Tag 319 | Lebensretter

2006 Seenoteinsätze in zehn Monaten

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2014 sind die Seenotretter auf Nord- und Ostsee 2006 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesell­schaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei 749 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit.

Im Einzelnen haben die Besatzungen der 60 Seenotkreuzer und Seenotrettungs­boote von Januar bis Oktober 2014

• 45 Menschen aus Seenot gerettet,

• 704 Menschen aus drohender Gefahr befreit,

• 344 Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen
zum Festland transportiert,

• 58 Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt,

• 942 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie

• 532 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.

In vielen Fällen griffen die Seenotretter frühzeitig ein und begrenzten so Schäden bereits im Vorfeld. Zudem sind sie 2.526 Mal in ihren Revieren zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde im Osten auf Kontrollfahrt gegangen. Seit ihrer Gründung am 29. Mai 1865 hat die DGzRS bis Ende Oktober 2014 insgesamt 81.665 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahren­situationen auf See befreit.

Zu den herausragenden Einsätzen der ersten zehn Monate des Jahres 2014 gehört die Rettung dreier Fischer von ihrem gekenterten 15-Meter-Kutter durch den Seenotkreuzer HERMANN HELMS in der Elbmündung vor Cuxhaven am 29. April.

Bereits am 21. März rettete die Besatzung des Bremerhavener Seenotkreuzers HERMANN RUDOLF MEYER eine Frau, die offenbar vom Nordenhamer Fähranleger in die Weser gestürzt war. Ohne Schutzkleidung und bei nur acht Grad Wassertemperatur erfolgte die Rettung buchstäblich in letzter Minute.

In der Nacht zum 20. Mai verletzte eine große Stichflamme aus dem Krabbenkutter zwei Fischer an Bord eines Kutters südwestlich von Amrum schwer. Der Seenotkreuzer VORMANN LEISS nahm einen Notarzt an Bord und barg die Männer ab. Der Landrettungsdienst brachte sie in eine Spezialklinik.

Besonders arbeitsreich war das zweite Augustwochenende für die Seenotretter. Knapp 70 Mal waren die Besatzungen der DGzRS für rund 130 Menschen auf Nord- und Ostsee im Einsatz. Allein die freiwilligen Seenotretter der Station Timmendorf/Poel zählten am Samstag sechs Einsätze innerhalb von acht Stunden.

Wilma Sikorski, Wangerooge. Foto: DGzRS
Wilma Sikorski, Wangerooge. Foto: DGzRS

Die große Erfahrung und ausgeprägte Revierkenntnis der Wangerooger freiwilligen Seenotretter verdankt ein Jollensegler sein Leben. Am 12. September sank sein Boot vor dem Westende der Insel. Die starke Strömung zwischen den Inseln hatte den Schiffbrüchigen bereits auf die offene Nordsee hinausgezogen, als die Besatzung des Seenotrettungsbootes WILMA SIKORSKI ihn fand.

Intensiv bereiten sich die Seenotretter auf das 150-jährige Bestehen der DGzRS vor. Höhepunkte werden neben den beiden Taufen ein Festakt im Bremer Rathaus am 29. Mai 2015 sowie eine sich anschließende „Woche der Seenotretter“ in Bremerhaven sein. Dort finden zeitgleich eine Messe für maritime Sicherheit sowie Konferenz und Kongress der International Maritime Rescue Federation (IMRF) statt.

Bereits am 30. und 31. Mai werden zu diesem Forum des internationalen Zusammenschlusses der Seenotrettungsdienste weltweit zahlreiche Rettungsboote aus vielen Ländern in Bremer­haven zu besichtigen sein. Für den 30. Mai ist zudem eine spektakuläre Schiffsparade auf der Weser geplant.

Tag 295 |Sturmflut

Sturmflutgefahr an der Küste und auf den Inseln meldet der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Wasserstände  bis zu zwei Meter über dem normalen Hochwasser sind in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwochmittag möglich. Das bedeutet Überflutungsgefahr für Strände, Vorländer und Hafenflächen. Unter www.nlwkn.niedersachsen.de können die Wasserstandsvorhersagen des Sturmflutwarndienstes sowie die Pegelstände abgerufen werden. Der NLWKN ist darauf vorbereitet, auch das Emssperrwerk in Gandersum zu schließen. Dies ist allerdings erst der Fall, wenn die Prognosen von deutlich mehr als zwei Meter über dem mittleren Tidehochwasser ausgehen.

Die Mitarbeiter des NLWKN auf den ostfriesischen Inseln sind ebenfalls auf die angekündigte Sturmflut vorbereitet. Auf Spiekeroog wird beispielsweise das Pferdebahnschart schon heute geschlossen, normalerweise ist das erst am 1. November der Fall. Auf Norderney wurden die großen Deckwerkscharte (Milchbar und Moltkestraße) zur Vorbereitung auf die Sturmflutsaison ohnehin schon teilverschlossen, ebenso das Schart auf Baltrum beim Strandhotel Wietjes.

Die Wasserstände werden nicht so hoch auflaufen wie Anfang Dezember des vergangenen Jahres, als Orkantief „Xaver“ wütete. Das ausgedehnte Tiefdruckgebiet führte um den Nikolaustag herum zu einer Kette von vier Sturmfluten, wobei die in der Nacht zum Nikolaustag hinsichtlich der eingetretenen Wasserstände zu einer der schwersten Sturmfluten der vergangenen einhundert Jahre an der Niedersächsischen Küste zählt. Am Pegel Norderney wurde ein Wasserstand von 2,83 Meter über dem mittleren Tidehochwasser ermittelt, lediglich die Sturmflut von 1962 wies in diesem Zeitraum einen noch höheren Wind-stau auf. Im Bereich der Ems lagen die Wasserstände sogar über denen von 1962, jedoch unter denen der Sturmflut vom November 2006. An der Weser- und Elbemündung blieb der Wasserstand unter den Marken von 1962 und auch 1976. Aufbauend auf den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes hatte der Sturmflutwarndienst des NLWKN die zu erwartenden Wasserstände zutreffend voraus berechnet und frühzeitig vor dieser sehr schweren Sturmflut gewarnt.

Klassifizierung der Sturmfluten

  • Leichte Sturmflut: Von 0,93 bis 2,01 m über dem normalen Tidehochwasser am Pegel Norderney.
  • Schwere Sturmflut Von 2,01 bis 2,75 über dem normalen Tidehochwasser am Pegel Norderney.
  • Sehr schwere Sturmflut: Mehr als 2,75 m über dem normalen Tidehochwasser am Pegel Norderney.

Tag 277 | Die Welle

Ausgezeichnet mit dem Fritz-Höger-Preis 2014 in Silber: Die „Kirche am Meer – St. Marien" in Schillig von Königs Architekten, Köln. Foto ©: Christian Richters
Ausgezeichnet mit dem Fritz-Höger-Preis 2014 in Silber: Die „Kirche am Meer – St. Marien“ in Schillig von Königs Architekten, Köln. Foto ©: Christian Richters

Zu den schönsten und interessantesten Kirchen-Neubauten in Friesland der letzten Jahrzehnte zählt die St.-Marien-Kirche in Schillig. sie ist jetzt im Deutschen Architekturzentrum (DAZ) in Berlin mit dem Fritz-Höger-Preises 2014 für Backstein-Architektur ausgezeichnet worden. Vor internationalem Publikum wurden die besten Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs verkündet. Die St. Marien Kirche in Schillig gewann den Fritz-Höger-Preis 2014 in Silber. Mit mehr als 500 eingereichten Projekten und großer internationaler Resonanz hat der zum dritten Mal ausgelobte Fritz-Höger-Preis 2014 für Backstein-Architektur seinen festen Platz unter den bedeutenden Architekturpreisen gefunden und präsentiert einen beeindruckenden Querschnitt internationaler Backstein-Architektur.
In der Kategorie „Öffentliche Bauten, Sport und Freizeit“ konnte das Projekt „Kirche am Meer – St. Marien in Schilling“ die hochkarätig besetzte Fachjury überzeugen und wurde mit dem Fritz-Höger-Preis 2014 in Silber prämiert. Verantwortlich für das Projekt zeichnet das Architekturbüro Königs Architekten aus Köln.
Die geschwungene Wand- und Dachausbildung des skulpturalen Sakralbaus – als Verweis auf den Ort – lädt seine Betrachter ein zu metaphorischen Interpretationen des Themas „Kirche am Meer“.
Fast alle ausgezeichneten Projekte – darunter die genannte Arbeit – werden bis zum 19. Oktober 2014 im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) im Rahmen einer Ausstellung im Detail gezeigt und später an verschiedenen Hochschulen in Deutschland als Wanderausstellung zu sehen sein.
Der erstmals 2008 ausgelobte Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre von der Initiative Bauen mit Backstein in Kooperation dem Bund Deutscher Architekten BDA verliehen. Der Preis ist nach dem Architekten und Baumeister Fritz Höger (1877 – 1949) benannt. Zu seinen bekannten Werken zählt das Rathaus von Wilhelmshaven.

Tag 274 | Erdkunde

Die Lange Anna am Strand von Schillig, ein Muss für jeden Nordseeurlauber. Screenshot von RP-online.
Die Lange Anna am Strand von Schillig, ein Muss für jeden Nordseeurlauber. Screenshot von RP-online.

Nehmen wir mal an, der Kollege, der den Beitrag „Barfuß laufen, Sonne tanken und erholen in Schillig“ aus der Reihe „Das sind Deutschlands schönste Strände“ geschrieben hat, ist noch nie in Schillig gewesen. Oder er war sehr wohl in Schillig, aber der Bildredakteur nicht. Oder der weiß nicht, dass Nordseestrand aus Sand oder Schlick besteht, aber eher nicht aus rotem Buntsandstein. Wie auch immer, die nette Geschichte über den Strand von Schillig mit einem Foto von der Langen Anna auf Helgoland zu kombinieren, taugt jedenfalls gut für die Volontärausbildung in den Redaktionen, um den jungen Leuten zu erklären, was eine „Text-Bild-Schere“ ist. Und fürs Kuriositätenkabinett ist der Screenshot allemal geeignet.

Tag 272 | Klein hilft Groß

Seenotretter von Borkum holen Erkrankten von der „Quantum of the Seas“ Die Seenotretter der Station Borkum haben in der Nacht (30.9.2014) einen Erkrankten vom Kreuzfahrtschiff „Quantum of the Seas“ abgeborgen*. In den frühen Morgenstunden ging der 27 Meter lange Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bei dem fast 350 Meter langen Kreuzfahrtschiff längsseits und übernahm den Erkrankten mit einer speziellen Trage. Aufgrund des ruhigen Wetters konnte das Manöver ca. 15 Seemeilen (27 Kilometer) nordwestlich von Borkum trotz Dunkelheit schnell und präzise durchgeführt werden. Derzeit befindet sich die „Quantum of the Seas“ in der Nordsee auf Probefahrt. Die Alarmierung des Seenotkreuzers war um kurz nach 1 Uhr erfolgt. Ein Hubschrauber konnte wegen des diesigen Wetters nicht fliegen. In Begleitung einer Borkumer Ärztin führten die Seenotretter die Abbergung durch und verbrachten den Patienten in das niederländische Eemshaven. Um 5.20 Uhr machte die ALFRIED KRUPP wieder auf Borkum fest.
Der Seenotkreuzer „Alfried Krupp“  nähert sich der „Quantum of the Seas“.  Foto: DGzRS

Die Seenotretter der Station Borkum haben in der Nacht zum Dienstag einen Erkrankten vom Kreuzfahrtschiff „Quantum of the Seas“ abgeborgen. In den frühen Morgenstunden ging der 27 Meter lange Seenotkreuzer „Alfried Krupp“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bei dem fast 350 Meter langen Kreuzfahrtschiff längsseits und übernahm den Erkrankten mit einer speziellen Trage. Aufgrund des ruhigen Wetters konnte das Manöver etwa 15 Seemeilen (27 Kilometer) nordwestlich von Borkum trotz Dunkelheit schnell und präzise durchgeführt werden.
Die auf der Meyer Werft in Papenburg gebaute „Quantum of the Seas“ befindet sich in der Nordsee auf Probefahrt. Die Alarmierung des Seenotkreuzers war um kurz nach 1 Uhr erfolgt. Ein Hubschrauber konnte wegen des diesigen Wetters nicht fliegen. In Begleitung einer Borkumer Ärztin fuhren die Seenotretter den Einsatz und brachten den Patienten in das niederländische Eemshaven.

Tag 247 | Rettung

Mal wieder was von den Seenotrettern, Pressemitteilung von heute:

Großangelegte Übung der Seenotretter vor Wilhelmshaven

Seenotretter üben Ernstfall mit dänischen und niederländischen Einheiten und THW

Hooksiel – Vom 4. bis zum 7. September 2014 findet vor Wilhelmshaven die DanGerNed SAREX 2014 statt (SAREX = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Mit dabei sind zwei Seenotkreuzer und vier Seenotrettungsboote der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die auch Ausrichter der Übung ist, sowie voraussichtlich zwei Einheiten der dänischen Marineheimwehr, eine Einheit der niederländischen Seenotrettungsgesellschaft KNRM, sowie drei Mehrzweckarbeitsboote des THW (Technisches Hilfswerk), sowohl von der THW-Bundesschule Hoya als auch vom THW Ortsverband Wilhelmshaven. Zwei weitere Schiffe vom Jade-Dienst dienen als „Havarist“ und zur Unterstützung der Übung.

 Die DanGerNed SAREX dient vor allem dem Training der Einsatzkoordination bei grenzübergreifenden Einsätzen. Das genaue Übungsszenario wird den beteiligten Einheiten erst mit der „Alarmierung“ mitgeteilt, um eine möglichst realistische Situation zu erzeugen. Koordinierte Suche, medizinische Erstversorgung und Verletztentransport sowie Rettung und Bergung von Schiffbrüchigen werden Bestandteile der Übungsszenarien sein.

Insgesamt werden über 75 Personen an der Übung beteiligt sein. Ausbildungsleiter Jörg Kemna der DGzRS, der das Szenario leitet, hatte bereits 2012 eine vergleichbar komplexe Übung mit dem dänischen Seenotrettungsdienst auf Helgoland durchgeführt. Im März dieses Jahres hatte es in der Zentrale der DGzRS in Bremen ein umfangreiches Vortreffen der beteiligten Länder zur Übungskonzeption gegeben.

 „Dass bei Einsätzen im Grenzgebiet die Seenotrettungsdienste zusammenarbeiten, ist eine Selbstverständlichkeit“, so Jörg Kemna. „Wir können durch eine komplexe Übung wie diese allerdings gemeinsame Suchverfahren und Kommunikationsverfahren trainieren, was für den Ernstfall wesentlich ist.“

 Für echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ sorgt die DLRG-Gruppe Goch e.V. RUND (realistische Unfall- und Notfalldarstellung). Ein besonderer Dank gilt auch dem Wilhelmshavener Segelclub, der für die Übung seine Bootshalle bereitgestellt hat, Niedersachsen Ports für die Bereitstellung von Ponton, Steganlage und Parkplätzen sowie den freiwilligen Seenotrettern der Station Wilhelmshaven, die wesentlich zur Vorbereitung und Organisation vor Ort beigetragen haben.

 

Tag 233 | Einsatz

Ich mach hier ja gerne Werbung für die DGzRS, nicht nur weil mein Jüngster gerade mit Frau und Tochter, also unserer neuen Enkelin, urlaubsmäßig im Wattenmeer rumschippert, sondern auch, weil ich jegliches ehrenamtliche Engagement schätze. Und dass sie gebraucht werden, zeigen sie fast jeden Tag, die Seenotretter. Heute wieder: Pressemitteilung der DGzRS:

Zwei Segler aus den Niederlanden verdanken den Norderneyer Seenotrettern schnelle Hilfe. In der Nacht zu Donnerstag, 21. August 2014, war einer der beiden Männer an Bord ihrer Segelyacht schwer gestürzt und hatte sich eine Kopfverletzung zugezogen. Der Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eilte der Yacht zu Hilfe.  

Gegen 1.50 Uhr alarmierten die Niederländer über den internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 die Seenotretter. Wie auf allen Seenotkreuzern der DGzRS laufen auf der BERNHARD GRUBEN die Funkempfänger rund um die Uhr auch in den Kammern der Besatzung, so dass die Nachtruhe der Rettungsmänner jäh unterbrochen wurde und sie den Notruf unmittelbar mithörten.

Der Eigner des etwa neun Meter langen Bootes berichtete, der Skipper habe sich bei einem Sturz eine Platzwunde am Kopf zugezogen, sei zunächst ansprechbar gewesen, aber nun bewusstlos. Zudem hatte das Boot eine Leine in den Propeller bekommen und war für den jetzt allein fahrenden Niederländer schwer zu steuern. Im Revier nördlich Norderney herrschten zu dieser Zeit westliche Winde bis fünf Beaufort (30 bis 40 km/h Windgeschwindigkeit) mit anderthalb Metern Seegang.

Die Segelyacht befand sich auf dem Weg von Schiermonnikoog nach Brunsbüttel. Die BERNHARD GRUBEN legte sofort ab und nahm Kurs auf den Havaristen. Etwa sieben Seemeilen nördlich der Wichter Ee (Seegatt zwischen Norderney und Baltrum) setzten die Seenotretter mit dem Tochterboot JOHANN FIDI einen Rettungsmann samt medizinischer Ausrüstung über. Gemeinsam mit dem zweiten Segler, selbst Arzt, kümmerte er sich um den Verletzten, der inzwischen wieder bei Bewusstsein war.

Der Rettungsmann blieb auf der Yacht, während die BERNHARD GRUBEN den Havaristen auf den Haken nahm und sicher in den Hafen von Norderney schleppte. Dort übergaben die Seenotretter den Verletzten zur weiteren Versorgung an den Landrettungsdienst.

Tag 213 | Auf Fangfahrt

Bei Niedrigwasser fährt ein Krabbenkutter von Varelerhafen durch die wasserführende Priele in den Jadebusen hinaus. Fangfahrt im Sommer. Foto: Helmut Burlager
Bei Niedrigwasser fährt ein Krabbenkutter von Varelerhafen durch die wasserführende Priele in den Jadebusen hinaus. Fangfahrt im Sommer. Foto: Helmut Burlager

 

 

Tag 211 | Wangerland

Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer – das ist nicht nur ein Prädikat für den Naturschutz, sondern auch ein Gütesiegel für Tourismus. Das Wangerland versteht es, sich damit bundesweit bekannt zu machen. Deutschland today

Screenshot 2014-07-29 16.11.05

Tag 202 | WSLBNJB

Welcher Seemann lag bei Nanni im Bett? Mit dieser Eselsbrücke konnten wir uns schon als Kinder die Reihenfolge der Ostfriesischen Inseln merken, auch wenn wir dabei leicht rote Ohren bekamen. Der NDR stellt die Eilande Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum – das ist die geografische Abfolge von Ost nach West – in einer kleinen Serie von Online-Artikeln vor. Hier gehts lang…