Jahr: 2011
Leukämiepatientin Elena Ottenbacher – der Typisierungstermin steht fest
Friesenblog berichtete über den Fall der an Leukämie erkrankten Wilhelmshavenerin Elena Ottenbacher und das Vorhaben, eine Typisierungsaktion in Wilhelmshaven zu starten.

Wie Hermann Mehrtens, der Lebensgefährte von Elena, jetzt mitteilte, steht der Termin für die Typisierung fest: Sie läuft am Sonnabend, 16. Juni, von 11 bis 16 Uhr im Gebäude von VIP-Immobilien in der Bismarckstraße 185 in Wilhelmshaven.
Wie Friesenblog berichtete, geht es nicht darum, einen Stammzellenspender für Elena zu finden. Dank der existierenden Register, in die sich bereits viele Menschen haben eintragen lassen, ist ein „genetischer Zwilling“ für die Wilhelmshavenerin gefunden, sie wird gerade medizinisch auf die Stammzellenübertragung vorbereitet. Für die Familie und die Kolleginnen und Kollegen von Elena war das aber ein Anlasse, diese Aktion zu organisieren, um anderen, die an Leukämie erkranken, größere Chancen auf eine Stammzellenspende zu ermöglichen.
Der Aufruf zur Typisierung auf Facebook ist hier zu finden: Facebook-Einladung
Den Bericht über Elena Ottenbacher lesen Sie hier: Zum Artikel
Hält Mikrofinanz, was sie verspricht?
Experten diskutierten in Berlin über Mikrofinanz im Spannungsfeld zwischen erfolgreicher Armutsbekämpfung und Fehlentwicklung. In den letzten Jahren wurde Mikrofinanz zu einem der wichtigsten Instrumente der internationalen Zusammenarbeit. Im Kampf gegen die Armut werden große Hoffnungen mit der Finanzsektorentwicklung verbunden. Jedoch wurde in jüngster Zeit auch Kritik an der Mikrofinanz laut. Zum Artikel
Susanne Dorasil BMZ Leiterin Referat Wirtschaftspolitik und Finanzsektor. Foto: Thomas Ecke
Maria rockt
Altstadtfest in Jever – hier ist der Flyer: Altstadtfestprogramm

Schwer krank – und in Gedanken bei anderen
Für die leukämiekranke Elena Ottenbacher ist ein Knochenmarkspender gefunden – jetzt wollen sie und ihre Familie mit einer Typisierungsaktion auch anderen helfen
Wilhelmshaven – An schwerer akuter lymphatischer Leukämie ist die Wilhelmshavenerin Elena Ottenbacher erkrankt. Die Erkrankung kam plötzlich und unerwartet. Sie kann nur durch eine langwierige Chemotherapie und Bestrahlung mit abschließender Transplantation von Blutstammzellen geheilt werden. Die Ursachen dieser Erkrankung sind bislang noch unerforscht.
Die alleinerziehende Mutter von Katja und Dimitri Ottenbacher wird seit dem 3. April im Klinikum in Oldenburg behandelt. Nach wochenlanger Suche wurden zwei Spender gefunden, deren Knochenmark mit dem von Elena Ottenbacher übereinstimmt.
Ein so genannter genetischer Zwilling wird benötigt, damit das Knochenmark des Erkrankten mit dem des Spenders ausgetauscht werden kann um wieder rote, weiße Blutkörperchen und Thrombozyten ohne die mutierten weißen Blutkörperchen zu produzieren.
Durch verschiedene Aktivitäten (z.B. Die José Carreras Stiftung) ist zwischenzeitlich eine bundesweite Datenbank mit ca.5 Millionen Spendern vorhanden, weltweit stehen 19 Millionen Spender zur Verfügung, die alle in einer zentralen Datenbank in Ulm gelistet sind.
Elena Ottenbacher freut sich sehr, dass es geeignete Spender gibt. Die Transplantation wird in einigen Monaten im Klinikum Oldenburg durchgeführt. Bis dahin wird es noch ein schwieriger und steiniger Weg sein. An dieser Stelle möchten Elena Ottenbacher und die Familienangehörigen sich für die liebevolle Betreuung durch die Schwestern/ Pfleger und die sehr kompetente und fortschrittliche Behandlung der Ärzte des Klinikums Oldenburg sehr bedanken.
"Um allen an Leukämie-Erkrankten noch größere Chancen zu geben, haben wir uns entschlossen, eine öffentliche Typisierungsaktion zu organisieren”, sagt ihr Lebensgefährte Hermann Mehrtens. “Das wollen wir im Büro der VIP-Immobilien in der Bismarckstraße 185 durchführen, in dem Elena am 1. Dezember 2010 eine Anstellung als Immobilienmaklerin gefunden hat."
Die Idee wurde von allen Mitarbeiterinnen und den Maklerinnen/ Maklern entwickelt und wird in Kooperation mit dem NKR – Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register gemeinnützige GmbH (www.nkr-mhh.de) in Hannover umgesetzt. Da die Analyse der Gewebemerkmale sehr aufwendig ist, müssen pro Typisierung 50 Euro gezahlt werden. Die Makler von VIP Immobilien haben schon einen vierstelligen Betrag für diejenigen zur Verfügung gestellt, die nicht in der Lage sind, 50 Euro für die Laboruntersuchung zu bezahlen. Die öffentliche Typisierungsaktion wird im Juli stattfinden – der genaue Termin wird noch mitgeteilt.
“Wenn man mit dieser schweren Erkrankung konfrontiert wird, macht man sich weitere Gedanken”, sagt Hermann Mehrtens. “Neben dieser Aktion empfehlen wir auch, regelmäßig zur Blutspende zu gehen. Denn gerade bei Krebspatienten werden verstärkt Bluttransfusionen mit Spenderblut vorgenommen. Wir haben bereits Blut gespendet und werden das auch zukünftig beibehalten.”
Olaf Lies und Co. – wer macht das Rennen und fordert McAllister heraus?
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) hat eine interessante Analyse der Ausgangslage veröffentlicht: Zum Artikel

Kann man die Leute nicht irgendwie verstehen?
Großbaustelle im Meer
Der Riesen-Windpark vor Borkum
Ein Radio Bremen-Film von Frank Schulte
Borkum/Bremen – Sie rammen Fundamente in 40 Metern Tiefe in den Meeresboden, sie montieren Rotoren in 80 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Sie bewegen Teile, die bis zu 500 Tonnen schwer sind. Und das alles, um den Wind einzufangen und Strom zu produzieren. Radio Bremen zeigt am Freitag, 15. Juli, von 21.15 Uhr bis 21.45 Uhr den Film “Großbaustelle im Meer – der Riesen-Windpark vor Borkum”. Ein Radio-Bremen Film von Frank Schulte.
Der Windpark Bard Offshore 1 am 13. September 2010, fotografiert aus einem Hubschrauber von Wiking Helicopter Service aus Sande-Mariensiel. Foto: BARD-Gruppe
80 Windräder wollen die Techniker und Ingenieure der Firma BARD nördlich von Borkum in die Nordsee stellen. Es sind Großprojekte wie diese, die die dringend gewünschte Energiewende ermöglichen sollen. Doch der Weg von der Atomkraft hin zur alternativen Energieversorgung ist ein steiniger. Immer wieder müssen die Techniker und Ingenieure ihre Arbeiten einstellen, zu hoch sind die Wellen, zu heftig wird der Wind.
Einer mit besonders viel Verantwortung ist Kranführer Dietmar Machnitzke. Wenn die Rotoren, Fundamentrohre und Gondeln auf speziellen Pontons angeliefert werden, muss er sie an den Haken nehmen und im Takt der Wellen an die richtige Stelle manövrieren. Sein Kran steht auf der "WindLift 1", einem 50 Millionen Euro teuren Spezialschiff, das sich mit Stelzen auf dem Boden der Nordsee abstützen kann. Zwölf Stunden arbeiten die Techniker und Ingenieure jeden Tag auf der Nordsee, 14 Tage lang. Dann haben sie 14 Tage frei. Sie wohnen auf einer eigenen Plattform, mit Zwei-Bett-Zimmern, Kantine und Fitness-Raum. Es ist eine eigene Welt, mitten im Wasser.
Als das Unternehmen 2003 in Bremen mit einer Handvoll Mitarbeitern gegründet wird, lächelt die Branche über den Neuling. Mittlerweile beschäftigt BARD rund 1000 Menschen und setzt die Vision eines Mannes um, der im Hintergrund wirkt: Millionär Arngolt Bekker, ein ehemaliger Aufsichtsrat des russischen Gazprom-Konzerns.
Der erste Cluster in "BARD Offshore 1" ist am Netz. Zwölf Windkraftanlagen speisen seit Mitte Mai 2011 Strom ein. Foto: BARD-Gruppe
Die Reportage zeigt die außergewöhnliche Logistik, die notwendig ist, um mitten in der Nordsee Windräder zu installieren. Sie zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Techniker und Ingenieure zu kämpfen haben. Und sie liefert ein eindrucksvolles Bild davon, was passieren muss, damit die politischen Ziele des Ausbaus der erneuerbaren Energien erreicht werden können.
Award of Excellence für den Lions Club Jever
In zehn Jahren über 100.000 Euro für soziale Zwecke gespendet
Jever (ky) – Hoher Besuch beim Lions Club Jever: Der Distrikt-Governor Prof. Dr. Heinz-Jürgen Scheibe aus Ritterhude, Repräsentant von 116 Club mit fast 5000 Mitgliedern im Bereich von Niedersachsen und Bremen, hatte sich angesagt. Dabei passte der Termin eigentlich gar nicht ins Konzept der Jeveraner.
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Der Distrikt-Governor der Lions in Nordwestdeutschland, Professor Dr. Heinz-Jürgen Scheibe aus Ritterhude, übergab den Award of Excellence, die höchste Auszeichnung, die ein Governor an einen Club verleihen kann, an den Präsidenten des Lions Clubs Jever, Dr. Peter Pietsch. Foto: Helmut Burlager
Dangast, eine Perle
Die Süddeutsche Zeitung hat online einen großen Beitrag über das Nordseebad Dangast herausgebracht: Zum Artikel in der Süddeutschen, “An Jades Busen”.
Dangst ist wirklich eine Perle:
Die Wächterin, von Anatol Herzfeld.
Der “Phallus” von Eckhard Grenzer. Kunst aus schwedischem Granit.
Dangaster Krabbenfischer: Jan-Walke Schröder.
Fotos: Helmut Burlager

