Ex-Staatssekretär erstattet Strafanzeige gegen Seehofer

(hbu) Der frühere Parlamentarische Staatssekretär und SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Kasparick hat nach eigenen Angaben bei der Staatsanwaltschaft Passau Strafanzeige gegen den CSU-Vorsitzenden und bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer erstattet. Die Staatsanwaltschaft soll den Verdacht der Volksverhetzung prüfen. Wie Kasparick in seinem Internetblog ausführt, habe Seehofer beim politischen Aschermittwoch gesagt, er wolle in der Berliner Koalition „bis zur letzten Patrone“ dafür kämpfen, dass Zuwanderer „nicht in deutsche Sozialsysteme einwandern“. Kasparick sieht diese Äußerung in einer Linie mit den Durchhalteparolen der Nationalsozialisten, Stalingrad bzw. Berlin “bis zur letzten Patrone” zu verteidigen. Seehofer habe damit “eine rote Linie überschritten”, so Kasparick, der nach eigenen Angaben noch nie in seinem Leben gegen jemand Strafanzeige erstattet hat.

Weblog von Ulrich Kasparick

Ulrich Kasparick auf Wikipedia

In der Diktion von Horst Seehofer müssten sie Deutschland „bis zur letzten Kugel“ verteidigen, die Jungs, über die ich heute in einem Beitrag im Jeverschen Wochenblatt schrieb. Hasan aus der Türkei, Dennis aus Kasachstan, Jakob aus Russland. Migrantenkinder – und Soldaten der deutschen Bundeswehr…

Die Besten kommen zum Schluss

Ein paar Bilder zum Internationalen Frauentag

Ghanafrau Frauenquoten braucht es im Mikrofinanzwesen nicht. In Ghana, wo Opportunity International Mikrokredite für Existenzgründungen vergibt und Menschen hilft, wirtschaftlich auf eigenen Füßen zu stehen, liegt der Anteil der weiblichen Kreditnehmer bei über 90 Prozent. Frauen verstehen besser mit Geld umzugehen, sie übernehmen Verantwortung für sich, ihre Familien und das Gemeinwesen. Zum Internationalen Frauentag ein paar selbstbewusste Frauen in Ghana, Afrika: Starke Frauen

Tage der Einheit

Wissen Sie noch, was Sie am 11. April 1986 gemacht haben? Ich wüsste es auch nicht, hätte ich nicht vor einigen Monaten aus einer Laune heraus bei einem Besuch in der Birthler-Behörde in Berlin einen Antrag auf Zugang zu den personenbezogenen Stasi-Unterlagen gestellt.

Hier geht’s weiter: https://friesenblog.wordpress.com/uber-mich/tage-der-deutschen-einheit/

Ich habe nur die Worte – etwas über das Bloggen

Ein interessanter Beitrag über die politische Kraft, die Blogger und Social Networks inzwischen haben. Internet-Community versus Bild-Meinungsführerschaft. Von Plagiatsdiskussion, Nordafrika und Wellen im Netz:

Ulrich Kasparick: Ich habe nur die Worte – etwas über das bloggen.

Deutsche Verkehrswacht fordert totales Alkoholverbot

Die Deutsche Verkehrswacht e.V. setzt sich schon seit vielen Jahren dafür ein, dass Autofahrer die Parole beherzigen: „Wer fährt, trinkt nicht, wer trinkt, fährt nicht“. Um die Auswirkungen von Alkohol am Steuer zu diskutieren und eine einheitliche Position der Deutschen Verkehrswacht zu finden, hatte der Vorstand der Deutschen Verkehrswacht eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die jetzt ihr Ergebnis vorgelegt hat. Der Vorstand hat das Papier der Arbeitsgruppe als Vorlage eines Beschlusses genommen, der mit nur einer Gegenstimme verabschiedet wurde und am 21. Mai 2011 auch der Mitgliederversammlung zur Beratung vorliegt. Er lautet: „Kein Alkohol am Steuer!“

Mehr dazu: https://friesenblog.wordpress.com/aktuelles/verkehrswacht-fordert-totales-alkoholverbot/

Reporter ohne Grenzen verurteilt Angriffe gegen Medienvertreter

Pressemitteilung vom 23. Februar 2011:

Journalisten, die über die Unruhen in Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas berichten, waren in den vergangenen Wochen massiven Repressionen ausgesetzt. In Libyen, im Jemen, in Bahrain, im Iran, im Irak und in Algerien versuchen die Regierungen, die Medienmitarbeiter an ihrer Arbeit zu hindern: Reporter ohne Grenzen (ROG) dokumentierte  in den vergangenen zwei Wochen zahlreiche tätliche Übergriffe gegen Journalisten und Festnahmen durch Sicherheitskräfte und Unterstützer der Regierungen. Zudem wurde in den meisten der Staaten die Online-Überwachung verschärft. 

ROG verurteilt die Repressionen scharf und fordert mehr Respekt gegenüber der Arbeit der Journalisten. „Die Regierungen greifen auf Mittel der Gewalt und Einschüchterung zurück, um Berichte über die Proteste, die von den Ereignissen in Ägypten und Tunesien inspiriert sind, zu verhindern. Wir fordern alle Seiten auf, der Arbeit von Journalisten mehr Achtung entgegenzubringen. Die Öffentlichkeit in diesen Ländern hat ein Recht auf unparteiische und unabhängige Informationen“, so ROG.

In Libyen ist der von den Behörden verhängte Nachrichtenblackout weiter wirksam. Es ist für Journalisten praktisch unmöglich, ihrer Arbeit nachzugehen. Die wenigen ausländischen Korrespondenten, die bereits vor Ausbruch der Krise im Land waren, stehen unter starker Überwachung. Eine Reihe von ausländischen Journalisten versucht nun, von Tunesien aus nach Libyen zu gelangen.

Das Programm von „Al-Dschasira“ wird seit dem 20. Februar gestört. Der Nachrichtensender vermutet hinter den Sendeunterbrechungen den libyschen Geheimdienst. Die Programme der libanesischen TV-Stationen „National Broadcasting Network“, „Al-Jadeed“ und „Al-Manar“ wurden nach eigenen Angaben ebenfalls gestört.
Der libysche Zeitungsjournalist Atif al-Atrasch gilt nach einem Interview mit Al-Dschasira seit dem 18. Februar als vermisst. Der Mitarbeiter der Zeitung „Quryna“ hatte mit dem in Katar ansässigen Sender über die Demonstrationen in der Hafenstadt Bengasi im Norden des Landes gesprochen. In der vergangenen Woche waren zudem einige lokale Journalisten kurzzeitig verhaftet worden.

Nach Informationen von Netzwerk-Sicherheitsfirmen wurde das Internet in dem nordafrikanischen Land seit dem 18. Februar mehrmals abgeschaltet. Offenbar sind auch alle Telefondienste – Festnetz und Mobilfunk – seit dem 21. Februar unterbrochen.

Auch im Jemen sind die Anti-Regierungsdemonstrationen seit Ende Januar begleitet von einer Serie der Gewalt gegen Medienvertreter. 15 Journalisten wurden bereits Ende Januar festgenommen. Am 18. Februar wurden weitere 18 Medienmitarbeiter verhaftet – sie arbeiten alle für die in Aden ansässige unabhängige Zeitung „Al-Jakeen“. Das Blatt hatte zuvor in großem Umfang über die jüngsten Demonstrationen in dem vorderasiatischen Land berichtet und auch die Namen von getöteten oder verletzten Menschen aufgelistet. Seit dem 11. Februar zählt ROG darüber hinaus mindestens 19 tätliche Angriffe auf einheimische und ausländische Journalisten – in den meisten Fällen durch Anhänger der Regierungspartei und Sicherheitskräfte.

In Bahrain schossen am 18. Februar Scharfschützen aus einem Helikopter heraus auf einen Reporter und einen Kameramann der „New York Times“. Die Journalisten beobachteten und filmten die gewaltsame Niederschlagung der Demonstrationen auf dem Perlenplatz der Hauptstadt Manama. Am selben Tag und am selben Ort wurde ein Mitarbeiter des US-amerikanischen Fernsehsenders „ABC News“ angegriffen und geschlagen, seine Kamera wurde konfisziert. Mehreren ausländischen Journalisten wurde an diesem Tag nach ihrer Ankunft auf dem Flughafen von Manama zudem die Einreise in das Land verwehrt.

Die Geschwindigkeit der Internetverbindungen wurde in Bahrain stark gedrosselt, Seiten mit Filmen und Bildern der Proteste blockiert. ROG begrüßt hingegen die Freilassung von mindestens 25 Menschenrechtsaktivisten und Oppositionellen am 22. Februar in dem Königreich. Darunter sind auch zwei Blogger, die seit September 2010 inhaftiert waren.

Im Iran hat das Regime die Zensur der Neuen Medien seit den Protesten am 20. Februar wieder verschärft: Die Geschwindigkeit der Internetverbindungen wurde stark gedrosselt und in einigen Teilen Teherans, Isfahans, Schiras und Maschads sogar vollständig gekappt. SMS-Dienste sind ebenfalls seit dem 20. Februar unterbrochen. Die Behörden versuchen damit, vor allem den Zugriff auf den Kurznachrichtendienst Twitter zu verhindern. Die Übertragung der Programme von BBC und „Voice of America“ unterliegt starken Störungen. Unabhängige Nachrichtenseiten und oppositionelle Seiten sind Cyberattacken ausgesetzt.

23. Februar 2011, Reporter ohne Grenzen (Pressemitteilung)

Etwas von Lampedusa, vom Kaffee, von Geld und Gerechtigkeit. Teilen hilft!

Ein Beitrag von Ulrich Kasparick zu der Problematik der Armutsflüchtlinge und wie man verhindern kann, dass sie sich auf den Weg Richtung Europa machen:

Etwas von Lampedusa, vom Kaffee, von Geld und Gerechtigkeit. Teilen hilft!.

Charmeur, Politiker, Spitzel – das seltsame Leben des Manfred „Ibrahim“ Böhme

Von Ulrich Kasparick

Die Robert-Havemann-Gesellschaft /Archiv der DDR-Opposition, hatte mich als Zeitzeugen eingeladen zum Gespräch mit der Autorin Christiane Baumann über ihr Buch.Sie hat das Leben eines der schillerndsten Politiker der Wendejahre nachgezeichnet. Manfred „Ibrahim“ Böhme.Ich kannte ihn seit den achtziger Jahren bis zu seinem Tode.Fast wäre er der erste frei gewählte Ministerpräsident in Ostdeutschland geworden.Doch er flog vorher auf…..

viaCharmeur, Politiker, Spitzel – das seltsame Leben des Manfred „Ibrahim“ Böhme.