Ein spannendes Ausstellungsprojekt

Sie schauen noch? –  Einzelhandel im alten Jever

Dr. Maren Siems und Nina Bormann suchen noch Bilder, Dokumente und Ausstellungsstücke

Jever – Wer in das Eisenwarengeschäft von Bernd Oetken kommt und beispielsweise nach einer Rohrschelle sucht, mit dem wird der Kaufmann in den engen Gängen des Ladens verschwinden und ganz hinten aus einem Schrank mit vielen Schubladen so ein kleines Metallteil herausfischen, wie es der Kunde braucht. Mehr lesen: Sie schauen noch?

Mehr über die Südzentrale

Eine Seite mit vielen Fotos zum Thema Südzentrale, ein von Abriss bedrohtes Baudenkmal in Wilhelmshaven, findet sich hier: Zur Seite

Friesenblog berichtete hier: Vereinsgründung und hier Südzentrale, wars das?

Stars im Norden

Highlights vom Tag der Niedersachsen in Aurich

Aurich – Acht Bühnen mit mehr als 30 Bands, Chöre und Spielmannszüge, Zirkusvorführungen und ein großer Trachten- und Festumzug: Das sind Schlaglichter, die die Besucher des Tages der Niedersachsen in Aurich vom 1. bis 3. Juli erwarten dürfen. „Der Tag der Niedersachsen spiegelt einen repräsentativen Mix des kulturellen Lebens in Niedersachsen wider“, so der Projektleiter der Stadt Aurich Kai-Michael Heinze. „Wir freuen uns Gastgeber zu sein und sind gespannt auf die Auftritte der Gruppen aus den Regionen Niedersachsens“.

Das musikalische Highlight der Bühne von Hit-Radio Antenne, dem Landessportbund und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover ist am Sonnabendnachmittag „Nina Hagen & Band“, am Abend tritt „Dr. Alban“, ein schwedisch-nigerianischer Pop-Musiker und Rapper, auf. Auf der Bühne von Radio ffn und dem Landesmusikrat spielt am Freitag die Band „The Jetlags“ aus Hannover eine Mischung aus Classic Rock, Rock’n’Roll und deutschen Partyhits. Am Samstag tritt die niederländische Sängerin „Loona“ auf, die mit den Liedern „Bailando“ oder „Hijo de la Luna“ bekannt wurde. Country-Musik von „Tom Astor & Band“ wird am Samstagabend auf der Bühne der Stadt Aurich gespielt.

Auf der Bühne des NDR tritt am Freitagabend „Laith Al-Deen“ auf. Eines der bekanntesten Stücke von ihm ist „Bilder von dir“. Am Samstag sind die musikalischen Highlights Gaby Baginsky, Ireen Sheer und Johannes Oerding. Gaby Baginsky ist eine deutsche Schlagersängerin und brachte im letzten Jahr die Single „Männer dürfen weinen“ heraus. Die deutsch-britische Sängerin Ireen Sheer nahm bereits für Deutschland am Eurovision Song Contest teil. Johannes Oerding ist ein deutscher Popmusiker und hat in diesem Jahr sein zweites Studioalbum „Boxer“ veröffentlicht. Auf der Bühne von Radio 21 und dem Landestrachtenverband sorgt die „Radio 21 – wir spielen was wir wollen Party“ mit Per Eggers am Freitag und Samstagabend für Stimmung.

Neben dem vielfältigen Programm auf den acht Bühnen stellen sich auf sieben Themenmeilen Verbände, Organisationen, Vereine, Unternehmen und die ehemaligen Ausrichterstädte vor. Die sieben Themenmeilen sind eingeteilt in die Bereiche Info und Erlebnis, Umwelt und Natur, Sport, Energie, Technik, ehemalige Ausrichterstädte und das Niedersachsen Dorf. Mit rund 6000 Aktiven wird der Tag der Niedersachsen ein buntes Kulturfestival.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Themenmeilen sind im Internet unter http://www.tdn-aurich.de verfügbar,

Latin Jazz bei der 13. Jade Jazz Jam

Wilhelmshaven – Die 13. Jade Jazz Jam geht am kommenden Wochenende im Biergarten des Kulturzentrums Pumpwerk in Wilhelmshaven über die Bühne.  Schwerpunktthema 2011 ist „Latin Jazz“.

Starten wird das diesjährige Programm am Sonnabend, 25. Juni , um 20 Uhr mit der Wilhelmshaven Big Band (WBB), liebevoll „Dubbleju Bi Bi“ genannt.
Die WBB spielt Jazz im Sound alter und neuer Meister wie z.B. Count Basie, Duke Ellington oder Peter Herbolzheimer. Das Repertoire reicht vom klassischem Swing bis hin zu Latin- und Rock-Jazz.
Die WBB ist eine reine Amateurband in der Trägerschaft des Jazzclubs Wilhelmshaven-Friesland, die mit 4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophonen und einer Rhythmusgruppe, bestehend aus Klavier, Bass, Gitarre und Schlagzeug sowie Perkussion, klassisch besetzt ist. Auch in diesem Jahr ist die Sängerin Britta Dinkelbach aus Bremen dabei.

wallstreet-dixies_hres Wall$treet Dixies.

Den Sonntag (26.Juni) eröffnet um 12 Uhr die Gruppe „Wall$treet Dixies“, deren Musik einen Querschnitt aus 50 Jahren Jazzgeschichte darstellt. Trotzdem bleibt in allen Arrangements, von „Sweet Sue“ bis „King Louis“ der typische, mal swingende, mal rockende, mal bluesige Sound der sechs Musiker erhalten.
„Down by the Riverside“ und „Eine Insel mit zwei Bergen“ sind zwei der gern gehörten Stücke aus dem umfangreichen Repertoire der Oldenburger Jazzband. Sechs erfahrene Musiker, die vor der Gründung vor 20 Jahren schon Banderfahrung in der Tanz- und Rockmusik und natürlich auch in Jazzbands sammeln konnten, präsentieren ein unterhaltsames und vielseitiges Programm, das von bekannten und weniger bekannten Titeln der New Orleans -, Dixieland- und Swingperiode bis zu Evergreens reicht, wobei Rock- und Blueselemente nicht zu überhören sind.
Die „Wall$treet Dixies“ spielen in der Besetzung: Rüdiger Wellbrock (Posaune & Gesang), Uwe Klappenbach (Klarinette), Frank Mönnich (Saxophon & Gesang), Martin Dams (Bass), Hans-Peter Verse (Banjo & Gitarre) und Alexander Wolff (Schlagzeug).

Ab 14.30 Uhr folgt dann der Themenschwerpunkt „Latin Jazz“, beginnend mit dem Auftritt von „Miss Groovanova„. Der Veranstalter schreibt dazu: “Lehnen Sie sich zurück und fliegen Sie mit uns nach Rio oder an den Strand von Itapoã! Nippen Sie an Ihrem Lieblingscocktail und genießen Sie die groovige Lässigkeit des Bossa Nova, eine Liebeserklärung an Brasiliens „New Beat“ der 60er Jahre: sanft und lyrisch, romantisch  und leidenschaftlich, von  tief  verzweifelt  bis  frech und  lebensfroh. Mit einem kräftigen Schuß Jazz!
Er  berührt  unsere  Herzen und  inspiriert  uns,  Ihnen eine Auswahl der für uns schönsten und interessantesten Stücke zu präsentieren. Lassen Sie sich verführen von den bekannten und unbekannteren Melodien der Helden desBossa Nova:  Tom Jobim,  João  Gilberto,  Toquinho,  Chico Buarque, Baden Powell u.v.a.  Spüren Sie die Poesie von Vinicius de Moraes, Silvio Cesar und Ary Barroso. Packen Sie Ihren Koffer und vergessen Sie die Tanzschuhe nicht!”
Die Musiker sind: Evelyn Gramel (voc/perc), Ralf Benesch (git/voc), Eftain Oscher (sax/flute/perc), Ralf Stahn (bass) und Stefan Ulrich (drums/perc).

In die Karibik geht es musikalisch ab 17 Uhr. Den Transport übernimmt „Rafi’s Latin Swing Combo„.
Swing ist das Gute am Jazz.  Swing ist die Stilrichtung des traditionellen Jazz, die gespielt wurde, bevor Jazz Kunst wurde. Wo Swing gespielt wird, muss nman die Musik nicht „verstehen“. Man kann man tanzen, sich unterhalten, ein gepflegtes Bier trinken und einfach gute Laune bekommen. Nicht unwesentlichen Anteil daran hat die Eigenschaft der Musik, die auch „Swing“ heißt, dieses gewisse Etwas, das Füße wippen und Finger im Takt auf Tische tippen läßt. Melodien, die man wieder erkennt, Soli, die mitreißen, Rhythmen, die zum mitswingen zwingen.
Swing, Blues, Dixie, Balladen, die wunderbaren Melodien vom Broadway und nicht zuletzt der Latin Jazz. Clubatmosphäre, nah dran am Publikum. Keine Experimente, der Jazz muss nicht neu erfunden werden. Musikmachen in der Tradition, ohne stilistische Scheuklappen. Musik für das Publikum – Classic Jazz. Musik von echten Musikern, aus dem Augenblick gespielt, weil die Musik ganz genau jetzt ganz genau so klingen muss.
„Rafi’s Latin Swing Combo“ sind Rafael Jung (Piano), Oliver Kuiper (Gitarre), Thomas Milowski (Bass) und Mathias Büsseler (Schlagzeug).

macondito_color_cmykDie Gruppe “MACONDITO”.

Das große Finale der diesjährigen Jade Jazz Jam startet um 19.30 Uhr mit „MACONDITO„, der Salsa-Truppe aus dem Pott.  Die 1988 gegründete Band hat sich im Laufe der Jahre zu einer der gefragtesten Salsa Bands in Deutschland und darüber hinaus entwickelt. Kopf der Gruppe ist der Dortmunder Bassist MARTIN SCHEER, der eine Reihe hervorragender Musiker um sich versammelt hat und die Band auf internationales Niveau und zu einem eigenen, unverwechselbaren Sound geführt hat.
Die deutsch-venezoelanische Rhythmusgruppe von MACONDITO mit den Percussionisten FELIPE „MANDINGO“ RENGIFO und RAFAEL VICENTE HIDALGO und den „german salsa all-stars“ THOMAS DEBLER(piano) und MARTIN SCHEER (bass) sucht in Europa ebenso ihresgleichen wie die deutsch-cubanische Bläsersection mit „AXELITO“ RIESENWEBER , GUIDO WELLERS und FRANK DULISCH (trumpets) , dem allround Saxophonisten PETER BRAND und dem Posaunisten REY ARDILES RUIZ , der schon in Cuba mit Bands wie RUMBAVANA und ORQUESTA REVE auf sich aufmerksam machte und wie MARTIN SCHEER und RAFAEL HIDALGO mit eigenen Kompositionen und Arrangements das Repertoire von MACONDITO prägt.

Dass MACONDITO längst auf einem internationalen Niveau „Salsa – made in Germany“ spielt, stellten die Musiker eindrücklich auf ihren zahlreichen Konzerten unter Beweis, u.a. in gemeinsamen Auftritten mit der cubanischen Super-Band Irakere oder dem „Rey Del Uumbao“ Eddie Palmieri.

Is Teetied!

Bünting Grünpack ist Kulinarischer Botschafter 2011

Bünting Grünpack_Jubiläumsdose Leer, im Juni 2011 – Ein Ostfriesentee wurde jetzt zum Kulinarischen Botschafter 2011 gewählt. Die Wahl findet im Rahmen der Aktion “Kulinarisches Niedersachsen” statt. Die Marke Bünting Grünpack aus dem J. Bünting Teehandelshaus ist Marktführer bei Ostfriesentees im Teetrinkergebiet und hat im letzten Jahr 75-jähriges Jubiläum gefeiert.

Eine unabhängige Jury hat entschieden: Grünpack – Echter Ostfriesentee in der Jubiläumsdose ist Kulinarischer Botschafter Niedersachsen 2011. Am 20. Juni nahm Bernd Hölzer, Geschäftsführer des J. Bünting Teehandelshauses, in Hannover die Auszeichnung vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister entgegen.

Friesland – Teetrinkerland

Die Hochburg der Schwarztee-Trinker liegt in Ostfriesland. Ein guter Grund, warum der ‚Echte Ostfriesentee’ nun zum Kulinarischen Botschafter gewählt wurde, meint Bernd Hölzer, Geschäftsführer des J. Bünting Teehandelshauses: „Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die besondere Qualität von Bünting Grünpack und wir nehmen die Aufgabe des Botschafters gerne an.“ Denn die Pflege der ostfriesischen Teekultur hat seit jeher einen festen Platz im Unternehmen. So werden zum Beispiel im Bünting-Teemuseum regelmäßig Besucher in die Geheimnisse einer originalen Teezeremonie eingeführt. Auch wenn das Hauptabsatzgebiet von Bünting Grünpack in Ostfriesland liegt, ist der beliebte Ostfriesentee mittlerweile in ganz Deutschland erhältlich, in Lebensmittelmärkten verschiedener Einzelhandelsketten und im Internet unter http://www.buenting-tee.de.

Ostfriesische Teetradition

In Ostfriesland ist Tee ein wichtiger Teil der Kultur – die traditionelle Teezeremonie steht für Gemütlichkeit und Geselligkeit. Echter Ostfriesen-Tee muss in Ostfriesland gemischt werden und besteht aus einer speziellen Mischung aus Assam und anderen bekannten Anbaugebieten. Traditionell wird der schwarze Tee mit dem kräftig-herben Geschmack mit Kluntje (einem Kandiszucker) und Sahne serviert.

Verein zur Rettung der Südzentrale gründet sich

Panorama 2 

Wilhelmshaven – Die Befürworter der Rettung des Baudenkmals Südzentrale in Wilhelmshaven wollen einen Verein gründen und treffen sich dazu am Mittwoch, 22. Juni 2011, um 18 Uhr im Fährhaus Wilhelmshaven in der Hentschelstraße 15c. Das war, neben der Verabschiedung einer Resolution, das konkrete Ergebnis einer Tagung unter dem Titel “Südzentrale – war’s das?” am vergangenen Sonnabend.

Gut hundert Teilnehmer fanden sich zu dem ganztägigen Symposium im Marinemuseum Wilhelmshaven ein. Neben Vertretern der Denkmalpflege aus Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Cloppenburg, Oldenburg und Düsseldorf, die nochmals eindringlich den stadt- und baugeschichtlichen Wert des seit 1987 unter Schutz stehenden Kraftwerks Südzentrale darstellten, kamen aber auch Vertreter der lokalen Wirtschaft und – in mehreren Diskussionsrunden – viele engagierte Bürger zu Wort.

Noch immer scheint die Vision, dass die Kommune die Südzentrale erwerben könnte, nicht abwegig – vorausgesetzt, mit kreativen Finanzierungen unter Einbringung bürgerschaftlich akquirierter Mittel, beispielsweise in Form einer ‚Sanierungsaktie‘, würde gemeinschaftlich der Kraftakt für eine attraktive Südstadt Wilhelmshavens gestemmt, so Unternehmer Tom Nietiedt.

Dass neue Nutzungen gerade von Hallenbauten ehemals industrieller Nutzungen zudem nicht in teure Hochglanzprojekte ausarten müssen, unterstrich Industriedenkmalpfleger Axel Föhl an internationalen Realisierungen. Paradebeispiel: das Sulzer-Areal in Winterthur, Schweiz, in dessen Hallen sukzessive leichte Stahlstrukturen eingezogen werden. Auf luftigen, offenen Galerien erhält die örtliche Fachhochschule hier nun anregende Räume für Lehre, Forschung, Kommunikation. Solche Beispiele und die durchgehend konstruktive Stimmung des Symposiums motivierten zum Abschluss die anwesenden Wilhelmshavener “Mutbürger”, eine Resolution zum Erhalt der Südzentrale zu verabschieden. Und die Gründung eines Fördervereins wurde in Angriff genommen: Er soll das vorhandene große bürgerschaftliche Engagement rund um die Südzentrale bündeln und in produktive Maßnahmen umsetzen.

Wortlaut der Resolution vom 19. Juni 2011:

“Die Südzentrale ist ein unwiederbringliches Kulturdenkmal der Gründungsgeschichte der Stadt Wilhelmshaven und ein Industriedenkmal von internationalem Rang. Der Abriss muss verhindert werden. Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, umgehend das Gespräch mit dem Eigentümer der Südzentrale aufzunehmen.

Wir fordern einen öffentlichen Diskurs über das Schicksal der Südzentrale unter verantwortlicher Mitwirkung der städtischen Verwaltung. Wir fordern die erneute Überprüfung der Grundlagen der erteilten Abrissgenehmigung.Wir fordern auf, den Eigentümer auf die Pflicht zur Sicherung und Erhaltung des Baudenkmals hinzuweisen.

Mit heutigem Datum befindet sich ein Verein zum Erhalt der Südzentrale in Gründung, der es sich zur Aufgabe macht, das bürgerschaftliche Engagement zum Erhalt der Südzentrale zu vertreten und konstruktiv Planungen, Ideen und Mitteleinwerbung zu diesem Zwecke zu betreiben.”

Übermittelt von:

Corinna Nickel, Bettina Brosowsky, Forum Wilhelmshaven – Erhaltet die Südzentrale

Heimspiel für Klaus Spencker

Stimmungsvolle Jazzmusik im Landschaftsforum

Aurich – Ein Abend mit stimmungsvoller Jazzmusik erwartet die Besucher des Landschaftsforum am 24. Juni um 20 Uhr. Der aus Aurich stammende Gitarrist Klaus Spencker bringt zusammen mit Sebastian Merk am Schlagzeug und Bassist Marc Muellbauer nicht nur musikalisch erzählte Geschichten auf die Bühne. Das Trio gibt auch schon einen reizvollen Vorgeschmack auf die Konzerte beim diesjährigen Musikalischen Sommer in Ostfriesland.

KlausSpencker01_CMYKKlaus Spencker, am 24. Juni mit seiner Band in Aurich.

„Wenn ich mich mit der Gitarre hinsetze und mal Zeit zum Schreiben habe, ist das wie ein riesiger Tisch, auf dem ein Haufen Postkarten, Bilder, Briefe, Zeitungsschnipsel und Zweige, die mein Sohn aus dem Wald mitgebracht hat, liegt. Anfangs schreibe ich nur Skizzen und Formen auf, aber irgendwann macht es Klick und die Geschichten nehmen Gestalt an.“ So beschreibt Klaus Spencker die Entstehung seiner Musik und was aus diesen Skizzen und Formen wird, begeistert ein immer größeres Publikum und sichert seinem Namen einen Platz im deutschen Jazz, nachdem er sein musikalisches Handwerk in Amerika erlernt hat. Neben den Einflüssen von Pat Metheny und John Abercrombie ist seine Musik vor allem geprägt von seiner akustischen Gitarre: „Mir wurde oft nachgesagt, wenn ich begleite, klinge das wie ein E-Piano oder Klavier. Tatsächlich habe ich mich während des Studiums auch intensiv mit Bill Evans beschäftigt.“

Zwar heißt Klaus Spenckers aktuelles Album „December“, passt mit seiner Leichtigkeit und Stimmung aber perfekt zu einem Sommerabend, erzählt Geschichten von Bewegungen in der Zeit und vom Wechsel der Jahreszeiten. Zugleich zeichnen die einzelnen Titel aber auch ein Bild der individuellen Auseinandersetzung des Künstlers mit Traditionen. Ein Kampf mit den amerikanischen Wurzeln des Jazz, die sich nicht einfach in eine deutsche Musiktradition einpflanzen lassen. So gilt es umso mehr, aus der Tradition heraus etwas Eigenes zu entwickeln und das tut Klaus Spencker mit leisen Tönen- weich, transparent und klar. Töne, die Konzerte zum Innehalten und Lauschen versprechen.

Klaus Spencker Trio

Datum: 24.06.2011

Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr

Eintritt: 15 €, Schüler und Studenten 7,50 €

Homepage des Künstlers: http://www.spencker.de

Informationen und Karten gibt es unter Tel.:04941 179976, per Fax: 04941 179975 und per E-Mail: karten@ostfriesischelandschaft.de oder im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft, Georgswall 1 – 5, 26603 Aurich.

Südzentrale – war’s das?

Suedzentrale

Wilhelmshaven – Die Südzentrale in Wilhelmshaven wurde 1908/09 als Kraftwerk der Marine in luftiger Jugendstil-Architektur erbaut und ist seit 1991 eingetragenes Baudenkmal. Seit Betriebsaufgabe 1993 ist es Verwahrlosung und Verfall ausgesetzt.Der stadtgeschichtliche Wert des Bauwerks ist bei den Entscheidungsträgern in den Hintergrund gestellt worden. In den vergangenen Jahren ist weder eine erforderliche Nachnutzung noch notwendige Substanzsicherung ernsthaft angedacht worden. Einem erneuten Abrissantrag wurde Anfang des Jahres entsprochen, obwohl konkrete Planungen über eine zukünftige Nutzung des Areals fehlen.

Sued Ein Panoramabild (Innenansicht) der Südzentrale gibt’s hier (links). Einfach draufklicken.

Mit Vorträgen, Ausstellungen, Architekten-Workshop und Theater-Performance hat das Forum zum Erhalt der Südzentrale in den vergangenen zehn Jahren immer wieder versucht, auf die Besonderheit und einzigartige Qualität des Gebäudes hinzuweisen.Das Symposium, zu dem das Forum am Samstag, 18. Juni 2011, ab 11 Uhr einlädt, zeigt Potentiale des Ortes und (verpasste) Chancen auf. Es soll deutlich werden, inwieweit die Südzentrale heute noch Ausgangspunkt einer zukünftigen Planung und Entwicklung sein kann.

Fachredner werden mit Kurzreferaten den Auftakt der Veranstaltung begleiten. Darunter u. a. Axel Föhl, Wolfgang Neß und Hermann Schiefer aus der staatlichen Denkmalpflege, Prof. Dr. Uwe Meiners (Museumsdorf Cloppenburg), Martin Thumm und Christoph Gerlach (Hochschule für Wissenschaft und Kunst Hildesheim), Jörg Michael Henneberg, Vorsitzender der Stiftung für wilhelminische Studien, Tom Nietiedt, Micaela-Schweers-Sander, Ernst-André Winter u. a. Statements von Gottfried Kiesow, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ingo Sommer und Henning Venske unterstützen den Dialog. Im Anschluss an die Vorträge gibt es eine offene Diskussion.

Eingeladen sind alle Interessierten, die sich in dieser Diskussion um die Südzentrale mit einbringen möchten.

Veranstalter: Forum Wilhelmshaven – Erhaltet die Südzentrale sowie die Oldenburgische Landschaft

Ort: Deutsches Marinemuseum, Südstrand 125, Wilhelmshaven

Bitte kurze Anmeldung zur Veranstaltung, Kontakt: Corinna Nickel 0172.432 46 58

Ein Studentencorps für Friesen

Was eine studentische Verbindung in Göttingen mit Ostfriesland und Jever zu tun hat. Aus dem Göttinger Tageblatt. Zum Lesen auf den Screenshot klicken:

Frisia