NDR: Als die Flut Wangerooge zerriss

Heute vor 160 Jahren zerstörte eine gewaltige Orkanflut das Inseldorf Wangerooge. Ein interessanter Beitrag darüber bei ndr.de

Wangerooge

Neuer Radiosender „Nordseewelle“ geht 2015 an den Start

RadioDer private Radiosender „Radio Nordseewelle“ will im zweiten Quartal 2015 auf Sendung gehen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Divicon Media, einem Dienstleister für IT- und Sendetechnik mit Sitz in Leipzig, hervor. Der neue Sender plant den Angaben zufolge, die ostfriesische Küste sowie die sieben Ostfriesischen Inseln mit regionalem Hörfunk zu versorgen. Divicon wird „Radio Nordseewelle“  beim Neubau von Studio und UKW-Sendern unterstützen. Die Rede ist von insgesamt vier Sendestandorten, für die ein individuell erstelltes Sendekonzept und eine detaillierte technische Aufarbeitung der Sendeanlagen zugeliefert würden, so das Unternehmen. „Radio Nordseewelle“ wird aus einem neu gebauten Funkhaus in Norden senden.

„Gerade beim Start eines neuen Senders kommt es auf die Erfahrungen der beteiligten Partner sowie auf die angewandten hohen Standards bei der Umsetzung an. Denn für den ersten Eindruck bekommt man keine zweite Chance“, wird Maik Neudorf, Geschäftsführer von Radio Nordseewelle, zitiert. Nach seinen Worten wolle man „in Ostfriesland ein emotionales, regional stark verankertes Radioprogramm verwirklichen.“

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hatte am 18. Dezember 2013 lokale UKW-Frequenzen in der Region Ostfriesische Inseln / Küstenstreifen vergeben. Die Radio Nordseewelle GmbH & Co. KG mit Sitz in Leer hatte die Zuweisung für das Programm „Nordseewelle“ erhalten. An der Radio Nordseewelle GmbH & Co. KG sind laut einer Pressemitteilung der Landesmedienanstalt folgende Gesellschafter beteiligt: Frank Wilken, Leer (28,1 %), die ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH, Leer (Ostfriesen-Zeitung, Ostfriesische Nachrichten, General-Anzeiger, 24,9 %), die Firma TBD Technische Baudienstleistungen GmbH & Co. KG, Friedeburg (17,0 % ), Holger Franz, Leer (17,0 %) und Joachim Klemm, Leer (13,0 %).

Dem Aufbau des neuen Senders ist das Veranstaltungsprogramm Radio SWS, das auf Norderney sendete, zum Opfer gefallen. Es stellte seine Arbeit Ende Juni ein. Der Pressemitteilung der Landesmedienanstalt zufolge hatte sich ursprünglich auch Radio SWS um eine Sendelizenz beworben. „Nach einer Einigung beider Bewerber hat die Radio SWS Sturmwellensender GmbH ihren Antrag jedoch zurückgenommen“, hieß es 2013. Radio SWS hatte 1986 als Piratensender begonnen, war dann nach einem Bericht der Radiowoche jedoch lizenziertes Veranstaltungsradio geworden, das in den Sommermonaten für die Insulaner und Gäste auf Sendung ging. Das SWS-Studio in Norderney wird Außenstudio der neuen „Nordseewelle“, beide Sender arbeiten künftig zusammen.

Tag 365 | Tschüss 2014

Mit einem ordentlichen Jever auf das neue Jahr anstoßen – das geht übrigens auch in Brasilien, wo ein Bier namens „Stadt Jever“ abgefüllt und in der Gaststätte „Stadt Jever“ in Belo Horizonte ausgeschenkt wird. Der Friesenblog wünscht allen treuen Leserinnen und Lesern, Followerinnen und Followern einen guten Rutsch, bei welchem schönen Getränk auch immer. Alles Gute!

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Tag 364 | Laway

Die aktuelle Besetzung von LAWAY mit (v.l.n.r.): Keno Brandt, Tjado Ihmels, Petra Fuchs, Jörg Fröse, Jonas Rölleke und Gerd „Ballou“ Brandt. Foto: Artychoke.
Die aktuelle Besetzung von „Laway“  mit (v.l.n.r.): Keno Brandt, Tjado Ihmels, Petra Fuchs, Jörg Fröse, Jonas Rölleke und Gerd „Ballou“ Brandt. Foto: Artychoke.

Plattdeutsche Lieder und Friesen-Folk zum Winter mit der Folkgruppe „Laway“ – das gehört inzwischen unverzichtbar zur Zeit rund um den Jahreswechsel in den Kirchen auf der ostfriesischen Halbinsel. Und wie jedes Jahr seit 2003 gehen die friesischen Barden mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus alten Weihnachtsliedern und rhythmischer Volksmusik bis Maria Lichmeß (2. Februar) wieder auf Tour. Handgemachte Folkmusik, wunderschöne Melodien, tiefgehende Songtexte, Lieder, die nichts Düsteres haben, nichts Resignatives und auch nichts Trauriges – im Gegenteil: In ihrer Grundstimmung vermitteln die meisten Songs Hoffnung, Stärke, Standhalten, den Blick nach vorn – und das ist eben das ganz Besondere an „Laway“. Die Konzertreihe startet 2015 bereits am ersten Januarwochenende mit Auftritten in Carolinensiel (2. Januar), Hage (3. Januar, Hesel (4. Januar) und Schortens (5. Januar).

Zur Stammbesetzung von „Laway“ gehören seit 1996 Petra Fuchs aus Schortens, Gerd Brandt aus Neustadtgödens und Jörg Fröse aus Neuwesteel. Die ebenso vielfältige wie abwechslungsreiche Auswahl an Instrumenten umfasst neben der akustischen Gitarre u.a. auch noch Handharmonika, Bouzouki, Cister, Geige, Mandoline, Lowwhistle Als neue Mitglieder hinzugekommen sind der Düsseldorfer Jonas Rölleke, der mit seinem wunderbaren Violinenspiel bereits bei den Störtebeker- Festspielen glänzen durfte, und Tjado Ihmels aus Upgant-Schoot am Schlagzeug. Die musikalische Leitung der Band hat Keno Brandt, der mit Piano, Keyboard und seinem tollen Bass-Bariton die Arrangements bereichert. „Laways“ Liebe zu irisch-schottischen Klängen ist dabei nicht zu überhören, aber die sechs Musikanten haben einen ganz eigenen Stil kreiert, den Sie selber als Friesenfolk-Rock bezeichnen.

Übersicht LAWAY-WINTERLEED-Tour im Januar 2015

Fr. 2.1.            Carolinensiel 19.30 Uhr Deichkirche

Sa. 3.1.            Hage 19.30 Uhr St Ansgari-Kirche

So. 4.1.           Hesel 17.00 Uhr Ludgeri-Kirche

Mo. 5.1.          Schortens 19.30 Uhr St. Stephanus-Kirche

Sa. 10.1.          Düsseldorf 20.00 Uhr Maxhaus (Vvk. für 12,- im Maxhaus, Tel.: 0211 – 90 10 252)

So. 11.1.          Ochtrup 17.00 Uhr Ev. luth. Kirche (Vorbestellungen über Tel.: 02553 – 983 77)

Fr. 16.1.          Rellingen 20.00 Uhr Rellinger Kirche

Sa. 17.1.          HH-Altengamme 19.30 Uhr Nicolai-Kirche

So. 18.1.         Wittmund 17.00 Uhr Nicolaikirche

Fr. 23.1.          Wiesmoor 19.30 Uhr Friedenskirche

Sa. 24.1.          Zetel 19.30 Uhr St. Martinskirche

So. 25.1.         Ostrhauderfehn 17.00 Uhr Ev. luth. Kirche (Konzert für die Gemeindestiftung)

Fr. 30.1.          Westerstede 20.00 Uhr St. Petri Kirche

Sa. 31.1.          Aurich 19.30 Uhr Lamberti-Kirche

So. 1.2.           Wilhelmshaven 16.00 Uhr Neuender Kirche

Mo. 2.2.          Emden 19.30 Uhr Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche

Ticketpreise

Abendkasse 18,00 EUR (erm. 13,00 EUR), Vorverkauf 15,00 EUR (erm.10,00 EUR)

Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Behinderte, Bedürftige und Kleinstrentner

Tickets online über info@laway.de oder telefonisch unter 04422 – 986 001

Vorverkauf Buchhandlungen

Buchhandlung Plenter in Leer und Emden (Bücherstube am Rathaus),, Buchhandlung Müller in Varel und Bockhorn, Buchhandlung Lübben in Zetel, Bücher Cassens in Hage, Buchhandlung Am Wall in Aurich

VVK Zeitungen

Anzeiger für Harlingerland in Wittmund, Wiesmoor und Esens, Jeversches Wochenblatt in Jever und  SKN-Info in Norden

VVK Kirchengemeinden

Kirchenbüro Neuende, Schortens, Ostrhauderfehn, Zetel, Ochtrup und Altengamme

VVK sonstige

Schreibwaren Grundei in Sande, Touristinfo in Wilhelmshaven und Westerstede, Schreibwaren van Ahlen in Hesel, Raiffeisenbank Idafehn-Strücklingen, Maxhaus Düsseldorf, Fotostudio Gaedigk in Rellingen

Tag 360 | Fern der Heimat

Ekkehart Woykos, Militärpfarrer bei der Marine und zurzeit auf der Fregatte „Niedersachsen“ im Einsatz, ist zu einer besonderen Ehre gekommen. In einer Serie über Spiritualität und Glauben im Internet-Magazin Baltimore-Post-Examiner wird der Seelsorger ausführlich porträtiert. Eine Geschichte, die so recht zu Weihnachten passt: „Weihnachten ist auf der ganzen Welt traditionell eine Zeit für die Familie und für die Freunde. Aber was, wenn Deine Arbeit eine Trennung erforderlich macht und dich irgendwo hinführt, wo schon ein einfacher Telefonanruf außerhalb jeder Vorstellung ist? Ekkehart Woykos hat die Verzweiflung und den Herzschmerz, die ein solches Leben hervorrufen kann, in seiner Eigenschaft als Priester bei der deutschen Marine gesehen:

German Navy Chaplain serves God while touching lives on the high sea

Baltimore

Tag 359 | Und dann…

… war da noch der Heizungsbauer in Aurich in Ostfriesland, der sich darüber ärgerte, dass der Besitzer eines Mehrfamilienhauses die Leasingraten für die vor vier Jahren eingebaute Heizungsanlage nicht mehr bezahlte. Drei Monate soll der Vermieter im Rückstand gewesen sein, da riss dem Handwerker der Geduldsfaden. Er fuhr mit seinen Monteuren hin und baute kurzerhand den Ofen wieder aus. Weil das aber weder Vermieter noch Mieter mitbekamen, saßen Letztere am vergangenen Sonnabend unverhofft im Kalten und meldeten, nachdem sie die Ursache des Heizungsausfalls, nämlich das Verschwinden der Heizung, festgestellt hatten, den „Diebstahl“ der Polizei. Dass sich die Sache nun ein wenig anders darstellt, hilft den Mietern nicht wirklich weiter.

In diesem Sinne: Stille Nacht, Heilige Nacht und gemütlich-warme Weihnachten!