Bluesman Ralph de Jongh gastiert in Neuenburg

  • Sonntag, 5. Mai 2019
  • Galerie S. Wachter, Neuenburg, Am Urwald 2
  • Konzert und Ausstellung
  • Eintritt 18,.50 Euro, Schüler 13 Euro
Quelle: Galerie S. Wachter

Ralph de Jongh gilt manchen als die größte Entdeckung in der niederländischen Blues-Szene des beginnenden 21. Jahrhunderts. In seinen Konzerten nimmt der „Bluesman“ die Zuhörer mit auf eine Zeitreise vom Blues der Zwanziger des letzten Jahrhunderts der amerikanischen Südstaaten bis zur Musik der Sixties von Keith Richards und Mick Jagger. Wie in Trance gewährt de Jongh seinem Publikum während seiner Konzerte und Aufnahmen Zugang ins Labyrinth seiner Seele. Der Singer/Songwriter ist Preisträger des Dutch Blues Award 2011 und der Dutch Blues Challenge 2014.

Nach Neuenburg, wo er am kommenden Sonntag, 5. Mai 2019, um 19.30 Uhr in der Galerie Sonja Wachter auftreten wird, kommt Ralph de Jongh jedoch nicht nur mit seiner Musik, sondern auch mit seinen Bildern, denn das Multitalent ist auch Maler expressiver, farbenfroher abstrakter Gemälde und Pastellzeichnungen, die oft einen Bezug zu seiner Musik haben. In der aktuellen Ausstellung bei S. Wachter (Am Urwald 2, Neuenburg) sind neben Werken de Jonghs auch neue Arbeiten von Sonja Wachter und Dagmar Hauswald zu sehen.

Carola Schede: Worum dreht sich deine Welt!

Foto – und Audioausstellung im Mehrgenerationenhaus Zetel

Der Ursprungsgedanke entstand in der Planungsphase für das Mehrgenerationenhaus in Zetel vor vier Jahren. Auf einem Treffen sprach Carola Schede erstmals ihre Idee an, die Bürgerinnen und Bürger mitten in das Mehrgenerationenhaus zu holen, nämlich in Form einer Ausstellung.

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Carola Schede im Gespräch mit Dareen Kanaan. Sie ist seit zwei Jahren deutsche Staatsbürgerin. Foto: Tanja Finke

Es sollte eine Ausstellung werden, die Fotos und Hörgeschichten kombiniert. Die Idee: Die Besucher entdecken Menschen, die sie kennen, oder denen sie vielleicht einfach nur häufig im Ort über den Weg laufen, ganz neu. Die Geschichten, produziert wie professionelle Radiobeiträge, könnten, so die Hoffnung der Zetelerin, sogar im besten Fall Hemmschwellen abbauen und ein bisschen den Blick aufeinander ändern oder füreinander öffnen. „Ich würde gerne Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die sonst keine Berührungspunkte haben“, sagt Carola Schede.

Sie fand Unterstützung bei Joann Hagen von der Gemeinde, die zusammen mit der freien Journalistin das Konzept beim Landkreis Friesland einreichte. Vor allem wegen des inklusiven Grundgedankens gab es sofort eine breite Zustimmung.

Zehn Menschen hat die Hörfunk – und Fernsehautorin nun in den vergangenen Wochen besucht und interviewt. Tanja Finke, noch Studentin der Jade Hochschule und angehende Medienwirtin, hat die Porträtaufnahmen gemacht. Sie trafen Menschen, die sie zum Teil gar nicht selber kannten. Engagierte Jugendliche, Ältere, die aus alten Zeiten berichten und Familien, die erzählen, warum sie sich entschieden haben, genau hier Zuhause zu sein. Sie sind Zurückgekehrte, Zugezogene und Hiergebliebene. Sogar eine blinde Frau ist dabei, die sich selbst das Klavierspielen beigebracht hat. Oder eine Syrerin, die schon seit Jahren hier lebt. Sie  erzählt, dass sie Wirtschaft studiert hat, wie das Leben vor dem Krieg in Damaskus war, und wie es für sie war, hier ganz anzukommen.

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Mit dabei: Björn Richter und seine Mutter. Seit seinem vierten Schlaganfall sitzt Björn im Rollstuhl. Die beiden sind immer zusammen unterwegs. Foto: Tanja Finke

„Jeder von uns hat eine besondere Geschichte, die sich lohnt, erzählt zu werden“, so die 43-jährige Journalistin. „Viel zu selten bleiben wir stehen, und hören hin. Oder nehmen uns mal die Zeit für die anderen. Es gäbe so viele Geschichten, die in diese Ausstellung gehörten. Es war echt hart, sich auf zehn zu reduzieren!“ Die Geschichten, die jetzt in der Ausstellung zu sehen und zu hören sind, sind auf jeden Fall: mitten aus der Gemeinde.

Die Eröffnung ist am 14. Januar im Mehrgenerationenhaus Zetel und öffentlich. Beginn ist um 9.30 Uhr.

Nordseereport: Winter in Friesland

Sendung: Sonntag, 22. Januar 2012, 18.00 – 18.45 Uhr, NDR Fernsehen

Jever/Wangerooge – In der Januar-Ausgabe des „Nordseereports“ im NDR Fernsehen sind Moderatorin Britta von Lucke und ihr Team unterwegs in Friesland.

Eines der Wahrzeichen Frieslands: der Schlossturm in Jever. Der Nordseereport stellt die Urlaubsregion vor.

Friesland ist ein ganz besonderes Land, wo Ebbe und Flut die Landschaft und das Leben prägen. Der „Nordseereport“ macht Station in der Blaudruckerei in Jever. Sie führt die Tradition der alten norddeutschen Blaudruckereien fort und arbeitet bis heute mit einer 400 Jahre alten Rezeptur.

Außerdem steht der Besuch des Schlosses Gödens auf dem Programm. Das romantische Wasserschloss brannte im Jahre 1669 vollständig nieder und wurde 1671 von Freiherr Haro Burchard von Frydag in seiner jetzigen Form wieder aufgebaut. Das im niederländischen Renaissancestil erbaute Gebäude ist heute in Privatbesitz des Grafen von Wedel, der hier mit seiner Familie auch wohnt und eine ganz persönliche Schlossführung verspricht.

Sehenswert ist auch der Neuenburger Urwald in der friesischen Wehde. Graf Anton Günther hatte hier vor fast 400 Jahren den Holzeinschlag verboten und sorgte damit für ein ganz besonderes Stück Natur. Seit 1943 ist der kleine Neuenburger Urwald Naturschutzgebiet. Hier kann man den Wald von seiner ganz ursprünglichen Seite entdecken, mit Bäumen, die über 800 Jahre alt sind.

Außerdem zeigt der „Nordseereport“ Friesische Küche zum Genießen in Jever. Und das Team begibt sich auf die einzige Insel des Landkreises Friesland: Wangerooge.

Der „Nordseereport: Winter in Friesland“ läuft am kommenden Sonntag, den 22.1.2012 um 18.00 Uhr im NDR Fernsehen. Wiederholt wird die Sendung am 23.1. um 1.40 Uhr sowie am 24.1. um 6.00 Uhr.

Die Nordsee und die Niedersachsen – mehr über dieses Verhältnis sowie vielseitige Themen präsentieren Peter von Sassen und Britta von Lucke alle vier Wochen sonntags in der Zeit von 18.00 bis 18.45 Uhr im NDR Fernsehen. Die Zuschauer erfahren mehr über die Grenznachbarn, mehr über die Nordsee und anrainende Länder. Über Kulinarisches, über Landschaften und Natur, über Musik und Kunst, über alte Kulturgüter und natürlich über die Menschen, die rund um die Nordsee leben. Der Nordseereport wird über Kabel bundesweit, über Satellit europaweit ausgestrahlt.