Luxemburg ist Meyers Sündenfall

Screenshot 2015-07-05 12.27.44„Meyers Sündenfall“ – der Journalist Bernhard Fokken aus Leer spricht in seinem Blog „Leer_Zeichen“ deutlich aus, was er von der Verlegung des Firmensitzes der Papenburger Meyer-Werft nach Luxemburg hält: nichts! Er glaubt nicht an die Behauptung Meyers, durch diesen Umzug keine Steuern sparen zu wollen. „Schlimm an der Geschichte ist der Ansehens- und Vertrauensverlust der Werft bei Politik, Belegschaft und Bevölkerung“, schreibt Fokken. Hier geht’s zu dem Beitrag auf Leer_Zeichen

Studioluft schnuppern: Radio Jade lädt ein

Wie funktioniert das Einspielen von Musik oder Wetterdaten? Wie klingt meine Stimme im Radio? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet bei einer Führung durch das Studio Jever des lokalen Senders Radio Jade. Moderne Technik erlaubt zum Ende der Führung sogar die Aufnahme einer „akustischen Postkarte“, so dass jeder Besucher sich einmal selbst im Radio hören kann und diesen kurzen gesprochenen Text als Datei zur Erinnerung behalten darf.

Katharina Guleikoff. Foto: Radio Jade
Katharina Guleikoff. Foto: Radio Jade

Katharina Gluleikoff, die Chefredakteurin von Radio Jade, wird die Besucher persönlich durch das Studio führen und den Lokalsender erläutern.Die Führungen durch das Studio von Radio Jade finden ab 10.07. bis 28.08.2015 (außer 7.08.) jeden Freitag um 17 Uhr statt. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information unter  der Telefonnummer 04461-939261 entgegen. Treffpunkt ist das Studio von Radio Jade in der Großen Wasserpfortstraße 6.

Just because. Einfach so.

Unser Freund Rolf Görigk lebt nicht mehr.

Rolfnachruf

Jeversches Wochenblatt, 20. Juni 2015

Rolf Görigk, geboren 10. Januar 1943, gestorben 17. Juni 2015

Friesischer Feiertag

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Der Upstalsboom bei Aurich, Versammlungsstätte der Friesen. Foto (c): Matthias Süßen

Am „höchsten gesamtfriesischen Feiertag“ am „dritten Pfingsttag“ lädt das Friesische Forum auch in diesem Jahr zu einem Treffen am Upstalsboom ein. Das Treffen erinnert an die Versammlungen der Vertreter der sieben Seelande, der freien friesischen Landgemeinden, die sich im Mittelalter einmal jährlich am Dienstag nach Pfingsten am Upstalsboom trafen. Die Abgeordneten der sieben Seelande kamen dort zusammen, um für Rechtsfrieden zu sorgen und gemeinsame Belange zu beraten. Der Upstalsboom gilt seitdem nicht nur Ubbo Emmius als „Altar der Friesischen Freiheit“.

Bei der Gedenkveranstaltung soll nicht nur der geschichtlichen Ereignisse gedacht werden, sondern es soll auch bedacht werden, welche Bedeutung die Tradition der Friesischen Freiheit für das heutige Zusammenleben hat. Dazu spricht in diesem Jahr Sytze T. Hiemstra aus der niederländischen Provinz Friesland. Hiemstra wurde wegen seiner besonderen Verdienste für die friesische Kultur im Jahr 2002 zum Mitglied der Fryske Akademy ernannt. Den musikalischen Beitrag gestaltet Stefan em Huisken aus Norden.

Erwartet werden außerdem Abordnungen aus den anderen friesischen Seelanden, unter anderem aus dem westerlouwerschen Friesland (Niederlande) und dem Saterland. Das öffentliche Treffen am Upstalsboom in Aurich-Rahe beginnt am Dienstag, 26. Mai 2015, um 18 Uhr. Nach der Veranstaltung besteht Gelegenheit zum Gedankenaustausch in der Gaststätte Kukelorum am Ems-Jade-Kanal.

Sendestart von Radio Nordseewelle

Radio Nordseewelle 2Ein neuer Radiosender geht morgen, am 30. April 2015, auf der ostfriesischen Halbinsel an den Start. Vom Funkhaus Norden aus startet das Team des neuen Regionalsenders „Radio Nordseewelle“ am Donnerstag um 12 Uhr sein Programm „für die Küste und für die sieben Ostfriesischen Inseln“, wie es auf der Homepage des Senders heißt. „Dabei sind wir immer lebensnah, informativ und unterhaltsam. Unser Programm besticht durch regionale Informationen, emotionale Themen und eine frische Musikmischung“, kündigt die Nordseewelle an. Der Auftakt soll morgen mit einem Fest beim Funkhaus, Am Markt 6 in Norden, gefeiert werden. Zu den Redakteuren gehören auch Ehemalige von Radio Jade und FRI-TV, André Albers und Norman Fleischer.

Radio Nordseewelle wird auch außerhalb des Sendegebiets zu hören sein, und zwar über eine schon kostenlos bereit stehende App für Android und in Kürze auch als Livestream auf der Homepage und als iPhone-App.

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hatte dem am 1. Juni 2011 gegründeten Unternehmen im  Dezember 2013 lokale UKW-Frequenzen in der Region Ostfriesische Inseln / Küstenstreifen zugesprochen. An dem künftigen Sender ist laut einer früheren Pressemitteilung der Landesmedienanstalt die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) mit knapp einem Viertel beteiligt, sie gibt auf der Halbinsel unter anderem die Ostfriesen-Zeitung (Leer), die Ostfriesischen Nachrichten (Aurich) und den General-Anzeiger (Rhauderfehn) heraus. Laut Landesmedienanstalt sind Gesellschafter der Nordseewelle folgende Anteilseigner: 28,1 %  Rechtsanwalt  Frank Wilken, Leer, 24,9 % ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH, Leer, 17,0 %  TBD Technische Baudienstleistungen GmbH & Co. KG, Friedeburg, 17,0 % Holger Franz, Leer, 13,0 % Joachim Klemm, Leer.


©  Helmut Burlager 2015

„Wad willen wij“ – Kunst zum Thema Watt

Titelblatt der Einladung zu der deutsch-niederländischen Kunstausstellung in Bad Nieuweschans.
Titelblatt der Einladung zu der deutsch-niederländischen Kunstausstellung in Bad Nieuweschans.

„Wad willen wij – meer oder weniger“ – unter diesem wortspielerischen niederländisch-deutschen Titel stellen vom 24. April bis zum 28. Juni Künstler aus Deutschland und den Niederlanden gemeinsam im Kulturzentrum „De oude Remise“ in Oudezijl bei Bad Nieuweschans (Neuschanz) nahe der holländischen Grenze bei Bunde aus. Zu den beteiligten Künstlerinnen aus den Vereinigungen BBK Ostfriesland und Waddenkunstkring aus den Niederlanden gehört auch Brigitte Schmitz aus Schortens, die ihr Atelier auf dem Gelände des TCN in Roffhausen hat. Die Künstler zeigen Arbeiten über das Wattenmeer. Es  ist die zweite Ausstellung zu dem Thema, die erste fand vor einem Jahr in der Galerie des BBK Ostfriesland in der Berufsakademie Ostfriesland BAO in Leer statt. Die Vernissage ist am kommenden Freitag um 17 Uhr. Geöffnet ist die Ausstellung dann donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr.


©  Helmut Burlager 2015

Auto-Legende auf Wangerooge

AudiAutos sind auf Wangerooge so willkommen wie ein Spanferkel im Veganer-Club. Diesen hübschen Vergleich zieht das Internet-Portal für Auto-Enthusiasten „Motortalk“. Der DKW-Schnelllaster von 1956 allerdings ist auf der Insel so willkommen wie in den 50er- und 60er-Jahren, denn er fuhr und fährt mit Elektroantrieb. Eine lesenswerte Geschichte über die Rückkehr einer Autolegende.

Von Bäcker Bolte Richtung Westen

Plattdeutsch mit Anspruch

Der „Schrieverkring Weser-Ems“ tagt in Esens

Schreibende Zunft: Der "Schrieverkring" trifft sich zum "Warkeldag". Foto: Helmut Burlager
Schreibende Zunft: Der „Schrieverkring“ trifft sich zum „Warkeldag“. Foto: Helmut Burlager

Am 16. April 2015 hält der plattdeutsche „Schrieverkring Weser-Ems e.V.“ seinen ‚Vörjahrswarkeldag‘ in Esens ab. Der Austragungsmodus ist seit kurzem geändert worden. Bis 2014 traf man sich im Frühjahr in der Katholischen Akademie in Stapelfeld zu einer zweitägigen Veranstaltung, während im Herbst jeweils am Ort eines der Mitglieder, ebenfalls an zwei Tagen, gearbeitet wurde. Da sich der Kreis aus Altersgründen gelichtet hat und einige ältere Mitglieder nicht mehr gern in fremden Betten nächtigen, hat man dieser Entwicklung Tribut gezollt und ist zu eintägigen Veranstaltungen übergegangen.

Pflicht ist, dass jedes Mitglied sich mit einem eigenen Text zum vorgebenen Thema der Kritik stellt. Zur Zeit zählt der Kring 30 Mitglieder, von denen gut die Hälfte regelmäßig an den Treffen teilnimmt. Gäste, die Interesse an einer Mitgliedschaft haben, sind jederzeit willkommen. Sie können Kontakt zum Baas Carl-Heinz Dirks oder dem Geschäftsführer Manfred Briese aufnehmen, damit ihnen eine Einladung zugestellt wird. Auch sie müssten dann allerdings einen Text mitbringen, der gemeinsam besprochen würde.

Der „Schrieverkring Weser-Ems“ hatte sich 1997 vom Oldenburger Schrieverkring abgespalten, weil sich bei einigen Teilnehmern eine kritische Einstellung zu der seinerzeit dort praktizierten Arbeitsweise entwickelt hatte.

Im Schrieverkring Weser-Ems wird die Öffentlichkeitsarbeit groß geschrieben. Wenn es sich anbietet, werden Lesungen veranstaltet, und in den letzten Jahren hat der Schrieverkring Weser-Ems die Ergebnisse seiner Arbeit in Anthologien zu festgelegten Themen veröffentlicht. Die abgedruckten Texte mussten dabei vorher der kritischen Überprüfung der Warkeldage standhalten.

Am 16. April stellt der Schrieverkring die Anthologie „Wunnerwark“ mit Lyrik und Kurzprosa zu den Themen „Wunner“, „Geheem“ und „Up Visiet“ vor.

Manfred Briese

Idylle am Jadebusen: Das Banter Fischerdorf

An meiner Lieblings-Fahrradstrecke liegt das Banter Fischerdorf. Direkt am Wasser, vor dem Deich. Der NDR hat jetzt einen schönen Beitrag darüber gemacht.

Bant