Hinter jedem Deich schlummert eine Leich

Deichleichen – friesisch-herbe Kurzkrimis vom Jadebusen bis zum Dollart, herausgegeben Herausgabe von Regine Kölpin

Leich Hinter jedem Deich, schlummert eine Leich. 23 Autoren haben mörderisch gute Arbeit geleistet und kaum einen Ort auf der Ostfriesischen Halbinsel ausgelassen. Es wird gemordet in Jever, Schillig, Wilhelmshaven, Leer, auf Wangerooge und den anderen Ostfriesischen Inseln. Leichen liegen u.a.  in Carolinensiel, Norden, Wiesmoor, Horumersiel, Hooksiel und Norden…

Deichleichen – mit Kurzkrimis von Regine Kölpin, Klaus-Peter Wolf, Nina George, Jürgen Alberts, Christiane Franke, Manfred C. Schmidt, Heinrich Stefan Nölke, Olaf Büttner, Peter Gerdes, Alexa Stein, Barbara Wendelken und vielen anderen Krimigrößen.

Herausgeberin: Regine Kölpin
KBV Verlag, Hillesheim 2011
9,90 €, ISBN  978-3-942446-03-7

Osterhasi

Achtung, größere Vorkommen freilaufender Osterhasen gesichtet. Eine bislang nicht bekannte Population wurde am Rande des Upjeverschen Forstes in Addernhausen auf dem Grundstück eines bekennenden Ostfriesen und Mitglieds des geheimen Eros-Zirkels entdeckt:

Osterhase

Beat Club und Friends

Das ist doch was für unseren Jahrgang: Bremen Eins lädt ein zu Beat-Club & Friends

Sonnabend, 14. Mai 2011, 20.00 Uhr, Stadthalle Bremerhaven, Wilhelm-Kaisen-Platz 1,

Die Rückkehr der Deutschen Beatles in Bremerhaven

Bremen – Es gab sie tatsächlich – die Deutschen Beatles. Hochoffiziell 1964 vom Hamburger Star-Club gesucht. And the winner – waren The Lords. lords_pressefoto_live Als Preis gab es den ersten Plattenvertrag, bei der EMI. Der Sänger sah zwar eher aus wie Prinz Eisenherz und nicht wie ein Beatle, aber „gebeatet“ haben sie wie die Beatles. Gitarrist Leo Lietz‘ Vorbild war und ist immer noch George Harrison. Deutsch sollten sie singen, wie es sich eben für die deutschen Beatles gehört – aber die erste Single floppte gewaltig. An „Hey Baby lass den anderen“ erinnern sich nur noch die harten Lords-Fans. Englisch war angesagt und die Popgeschichte hatte den ersten Denglish-Anfall, nämlich bei „Poor Boy“: My mother (gesungen natürlich massser mit drei s) worked each day and she learned me to say.

Radio Bremen-Unterhaltungsredakteur Jörg Sonntag erinnert sich: „Richtige Gitarren-Verstärker gab es damals noch gar nicht. Die Lords stöpselten ihre Gitarren beim ersten Beat-Club in ein Radio ähnliches Teil ein und zwar im Tonabnehmer Eingang mit magischem Auge.“

Die Lords entwickelten sich allerdings schnell zu der ersten deutschen Band, die ihren Auftritt professionell organisierte, mit Bühnenklamotten und entsprechendem Umfeld.

„Das war schon irgendwie komisch. Auf einmal tauchten bei Radio Bremen im Beat-Club Bands in Uniformen auf. The Union Gap, Paul Revere and the Raiders, The Tremeloes oder eben die Lords, die allerdings weniger operettenhaft rüber kamen, dafür mehr, naja zackig-militärisch“, erinnert sich Jörg Sonntag.

Tourneen mit den Kinks und The Who folgten; tausende Konzerte bis heute spielten die Lords. Ans Aufhören denken die deutschen Beatles gleich gar nicht. Wieso auch, mein Gitarrist Leo Lietz. Chuck Berry steht mit 80 auch noch auf der Bühne…

Bei Beat-Club & Friends gibt es ein Wiedersehen mit ihren Fans und die können sich jetzt schon freuen auf Hits wie Shakin´all over, Poor Boy, Que sera und auf viele Klassiker aus der Rockgeschichte.

Außerdem präsentiert Bremen Eins am Sonnabend, 14. Mai, Franny and The Fireball, Suzie and The Seniors, die Gewinnerband des John Lennon Talent Award 2011 sowie die Beat-Club House Band. Moderatoren des Abends sind Uschi Nerke und Jörg Sonntag.

Apropos Rockgeschichte: Elvis brachte seinerzeit Bremerhaven auf die Landkarte des Rock´n´Roll. Franny and The Fireballs widmen sich dieser klassischen Form, inklusive Haargel, Petticoats, Jeans und Lederjacken. Durchaus programmatisch gemeint ist Twist and Shout bei Suzie and The Seniors. Die Beatniks von der Alster rocken den ganz klassischen Beat der 60er.

Somit wird Bremen Eins die Stadthalle in Bremerhaven mit über drei Stunden Livemusik zum Mittelpunkt der Beat-Geschichte machen, zumindest für den einen Tag.

Danach ist allerdings noch nicht Schluss. Bremen Eins-Moderator und DJ Roland Kloos wird die 45er- und 33er-Vinylscheiben solange auflegen, bis die Fans direkt zum Frühschoppen können…

Jetzt sollten sich die Beat-Club-Fans allerdings beeilen – die letzten Veranstaltungen waren schnell ausverkauft. Kartenvorverkauf (25,30 Euro): Eventim, http://www.eventim.de, Tel.: 0421 / 353637

Quelle (Text und Foto): Radio Bremen

Kleine Kredite – große Wirkung

Mikrokredite: Ausstellung in der Stadtkirche Jever

Jever/hbu – Überraschend und ganz kurzfristig hat der Freundeskreis Weser-Ems von Opportunity International Deutschland die Möglichkeit erhalten, die Ausstellung „Kleine Kredite – große Wirkung“ über die segensreiche Arbeit der Mikrofinanz-Organisation in der Dritten Welt zu zeigen.

_DSC2499 Weil eine andere Veranstaltung in der Region abgesagt wurde, wird die Ausstellung nun von Montag, 11. April, an bis Anfang Mai in der Stadtkirche Jever gezeigt.

Im Bild eine Klientin in Ghana. Foto: Burlager

Die Ausstellung mit vielen Bildern und Informationen über die Bereiche Mikrokredite, Mikrosparen, Mikroversicherung und Mikroschulen, mit denen Opportunity in zahlreichen Ländern Afrikas und Asiens aktiv ist, war vor mehreren Jahren schon einmal erfolgreich in der Volksbank Jever gelaufen. Daraus hatte sich der Freundeskreis Weser-Ems um Rüdiger Möllenberg, Jochen Ewald und Dr. Karl Harms entwickelt, der mittlerweile Spenden von mehreren hunderttausend Euro für den guten Zweck eingeworben hat. Neuerdings kann bei Opportunity International jeder Interessierte seine „eigene“ Bank gründen: 5000 Euro sind nötig, um in einem afrikanischen oder asiatischen Land eine kleine Genossenschaftsbank ins Leben zu rufen, die vor allem armen Frauen beim Aufbau einer wirtschaftlichen Existenz hilft. Der Freundeskreis Weser-Ems hat inzwischen mehrere Reisen nach Ghana unternommen, um sich dort vom Erfolg dieser Entwicklungsarbeit zu überzeugen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Montag um 18 Uhr, sie ist danach während der normalen Öffnungszeiten der Stadtkirche zu sehen. Mehr Informationen gibt es unter http://www.oid.org

220 Jahre Jeversches Wochenblatt

Der Beitrag über die Geschichte des Jeverschen Wochenblatts, die 1791 gegründete Tageszeitung in Jever, ist jetzt online. Sie stand in der Beilage zum Stadtjubiläum 475 Jahre Stadt Jever. Den Beitrag lesen: 220 Jahre Wochenblatt

BEILAGEN_c78db01c-014b-4d04-a9ee-2e55635bbebd

Erstausgabe des Jeverschen Wochenblatts vom 5. Mai 1791

Fotografie: Das Licht – Das Meer – Die Küste – Der Hafen

Ausstellung des Wilhelmshavener Foto-Designers Klaus Schreiber
Klaus SchreiberWilhelmshaven – „Das Licht – das Meer – die Küste – der Hafen“ lautet der Titel der Ausstellung, die der Foto-Designer Klaus Schreiber vom 17. April bis zum 30. Mai 2011 in der Bistro Galerie, Gökerstraße 112, zeigt. Die Ausstellung im wird am Sonntag, dem 17. April, um 11.30 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Oberbürgermeisterkandidat Andreas Wagner führt in die Ausstellung ein. SchreiberhafenMehr lesen: zum Artikel

Giganten von der Ems – ein Klassiker wird wiederholt

Unter deutschen Dächern: Radio Bremen wiederholt am Sonnabend, 21. Mai 2011, 18.45-19.30 Uhr, im dritten Programm den Klassiker “Die Giganten von der Ems”, ein Film von Manfred Uhlig über die Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft in Papenburg (Ems). Mehr lesen: zum Beitrag

Meyer2

Von Hans und Paul und von der Nächstenliebe

Was Hans über Paul sagt, sagt mehr über Hans als über Paul – Ulrich Kasparick über die Neigung, andere Menschen niederzumachen – in der Politik, aber auch im richtigen Leben. Und darüber, warum die Nächstenliebe der Kern aller Weltreligionen ist:

http://ulrichkasparick.wordpress.com/2011/04/06/etwas-uber-die-liebe-und-die-politik/

Lions Club Jever: 40 Jahre

Ein weiterer Bericht über das Lions-Jubiläum und die Verleihung des Ehrenamtspreises: „Ehrenamt prägt Gesellschaft“ – NWZonline.de

Krabbenkutter mit Heimathafen Dangast

Eigner Jan-Walke Schröder ist Fischer in vierter Generation

Cux Dangast/HGR Der Dangaster Jan-Walke Schröder wagt in einer Zeit, in es den Krabbenfischern nicht besonders gut geht, den Schritt in die Selbstständigkeit und kaufte einen Krabbenkutter, den er jetzt von Cuxhaven in seinen neuen Heimathafen Dangast überführte. Das Schiff soll den Namen „FRIESLAND – DAN 1“ tragen. Damit hat es eine besondere Bewandtnis. Mehr darüber: zum Artikel