Tag 213 | Auf Fangfahrt

Bei Niedrigwasser fährt ein Krabbenkutter von Varelerhafen durch die wasserführende Priele in den Jadebusen hinaus. Fangfahrt im Sommer. Foto: Helmut Burlager
Bei Niedrigwasser fährt ein Krabbenkutter von Varelerhafen durch die wasserführende Priele in den Jadebusen hinaus. Fangfahrt im Sommer. Foto: Helmut Burlager

 

 

Tag 169 | Murten

Ein schönes Bild will ich Euch nicht vorenthalten, es ist der Blick aus dem Schlafzimmer des Hauses, in dem wir demnächst wohl regelmäßiger zu Gast sein werden. Murten in der Schweiz. Da mag man doch gar nicht schlafen gehen…

Murten, Schweiz, Sonnenuntergang. Foto (c): Helmut Burlager
Murten, Schweiz, Sonnenuntergang. Foto (c): Helmut Burlager

Tag 168 | Bern

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Rückfahrt von Bern nach Jever dauert immer mindestens zehn Stunden, ob mit der Bahn oder mit dem Auto. Irgendwas ist immer… In der schweizerischen Hauptstadt kommt man den Regierenden übrigens viel näher als in Berlin, bei Hitze sogar auf Badehose…

Bundeshaus in Bern mit Wasserspielen. Foto (c): Helmut Burlager
Bundeshaus in Bern mit Wasserspielen. Foto (c): Helmut Burlager

Tag 160 | Hafen

So muss das aussehen: Jade-Weser-Port am Pfingstmontag, 9. Juni. Zwei Containerschiffe am Kai, die Brücken in Betrieb.

Container-Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port am 9. Juni 2014. Foto: Helmut Burlager
Container-Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port am 9. Juni 2014. Foto: Helmut Burlager

Tag 109 | Teeblättchen

Sammelbildchen von OnnO Behrends: Teeblättchens Reise. Foto (c): Wattenmeer-Besucherzentrum
Sammelbildchen von OnnO Behrends: Teeblättchens Reise. Foto (c): Wattenmeer-Besucherzentrum

Noch nichts vor über Ostern? Vielleicht ist ein Besuch im Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven drin. Dort läuft noch bis zum 18. Mai die Ausstellung „Teeblättchen trifft Robinson“. Gezeigt werden historische Sammelbilder der Teefirma OnnO Behrends. Von 1932 bis 1953 legte die in Norden ansässige Firma ihren verschiedenen Teepackungen aufwendig gemalte Sammelbilder bei. Für die Gestaltung der Sammelbilder beschäftigte die Firma zwei Künstler, die über 1.000 Sammelbilder malten. Neun Sammelalben wurden veröffentlicht, die u. a. die ehemaligen deutschen Kolonien, die Geschichten von Robinson Crusoe, Klaus Störtebeker zeigen. Ein besonderes Album beschreibt „Teeblättchens“ Reise vom fernen Asien in die hiesigen Teekannen. In der Ausstellung sind die historischen Sammelalben und Originalbilder sowie Teedosen, Teegeschirr und Werbemittel zu sehen. Das Wattenmeerhaus am Südstrand 110 b ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Dort läuft übrigens gleichzeitig bis zum 6. Mai die Sonderausstellung „Amazonas – eine Landschaft und ihre Menschen“ von Prof. Dr. Georg Irion vom Senckenberg-Institut.

Teepflückerin. Foto (c): Wattenmeer-Besucherzentrum.
Teepflückerin. Foto (c): Wattenmeer-Besucherzentrum.

Tag 33 | Frühling

Heute nur mal ein Foto: Schloss Benrath, Düsseldorf. Frühling!

Schloss Benrath. Düsseldorf. Foto (c): Helmut Burlager
Schloss Benrath. Düsseldorf. Foto (c): Helmut Burlager

Friesenblog wünscht ein frohes neues Jahr

Glocken in aller Welt läuten in wenigen Stunden das neue Jahr ein. Diese hier hängt im Torre del Poniente hoch über der gewaltigen Kathedrale von Cadiz in Andalusien (Spanien). Friesenblog wünscht all seinen treuen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2014!

Torre de Poniente, Kathedrale von Cadiz, Spanien.  Foto: Helmut Burlager
Torre de Poniente, Kathedrale von Cadiz, Spanien.
Foto: Helmut Burlager

Der Mann, der zweitausend Katzen malte

Christoph Hinz  arbeitete fünf Jahre an seinem Katzenwerk

Jetzt sind die ersten Bilder als Kalender erschienen

Ein bisschen verrückt muss wohl sein, wer fünf Jahre lang jeden Morgen nach dem Aufstehen erst einmal eine Katze malt. Christoph Hinz hat seinen ersten Kalender veröffentlicht. Foto (c): Cornelia Lüers
Ein bisschen verrückt muss wohl sein, wer fünf Jahre lang jeden Morgen nach dem Aufstehen erst einmal eine Katze malt. Christoph Hinz hat seinen ersten Kalender veröffentlicht. Foto (c): Cornelia Lüers

Jever – Wirklich Großes schafft nur, wer ein bisschen verrückt ist. So verrückt zum Beispiel, trotz eines stressigen, den Tag ausfüllenden Berufes jeden Morgen um fünf Uhr aufzustehen, um eine Katze zu malen. 365 Tage im Jahr, fünf Jahre lang, eine Katze nach der anderen, eine schöner als die andere. Und zwar erst einmal nur für sich selbst. Erst als Christoph Hinz, um den es hier geht, eine gewisse Übung darin hatte, zeigte er das eine oder andere Bild her. Die Zeitung – seine Zeitung, das Jeversche Wochenblatt, bei der er als Redakteur arbeitet – schrieb zweimal darüber, doch darüber hinaus hat der Katzenmaler nie eines seiner Werke publiziert oder ausgestellt. Erst nach Abschluss dieser Schaffensphase und nach beträchtlichem Drängen anderer ist das jetzt passiert. Seit wenigen Wochen ist er im Verkauf, der immerwährende Wandkalender für Katzenliebhaber: „Katzen Zeit“.

Die Idee, ein Dutzend der nach Tausenden zählenden Katzenbilder zu einem Kalender zu verarbeiten, haben Christoph Hinz und die Fresenia-Loge zu Jever für einen guten Zweck umgesetzt: Der Überschuss aus dem Verkauf soll dem Verein Tierschutz Aktiv e. V. und dem Integrationsprojekt der Academy of Dance zugute kommen. Aus Sicht der Loge passt das prima: Die einen schützen Katzen und andere Tiere, die anderen gehen schon mal in Katzenkostümen auf die Bühne, um zu tanzen.

Katzen haben es Christoph Hinz schon immer angetan. Er lebt seit vielen Jahren mit Katzen und hat sich lange aktiv im lokalen Tierschutz engagiert. Im Jahr 2007 beschloss er dann, Katzen zu zeichnen. Am 1. Januar 2008 setzte er sich zum ersten Mal an den heimischen Küchentisch und zeichnete eine Katze. Ab dann jeden Tag eine – bis zum 31. Dezember 2012. „Ich habe das Zeichnen nie gelernt und musste mir die Grundlagen während des Projektes erst aneignen“, erzählt er.

Dafür reichte das ursprünglich geplante eine Jahr nicht aus, es wurden fünf Jahre, in denen er sich weiterentwickelte. Seine Modelle waren natürlich die eigenen Katzen, aber da Katzen nicht still halten, bediente er sich auch zahlreicher eigener und fremder Fotos, um sich dem Wesen dieser Tiere anzunähern. Er zeichnete mit Tinte und Feder, Aquarellfarben und Espresso. In den frühen Morgenstunden oder in der späten Nacht holte er sich seine Pinsel, Stifte und Farben. Die so entstandene Serie umfasst 1827 Blätter. Mit den Zeichnungen, die Christoph Hinz nebenher produzierte, kommt er auf gut 2000 Arbeiten.

Gemeinsam mit der Fresenia Loge zu Jever traf Hinz eine Auswahl für diesen immerwährenden Wandkalender. Nun liegt der Kalender also vor: ein farbenfroher Begleiter durchs Jahr, der immer wieder neu aufgeschlagen werden kann und zwei großartige Projekte unterstützt. Um Katzen geht es nicht nur bei den monatlichen Motiven, Christoph Hinz hat jeweils auch kleine Texte zur Verfügung gestellt, in denen er über die eigenen Katzen und die Spuren berichtet, die sie im Leben der Menschen hinterlassen.

Katzen Zeit – ein immerwährender Kalender |Format A 3 | Herausgeber: Fresenia Loge zu Jever, I.O.O.F | Wittmunder Straße 2 | Herstellung: werbungundco | ISBN: 3-87542-081-4 |

Preis: 11,90 € | Auflage: 1000