Medienpreis für das Projekt „Respekt“

Wochenblatt-Serie über alte Menschen gewinnt Wettbewerb des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen

Jever/Berlin – Die Zeitungsserie „Respekt – Porträts von alten Menschen aus dem Jeverland“, die in diesem Jahr auch als Buch erschien, ist mit dem „FERAG-Leser-Blatt-Bindungspreis“ des Verbands Deutscher Lokalzeitungen(VDL) ausgezeichnet worden Der Preis wurde am Mittwoch, 12. Juni, anlässlich des VDL-Kongresses in feierlichen Rahmen in der Akademie der Künste in Berlin überreicht.

In Berlin nahmen die Teammitglieder Brigitte Meiners, Helmut Burlager und Sigrid Kasdorf stellvertretend für das ganze Respekt-Team den ersten Preis des VDL-Wettbewerbs entgegen. Foto: VDL
In Berlin nahmen die Teammitglieder Brigitte Meiners, Helmut Burlager und Sigrid Kasdorf stellvertretend für das ganze Respekt-Team den ersten Preis des VDL-Wettbewerbs entgegen. Foto: VDL

Wochenblatt-Redaktionsleiter Helmut Burlager, Fotografin Sigrid Kasdorf und Autorin Brigitte Meiners nahmen den ersten Preis in der Kategorie „Redaktion“ stellvertretend für das gesamte „Respekt“-Team entgegen, zu dem auch die Wochenblatt-Redakteure Cornelia Lüers und Christoph Hinz, Jörg Reents und Ottmar Kasdorf von der Fresenia-Loge Jever sowie Nantke Ihnen vom Landkreis Friesland gehören.

Mit der Auszeichnung hat das gemeinsame Projekt „Respekt“ des Jeverschen Wochenblatts, der Fresenia-Loge zu Jever und der Koordinierungsstelle „Älter werden“ des Landkreises Friesland eine bundesweit ausstrahlende Würdigung erfahren. Der Preis wird jährlich in drei Kategorien mit ersten, zweiten und dritten Plätzen vergeben. Die Wochenblatt-Serie mit 52 Porträts alter Menschen aus dem Jeverland wurde in der Kategorie „Redaktion“ von der Jury einstimmig auf Platz 1 gesetzt. Übergeben wurde der Preis durch Verkaufsleiter Tim Kuhrau vom Druckmaschinenhersteller Ferag GmbH. Das ist der Sponsor der von Bildhauerin Anne Hollmann aus Dötlingen gestalteten Trophäen, die den „Leser“ und seine Anhänglichkeit an „sein“ Blatt symbolisieren. Jurymitglied Stefan M. Kob interviewte auf der Bühne vor Verlagsmanagern und Chefredakteuren aus ganz Deutschland die aus Jever angereisten Teammitglieder Sigrid Kasdorf, Brigitte Meiners und Helmut Burlager, nachdem die Besonderheit des Projekts in einer Multimedia-Präsentation gewürdigt worden war.

Das Buch bestellen: Hier klicken!
Das Buch bestellen: Hier klicken!

Im Urteil der Jury heißt es unter anderem: „Respekt vor dem Alter ist eine hehre gesellschaftliche Forderung. Wenn man sie aber mit bewegenden Lebensgeschichten untermauert wie das Wochenblatt, stellt sich Respekt auch bei jungen Lesern von alleine ein.“ Die Beiträge hätten „fast nebenbei“ eine Brücke zwischen Alt und Jung geschlagen. Beeindruckt habe die Jury auch die formale Umsetzung der Serie mit professionellen Porträts aus dem Fotostudio und dem durchgängig gestalteten Schreibstil mit kurzen Sätzen und klarer Sprache.

Die starke Resonanz aus der Leserschaft, die Erstellung eines Reprints in Buchform nach dem Serienende und die Planung einer Ausstellung wurden als Gesamtkonzept besonders hervorgehoben. „Besser kann man Leser – ob jung, ob alt – nicht an die Zeitung binden“, fand die Jury.

Der Verband Deutscher Lokalzeitungen ist die Interessenvertretung von mehr als 80 mittelständischen Zeitungen mit einer Gesamtauflage von 1,4 Millionen Exemplaren.

Mehr über das Projekt und das Buch: Hier klicken

Advertisements

1 Kommentar zu „Medienpreis für das Projekt „Respekt““

  1. Ihrem Projekt und dem ganzen Team ,Herr Burlanger,gilt mein ganzer Respekt.
    Mit meinen 64 Jahren betrachte mich selbst noch als „junger Spund“ aber das Lebensalter ist nicht unendlich.
    Im März 2014 werde ich mich im Rentenalter befinden und bin noch als LKW-Fahrer in guter Position und Lust beschäftigt,obwohl der Job mir auch oft zum Halse heraus hängt.
    Als ehemaliger Seemann hat mich das Schicksal ? in einen Gartenverein belassen in dem ich seit etwa 35 Jahre wohne und mir die Bekanntschaft mit einem Binnenschifferehepaar bescherte.
    Auch sie sind hier „Gestrandet“ als das Alter ihres Schiffes seine Grenze erreichte und mit ihrer Abwrackprämie sich ihr Haus hier kauften und sich niederlassen mussten,konnten ? Denn sie waren ein Leben lang zusammen und Verheiratet und kannten NUR die Natur und das Wasser.
    Ihr Mann ,Kurt der Kapitän,starb dann vor etwa 12 Jahren ganz unverhofft,so dass die Leiden nicht all zu groß waren.
    Um seine Frau,die Dora,um die kümmere ich mich als Fahrensmann seit dem wann immer sie es haben möchte.
    Es helfen wenn man sich einmal per Tefon meldet und gelegentlich bringe ich ihr Essen vorbei und sie freut sich dann Riesig,ist das nicht Schön ?
    Mit ihren mittlerweile 95 Jahren kommt sie auch trotz ihren Wehwehchen ein Mal dei Woche zum Plausch vorbei und haben Nettes Stündchen.
    Dabei denke ich manchmal,ob es auch in meinem Alter Menschen geben würde die mir in ähnlicher Situation Trost und Halt geben würden ?
    Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg,lasst uns weiter für die Menschlichkeit ein Ohr

Kommentare sind geschlossen.