Südzentrale – war’s das?

Suedzentrale

Wilhelmshaven – Die Südzentrale in Wilhelmshaven wurde 1908/09 als Kraftwerk der Marine in luftiger Jugendstil-Architektur erbaut und ist seit 1991 eingetragenes Baudenkmal. Seit Betriebsaufgabe 1993 ist es Verwahrlosung und Verfall ausgesetzt.Der stadtgeschichtliche Wert des Bauwerks ist bei den Entscheidungsträgern in den Hintergrund gestellt worden. In den vergangenen Jahren ist weder eine erforderliche Nachnutzung noch notwendige Substanzsicherung ernsthaft angedacht worden. Einem erneuten Abrissantrag wurde Anfang des Jahres entsprochen, obwohl konkrete Planungen über eine zukünftige Nutzung des Areals fehlen.

Sued Ein Panoramabild (Innenansicht) der Südzentrale gibt’s hier (links). Einfach draufklicken.

Mit Vorträgen, Ausstellungen, Architekten-Workshop und Theater-Performance hat das Forum zum Erhalt der Südzentrale in den vergangenen zehn Jahren immer wieder versucht, auf die Besonderheit und einzigartige Qualität des Gebäudes hinzuweisen.Das Symposium, zu dem das Forum am Samstag, 18. Juni 2011, ab 11 Uhr einlädt, zeigt Potentiale des Ortes und (verpasste) Chancen auf. Es soll deutlich werden, inwieweit die Südzentrale heute noch Ausgangspunkt einer zukünftigen Planung und Entwicklung sein kann.

Fachredner werden mit Kurzreferaten den Auftakt der Veranstaltung begleiten. Darunter u. a. Axel Föhl, Wolfgang Neß und Hermann Schiefer aus der staatlichen Denkmalpflege, Prof. Dr. Uwe Meiners (Museumsdorf Cloppenburg), Martin Thumm und Christoph Gerlach (Hochschule für Wissenschaft und Kunst Hildesheim), Jörg Michael Henneberg, Vorsitzender der Stiftung für wilhelminische Studien, Tom Nietiedt, Micaela-Schweers-Sander, Ernst-André Winter u. a. Statements von Gottfried Kiesow, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ingo Sommer und Henning Venske unterstützen den Dialog. Im Anschluss an die Vorträge gibt es eine offene Diskussion.

Eingeladen sind alle Interessierten, die sich in dieser Diskussion um die Südzentrale mit einbringen möchten.

Veranstalter: Forum Wilhelmshaven – Erhaltet die Südzentrale sowie die Oldenburgische Landschaft

Ort: Deutsches Marinemuseum, Südstrand 125, Wilhelmshaven

Bitte kurze Anmeldung zur Veranstaltung, Kontakt: Corinna Nickel 0172.432 46 58

Einmal um die ganze Welt

Wer nimmt sich heute noch die Zeit, in 80 Tagen um die Welt zu reisen? In Bremerhaven erledigt sich das in ein paar Stunden: im Klimahaus 8 Grad Ost, der Attraktion der Havenwelten Bremerhaven. Deutschlands größte Stadt an der Nordsee gilt inzwischen als beispielhaft für einen gelungenen Strukturwandel: „Fischtown“ war gestern, die Havenwelten sind heute – und die sind längst sogar ausgezeichnet als eines der besten deutschen Tourismusprojekte. Der Wirtschaftsverlag N.W. in Bremerhaven gibt Tipps für ein Wochenende in der Stadt:

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Das Lichtkonzept der Havenwelten wurde international mit Design- und Architekturpreisen ausgezeichnet. Foto: BEAN Bremerhaven

Freitag

14 Uhr: Ankommen – das heißt an der Weser: Erst einmal an den Deich, „unsere gute Stube“ sagen die Bremerhavener selbst über ihre Weserpromenade zwischen der neuen Kaiserschleuse mit dem Schlepperhafen davor und dem historischen Weser-Strandbad mit seinem Wasserstandsanzeiger, dessen Bälle und Kegel aus Korbgeflecht anzeigen, wie hoch das Wasser im Fluss steht. Tief einatmen: Bessere Luft gibt’s kaum im Land. Am Eingang zur Nordsee riecht es schon nach Meer. Der Spaziergang führt vorbei am Deutschen Schiffahrtsmuseum, einem der nur sieben nationalen Forschungsmuseen, dem runderneuerten Zoo am Meer als Europas kleinstem, wissenschaftlich geleiteten Zoo, vorbei an Deutschlands ältestem noch funktionierenden Leuchtturm auf dem Festland und der Seebäderkaje, von der zwischen Mai und Oktober die „Fair Lady“ täglich Kurs auf Helgoland nimmt.

15.30 Uhr: Der Dampfer „Lahn“ fuhr einst bis nach Amerika – mit seiner in Originalgröße nachgebauten Bordwand beginnt noch heute jede Reise im Deutschen Auswandererhaus. Ebenso eindrucksvoll wie anschaulich erzählt das Erlebnismuseum am Neuen Hafen die Geschichte der Auswanderung nach Amerika zwischen 1830 und 1974. ^

Fotos Havenwelten 011Im Auswandererhaus erfahren die Museumsbesucher in der „Galerie der 7 Millionen“, welche verschiedenen Gründe es für die  Auswanderung gab. Hier lernen sie auch die Biografien der realen Auswanderer kennen. Foto: DAH Bremerhaven, Werner Huthmacher

 7,2 Millionen Menschen brachen in dieser Zeit von Bremerhaven aus auf nach Übersee. Die Ausstellung erzählt von ihrem Abschied, von der beklemmenden Enge an Bord der Segler und der hoffnungsvollen Ankunft auf Ellis Island in New York und nimmt die Besucher mit auf die Reise. Seit der Eröffnung vor sechs Jahren hat das Deutsche Auswandererhaus schon mehr als 1,2 Millionen Besucher aus aller Welt bewegt und wurde 2007 sogar als Europas Museum des Jahres ausgezeichnet.

Sonnabend

10 Uhr: Jetzt geht’s auf die einzigartige Weltreise. Im Klimahaus, einem spektakulären Bau aus Glas, Stahl und Beton, erleben die Besucher Wind und Wetter auf fünf Kontinenten.

Fotos Havenwelten 006Eine Flotte historischer Schiffe liegt im Neuen Hafen direkt vor der Haveninsel mit Tourist-Info, historischer Schiffswerft und dem Anleger der Hafenrundfahrt. Dahinter erhebt sich die eindrucksvolle Architektur des Klimahauses Bremerhaven 8 Grad Ost. Foto: BEAN Bremerhaven

In der Schweiz, auf Sardinien, der Sahelzone, in Kamerun, der Antarktis, Samoa, Alaska und durchs Wattenmeer zurück nach Bremerhaven – neun Stationen immer am achten östlichen Längengrad entlang, der auch quer durch die Großstadt an der Wesermündung läuft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen und der Einfluss, den der Klimawandel bereits heute auf ihr Leben hat. 4,5 Stunden ist im Durchschnitt bisher jeder Besucher in der Erlebnis- und Wissenswelt geblieben, denn es ist auch ein kleines Abenteuer, das seine Zeit braucht. Eine Expedition – wissenschaftlich fundiert, unterhaltsam und spannend, aber auch ohne den Zeigefinger zu erheben mahnend, künftig behutsamer mit unserer Erde umzugehen. „Ein Liebesbrief an unseren Planeten“ sei die Ausstellung, lobte der Umweltaktivist und Rocksänger Bob Geldof nach seinem Rundgang durchs Klimahaus. Von der erfrischend kühlen Alm in Isenthal in der Schweiz sind es nur ein paar Stationen bis in die 35 Grad heiße Wüste Nigers oder die tropische Wärme Kameruns. Der westafrikanische Regenwald bei Nacht bietet Gerüche und Geräusche von faszinierender Exotik – und Einblicke in das Geschäft mit der Abholzung. Platzregen und grüne Schluchten erwarten die Besucher auf Samoa, bevor ihr Weg sie in eine Unterwasserwelt aus lebenden Korallen führt, deren Pracht schon durch einen Anstieg der Wassertemperatur um nur wenige Grad für immer zerstört werden könnte.

„Diese Reise macht deutlich, wie das Leben der Menschen auf unserem Planeten vom Klima beeinflusst wird und welche Veränderungen uns bevorstehen“, erläutert Klimahaus-Geschäftsführer Arne Dunker. Für den Umwelt- und Klimaschutz möchte er seine Besucher sensibilisieren.

Begeistert waren die Bremerhavener anfangs gar nicht von den Plänen. Klimaschutz als Thema für eine Touristenattraktion? Das passt, wissen sie heute: Seit der Eröffnung im Sommer 2009 kamen mehr als eine Million Besucher in die weltweit einmalige Erlebnis- und Wissenswelt, viel mehr, als erwartet worden waren. „Unser Anspruch war es, eine vollkommen neue Freizeitattraktion zu entwickeln“, sagt Ausstellungsmacher Carlo Petri. Das Klimahaus passt als zentrale Attraktion zu den Havenwelten. „Auf die Themen Klima und Wetter kamen wir, weil heute schon viele Menschen allein wegen des intensiven Naturerlebnisses an die Nordseeküste kommen“, weiß Petri. Aber Bremerhaven ist durch das renommierte Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung AWI auch einer der führenden internationalen Standorte der Klimaforschung.

15.30 Uhr: Inmitten der Havenwelten startet auch die Hafenrundfahrt, und die ist für jeden Besucher natürlich ein Muss. Eine Stunde lang erschließen die Barkassen „Hein Mück“ und „Lady Sunshine“ die Überseehäfen. Es geht vorbei an schwimmenden Autogaragen mit Platz für 6000 Pkw, an Frachtern voll südamerikanischer Bananen und Passagierschiffen, die in den Werften flott gemacht werden für die nächsten Reisen. Das Seemannsgarn spinnt der Rundfahrt-Kapitän gratis dazu und er schwärmt auch von der Sail Bremerhaven, dem alle fünf Jahre in Bremerhaven stattfindenden Windjammer-Treffen. Die größten und schönsten Segelschiffe aus aller Welt laufen zur Sail in die Häfen ein, das nächste Mal im August 2015. Eine Million Besucher werden dann wieder allein in fünf Tagen an den Hafenbecken entlang schlendern.

19 Uhr: Das Abendessen wird in einer ehemaligen Fischpackhalle serviert: Das Schaufenster Fischereihafen wird in diesem Jahr schon 20 Jahre alt, aber die Laden- und Kneipenzeile mit dem TiF – Theater im Fischereihafen, Atlanticum mit Meerwasseraquarium und dem Seefischkochstudio könnte als ein Vorläufer der Havenwelten betrachtet werden. Es war der erste erfolgreiche Versuch des Landes Bremen, eine Industriebrache zum Touristenmagneten umzubauen.

Sonntag

11 Uhr: Wer mag, kann bei der Touristen-Information eine Führung durch die Havenwelten buchen. Der Rundgang entlang des Alten und Neuen Hafens dauert etwa zwei Stunden. Die Führer erzählen viel aus der Geschichte der größten deutschen Stadt an der Nordsee, vom „Urknall“ für den Tourismus in Bremerhaven 1975 mit der Eröffnung des Deutschen Schiffahrtsmuseums und seiner Hansekogge und natürlich von dem ehrgeizigen Projekt zwei Jahrzehnte später, Bremerhaven für den Städtetourismus neu zu erfinden. Zehn Jahre lang wurden die Havenwelten geplant, gebaut und 2009 mit der Eröffnung des Klimahauses fertig gestellt – eine Fläche von 1,8 Kilometern Länge und 300 Metern Breite mitten in der Innenstadt und sofort ausgezeichnet mit dem Deutschen Städtebaupreis. Wie ein neuer Stadtteil prägen heute die Havenwelten das Gesicht Bremerhavens, denn hinterm Deich sind auch exklusive Wohnungen, eine Marina für 220 Yachten, Büros mit Weser- und Hafenblick, das Einkaufszentrum Mediterraneo und ein „Conference Center“ entstanden. Rund 320 Millionen Euro haben die Stadt Bremerhaven und das Land Bremen in die Entwicklung der Havenwelten investiert. Zum Rundgang gehört auch der Besuch auf der Aussichtsplattform auf dem Dach des Büro- und Hotel-Hochhauses Sail City, dem höchsten Gebäude der Stadt, gebaut in der Form eines aufgeblähten Segels. Aus 86 Metern Höhe liegt uns die Stadt zu Füßen, und bei guter Sicht kann man von hier aus über 30 Kilometer weit sehen, über die Häfen hinweg auf die Nordsee hinaus oder landeinwärts auf die Flusslandschaften der Weser und der Geeste.

13.30 Uhr: Zum Ausklang gönnen wir uns noch einen kleinen Abstecher ans Mittelmeer: ins Einkaufszentrum Mediterraneo. Von Mai bis Oktober öffnen die 40 Geschäfte und Lokale auch sonntags bis 19 Uhr. Auf der großen Piazza plätschert aber das ganze Jahr hindurch ein Springbrunnen, wie er auch in Italien nicht schöner stehen könnte. Cafés und Restaurants stellen ihre Tische und Stühle vor die Tür, und wenn die Sonne durch die gewaltige, 35 Meter hohe gläserne Kuppel scheint, dann geht auch das mediterrane Experiment an norddeutscher Küste auf.

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Detailgenaue Rekonstruktionen und multimediale Inszenierungen versetzen die Besucher im Deutschen Auswandererhaus mitten in die Geschichte. Im Ausstellungsraum „An der Kaje“ stehen die Besucher in einer Hafenszene des Jahres 1888 und sehen die Auswanderer, die sich von ihren Familien verabschieden und voller Hoffnung und Wehmut an Bord gehen, um ihre Reise in eine ungewisse Zukunft anzutreten. Foto: DAH Bremerhaven , Stefan Volk

Bremerhaven hat sich neu erfunden als Zentrum maritimen Städtetourismus’. Urlauber gehören inzwischen ganzjährig zum alltäglichen Bild in der Stadt, und allein im vergangenen Jahr schoss die Zahl der Hotelübernachtungen um 20 Prozent in die Höhe. Auch deshalb hat „Merian aktiv“ nun erstmals einen kompletten Reise- und Freizeitführer für Bremerhaven und das Elbe-Weser-Dreieck herausgegeben. Das handliche, 128 Seiten starke Heft gibt den Besuchern Tipps, die sich nicht auf die Attraktionen der Havenwelten beschränken. Für die 77 Ausflugsziele in der Region reicht da ein Wochenende längst nicht aus…

Auskunft: Tourist-Info Bremerhaven, 0471/414141,

Im Internet: www.bremerhaven.de , www.bremerhaven-tourism.de, www.havenwelten.de

Zum Weiterlesen:

MERIAN aktiv Bremerhaven und das Elbe-Weser-Dreieck, 128 Seiten, 9,99 Euro.

Bildband HAVENWELTEN, 136 Seiten, 24,80 Euro

Die JadeBucht

Ich hab’s ja nicht so mit Anglizismen und schon gar nicht mit den Kunstwörtern, in denen mittendrin ein Großbuchstabe auftaucht, aber JadeBay, die Vermarktungsgesellschaft für den Tiefwasserhafen JadeWeserPort (noch so ein Wort) kann für die Region hier am Jadebusen was bewegen. Zur Seite von JadeBay geht’s hier (aufs Bild klicken):

Jadebay

Ein Studentencorps für Friesen

Was eine studentische Verbindung in Göttingen mit Ostfriesland und Jever zu tun hat. Aus dem Göttinger Tageblatt. Zum Lesen auf den Screenshot klicken:

Frisia

Helgoland: Gottesdienst im Aquarium

Helgoland – In ungewöhnlicher Gottesdienst findet am Pfingstmontag um 10 Uhr auf Helgoland statt. Kulisse für den Open Air-Pfingstgottesdienst ist das Aquarium der Biologischen Anstalt Helgoland in der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft.

Europäischer Stör

Einer der letzten seiner Art – der Stör im Aquarium der BAH.
Foto: E. Hensel, Alfred-Wegener-Institut

Den Ort haben die evangelischen Inselpastoren Utta und Mathias Dittmar bewusst gewählt, passt er doch perfekt zu ihrem Thema „Schöpfung bewahren“. Im Anschluss können die Teilnehmer bei einem Blick hinter die Kulissen die Lebewesen der Nordsee kennen lernen und erfahren, wie das Aquarium weiterentwickelt werden soll.
In den letzten 40 Jahren ist die Wassertemperatur bei Helgoland um 1,7 °C angestiegen. Die Tiere und Pflanzen der Nordsee müssen sich an diesen Klimawandel anpassen. Welche Lebewesen dies betrifft, können die Besucher des Aquariums Helgoland erfahren. In dieser Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier lebt beispielsweise einer der letzten europäischen Störe, der in seinem Becken ganz nah an die Menschen heran schwimmt: Edel – anmutig – aussterbend. Andere Tiere fühlen sich erst durch die steigenden Temperaturen bei Helgoland wohl. Zu diesen Neuankömmlingen in der Nordsee gehört zum Beispiel das Seepferdchen. Erst seit kurzem gibt es diese Art im Aquarium zu bestaunen, bei der das Männchen den Nachwuchs in einem Brutbeutel aufzieht.
„Dieses Kleinod-Aquarium soll nun für die Kinder der Zukunft fit gemacht werden“, so Prof. Dr. Karen Wiltshire, Direktorin der Biologischen Anstalt Helgoland. Das Aquarium soll in ein „Bluehouse“ umgewandelt werden, in dem die Besucher selbst zum Meeresforscher werden. Gäste können dann die Nordsee, ein Meer im Klimawandel, forschend erkunden und sich dabei von aktuellen wissenschaftlichen Fragen leiten lassen. Schon heute besuchen etwa zehn Prozent der Helgolandgäste das Aquarium.
Dass sich auch die kommende Generation für den Erhalt eines intakten Ökosystems Nordsee einsetzt, zeigt das Engagement der fünften und sechsten Klassen der Helgoländer James-Krüss-Schule. Sie gestalten den Gottesdienst ebenso mit wie die Notenschlüsselchen (Kinderchor Helgoland) und Posaunenchöre aus Kiel und Helgoland. Sie freuen sich gemeinsam mit den Inselpastoren Utta und Mathias Dittmar auf viele Teilnehmer am Open Air-Gottesdienst. Sollte der „Wettergott“ nicht mitspielen, findet die Veranstaltung im Aquarium statt. (Erstellt am 11.6.2011, Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts)

Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren sowie hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der 17 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

Acht Siele – Acht Verbrechen

Ein krimineller Reiseführer

Siele Friesland – Eine gewagte Kombination: Acht Kurzkrimis und acht Dorfbeschreibungen in einem Taschenbuch. Die Edition Ostfriesland Magazin Premium macht’s möglich. Im Verlag SKN in Norden erschien die Anthologie “Acht Siele – Acht Verbrechen”, die sich genau das traute: die beliebten Ostfriesland-Küsten-Krimis mit touristischem Mehrwert anzureichern.

Wäre die Zahl der Krimiautoren, die Ostfriesland-Krimis verfassen, und die Zahl ihrer Bücher und Kurzkrimis ein Indiz für die tatsächliche Kriminalität im Nordwesten – man möchte hier nicht leben. Da wird gemordet, dass es einem nur so graust, wo sich doch die Zahl der Kapitalverbrechen im beschaulichen Friesenland in Wahrheit eher in Grenzen hält, wie die Kriminalstatistiken Jahr für Jahr zeigen.

Doch was interessiert das den Krimi-Fan? Der neue Krimi-Sammelband “Acht Siele – Acht Verbrechen” lässt das Grauen gleich in acht Sielorte auf der ostfriesischen Halbinsel kommen, schön der Reihe nach von West nach Ost. Die Autoren Bernd Flessner, Manfred Reuter, Lübbert R. Haneborger, Klaus-Peter Wolf, Andreas Scheepker, Silke Ahrends, Désirée Warntjen und Jutta Oltmanns verfassten die erzählerisch und qualitativ sehr unterschiedlichen Episoden aus den Sielorten Greetsiel, Neßmersiel, Dornumersiel, Bensersiel, Neuharlingersiel, Carolinensiel, Horumersiel und Hooksiel. Und nach jedem Kurzkrimi folgt ein kleines Porträt des jeweiligen Ortes aus touristischer Sicht, angereichert mit schönen Fotos aus dem Küstendörfern.

Es ist der Nachfolgeband des 2010 veröffentlichten Krimibandes “Sieben Inseln – Sieben Krimis” von Barbara Saladin.

192 Seiten | 76 Abbildungen | 14,80 € | Premium-Taschenbuch | 13,8 x 21,5 cm | ISBN: 3939870897

Termin in Berlin

Die Erfolgsgeschichte von Mikro­finanz hat jahrelang die entwicklungs­politische Dis­kussion bestimmt. Die aktuelle Bericht­erstattung über Mikrofinanz führt zu Verun­sicherungen in der Öffentlichkeit. Mehrfach ist Kritik an einzelnen Mikrofinanz­institu­tionen laut geworden, die Gefahr laufen, den gesamten Sektor zu diskreditieren. Ein Fachgespräch am 5. Juli in Berlin soll zur Orientierung beitragen und Möglichkeit zur Diskussion bieten. Hier die Details:

Terminankündigung

Mikro