Gärtnerisches Kunstwerk: Der Jaspersche Garten

Dr. Eberhard Pühl nahm den Jasperschen Garten in seinen Gartenführer „Parks und Gärten zwischen Weser und Ems“ auf, der inzwischen in vierter Auflage im Isensee-Verlag erschienen ist. Das Bild zeigt Pühl 2008 in dem Garten, als die Anlage akut bedroht war.
Foto (c): Helmut Burlager

Jever – Hinter einer hohen Hecke gelegen und öffentlich nicht zugänglich fristet in Jever ein Kunstwerk im wahren Sinn des Wortes ein Schattendasein, der verwunschene Garten hinter dem sogenannten Schulerschen Haus an der Lindenallee. Früher auch als Jasperscher Garten bezeichnet, weil er auf dem weitläufigen Gelände angelegt wurde, das früher zum Anwesen der Familie Jaspers am Schlosserplatz gehörte. Aus ihr ist der berühmte Philosoph Karl Jaspers hervorgegangen. Er streifte als Kind in der Gegend dort herum und dürfte auch den Garten hinterm Schulerschen Haus gekannt haben. Der wurde schon vor knapp zwei Jahrzehnten in den Gartenführer „Parks und Gärten zwischen Weser und Ems“ des Gartenhistorikers Dr. Eberhard Pühl aufgenommen. Zwischenzeitlich war die Anlage von Parzellierung und Bebauung bedroht, weil Denkmalpfleger den wahren Wert dieses außergewöhnlichen Gartens nicht erkannten. Mehr lesen