Latin Jazz bei der 13. Jade Jazz Jam

Wilhelmshaven – Die 13. Jade Jazz Jam geht am kommenden Wochenende im Biergarten des Kulturzentrums Pumpwerk in Wilhelmshaven über die Bühne.  Schwerpunktthema 2011 ist „Latin Jazz“.

Starten wird das diesjährige Programm am Sonnabend, 25. Juni , um 20 Uhr mit der Wilhelmshaven Big Band (WBB), liebevoll „Dubbleju Bi Bi“ genannt.
Die WBB spielt Jazz im Sound alter und neuer Meister wie z.B. Count Basie, Duke Ellington oder Peter Herbolzheimer. Das Repertoire reicht vom klassischem Swing bis hin zu Latin- und Rock-Jazz.
Die WBB ist eine reine Amateurband in der Trägerschaft des Jazzclubs Wilhelmshaven-Friesland, die mit 4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophonen und einer Rhythmusgruppe, bestehend aus Klavier, Bass, Gitarre und Schlagzeug sowie Perkussion, klassisch besetzt ist. Auch in diesem Jahr ist die Sängerin Britta Dinkelbach aus Bremen dabei.

wallstreet-dixies_hres Wall$treet Dixies.

Den Sonntag (26.Juni) eröffnet um 12 Uhr die Gruppe „Wall$treet Dixies“, deren Musik einen Querschnitt aus 50 Jahren Jazzgeschichte darstellt. Trotzdem bleibt in allen Arrangements, von „Sweet Sue“ bis „King Louis“ der typische, mal swingende, mal rockende, mal bluesige Sound der sechs Musiker erhalten.
„Down by the Riverside“ und „Eine Insel mit zwei Bergen“ sind zwei der gern gehörten Stücke aus dem umfangreichen Repertoire der Oldenburger Jazzband. Sechs erfahrene Musiker, die vor der Gründung vor 20 Jahren schon Banderfahrung in der Tanz- und Rockmusik und natürlich auch in Jazzbands sammeln konnten, präsentieren ein unterhaltsames und vielseitiges Programm, das von bekannten und weniger bekannten Titeln der New Orleans -, Dixieland- und Swingperiode bis zu Evergreens reicht, wobei Rock- und Blueselemente nicht zu überhören sind.
Die „Wall$treet Dixies“ spielen in der Besetzung: Rüdiger Wellbrock (Posaune & Gesang), Uwe Klappenbach (Klarinette), Frank Mönnich (Saxophon & Gesang), Martin Dams (Bass), Hans-Peter Verse (Banjo & Gitarre) und Alexander Wolff (Schlagzeug).

Ab 14.30 Uhr folgt dann der Themenschwerpunkt „Latin Jazz“, beginnend mit dem Auftritt von „Miss Groovanova„. Der Veranstalter schreibt dazu: “Lehnen Sie sich zurück und fliegen Sie mit uns nach Rio oder an den Strand von Itapoã! Nippen Sie an Ihrem Lieblingscocktail und genießen Sie die groovige Lässigkeit des Bossa Nova, eine Liebeserklärung an Brasiliens „New Beat“ der 60er Jahre: sanft und lyrisch, romantisch  und leidenschaftlich, von  tief  verzweifelt  bis  frech und  lebensfroh. Mit einem kräftigen Schuß Jazz!
Er  berührt  unsere  Herzen und  inspiriert  uns,  Ihnen eine Auswahl der für uns schönsten und interessantesten Stücke zu präsentieren. Lassen Sie sich verführen von den bekannten und unbekannteren Melodien der Helden desBossa Nova:  Tom Jobim,  João  Gilberto,  Toquinho,  Chico Buarque, Baden Powell u.v.a.  Spüren Sie die Poesie von Vinicius de Moraes, Silvio Cesar und Ary Barroso. Packen Sie Ihren Koffer und vergessen Sie die Tanzschuhe nicht!”
Die Musiker sind: Evelyn Gramel (voc/perc), Ralf Benesch (git/voc), Eftain Oscher (sax/flute/perc), Ralf Stahn (bass) und Stefan Ulrich (drums/perc).

In die Karibik geht es musikalisch ab 17 Uhr. Den Transport übernimmt „Rafi’s Latin Swing Combo„.
Swing ist das Gute am Jazz.  Swing ist die Stilrichtung des traditionellen Jazz, die gespielt wurde, bevor Jazz Kunst wurde. Wo Swing gespielt wird, muss nman die Musik nicht „verstehen“. Man kann man tanzen, sich unterhalten, ein gepflegtes Bier trinken und einfach gute Laune bekommen. Nicht unwesentlichen Anteil daran hat die Eigenschaft der Musik, die auch „Swing“ heißt, dieses gewisse Etwas, das Füße wippen und Finger im Takt auf Tische tippen läßt. Melodien, die man wieder erkennt, Soli, die mitreißen, Rhythmen, die zum mitswingen zwingen.
Swing, Blues, Dixie, Balladen, die wunderbaren Melodien vom Broadway und nicht zuletzt der Latin Jazz. Clubatmosphäre, nah dran am Publikum. Keine Experimente, der Jazz muss nicht neu erfunden werden. Musikmachen in der Tradition, ohne stilistische Scheuklappen. Musik für das Publikum – Classic Jazz. Musik von echten Musikern, aus dem Augenblick gespielt, weil die Musik ganz genau jetzt ganz genau so klingen muss.
„Rafi’s Latin Swing Combo“ sind Rafael Jung (Piano), Oliver Kuiper (Gitarre), Thomas Milowski (Bass) und Mathias Büsseler (Schlagzeug).

macondito_color_cmykDie Gruppe “MACONDITO”.

Das große Finale der diesjährigen Jade Jazz Jam startet um 19.30 Uhr mit „MACONDITO„, der Salsa-Truppe aus dem Pott.  Die 1988 gegründete Band hat sich im Laufe der Jahre zu einer der gefragtesten Salsa Bands in Deutschland und darüber hinaus entwickelt. Kopf der Gruppe ist der Dortmunder Bassist MARTIN SCHEER, der eine Reihe hervorragender Musiker um sich versammelt hat und die Band auf internationales Niveau und zu einem eigenen, unverwechselbaren Sound geführt hat.
Die deutsch-venezoelanische Rhythmusgruppe von MACONDITO mit den Percussionisten FELIPE „MANDINGO“ RENGIFO und RAFAEL VICENTE HIDALGO und den „german salsa all-stars“ THOMAS DEBLER(piano) und MARTIN SCHEER (bass) sucht in Europa ebenso ihresgleichen wie die deutsch-cubanische Bläsersection mit „AXELITO“ RIESENWEBER , GUIDO WELLERS und FRANK DULISCH (trumpets) , dem allround Saxophonisten PETER BRAND und dem Posaunisten REY ARDILES RUIZ , der schon in Cuba mit Bands wie RUMBAVANA und ORQUESTA REVE auf sich aufmerksam machte und wie MARTIN SCHEER und RAFAEL HIDALGO mit eigenen Kompositionen und Arrangements das Repertoire von MACONDITO prägt.

Dass MACONDITO längst auf einem internationalen Niveau „Salsa – made in Germany“ spielt, stellten die Musiker eindrücklich auf ihren zahlreichen Konzerten unter Beweis, u.a. in gemeinsamen Auftritten mit der cubanischen Super-Band Irakere oder dem „Rey Del Uumbao“ Eddie Palmieri.

Glut unter der Asche – etwas vom 17. Juni

Glut unter der Asche – etwas vom 17. Juni. Ein Beitrag auf dem Blog von Ulrich Kasparick

Is Teetied!

Bünting Grünpack ist Kulinarischer Botschafter 2011

Bünting Grünpack_Jubiläumsdose Leer, im Juni 2011 – Ein Ostfriesentee wurde jetzt zum Kulinarischen Botschafter 2011 gewählt. Die Wahl findet im Rahmen der Aktion “Kulinarisches Niedersachsen” statt. Die Marke Bünting Grünpack aus dem J. Bünting Teehandelshaus ist Marktführer bei Ostfriesentees im Teetrinkergebiet und hat im letzten Jahr 75-jähriges Jubiläum gefeiert.

Eine unabhängige Jury hat entschieden: Grünpack – Echter Ostfriesentee in der Jubiläumsdose ist Kulinarischer Botschafter Niedersachsen 2011. Am 20. Juni nahm Bernd Hölzer, Geschäftsführer des J. Bünting Teehandelshauses, in Hannover die Auszeichnung vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister entgegen.

Friesland – Teetrinkerland

Die Hochburg der Schwarztee-Trinker liegt in Ostfriesland. Ein guter Grund, warum der ‚Echte Ostfriesentee’ nun zum Kulinarischen Botschafter gewählt wurde, meint Bernd Hölzer, Geschäftsführer des J. Bünting Teehandelshauses: „Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die besondere Qualität von Bünting Grünpack und wir nehmen die Aufgabe des Botschafters gerne an.“ Denn die Pflege der ostfriesischen Teekultur hat seit jeher einen festen Platz im Unternehmen. So werden zum Beispiel im Bünting-Teemuseum regelmäßig Besucher in die Geheimnisse einer originalen Teezeremonie eingeführt. Auch wenn das Hauptabsatzgebiet von Bünting Grünpack in Ostfriesland liegt, ist der beliebte Ostfriesentee mittlerweile in ganz Deutschland erhältlich, in Lebensmittelmärkten verschiedener Einzelhandelsketten und im Internet unter http://www.buenting-tee.de.

Ostfriesische Teetradition

In Ostfriesland ist Tee ein wichtiger Teil der Kultur – die traditionelle Teezeremonie steht für Gemütlichkeit und Geselligkeit. Echter Ostfriesen-Tee muss in Ostfriesland gemischt werden und besteht aus einer speziellen Mischung aus Assam und anderen bekannten Anbaugebieten. Traditionell wird der schwarze Tee mit dem kräftig-herben Geschmack mit Kluntje (einem Kandiszucker) und Sahne serviert.

Verein zur Rettung der Südzentrale gründet sich

Panorama 2 

Wilhelmshaven – Die Befürworter der Rettung des Baudenkmals Südzentrale in Wilhelmshaven wollen einen Verein gründen und treffen sich dazu am Mittwoch, 22. Juni 2011, um 18 Uhr im Fährhaus Wilhelmshaven in der Hentschelstraße 15c. Das war, neben der Verabschiedung einer Resolution, das konkrete Ergebnis einer Tagung unter dem Titel “Südzentrale – war’s das?” am vergangenen Sonnabend.

Gut hundert Teilnehmer fanden sich zu dem ganztägigen Symposium im Marinemuseum Wilhelmshaven ein. Neben Vertretern der Denkmalpflege aus Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Cloppenburg, Oldenburg und Düsseldorf, die nochmals eindringlich den stadt- und baugeschichtlichen Wert des seit 1987 unter Schutz stehenden Kraftwerks Südzentrale darstellten, kamen aber auch Vertreter der lokalen Wirtschaft und – in mehreren Diskussionsrunden – viele engagierte Bürger zu Wort.

Noch immer scheint die Vision, dass die Kommune die Südzentrale erwerben könnte, nicht abwegig – vorausgesetzt, mit kreativen Finanzierungen unter Einbringung bürgerschaftlich akquirierter Mittel, beispielsweise in Form einer ‚Sanierungsaktie‘, würde gemeinschaftlich der Kraftakt für eine attraktive Südstadt Wilhelmshavens gestemmt, so Unternehmer Tom Nietiedt.

Dass neue Nutzungen gerade von Hallenbauten ehemals industrieller Nutzungen zudem nicht in teure Hochglanzprojekte ausarten müssen, unterstrich Industriedenkmalpfleger Axel Föhl an internationalen Realisierungen. Paradebeispiel: das Sulzer-Areal in Winterthur, Schweiz, in dessen Hallen sukzessive leichte Stahlstrukturen eingezogen werden. Auf luftigen, offenen Galerien erhält die örtliche Fachhochschule hier nun anregende Räume für Lehre, Forschung, Kommunikation. Solche Beispiele und die durchgehend konstruktive Stimmung des Symposiums motivierten zum Abschluss die anwesenden Wilhelmshavener “Mutbürger”, eine Resolution zum Erhalt der Südzentrale zu verabschieden. Und die Gründung eines Fördervereins wurde in Angriff genommen: Er soll das vorhandene große bürgerschaftliche Engagement rund um die Südzentrale bündeln und in produktive Maßnahmen umsetzen.

Wortlaut der Resolution vom 19. Juni 2011:

“Die Südzentrale ist ein unwiederbringliches Kulturdenkmal der Gründungsgeschichte der Stadt Wilhelmshaven und ein Industriedenkmal von internationalem Rang. Der Abriss muss verhindert werden. Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, umgehend das Gespräch mit dem Eigentümer der Südzentrale aufzunehmen.

Wir fordern einen öffentlichen Diskurs über das Schicksal der Südzentrale unter verantwortlicher Mitwirkung der städtischen Verwaltung. Wir fordern die erneute Überprüfung der Grundlagen der erteilten Abrissgenehmigung.Wir fordern auf, den Eigentümer auf die Pflicht zur Sicherung und Erhaltung des Baudenkmals hinzuweisen.

Mit heutigem Datum befindet sich ein Verein zum Erhalt der Südzentrale in Gründung, der es sich zur Aufgabe macht, das bürgerschaftliche Engagement zum Erhalt der Südzentrale zu vertreten und konstruktiv Planungen, Ideen und Mitteleinwerbung zu diesem Zwecke zu betreiben.”

Übermittelt von:

Corinna Nickel, Bettina Brosowsky, Forum Wilhelmshaven – Erhaltet die Südzentrale

Auf Armutsbekämpfung zurückbesinnen

OID3 Köln – Der Geschäftsführer der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation mit Sitz in Bonn, Niclaus Bergmann, sieht die Entwicklungshilfe durch Mikrofinanz weltweit in einer „Identitätskrise“, hält sie aber keineswegs für gescheitert. Im Gegenteil: Aus einer Phase der Selbstfindung könnten die Institutionen, die sich mit Mikrofinanzierung beschäftigten, gestärkt hervorgehen.

Es sei nicht die erste Krise, die die Mikrofinanz zu überstehen hatte. Wichtig sei eine Rückbesinnung auf die Ursprungsidee der Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern, sagte Bergmann (Foto) auf einer Tagung haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stiftung „Opportunity International Deutschland“ am Wochenende in Köln.

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Zugang zu Krediten eröffnet Chancen für 28 Millionen Menschen

Oikocredit legt Bericht zum sozialen Wirkungsmanagement 2010 vor 

Daressalam (ots) – Die sozialen Auswirkungen der Mikrofinanzierung sollten für das Wachstum des Sektors ebenso wichtig sein wie die finanziellen Ergebnisse. Heute stellt Oikocredit auf der Generalversammlung in Tansania ihren Bericht zum sozialen Wirkungsmanagement vor. Dieser Bericht zeigt positive Veränderungen im Leben der Kreditnehmerinnen, vor allem Frauen in ländlichen Gebieten. Das entspricht der Vision von Oikocredit, auf verantwortliche Weise mehr Menschen mit fairen Finanzierungen zu erreichen.

Im letzten Jahr erreichte Oikocredit über ihre Mikrofinanz-Partner mehr als 28 Millionen Menschen, 1,2 Millionen profitierten direkt von Oikocredit-Finanzierungen. Der Anteil der Frauen an den NutzniesserInnen der Finanzdienstleistungen von Oikocredit-Partnern lag bei eindrucksvollen 86%. Die kleinen und mittleren Unternehmen, die mit Oikocredit-Finanzierungen arbeiten, bieten 61.000 Menschen feste Arbeitsplätze.

„Unsere Finanzdienstleistungen sind eng mit unseren sozialen Zielen verknüpft. Um soziale Ziele zu erreichen, ist es sehr wichtig, zu messen, wen wir erreichen und wie sich die finanzielle Unterstützung auf die Lebensbedingungen auswirkt“, erklärt Ben Simmes, Direktor für soziales Wirkungsmanagement und Finanzanalyse bei Oikocredit. „Erste Ergebnisse der von Oikocredit unterstützten Kundenbefragungen in Peru, Ecuador und auf den Philippinen zeigen positive Veränderungen im Leben der Kundinnen über mehrere Jahre. Ähnliche Studien laufen demnächst auch in anderen Ländern an.“

Das Entwicklungsfinanzierungsportfolio belief sich auf insgesamt 481 Millionen EUR, von denen 388 Millionen EUR in der Mikrofinanz und 93 Millionen EUR in Sozialunternehmen investiert sind. Unter den Oikocredit-Partnern befinden sich über 230 Genossenschaften und rund 50 Fairhandelsorganisationen.

Die Unterstützung kleinerer neuer Mikrofinanzinstitutionen (MFI) mit Potenzial zur Erreichung armer Menschen, vor allem in ländlichen Gebieten, ist eine wichtige Strategie von Oikocredit, die mehr Menschen Zugang zu Finanzdienstleistungen verschafft. Die Ergebnisse von 2010 zeigen, dass 90% der neuen Kredite 2010 an MFI des sogenannten zweiten und dritten Segments gingen, neue MFI mit kleinem bis mittlerem Portfolio.

Oikocredit wählt ihre Partner anhand ihres Auftrags, ihrer Reichweite und ihrer Geschäftspraktiken sorgfältig aus. Die „ESG Scorecard“ (Instrument zur Erfassung sozialer Leistungsfähigkeit, Umweltverträglichkeit und verantwortungsvoller Unternehmensführung) wurde von Oikocredit entwickelt, um die Leitungsstrukturen unserer Partner sowie ihr soziales und ökologisches Engagement zu ermitteln und ermöglicht eine sehr detaillierte und sorgfältige Auswahl unserer Partner. In allen neuen Kreditverträgen mit Mikrofinanz-Partnern ist die Einhaltung der Kundenschutzrichtlinien vereinbart, um sicherzustellen, dass sie für transparente Dienstleistungspreise und verantwortliche Finanzierungen sorgen. Die unabhängige internationale Rating-Agentur für die Mikrofinanzbranche M-CRIL hat Oikocredit für ihre soziale Orientierung in Verbindung mit soliden finanziellen Ergebnissen sehr positiv bewertet.

Im vergangenen Jahr haben über 90% der Mikrofinanzpartner von Oikocredit Sozialdaten vorgelegt und damit gezeigt, dass die Berichterstattung über soziale Auswirkungen immer wichtiger wird. Oikocredit ist stolz auf ihre Vorreiterrolle im sozialen Wirkungsmanagement und wird ihren seit 35 Jahren bestehenden sozialen Auftrag weiterhin mit Engagement und Hartnäckigkeit erfüllen. Spürbare Auswirkungen auf die Lebensbedingungen armer Menschen stehen dabei im Mittelpunkt.

Unter http://www.oikocredit.org/socialperformance können Sie den Bericht zum sozialen Wirkungsmanagement in voller Länge lesen und finden weitere Informationen über soziales Wirkungsmanagement und Oikocredit.

Oikocredit ist ein sozialer Investor und eine internationale Genossenschaft, die sich für weltweite Gerechtigkeit einsetzt, indem sie benachteiligten Menschen durch Kredite eine Chance auf wirtschaftliche Eigenständigkeit eröffnet. Seit 1975 vergibt Oikocredit Kredite, Bürgschaften und Investitionskapital an Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften, Fairhandelsorganisationen und andere Betriebe. Oikocredit hat heute 863 Projektpartner in über 70 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.oikocredit.org.

Soziale Mikrofinanz finden Sie auch hier: www.oid.org

“Pingel Anton” beim Wochenende an der Jade

Einen historischen Schienenbus setzt die Wilhelmshavener Tourismus und Freizeit GmbH beim bevorstehenden Wochenende an der Jade (30. Juni bis 3. Juli) als Zubringer von Sande nach Wilhelmshaven ein. Einen Beitrag darüber veröffentlichte jetzt die Neue Osnabrücker Zeitung: “Pingel Anton” kommt an die Jade…

http://www.noz.de/lokales/54919434/huemmlinger-pingel-anton-faehrt-in-wilhelmshaven

Pingel

Hier gibt’s mehr Infos vom Veranstalter und den Fahrplan

Heimspiel für Klaus Spencker

Stimmungsvolle Jazzmusik im Landschaftsforum

Aurich – Ein Abend mit stimmungsvoller Jazzmusik erwartet die Besucher des Landschaftsforum am 24. Juni um 20 Uhr. Der aus Aurich stammende Gitarrist Klaus Spencker bringt zusammen mit Sebastian Merk am Schlagzeug und Bassist Marc Muellbauer nicht nur musikalisch erzählte Geschichten auf die Bühne. Das Trio gibt auch schon einen reizvollen Vorgeschmack auf die Konzerte beim diesjährigen Musikalischen Sommer in Ostfriesland.

KlausSpencker01_CMYKKlaus Spencker, am 24. Juni mit seiner Band in Aurich.

„Wenn ich mich mit der Gitarre hinsetze und mal Zeit zum Schreiben habe, ist das wie ein riesiger Tisch, auf dem ein Haufen Postkarten, Bilder, Briefe, Zeitungsschnipsel und Zweige, die mein Sohn aus dem Wald mitgebracht hat, liegt. Anfangs schreibe ich nur Skizzen und Formen auf, aber irgendwann macht es Klick und die Geschichten nehmen Gestalt an.“ So beschreibt Klaus Spencker die Entstehung seiner Musik und was aus diesen Skizzen und Formen wird, begeistert ein immer größeres Publikum und sichert seinem Namen einen Platz im deutschen Jazz, nachdem er sein musikalisches Handwerk in Amerika erlernt hat. Neben den Einflüssen von Pat Metheny und John Abercrombie ist seine Musik vor allem geprägt von seiner akustischen Gitarre: „Mir wurde oft nachgesagt, wenn ich begleite, klinge das wie ein E-Piano oder Klavier. Tatsächlich habe ich mich während des Studiums auch intensiv mit Bill Evans beschäftigt.“

Zwar heißt Klaus Spenckers aktuelles Album „December“, passt mit seiner Leichtigkeit und Stimmung aber perfekt zu einem Sommerabend, erzählt Geschichten von Bewegungen in der Zeit und vom Wechsel der Jahreszeiten. Zugleich zeichnen die einzelnen Titel aber auch ein Bild der individuellen Auseinandersetzung des Künstlers mit Traditionen. Ein Kampf mit den amerikanischen Wurzeln des Jazz, die sich nicht einfach in eine deutsche Musiktradition einpflanzen lassen. So gilt es umso mehr, aus der Tradition heraus etwas Eigenes zu entwickeln und das tut Klaus Spencker mit leisen Tönen- weich, transparent und klar. Töne, die Konzerte zum Innehalten und Lauschen versprechen.

Klaus Spencker Trio

Datum: 24.06.2011

Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr

Eintritt: 15 €, Schüler und Studenten 7,50 €

Homepage des Künstlers: http://www.spencker.de

Informationen und Karten gibt es unter Tel.:04941 179976, per Fax: 04941 179975 und per E-Mail: karten@ostfriesischelandschaft.de oder im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft, Georgswall 1 – 5, 26603 Aurich.

Märkte in Afrika müssen geschützt werden

Afrikakonzept der Bundesregierung – Welthungerhilfe zieht gemischte Bilanz

Bonn, 15.06.2011. Die Welthungerhilfe bewertet das heute von der Bundesregierung vorgestellte Afrika-Konzept als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die Organisation bemängelt aber, dass das Papier zu sehr in der Analyse der Probleme und der verschiedenen Sektoren steckenbleibt.
Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe, zum Afrika-Konzept:
„Wir freuen uns, dass es erstmalig ein gemeinsames Konzept für die Unterstützung und Zusammenarbeit mit Afrika gibt. Viele zentrale Aspekte wie Umwelt und Klima sowie gute Regierungsführung werden richtig benannt. Was allerdings fehlt, sind die Konsequenzen für die deutsche Politik.”
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Fischproduzentinnen am Voltafluss in Ghana. Afrikanische Märkte müssen zumindest für eine Übergangszeit geschützt werden, meint die Welthungerhilfe. Foto: Helmut Burlager

Jamann: “Es ist gut, dass ländliche Entwicklung und Landwirtschaft als wichtige Sektoren für die Entwicklung Afrikas explizit genannt werden. Wir fühlen uns damit in unserer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium bestätigt.“
Kritischer bewertet die Welthungerhilfe die starke Betonung des Handels. Hier zeige sich, dass die Zielkonflikte der verschiedenen Ministerien in dem Konzept nicht aufgelöst würden. „Afrika ist eine wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung zu wünschen. Für viele Menschen müssen allerdings erst die Voraussetzungen geschaffen werden, um an einer wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben zu können. Freier Handel ist oft nicht fairer Handel. Manchmal kann es im Sinne der wirtschaftlichen Entwicklung sein, wenn sich entstehende Märkte für einen gewissen Zeitraum schützen. Auch das Thema ‚Landgrabbing‘ wird mit keinem Wort erwähnt“, so Jamann.

Quelle: Pressemitteilung der Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungshilfe mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 6.200 Projekte in 70 Ländern mit 2 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

Interessante Aufnahmen von der Inselbahn

Einmal Inseldorf und zurück: Wer nur die Strecke vom Anleger zum Bahnhof kennt, sollte sich diese Fotos von früheren Inselbahnstrecken auf Wangerooge anschauen. Damals führten Gleise in den Osten:

DEV-Forum für Klein- und Privatbahnen

Wooge

Bildquelle: DEV-Forum, Nanning