Tag 210 | 10 Gründe

Heute mal eine Anleihe bei Lousy Pennies. Spricht mir aus der Seele: Zehn Gründe, warum Journalisten nicht bloggen sollten

Tag 205 | Landglück

Wie der Kaiser mit Sekt einen Kanal bauen ließ…

LandGlück

34.879 Schiffe wurden 2012 gezählt auf ihrem Weg von Osten nach Westen und umgekehrt. Und sie allen fuhren an uns vorbei. Großkopferte und Kleinkopferte, Dicke und Dünne, Lange und Kurze, Schöne und Schiache passieren die knapp 100 Kilometer zwischen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau. Gäbe es ihn nicht, müssten all die Segler, all die Motoryachten, Containerschiffe, all die Boote und Schiffe wie früher den großen Bogen um die Nordspitze von Dänemark durch den Skagerrak und Kattegat nehmen. Der Kiel Canal – so seine offizielle Bezeichnung – gehört zu den meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt.

Was einerseits verbindet, trennt auch wiederum: Die Steinburger von den Dithmarschern, die Marsch von der Geest. Und anderswo anderes. Und gleichzeitig eint er auch, was einst zusammengehörte: Schöpfwerke entwässern auf knapp 1.580 Quadratkilometern das nasse, flache Land und und lassen im Schnitt 20 Kubikmeter Wasser in der Sekunde in den Kanal fließen. 8 Straßen und 4 Eisenbahnstrecken führen auf…

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Tag 204 | Zählwerk

Meine größte Sorge ist ja, das verrate ich Euch jetzt mal an Tag 204 meines kleinen WordPress-Tagebuchprojekts, dass ich mich bei den Tagen verzähle und Ende Dezember dann plötzlich schon bei 364 oder erst bei 366 Schluss ist.

Tag 177 | Triathleten

Ich verfolge ja mit Sympathie, was meine beiden Kollegen Kathrin Kraft und Thomas Breves da so treiben (Bloghuus). Einen Triathlon wollen sie wagen, trainieren dafür fleißig und sind mittlerweile auch richtig fit. Dieses Foto hat mich allerdings nachdenklich gemacht. Darf man am Triathlon auch als Nichtschwimmer teilnehmen? Und wenn ja – ist das nicht gefährlich?

Screenshot 2014-06-25 17.42.38

Tag 158 | Radeln

Pfingsten aufs Fahrrad, das gehört einfach dazu. Es wird ganz schön was los sein auf den Straßen und Radwegen. Ob da die Polizei etwas genauer hinschaut? Bringt nichts, wenn man einem Beitrag im Fahrrad-Blog der Zeit glauben schenken darf. In Holland gibt’s nicht mehr Kontrollen als bei uns, aber deutlich weniger Probleme. Es hat was mit der Fahrradkultur zu tun. In diesem Sinne: Frohe Pfingsten und eine schöne Tour.

Zum Fahrrad-Blog

Tag 131 | Entschuldigung

Neulich habe ich ja schon mal preisgegeben, wie es zustande kommt, dass die Friesenblog-Beiträge meist kurz nach Mitternacht online sind; jedenfalls bin ich nicht der Nachtschwärmer, für den mich manche Leser bis dahin gehalten haben. Die neuen Blogeinträge sind einfach oft vordatiert. Allerdings kommt es vor, dass ich vergesse, die Uhrzeit auf die Geisterstunde einzustellen. Und manchmal hat es sich einfach noch nicht ergeben, dass ich überhaupt was schreibe, man hat ja auch noch ein paar andere Verpflichtungen. Dann hole ich es im Laufe des Tages nach, der ja zum Glück 24 Stunden hat. Aber die Erwartung ist nun mal geweckt, die Friesenblog-Freunde wollen die Kolumne offenbar morgens geliefert bekommen, so wie das Jeversche Wochenblatt, nur für umsonst. Also: Tut mir Leid, dass es gestern wieder nicht geklappt hat, und den sanften Tadel von meinem Freund Jürgen, den er gestern Mittag per E-Mail schickte, nehme ich einfach mal als Kompliment. Er schrieb: „Heute Morgen fehlte mir was: Der Friesenblog. Nun ist er doch gekommen. Mein Defizit ist nun ausgeglichen.“ Mehr kann ein Blogger doch wirklich nicht erwarten.

Tag 96 | Nachteulen

Ungeduld hat einen Namen: Jörg. Der hat sich nämlich letzte Nacht Punkt 0:43 Uhr auf Facebook beklagt, dass das Wort zum Tage noch nicht online ist. Zu seiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass er sich schon eine Minute später entschuldigt hat, denn inzwischen war „Tag 95“ im Netz. Wer nun, wie mein Freund Jörg, vielleicht glaubt, ich würde mir die Nächte um die Ohren schlagen mit dem Formulieren von Blogbeiträgen, den muss ich enttäuschen. Die Beiträge entstehen rund um die Uhr, so wie sie mir gerade einfallen. Natürlich nicht während der bezahlten Arbeitszeit (das muss ich hier schreiben, mein Arbeitgeber liest mit), aber sonst kommen mir die Dinge morgens, mittags, abends, manchmal, aber nicht oft, auch nachts in den Sinn. Nun hat die Blogsoftware „WordPress“, die ich benutze, viele schöne und nützliche Werkzeuge, unter anderen auch jenes, das mich in die Lage versetzt, die Veröffentlichung von Beiträgen vorzudatieren. Und meist stellt das System die Artikel eben kurz nach Mitternacht ins Netz, während ich friedlich schlafe. So auch diesen kleinen Aufsatz heute, nämlich um 0:13 Uhr, hoffe ich jedenfalls. Damit Jörg sich keine Sorgen machen muss, wenn die Schlaflosigkeit ihn wieder vorm PC festhält. In diesem Sinne: Gute Nacht, lieber Jörg! Sieh zu, dass Du ins Bett kommst!

Tag 72 | Erkenntnis

Twitterer sind Narzisten, überschätzen ihre Talente, haben einen Hang zum Exhibitionismus, können Kritik nur ganz schwer ertragen und empfinden wenig Empathie für andere – haben US-Wissenschaftler herausgefunden.“ Das lese ich beim Mediendienst „Turi2“. Na ja, dann wisst Ihr ja jetzt, mit wem Ihr es zu tun habt. https://twitter.com/HelmutBurlager

Tag 64 | Erkenntnis

Seit ich das Wort zum Tage immer schon kurz nach Mitternacht freischalte, weiß ich erst, wie viele Nachteulen es gibt, die nicht ins Bett finden und nach zwölf noch hellwach anderer Leute Blogs lesen und liken.