Tag 191 | Inklusion

Und noch ein Video. Es stammt vom niedersächsischen Sozialministerium und es geht um Inklusion im Landkreis Friesland. Schöne Werbung für Stadt und Landkreis…

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Tag 182 | Networking

„Social Network“ ist ja mit soziales Netzwerk nur unzureichend übersetzt, schließlich bedeutet „social“ im Englischen nicht dasselbe wie „sozial“ im deutschsprachigen Raum. Gesellschaftliche Netzwerke, wie es besser übersetzt wäre, können aber auch sozial sein. Vom Posting der Anfrage „Hätte jemand eine gebrauchte Nähmaschine für eine Asylbewerberfamilie abzugeben? Die Frau möchte gerne Kindersachen selber nähen und würde sich sehr freuen. Bitte weitersagen…“ dauerte es heute früh weniger als eine Stunde, bis die Nähmaschine da war. Hat mit einem Rasenmäher und einer Satellitenschüssel für eine andere Familie übrigens auch schon geklappt.

Bevor nun einer auf falsche Gedanken kommt: Nein, ich selbst habe wirklich keine Nähmaschine, keinen Rasenmäher und keine Satellitenschüssel gebraucht, sondern nur gute Freunde, die ein soziales Netzwerk auch als solches verstehen.

„Kauf ein Teil mehr“ für die Kunden der Tafel

Lions und Leos sammeln an diesem Sonnabend am Sonnabend bei Famila

Lebensmittelspenden für bedürftige Familien. Die Aktion läuft schon zum dritten Mal.

„Kauf ein Teil mehr“ läuft am Sonnabend zum dritten Mal. Von links Organisator Martin Schadewald, Lions-Präsident Jan Scherf, Tafel-Vorsitzende Luise Eden, stellvertretender Marktleiter Mario Gembler, Timotheus Ritter und Tom Thomssen von den Leos. Foto©: Helmut Burlager
„Kauf ein Teil mehr“ läuft an diesem Sonnabend zum dritten Mal. Von links Organisator Martin Schadewald, Lions-Präsident Jan Scherf, Tafel-Vorsitzende Luise Eden, stellvertretender Marktleiter Mario Gembler, Timotheus Ritter und Tom Thomssen von den Leos. Foto©: Helmut Burlager

Jever – Menschen aus der Region helfen Menschen in der Region – deshalb hat die Arbeit der Tafeln, die bedürftige Menschen mit Lebensmitteln unterstützen, so großen Charme. Und deshalb kamen die beiden ersten Aktionen des Lions-Clubs Jever und des Leo-Clubs Jever „Achtern Diek“ in den vergangenen zwei Jahren auch so gut an. An diesem Sonnabend ist es wieder so weit, die beiden Serviceclubs bitten die Kundinnen und Kunden im Famila-Markt in Jever: „Kauf ein Teil mehr“.


Die hier beschriebene Aktion ist Vergangenheit, sie war ein großer Erfolg. Kunden des Famila-Marktes haben am Sonnabend 27 prall gefüllte Einkaufswagen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln für die Tafel gespendet.


Etwa 25 Lions, Leos und Helfer der Tafeln Jever und Hohenkirchen werden die Passanten in der Eingangshalle ansprechen, Handzettel mit den erbetenen Waren verteilen (zum Beispiel H-Milch, Margarine, Butter, Kaffee, Tee, Konserven, Zucker, Mehl, Marmelade, Nutella) und in der Kassenzone die Spenden entgegennehmen. 2011 und 2012 kamen so jeweils mehr als zwei Dutzend prall gefüllter Einkaufswagen mit Lebensmitteln zusammen. Gestern stellten Organisator Martin Schadewald und Präsident Jan Scherf für den Lions Club, der stellvertretende Präsident der Leos Tim Ritter und Leo-Mitglied Tom Thomssen, Tafel-Vorsitzende Luise Eden und stellvertretender Marktleiter Mario Gembler die diesjährige Aktion vor.

Luise Eden betonte, wie willkommen diese Spenden kurz vor Weihnachten seien, sie kommen fast 170 Familien in Jever und etwa 60 in Hohenkirchen zugute, darunter viele mit Kindern und neuerdings eine zunehmende Zahl von Asylsuchenden, die Friesland zugewiesen wurden. Die gespendeten Waren sollen dann schon ab nächster Woche nach und nach an die Kunden der Tafel ausgegeben werden. Viele seien wirklich darauf angewiesen, so Luise Eden. Dabei sei der schwierigste Schritt für viele Menschen, sich überhaupt zu trauen, zum ersten Mal zur Tafel zu gehen. Niemand müsse aber mit dem Gefühl kommen, Bittsteller zu sein. Die Aktion bei Famila läuft an diesem Sonnabend von 9 bis 18 Uhr.

„Respekt“ für die Sozialministerin

Das Buch „Respekt“, Ergebnis eines gemeinsamen Projekts des Jeverschen Wochenblatts, der Fresenia-Loge und des Landkreises Friesland, bekam Sozialministerin Cornelia Rundt als Gastgeschenk, als sie jetzt den Landkreis besuchte. Unser Bild zeigt von links Landrat Sven Ambrosy, Geschäftsführer Bernhard Bruhnken von der Wohnungsbaugesellschaft Friesland, Ministerin Rundt, Fachbereichsleiter Soziales Stefan Wiese und Simone Wernli-Lübken, Mitarbeiterin des neuen Pflegestützpunktes Friesland. Foto (c): Helmut Burlager
Das Buch „Respekt“, Ergebnis eines gemeinsamen Projekts des Jeverschen Wochenblatts, der Fresenia-Loge und des Landkreises Friesland, bekam Sozialministerin Cornelia Rundt als Gastgeschenk, als sie jetzt den Landkreis besuchte. Unser Bild zeigt von links Landrat Sven Ambrosy, Geschäftsführer Bernhard Bruhnken von der Wohnungsbaugesellschaft Friesland, Ministerin Rundt, Fachbereichsleiter Soziales Stefan Wiese und Simone Wernli-Lübken, Mitarbeiterin des neuen Pflegestützpunktes Friesland. Foto (c): Helmut Burlager

Dass das Thema „Älter werden“ in Friesland eine große Rolle spielt, machte Stefan Wiese, Fachbereichsleiter Soziales beim Landkreis Friesland, jetzt mit einem Gastgeschenk an Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) deutlich. Er überreichte ihr während eines Besuchs das Buch „Respekt – Porträts alter Menschen aus dem Jeverland“, das in Kooperation des Jeverschen Wochenblatts, der Fresenia-Loge und des Landkreises Friesland entstanden ist. Die Ministerin blätterte sofort darin und meinte: „So etwas müsste man alle paar Jahre wiederholen, es wachsen ja immer neue Generationen mit immer neuen Lebenserfahrungen nach.“ Bei dem Projekt „Respekt“ waren im Jahr 2012 über zwölf Monate hinweg 53 Menschen ab 75 in Wort und Bild porträtiert worden. Zunächst erschienen die Beiträge als Zeitungsserie, dann als Buch und als Bilderausstellung. Die Serie und das Gesamtprojekt wurden im Sommer mit einem Journalistenpreis des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen ausgezeichnet. (hbu)

Social Business schnell erklärt

Seven Principles of Social Business, by Muhammad Yunus

Muhammad Yunus hat sie flüchtig auf einem Schmierzettel niedergeschrieben. Auf Deutsch übersetzt, klingen die sieben Prizipien für soziales Unternehmertum etwa so:
7 Prinzipien

Ein Friesenpraktikum

Freiwilliges Soziales Halbjahr Kultur bei der Ostfriesischen Landschaft

Broschüre über Ostfrieslands Bräuche für Kurzentschlossene

Die Ostfriesische Landschaft in Aurich bietet jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren die Möglichkeit, sich vom 1. März 2011 ein halbes Jahr lang für die Kultur zu engagieren. „Wir Strassenboßeln_Hochformat bieten für Kurzentschlossene die Möglichkeit einer Mitarbeit an der Broschüre „Ostfrieslands traditionelle und moderne Bräuche , so Katrin Rodrian, Leiterin der Kulturagentur. Wer sich gerne in der Kulturagentur bei einem sehr spannenden neuen Projekt mit einbringen will, ist herzlich willkommen“, so Rodrian weiter. Es wurden bereits alle Heimat- und Geschichtsvereine der Region um inhaltliche Unterstützung für die Erstellung der Broschüre angefragt und die Rückmeldungen dazu sind sehr hoch. Die Bewerber sollen bei der Auswahl von Themen und Bildern, der Erstellung der Texte und der grafischen Gestaltung aktiv mit eingebunden sein. Bedingung für eine Teilnahme bei der Ostfriesischen Landschaft ist eine abgeschlossene Schulausbildung sowie Freude am Umgang mit Menschen und Interesse an den Bräuchen und Besonderheiten der Ostfriesen.

Bewerber melden sich unter: unter: 0 49 41 -17 99 – 57 oder

kultur@ostfriesischelandschaft.de

Lions Club Jever will junge Ehrenamtler ehren

Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens wird ein mit 500 Euro dotierter Preis ausgelobt. Nominiert werden können engagierte junge Leute bis 22.

Jever/Friesland. Dr. Peter Pietsch und Martin Schadewald wissen, wovon sie sprechen, wenn es um das Thema Ehrenamt geht. Der eine ist bei der DLRG in höchsten Ämtern aktiv, der andere beim MTV Jever, und beide zusammen engagieren sie sich beim Lions Club Jever. Beide wissen auch, wie schwer es ist, andere für ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen und dafür, sich für verantwortungsvolle Positionen zur Verfügung zu stellen. Genau diese Bereitschaft zu fördern und für das Ehrenamt zu werben, ist Ziel einer Ausschreibung, die der Lions Club Jever gestern gestartet hat. Gesucht wird der „Ehrenamtler des Jahres“, und zwar unter jungen Leuten.

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Anlass der Ausschreibung des Ehrenamtspreises ist das Clubjubiläum des LC Jever, der 40 Jahre alt ist und dies am 1. April im Lokschuppen in Jever feiert. An diesen Abend soll der neue Preis dann auch erstmals verliehen werden – und fortan jährlich, wenn sich die Sache bewährt.

Ohne Ehrenamt geht es nicht, das gilt auch und gerade für die Jugendarbeit. Zahlreiche Vereine und Gruppen engagieren sich für das Gemeinwesen, und auch junge Leute sind dort unentgeltlich aktiv. Dieses Wirken jüngerer Menschen soll gewürdigt und hervorgehoben werden, ob es im sozialen, im sportlichen oder im kirchlichen Bereich passiert, im politischen, im kreativen oder bei der Feuerwehr. „Viele sind da ganz im Stillen tätig und werden nie herausgestellt. Das möchten wir mit dem Preis ändern“, so Dr. Peter Pietsch. „Und wir wollen bewusst keine Leute ehren, die schon seit 30 Jahren etwas machen, dafür gibt es andere Auszeichnungen. Wir möchten junge Menschen herausstellen, die erst am Anfang ihres Engagements stehen. Es muss auch mit keinem Amt im Verein verbunden sein“, erläuterte Martin Schadewald

Nominiert werden können junge Leute, die ab dem 1. April 1988 geboren wurden und ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Landkreis Friesland ausüben. Voraussetzung ist, dass das Ehrenamt mit gewissem zeitlichen und persönlichen Aufwand seit mindestens drei Jahren ausgeübt wird. Nominiert werden kann bis zum 10. März 2011. Eine Jury aus Mitgliedern des Lions Clubs Jever trifft dann die Auswahl. Der Ehrenamtspreis ist mit 500 Euro dotiert.

Anmeldungen sind an den Lions Club Jever, zu Händen Martin Schadewald, Ludwig-Meinardus-Straße 17, in 26441 Jever zu richten, per E-Mail an
martin.schade-wald@web.de. Nachfragen werden unter 04461/9151570 oder 0173/6047867 beantwortet. Den Nominierungsbogen kann man auch im Internet herunterladen: www.lions.de/jever

Der Beitrag ist dem Jeverschen Wochenblatt vom 25. Januar 2011 entnommen