Sächsisch-ländisch

Niedersächsisch, niederländisch – ist ja auch alles ein bisschen schwer für Leute, die da wohnen, wo es hügeliger ist als bei uns. Meldete heute doch glatt das Internetforum “Stromtarife.com” folgende News: “Das niederländische Kabinett hat am Dienstag eine internationale Ausschreibung für das Deutsche Windenergie-Institut (DEWI) in Wilhelmshaven und dessen Tochter DEWI Offshore & Certification Centre beschlossen. Das Institut wurde 1990 gegründet und bietet 134 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz. Eigenen Angaben zufolge erzielt es drei Viertel seines Umsatzes durch Dienstleistungen für die Windenergiebranche.” Alles soweit wahr, nur dass es das niedersächsische Kabinett war, das unser schönes Institut zu Knete machen möchte. Ist schon ein kleiner Unterschied. Wir haben ja auch keine niederländische Königin wie die Holländer, sondern nur einen (angel-)sächsischen Landesvater.

Zum Abschied ein Orden erster Klasse

Dr. Karl Harms wurde als Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer verabschiedet

David McAllister verlieh im das Niedersächsische Verdienstkreuz

Oldenburg/Jever/HBU – Nach neun Jahren als Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer ist Dr. Karl Harms aus Jever am Mittwochabend (12. Januar 2011) beim Neujahrsempfang der IHK aus seinem Amt verabschiedet worden. Zugleich wurde ihm eine der bedeutendsten Ehrungen zuteil, die das Land Niedersachsen zu vergeben hat. Ministerpräsident David McAllister höchstpersönlich überreichte dem IHK-Chef das Verdienstkreuz Erster Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens.

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Vor rund 850 Gästen des Neujahrsempfangs in der Oldenburger Weser-Ems-Halle würdigte McAllister den Unternehmer als „eine Persönlichkeit, die beruflichen Erfolg und ehrenamtliches Engagement miteinander verbunden hat.“ Auf beeindruckende Weise habe Dr. Harms nicht nur seine Unternehmen aufgebaut, sondern sich auch um berufsständische Belange in Handel und Industrie gekümmert. Besonders ging der Ministerpräsident auf den Einsatz für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur des Nordwestens, für die Stärkung der Innenstädte sowie für die Ausbildung ein, die Harms „ein Herzensanliegen“ sei. Dr. Harms nahm den Orden unter stehenden Ovationen der Gäste entgegen und versprach, sich weiter für Region und Wirtschaft einzusetzen.

Seine Abschiedsrede stellte er unter das Motto „Kurs halten“ und verlangte dies auch von der Politik, „damit wir unsere bedeutenden Projekte weiter befördern können“. An erster Stelle nannte er den Jade-Weser-Port, der 2012 in Betrieb gehen wird und eine gute Hinterlandanbindung brauche. „Wir zählen bei diesen Infrastrukturprojekten auf Ihre Unterstützung“, wandte er sich direkt an McAllister und den Wirtschaftsminister Jörg Bode. Die Belange der Industrie dürften nicht verkannt, rechtmäßig vorbereitete Projekte nicht durch opportunistische Skeptiker und überfrachtete Planungsgesetze verhindert werden.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Peters dankte Harms für sein „fast grenzenloses Engagement für die regionale Wirtschaft“. Harms seinerseits bedankte sich bei allen Partnern für die langjährige gute Zusammenarbeit. „Wir waren ein kraftvolles Gespann.“

Dr. Karl Harms ist Unternehmer in Jever, Inhaber der Firma Certus Warensicherungssysteme, Investor des neuen Altstadtquartiers in Jever. Er ist Schirmherr von Opportunity International Deutschland, einer Nichtregierungsorganisation, die in Entwicklungsländern Mikrokredite vergibt. Opportunity International

Quelle: Jeversches Wochenblatt / Friesisches Tageblatt vom 13. Januar 2010

Was ist bloß mit unserer Katze los?

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“Ich will wieder rein!” Was interessiert eine satte Katze schon ein Vogel im Garten? Lieber eine warme Stube als eine wilde Jagd. Unsere Mia hat auch schon mal andere Prioritäten gesetzt. Man wird eben älter…

Jazznacht mit Spitzenbands

Rotarier bieten am 22. Januar wieder Jazz vom Feinsten

Varel. Am Sonnabend, 22. Januar 2011, findet im TIVOLI bereits zum 15. Mal das Jazz-Benefizkonzert des Rotary-Clubs Varel-Friesland statt. Damit setzen die Rotarier ihr Erfolgskonzept fort. Im Laufe der 15 Jahre entpuppte sich das friesische Publikum als Jazzliebhaber. Aber auch von überregional reisen die Jazzliebhaber an.
Bei diesem „Neujahrs-Event“ der besonderen Art muss man einfach dabei sein, denn die Freude ist gleich doppelter Art. Zum Einen die ewig junge Musik des traditionellen Jazz – und dann: die Tatsache, dass der Überschuss des Abends wieder einem guten Zweck zugeführt wird.
„Auf über 50.000 Euro beläuft sich die Spendensumme aus den bisherigen Jazzkonzerten in Varel. Damit konnten wir zahlreiche lokale, regionale und überregionale Projekte fördern. Zur 15. Vareler Jazznacht werden im Großen Saal zwei absolute Top-Bands für Stimmung sorgen. Das ist zum einen die Gruppe Jazzkonfekt aus Düsseldorf, die mit einem ganz besonderen Programm das Publikum in seinen Bann zu ziehen versteht. Schon im Eingangsfoyer werden sie die Besucher musikalisch begrüßen und auf einen tollen Abend einstimmen.

Jazzkonfekt Im Laufe des Abends wird sich diese Profigruppe aus Düsseldorf dann im Saal mit einer Gruppe abwechseln, die in Varel besonders beliebt ist und zwar der Band von Henning Munk & Plumperne aus Dänemark, die schon zweimal in Varel dabei war und stets das Publikum begeistert hat.
Die Veranstaltung beginnt in diesem Jahr erst um 20.00 Uhr. Der Vorverkauf läuft wie in jedem Jahr über Tabak Wullenkord sowie die Filialen der LzO und der Raiffeisen-Volksbank. Der Eintrittspreis liegt unverändert bei 15 Euro. Für kurzentschlossene Jazzliebhaber werden die Rotarier noch einige Karten an der Abendkasse bereithalten.

Neue Links zum Thema Mikrokredite

Seit Jahrzehnten funktioniert die Idee der Entwicklungshilfe mittels Mikrofinanzierung. Weltweit bekannt wurde sie erst mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus. Seit einigen Monaten aber sind Mikrokredite in Verruf geraten. Zu recht? Zu unrecht? Wer das beurteilen will, muss zunächst einmal Informationen haben. Eine Linksammlung zu wichtigen Beiträgen in der Debatte um Mikrokredite ist hier zu finden: https://friesenblog.wordpress.com/mikrokredite-2/

Originell: Friesisches Brauchtum zum Jahreswechsel

Silvesterbräuche und Neujahrstraditionen gibt es viele, besonders im Nordwesten: Von Neejohrskoken bis Speckendicken, von Bomboisjes bis zu Spökenkram. Zu den ganz alten, nur noch an wenigen Orten gepflegten Traditionen gehört das Beiern.

DSC_9239 In der Silvesternacht werden auf hohen Kirchtürmen die Glocken von Hand geschlagen. Ein merkwürdiges Wummern schallt weit übers Land, unheimlich, geheimnisvoll. Kräftiger Männerarme bedarf es dafür, und natürlich einer Flaschen “Glockensmeer”.

Über das Beiern hat Jürgen Eden einen schönen Film gemacht, er war in der Silvesternacht 2010/11 wieder einmal in Schortens, in einer der ältesten friesischen Kirchen dabei. Hier sein Video:

http://www.youtube.com/watch?v=uhotVuIlVJo

Foto: Helmut Burlager

Den richtigen Mikrofinanzpartner auswählen

Eine Stellungnahme von Opportunity International, Großbritannien

Opportunity International war in den letzten 40 Jahren führend in der Kleinkreditvergabe an arme Menschen in der ganzen Welt. Während dieser Zeit ist die Zahl der Mikrofinanzanbieter deutlich angestiegen. Ein Ergebnis dieses Wachstums ist eine größere öffentliche Prüfung der ausgeübten Methoden und Prioritäten der Mikrofinanzorganisationen.

Es ist daher wichtig, dass jeder, der Mikrofinanzierung unterstützen möchte, zunächst die Ziele, Prioritäten und Methoden des potentiellen Mikrofinanzpartners bewertet. Wir bieten eine Liste mit Fragen und Antworten an, die bei der Bewertung helfen soll. Dahinter steckt die Überzeugung, dass Opportunity Internationals Mikrofinanzarbeit eine Vorreiterrolle einnimmt, anhand derer die Arbeit von anderen Mikrofinanzorganisationen bewertet werden kann.

Frage: Ist die Organisation vor allem daran interessiert, einen Profit zu erwirtschaften oder den Armen zu dienen?

Wichtig hierbei: Nicht alle Mikrofinanzorganisationen sind gemeinwohlorientiert. Manche kommerzielle Mikrofinanzanbieter konzentrieren sich vor allem darauf, Gewinne zu maximieren und den Unternehmenswert zu steigern. Es ist wichtig, herauszufinden, ob die Organisation vor allem im Interesse der Armen handelt oder eine Gewinnmaximierung anstrebt.

Die Hauptmotivation von Opportunity International war immer der Wunsch, Menschen in Armut zu stärken und ihnen ein Zugang zu Mikrofinanzierung zu ermöglichen. Da Opportunitys gemeinnützige Stiftungen die Mehrheiten an allen „Partnerbanken“ besitzen und nicht individuelle Aktienbesitzer, werden alle Gewinne wieder neu investiert, damit wir unsere Dienstleistungen ausbauen können und die Kosten für unsere Klienten reduziert werden können.

Frage: Welche Anzeichen gibt es dafür, dass eine Organisation tatsächlich in erster Linie Menschen in Armut unterstützt und nicht darauf fokussiert ist, Profit zu erwirtschaften?

Ein gemeinnütziger Rechtstitel ist nicht der einzige Anhaltspunkt, der darüber Aufschluss gibt, ob eine Mikrofinanzorganisation sich auch wirklich für Arme einsetzt. Andere Anhaltspunkte wie etwa die soziale Demografie der Klienten, der Einsatzort und der Umfang der Arbeit einer Organisation sowie ein Nachweis über bisherige Erfahrungen einer Organisation sind ebenfalls wichtig.

Soziale Demografie: Opportunity International möchte den ärmsten der arbeitenden Armen helfen. Dies wird zum einen daran deutlich, dass die durchschnittliche Höhe des Startkapitals für einen Klienten niedrig ist (er beträgt zum Beispiel in Malawi durchschnittlich 129 Euro) und zum anderen daran, dass Opportunitys Partner vor allem in Entwicklungsländern arbeiten.

Einsatzort und Umfang der Arbeit: Opportunity International arbeitet in 24 der ärmsten Länder der Welt. In diesen Ländern weiten wir unsere Arbeit von den städtischen Regionen in die ländlichen Regionen weiter aus, da vor allem in ländlichen Regionen Menschen keinen Zugang zu Mikrofinanzdienstleistungen haben. Die Arbeit in abgelegenen ländlichen Gegenden ist sehr kostspielig, aber essentiell, wenn Menschen die Chance gegeben werden soll, sicher und verlässlich Geld zu leihen und zu sparen.

angebotene Dienstleistungen: Opportunity International bietet vielfältige Mikrofinanzdienstleitungen an – Kredite, Sparmöglichkeiten und Versicherungen – da arme Menschen nicht nur Kredite haben wollen. Sie wollen ihr Geld sicher sparen und sich gegen unvorhergesehene Ereignisse versichern. Die Möglichkeit, Geld sicher zu sparen, ist besonders wichtig, da Menschen auf diese Weise die Möglichkeit eröffnet wird, einen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu bekommen, Nahrungsmittel zu kaufen und gegebenenfalls auf Notfälle reagieren zu können. Opportunitys Sparkonten bieten armen Menschen die Chance, ihr Geld sicher auf einem Bankkonto zu sparen anstatt es unter einer Matratze verstecken oder im Boden vergraben zu müssen.

Nachweis über Erfahrungen: Opportunity International hat 40 Jahre Erfahrung darin gesammelt, armen Menschen Mikrofinanzdienstleistungen anzubieten.

Frage: Wie bewahrt eine Organisation ihre Klienten davor, in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen?

Wichtig hierbei: Ohne eine vernünftige Betreuung kann ein Kredit kein Segen, sondern ein Fluch sein.

Beziehungen aufbauen: Opportunity International baut zu allen Klienten eine Beziehung auf. Indem wir die individuelle Situation unserer Klienten kennenlernen, können wir auf ihre speziellen Bedürfnisse eingehen. Als ein verantwortungsbewusster Kreditgeber vergeben wir keine Kleinkredite an Menschen, die nicht in der Lage sind, diese zurückzuzahlen.

Schulungen zu Wirtschaftsthemen: Unsere Klienten erhalten Schulungen zu Wirtschaftsthemen, die ihnen dabei helfen sollen, vernünftig mit ihrem Geld umzugehen. Dank der Spenden, die wir von der britischen Regierung und anderen großen Spendern erhalten haben, können wir den Umfang unserer Schulungen vergrößern.

Frage: Welche Garantie gibt es, dass die Organisation sich auch in Zukunft um die Bedürfnisse von Armen kümmert?

Es ist wichtig zu untersuchen, welche Absicherungen eventuell existieren, um sicher zu gehen, dass die Organisation sich auch zukünftig für Arme engagiert.

Wie bereits dargestellt verfolgt Opportunity International mit dem Engagement für Arme eine gemeinnützige Mission. Wir streben danach, unsere Dienstleistungen für arme Menschen zu verbessern, indem wir kontinuierlich den Einfluss unserer Arbeit evaluieren und gegebenenfalls verbessern.

Als Kind im Land des Erbfeinds

Zu den Dingen, die mir aus meiner frühesten Kindheit in Erinnerung geblieben sind, gehört das alte Nordmende-Röhrenradio meines Großvaters, das auf einem Bord über seinem Lehnstuhl stand. Er saß dort mit dem Ohr am Lautsprecher und der Hand am rechten Drehknopf, auf der Suche nach Kurz-, Mittel- und Langwellenstationen. Und dann lauschte er den rauschenden und knisternden Sendern.
Sobald ich lesen konnte, studierte ich die fremdartig klingenden Namen der Städte, die auf der von hinten beleuchteten Skala aufgeführt waren, Beromünster, Hilversum, Bruxelles, Dunkerque. „Dünkirchen“, sagte mein Großvater, „das ist Dünkirchen, das ist weit weg, in Frankreich.“ Er war im Krieg dort gewesen.
Der erste Ausländer, den ich näher kennenlernte und der mein Jugendfreund wurde, hieß Jean-Marie, er kam aus Dünkirchen. Wir waren dreizehn oder vierzehn, er war wie ich Eisenbahnerkind aus einfachen Verhältnissen, er sprach anfangs so schlecht Deutsch wie ich Französisch, und wir trafen uns auf einer internationalen Jugendfreizeit des Bundesbahnsozialwerks. Eisenbahnerkinder durften damals umsonst durch Europa fahren, und so haben wir uns ein paar Jahre lang Sommer für Sommer gegenseitig besucht. Aus dem armseligen Ostfriesland der sechziger Jahre kam ich also mit dem Zug ins noch armseligere Nordfrankreich, die Familie von Jean-Marie nahm mich freundlich auf. Sie gaben mir Miesmuscheln zu essen und Artischocken, ich durfte Roséwein trinken und am Pastis nippen, der nach Lakritz schmeckte. Es war herrlich.
Merkwürdig waren nur die Ausflugsziele. Sie fuhren mit mir an die Küste und
zeigten mir, wo die Alliierten gelandet waren. Zur Gedenkstätte für die gefallenen
Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Trafen wir unterwegs oder in der Stadt Bekannte der Familie, so sprachen sie über mich, den kleinen „Boche“. Ich begriff nicht viel, nur dies: Sie strichen mir übers Haar und staunten, dass so ein kleiner, blonder und unschuldig dreinblickender „Allemand“ sich nach Nordfrankreich traute. Und dass er so vollkommen ungefährlich aussah.
Abends, zu Hause, erzählte der Vater voller Stolz heroische Geschichten von
Krieg und Widerstand. Jean-Marie verdrehte die Augen. Wenn wir seine Freunde trafen, sprachen wir nicht über Krieg, sondern über Musik und Comics und die Unterschiede zwischen französischen und deutschen Mädchen. Soweit wir diese schon beurteilen konnten.
Jean-Marie habe ich später aus den Augen verloren, selbst das Internet hat uns
nicht wieder zusammengebracht. Was geblieben ist, ist meine Zuneigung zu einem Land, von dem man meinem Großvater noch erzählt hat, dort lebe der „Erbfeind“, gegen den er ins Feld ziehen müsse. Wenn ich in ein paar Wochen wieder hinfahre, fahre ich zu Freunden.

Der Beitrag erschien im Juni 2009 im Rahmen einer Serie “Mein Europa” im Jeverschen Wochenblatt (Friesisches Tageblatt)

Auch 2011: Moin in Ostfriesland

Kostenloser Reiseführer stellt die Region zwischen Dollart und Jadebusen vor

Auf 85 Seiten präsentiert die Neuauflage des kostenlosen Reisemagazins „Ostfriesland – Der Reiseführer 2011“ wieder die gesamte ostfriesische Halbinsel. Ob für Familien, Radfahrer oder Kulturinteressierte – eine bunte Mischung aus Altbewährtem und Neuem informiert Gäste über die schönsten Ecken der Region und gibt Insider-Tipps zu verschiedenen Themen. Ein ausführlicher Serviceteil informiert zu An- und Abreise sowie zur Unterkunftssuche. Gleichzeitig hilft eine detaillierte Karte dem Gast, sich in der Region zurechtzufinden. Das Magazin unterstützt den Gast sowohl bei der Urlaubsplanung als auch direkt vor Ort.

Titel_Reisefuehrer_2011

„Jedes Jahr sind wir begeistert, wie viele originelle Veranstaltungen und Ausflugsziele die Eigenarten Ostfrieslands, also das ganz besondere und typische Ostfriesland, für unsere Gäste erlebbar machen“, berichtet Kurt Radtke, Geschäftsführer der Ostfriesland Tourismus GmbH. Ob eine der vielen Veranstaltungen rund um das Thema Garten & Lebensart in den imposanten Ostfriesischen Schlössern und Schlossparks, Ostfriesensportarten wie Boßeln oder Padstockspringen oder Erlebnisse im UNESCO Weltnaturerbe, wie das Schollenbraten im Watt, viele Tipps im Magazin zeigen das Ostfriesland abseits der bekannten Touristenpfade.

Für jede Neuauflage recherchiert das Team der Ostfriesland Tourismus GmbH zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der örtlichen Tourismusstellen die besonderen Urlaubserlebnisse. Zu jedem Thema wird dabei eine Auswahl der vorgestellten Angebote vorgenommen. Eine komplette Übersicht aller Angebote eines Themenbereichs ist auf der Internetseite www.ostfriesland.de abrufbar.

Das Magazin „Ostfriesland – Der Reiseführer 2010“ kann ganz praktisch über die Telefon-Nummer 0491 – 91 96 96 60 oder unter www.ostfriesland.de bestellt werden. Ab Januar liegt das Magazin in den angeschlossenen fünfzig Tourist-Informationen Ostfrieslands aus.

DJV solidarisch mit dänischen Journalisten

Berlin – Nach dem geplanten Terroranschlag auf die dänische Tageszeitung „Jyllands-Posten“ hat sich der Deutsche Journalisten-Verband  solidarisch mit den dänischen Kollegen erklärt. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken erinnerte daran, dass die freie Meinungsäußerung ein Grundwert der Demokratie ist. Er rief die dänischen Journalisten und ihre Kollegen in anderen Ländern dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. „Berichten sie auch weiter frei. Jetzt erst recht!“

Die Pressefreiheit sei ohne die Freiheit der Karikaturisten nicht denkbar, sagte Konken. „Karikaturen gehören zu den wirksamsten Formen der Kritik in der Presse. Es ist nicht hinzunehmen, dass das Leben der Journalisten bedroht wird, weil ihre Zeitung Karikaturen veröffentlicht hat.“

Die Tageszeitung „Jyllands-Posten“ hatte 2005 zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed abgedruckt. Auf einen der Karikaturisten, Kurt Westergaard, war bereits vor zwölf Monaten in seinem Haus ein Mordanschlag verübt worden, dem Westergaard gerade noch entkommen konnte.

Quelle: Deutscher Journalisten-Verband, Pressemitteilung vom 30.12.2010