Neue Radziwill-Ausstellung in Dangast

Im Franz-Radziwill-Haus in Dangast wird vom Sonntag, 13. März, an die Ausstellung „Schneeweiß und Nachtschwarz“ mit Werken von Franz Radziwill (1895-1983) gezeigt. Die offizielle Eröffnung ist um  11.30 Uhr in der Kuranlage Deichhörn. Franz Radziwill, der Maler mit der unverwechselbaren Bildsprache, bewegte sich zwischen Avantgarde und Tradition und nimmt in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts eine Ausnahmeposition ein. Die Ausstellung ist Auftakt zu einer neuen Reihe, die die formalen Bildstrategien herausstellt, welche Radziwills Werke so einzigartig machen. Der Fokus wird auf seinen Umgang mit den Farben Weiß und Schwarz und sein Spiel mit Kontrasten gesetzt. Rund 30 Leihgaben aus Museen und Privatbesitz werden im Künstlerhaus werden im Künstlerhaus in der Sielstraße 3 ausgestellt. Dazu erscheint ein Katalog und es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm. www.radziwill.de

DSC_4709.jpgKünstlerort Dangast. Hier lebte und arbeitete auch Franz Radziwill. Foto (c): H. Burlager

Tag 213 | Auf Fangfahrt

Bei Niedrigwasser fährt ein Krabbenkutter von Varelerhafen durch die wasserführende Priele in den Jadebusen hinaus. Fangfahrt im Sommer. Foto: Helmut Burlager
Bei Niedrigwasser fährt ein Krabbenkutter von Varelerhafen durch die wasserführende Priele in den Jadebusen hinaus. Fangfahrt im Sommer. Foto: Helmut Burlager

 

 

Dangast, eine Perle

Die Süddeutsche Zeitung hat online einen großen Beitrag über das Nordseebad Dangast herausgebracht: Zum Artikel in der Süddeutschen, “An Jades Busen”.

Dangst ist wirklich eine Perle:

Dangast

Die Wächterin, von Anatol Herzfeld.

Dangast

Der “Phallus” von Eckhard Grenzer. Kunst aus schwedischem Granit.

Dangast 

Dangaster Krabbenfischer: Jan-Walke Schröder.

Fotos: Helmut Burlager

Schwieriger Start für einen jungen Kutterfischer

Jan-Walke3 Das hatte Jan-Walke Schröder sich anders vorgestellt: Anfang April hatte er seinen neu erworbenen Fischkutter “CUX 1” nach Dangast überführt und wollte sich damit als Krabbenfischer selbstständig machen. Er hat den Kutter ausgerüstet und erste Probefänge im Jaderevier gemacht, was nicht so einfach war. “Ich musste das Fanggeschirr erst an die Verhältnisse hier anpassen und Erfahrungen sammeln, wo man hier erfolgversprechend fischt und wo nicht.” Sein Onkel, dessen Kutter ebenfalls in Dangast liegt, gab viele Tipps, und eigentlich könnte es jetzt richtig losgehen, doch nun das: Die Küstenfischer haben einen selbstauferlegten Fangstopp beschlossen, und an den hält sich selbstverständlich auch Jan-Walke Schröder, der sich als Mitglied im Verband der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei angemeldet hat. Nur sind ihm jetzt die Hände gebunden: Zwar könnte er die Krabben auch für den eigenen Bedarf im eigenen Fischgeschäft in Dangast gut gebrauchen, aber die Solidarität gebietet es, nicht hinauszufahren und zu fischen. Jan-Walke Schröder arbeitet derweil weiter an seinem kleinen Kutter, der inzwischen die Dangaster Kennung “DAN 1” und den Namen “Friesland”  trägt, und hofft, dass das Fangverbot in ein, zwei Wochen aufgehoben wird. Er wird durchhalten, denn als Spross einer Fischerfamilie weiß er, dass nach weniger guten Zeiten auch wieder bessere kommen.

Die Existenzgründung des 39-jährigen Seemanns und Fischers – ein Wagnis, denn die Küstenfischer an der deutschen Nordseeküste klagen nicht nur über Preisverfall, sondern auch über Quotenregelungen und immer neue Auflagen des Gesetzgebers und der EU für ihren Berufsstand.

Wie es dazu kam, dass Jan-Walke Schröder dennoch einen Kutter kaufte, um damit auf Krabbenfang zu gehen, lesen Sie hier: https://friesenblog.wordpress.com/aktuelles/krabbenkutter-mit-heimathafen-dangast/

Jazznacht mit Spitzenbands

Rotarier bieten am 22. Januar wieder Jazz vom Feinsten

Varel. Am Sonnabend, 22. Januar 2011, findet im TIVOLI bereits zum 15. Mal das Jazz-Benefizkonzert des Rotary-Clubs Varel-Friesland statt. Damit setzen die Rotarier ihr Erfolgskonzept fort. Im Laufe der 15 Jahre entpuppte sich das friesische Publikum als Jazzliebhaber. Aber auch von überregional reisen die Jazzliebhaber an.
Bei diesem „Neujahrs-Event“ der besonderen Art muss man einfach dabei sein, denn die Freude ist gleich doppelter Art. Zum Einen die ewig junge Musik des traditionellen Jazz – und dann: die Tatsache, dass der Überschuss des Abends wieder einem guten Zweck zugeführt wird.
„Auf über 50.000 Euro beläuft sich die Spendensumme aus den bisherigen Jazzkonzerten in Varel. Damit konnten wir zahlreiche lokale, regionale und überregionale Projekte fördern. Zur 15. Vareler Jazznacht werden im Großen Saal zwei absolute Top-Bands für Stimmung sorgen. Das ist zum einen die Gruppe Jazzkonfekt aus Düsseldorf, die mit einem ganz besonderen Programm das Publikum in seinen Bann zu ziehen versteht. Schon im Eingangsfoyer werden sie die Besucher musikalisch begrüßen und auf einen tollen Abend einstimmen.

Jazzkonfekt Im Laufe des Abends wird sich diese Profigruppe aus Düsseldorf dann im Saal mit einer Gruppe abwechseln, die in Varel besonders beliebt ist und zwar der Band von Henning Munk & Plumperne aus Dänemark, die schon zweimal in Varel dabei war und stets das Publikum begeistert hat.
Die Veranstaltung beginnt in diesem Jahr erst um 20.00 Uhr. Der Vorverkauf läuft wie in jedem Jahr über Tabak Wullenkord sowie die Filialen der LzO und der Raiffeisen-Volksbank. Der Eintrittspreis liegt unverändert bei 15 Euro. Für kurzentschlossene Jazzliebhaber werden die Rotarier noch einige Karten an der Abendkasse bereithalten.