Die Wohlwollenden und die Bösartigen

Gerade in dem Moment, als ich diese Geschichte erzählen will …

20 Cent.jpgHeute Nachmittag im Drogeriemarkt Rossmann in Jever. Ein junges Flüchtlingspaar aus der nahe gelegenen Notunterkunft will einen Nagelknipser für 1,89 Euro kaufen. Der Ehemann gibt sein ganzes Kleingeld hin, die Verkäuferin zählt einen Berg Cent-Stücke. „Das reicht nicht, es fehlen 20 Cent“, sagt die Verkäuferin, keineswegs unfreundlich. Zwei Stimmen gleichzeitig aus der Warteschlange hinter den beiden Flüchtlingen, zweimal dieselben Worte: „Das zahl‘ ich!“ Das Ehepaar, überrascht, nickt etwas verschämt, ein stiller Dank, und zieht seines Weges.

… lese ich diese gemeinsame Erklärung der Stadt Wilhelmshaven und der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland

„In virtuellen Netzwerken macht seit dem 22. Januar 2016 eine Meldung die Runde, nach der Flüchtlinge in einem Einzelhandelsgeschäft in der Wilhelmshavener Innenstadt versucht haben sollen, großen Mengen Waren zu kaufen. Die Polizei soll gerufen worden sein, die Stadt Wilhelmshaven habe gemäß der Darstellung erklärt, sie würde die Rechnung bezahlen. Vertretern der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland und der Stadt Wilhelmshaven ist dieser Vorgang nicht bekannt. Kein Vertreter der Polizei oder der Stadt ist mit dem Vorgang befasst gewesen und hat Erklärungen abgegeben oder die Bezahlung von Waren-Rechnungen für Großeinkäufe von Flüchtlingen zugesagt. In einer gemeinsamen Presseerklärung verweisen Polizei und Stadt darauf, dass für die Ausstattung von Asylbewerbern klare gesetzliche Regelungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz gelten und konsequent eingehalten werden. Beide Behörden äußerten ihr Unverständnis darüber, dass mit gezielten Falschmeldungen immer wieder Stimmung gegen Migranten gemacht werden soll und riefen dazu auf, entsprechende Meldungen nicht ungeprüft in den sogenannten sozialen Medien (wie z.B. Facebook) weiter zu verbreiten.“

 

Die NS-Zeit in Schortens

Vortrag am Dienstag im Bürgerhaus

Schortens ist mit 20.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Frieslands. Soweit bekannt, hat es hier in den vergangenen Jahrzehnten noch keine Informationsveranstaltung über die NS-Zeit der Stadt gegeben. Die Premiere findet Dienstag, 6. Oktober 2015, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Schortens statt. Veranstalter sind die Initiative „Upjever Lieb Ich“ aus Schortens und das Zeitgeschichtszentrum Gröschler-Haus Jever. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für die Forschungsarbeit des Gröschler-Hauses gebeten.

Besuch des Chefs der Luftwaffe Hermann Göring am 27. Februar 1940 auf dem Flugplatz Upjever; links Oberstleutnant Carl-Alfred Schumacher. Bereits 1930 in die NSDAP eingetreten, war Schumacher 1940 Kommodore des Jagdgeschwaders und wurde 1943 zum Generalmajor ernannt. In der Nachkriegszeit saß er für verschiedene Parteien im Niedersächsischen Landtag. Archiv H. Peters
Besuch des Chefs der Luftwaffe Hermann Göring am 27. Februar 1940 auf dem Flugplatz Upjever; links Oberstleutnant Carl-Alfred Schumacher. Bereits 1930 in die NSDAP eingetreten, war Schumacher 1940 Kommodore des Jagdgeschwaders und wurde 1943 zum Generalmajor ernannt. In der Nachkriegszeit saß er für verschiedene Parteien im Niedersächsischen Landtag. Archiv H. Peters

Die Veranstaltung bietet keine abgeschlossenen Ergebnisse, sondern sieht sich als Initialzündung für die weitere Aufarbeitung der von den Schortensern offenbar besonders lange ausgeblendeten eigenen NS-Periode. Zeitzeugen und Beiträge aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen. Es mischen sich projizierte Dokumente, Fotos und Filmausschnitte mit Wortbeiträgen.

„Schortens“ meint für die Veranstaltung die heutige politische Gemeinde Schortens und damit auch den Ortsteil Sillenstede. Hier hatten die ersten Nationalsozialisten im Amt Jever (heute „Nordkreis“ genannt) zur Unterstützung des Hitler-Putsches von 1923 ein Waffenlager eingerichtet. Im Jahr darauf wählte Sillenstede zu 41,8 Prozent die NSDAP. In der SPD- und KPD-Hochburg Schortens/Heidmühle waren es aber ebenfalls zu diesem frühen Zeitpunkt bereits 27,6 Prozent. Hier kam es vor 1933 recht häufig zu handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen den Nazis und ihren Gegnern.

Aufmarsch von NS-Verbänden 1936 auf der Schooster Straße, im Hintergrund ist die St. Stephanus-Kirche zu erkennen. Archiv Rudi Rabe
Aufmarsch von NS-Verbänden 1936 auf der Schooster Straße, im Hintergrund ist die St. Stephanus-Kirche zu erkennen. Archiv Rudi Rabe

Der Historiker Hartmut Peters wirft u.a. Schlaglichter auf den Weg der Nazis zur Macht 1933, auf das in Auschwitz ermordete jüdische Ehepaar Max und Paula Solmitz aus der Jeverschen Straße, den Bau des Flugplatzes Upjever als Teil der Kriegsvorbereitungen, die NS-Verstrickungen des bereits 1930 in die NSDAP eingetretenen Generalmajors Carl-Alfred Schumacher sowie die Befreiung durch die Soldaten des polnischen Generals Stanislaw Maczek im Mai 1945. Der Historiker Holger Frerichs beleuchtet den Aspekt Terror gegen die Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen anhand eines öffentlichen Gestapomordes in Schortens.

Fünf Jahre nach dem Krieg fiel die Mordmaschinerie der Nationalsozialisten auf Schortens zurück, als 1.500 jüdische Displaced Persons aus der Britischen Zone in den Kasernen von Upjever einquartiert wurden. Helmut Wilbers („Upjever Lieb Ich“) skizziert die Geschichte dieses Camps und stellt Einzelschicksale dar. Hier warteten 1950/51 meist aus dem aufgelösten KZ Bergen-Belsen stammende, schwer traumatisierte Holocaust-Überlebende auf ihre Auswanderung. Günter Buchold besuchte als Orthopädie-Meister einige Male das Camp zur Unterstützung von Versehrten und berichtet als Zeitzeuge darüber.

Prof. Dr. Antje Sander (Kulturverbund Schloss-Museum Jever) erläutert das jüngst von ihr initiierte Konzept der „Erinnerungsorte in Friesland“ und stellt dar, welche Rolle der Flugplatz und der „Erinnerungsort Jewish DP Camp Upjever“ darin zukünftig einnehmen kann. Weitere Informationen befinden sich auf http://www.erinnerungsorte-friesland.de

Mit dem E-Bike durch Ostfriesland

Sieben Tage, 375 Kilometer: Die „On-Air-am-Meer“ Tour mit Radio-21-Moderator Per Eggers geht in die vierte Runde. Vom 3. bis zum 9. August 2015 wird jeden Tag ein anderer Teil Ostfrieslands mit dem E-Bike erkundet.

Ein Inseltag gehört während der E-Bike-Tour von Radio 21 auch wieder dazu. Foto: www.ostfriesland.de
Ein Inseltag gehört während der E-Bike-Tour von Radio 21 auch wieder dazu. Foto: http://www.ostfriesland.de

Für die Teilnehmer stehen dabei täglich neue Attraktionen auf dem Programm, wie Segway fahren, Kitesurfen oder gemütliches Flanieren auf dem Norderneyer Weinfest. In den 20 Euro Startgebühren pro Tag sind ein E-Bike, ein täglicher Mittagsimbiss, Getränke und der Bus-Shuttle vom Endpunkt der Tagesetappe zum jeweiligen Startpunkt inbegriffen. Auf www.ostfriesland.de kann man sich zur Tour durch den Norden anmelden. Aber nicht zu lange warten, die Gruppen sind auf 50 Teilnehmer pro Etappe begrenzt!
Die Etappen im Überblick:
03.08.2015 Emden – Greetsiel
04.08.2015 Südbrookmerland – Norddeich
05.08.2015 Friedeburg – Neuharlingersiel
06.08.2015 Bad Zwischenahn – Conneforde
07.08.2015 Ditzum – Leer – Westoverledingen
08.08.2015 Jever – Wangerland
09.08.2015 Norderney
Direkter Link zur „On-Air-am-Meer“ Tour: E-Bike-Tour

Studioluft schnuppern: Radio Jade lädt ein

Wie funktioniert das Einspielen von Musik oder Wetterdaten? Wie klingt meine Stimme im Radio? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet bei einer Führung durch das Studio Jever des lokalen Senders Radio Jade. Moderne Technik erlaubt zum Ende der Führung sogar die Aufnahme einer „akustischen Postkarte“, so dass jeder Besucher sich einmal selbst im Radio hören kann und diesen kurzen gesprochenen Text als Datei zur Erinnerung behalten darf.

Katharina Guleikoff. Foto: Radio Jade
Katharina Guleikoff. Foto: Radio Jade

Katharina Gluleikoff, die Chefredakteurin von Radio Jade, wird die Besucher persönlich durch das Studio führen und den Lokalsender erläutern.Die Führungen durch das Studio von Radio Jade finden ab 10.07. bis 28.08.2015 (außer 7.08.) jeden Freitag um 17 Uhr statt. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information unter  der Telefonnummer 04461-939261 entgegen. Treffpunkt ist das Studio von Radio Jade in der Großen Wasserpfortstraße 6.

Just because. Einfach so.

Unser Freund Rolf Görigk lebt nicht mehr.

Rolfnachruf

Jeversches Wochenblatt, 20. Juni 2015

Rolf Görigk, geboren 10. Januar 1943, gestorben 17. Juni 2015

„Swinging Lok“ mit den Olaf King Allstars

Konzert am  Sonntag, 15. März, 11 bis 13 Uhr im Lokschuppen Jever

Die Reihe „Swinging Lok“ im jeverschen Lokschuppen ist bei Jazzfreunden längst mehr als nur ein Geheimtipp. Die letzten Konzerte waren durchweg ausverkauft. Und am 15. März gibt es das nächste Konzert, für das man sich rechtzeitig Karten sichern sollte. Denn wieder ist eine Band angesagt, die mit ihrem besonderen Musikstil Zeichen setzen wird und damit weit über Norddeutschland hinaus bekannt geworden ist.

Foto (c): Olaf King Allstars
Foto (c): Olaf King Allstars

Das Konzept dieser „Allstar Band“ um Olaf King hat sich bestens bewährt.  Die Gruppe hat sich  nicht auf die übliche Dixieland-Richtung festgelegt, sondern schaut sehr intensiv „über den Tellerrand“ hinaus. Diese Tatsache zeigt sich in der außergewöhnlichen Vielseitigkeit des Repertoires, in dem neben klassischem Oldtime-Jazz auch Swing, Bossa Nova, Rock’n Roll, Funk und auch einige Oldies Platz finden.

Olaf King als Bandleader ist für die Moderation zuständig, die auf Grund seiner jahrelangen Erfahrung als Entertainer entsprechend  professionell und humorvoll ist. Jeder Solist der Olaf King Allstars spielt in seiner jeweiligen Stammband bereits seit vielen Jahren, somit ist es für den Einzelnen immer wieder ein interessantes Erlebnis, in dieser Formation einen völlig anderen Klangkörper zu erleben. Dies spiegelt sich auch in der auffallenden Spielfreude der Musiker wider.  Das Motto „Jazz Entertainment“ wurde in den letzten Jahren um das Konzept „Jazz meets Pop“ erweitert. Hier werden Titel aus dem Bereich Popmusik im jazzigen Outfit präsentiert. „Wir wollen dadurch Menschen erreichen, die immer schon Jazz-Fans waren, es nur noch nicht wussten“, so der Bandleader Olaf King

Eintrittspreis: 12 € | Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Am Kirchplatz, Jever Marketing +Tourismus GmbH,

Jeversches Wochenblatt oder über das Künstlerforum Jever, Ticketersvice www.kuenstlerforum-jever

Gröschler-Haus jetzt online

Das Gröschler-Haus – Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region – in Jever hat jetzt eine eigene Internet-Seite. Sie versteht sich als Informationsplattform über die Aktivitäten des Hauses, aber auch anderer zeitgeschichtlicher Anbieter der Region. Unter den Rubriken Archiv und Veranstaltungen finden sich Fotos, PDF-Dokumente, Video- und Audiodateien über die Zeitgeschichte. Zum Beispiel sind die Zeitzeugenberichte ehemaliger jüdische Bewohner Jevers, die 1984 Jever besuchten, im Audio-Archiv abrufbar oder der polnische Militärfim „Droga do Wilhelmshaven“ kann in deutscher Übersetzung angeschaut werden. Die gegenwärtig im GröschlerHaus präsentierte Ausstellung „Zur Geschichte der Juden Jevers“ kann jetzt auch im Netz studiert werden. Es handelt sich nach Angaben des Leiters der Einrichtung, Hartmut Peters, noch um eine Grundaustattung, die laufend erweitert werden soll.

Homepage Gröschler-Haus

Jever: Gedenken an Auschwitz-Befreiung

Von der Synagoge in Jever, die in der Pogromnacht zerstört wurde, blieb ein Gedenkstein, eingemauert in ein kleines Denkmal auf dem jüdische Friedhof im Ortsteil Schenum. Foto: Helmut Burlager
Von der Synagoge in Jever, die in der Pogromnacht zerstört wurde, blieb ein Gedenkstein, eingemauert in ein kleines Denkmal auf dem jüdische Friedhof im Ortsteil Schenum. Foto: Helmut Burlager

Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seit 1996 ist dieser Tag ein offizieller Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland (Holocaust-Gedenktag). In Jever sind zwei Veranstaltungen zur Erinnerung an den Jahrestag der Befreiung geplant.

Das Gröschler-Haus, die Bibliothek des Mariengymnasiums, die Kino-Freunde Friesland,  die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Oldenburg und der Jeverländische Altertums- und Heimatverein laden dazu ein.
Am Dienstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr wird Hartmut Peters in der Aula des Mariengymnasiums den bebilderten Vortrag „Die Ermordung der Juden aus Jever“ halten. Anschließend werden die Teilnehmer zum Gedenken am Mahnmal für die Ermordeten Juden in der Fräulein-Marien-Straße gehen.
Am Donnerstag, 29. Januar, wird in der „Film-Palette“ Jever um 19.30 Uhr der Spielfilm „Im Labyrinth des Schweigens“ gezeigt. Zur Einführung spricht Volker Landig über „Die deutsche Justiz und die Verfolgung von NS-Verbrechern“.

„Wenig Schlaf und kaum trockenes Brot“

PüttAm Montag nach Heilige Drei Könige begeht Jever Jahr für Jahr ein besonderes Fest, so auch heute: Püttbier. Eigentlich immer eine ausgelassene Feier, stand es vor hundert Jahren unter schlechten Vorzeichen. Seit wenigen Monaten tobte der Weltkrieg. Mancher, der sonst mitgefeiert hätte, kämpfte stattdessen an der Front. So auch Walter Hildebrand. Er schrieb seinen Püttgenossen aus Anlass des Püttbiers 1915 einen anrührenden Brief, zugleich ein Dokument des Leids der Soldaten in jenem ersten Kriegswinter des 1. Weltkriegs, hier nachzulesen: „So Gott will werde ich nächstes Jahr wieder mitfeiern können“ 

Jazz-Benefizkonzert für das Friedel-Orth-Hospiz Jever

Old Marytown Jazzband spielt am 11. Januar im Lokschuppen

Foto (c): Old Marytown Jazzband
Foto (c): Old Marytown Jazzband

Jazz fürs Hospiz. Die Old Marytown Jazzband tritt an diesem Sonntag, 11. Januar 2015, um 11 Uhr im Kulturzentrum Lokschuppen in Jever auf. Der Erlös des Jazz-Frühschoppens fließt der Arbeit des Friedel-Orth-Hospizes in Jever zu. Karten gibt es für 12 Euro im Vorverkauf.

Die Old Marytown Jazzband hatte ihren Ursprung schon im Jahre 1959, als die Band in Jever als Schülerband am Mariengymnasium Jever gegründet wurde. Sie existierte allerdings nur zwei Jahre. 1997 – also nach über 30-jähriger Pause – wurde die Band wieder ins Leben gerufen und erfreut seitdem in regelmäßigen Abständen die Freunde der ewig fröhlichen alten Jazzmusik.

Old M arytown 2Im Mittelpunkt der Auftritte stand aber nicht nur die Musik, sondern stets auch der Gedanke, kulturelle und soziale Projekte in der Region und darüber hinaus zu fördern. So wurde gleich beim allerersten Konzert der Band im Jahre 1998 Geld für die heute noch vorhandenen Tische und Stühle im Lokschuppen Jever eingesammelt, wie überhaupt der Lokschuppen ganz wesentlich im Fokus der Benefizveranstaltungen stand. Aber auch die Lebensweisen Schortens, ein Projekt von Opportunity International in Ghana und in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Varel-Friesland sowie dem Lions Club Jever zahlreiche andere Projekte aus der Region wurden gefördert. Das Motto war, doppelte Freude zu bereiten, zum einen durch die Musik und zum anderen durch Spenden für einen guten Zweck.

Die Band hat sich in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit zwar sehr rar gemacht, ist aber weiter federführend bei der Organisation der Reihe Swinging Lok und versteht es dabei immer wieder besondere Akzente zu setzen. Und das möchte die Band auch jetzt wieder tun und ist der Bitte des Hospizfördervereins nach einem Benefizkonzert gefolgt.

Am 11. Januar ist es so weit. Mit dabei sind die sehr vielseitigen Bläser an der Front mit Werner Britz (Trompete, Posaune, Saxofon, Querflöte, Gesang) und Jacek Witkowski (Klarinette und Saxofon) und zur besonderen Freude der Band der VollblutmusikerHartwig Oldenettel (Akkordeon), der in den letzten Jahren immer wieder als gern gesehener Gast bei der old marytown mitgejazzt hat.  Wenn man dieses im Jazz eher ungewöhnliche Instrument so beherrscht wie Oldenettel, dann ist das Akkordeon für diese Art der Musik geradezu ein ideales Instrument.

Die Rhythmusgruppe wird angeführt von Liesbeth Blauuw, die sowohl den Kontrabass als auch das Sousaphon perfekt beherrscht und von Heiner Olech am Schlagzeug, der auch gerne fröhliche Gesangsstücke einstreut. – Und natürlich ist ein besonderes Highlight der Band die großartige Sängerin Sheila Heyartz , die liebevoll auch als Spatz von Jever bezeichnet wird.

Neben diesen sechs Stammmusikern sind auch die Oldies und Gründungsmitglieder der Band dabei, nämlich Heinz Unting am Banjo, der an diesem Tag Anne van der Waal ersetzt, und Jochen Ewald (Trompete, Posaune) der immer noch auch als Bandleader und Moderator mitwirkt und zusammen mit den anderen sieben Musikern den Zuhörern ein fröhliches und  abwechslungsreiches Programm bieten wird.

Vorverkauf: Jever Marketing +Tourismus GmbH, Schortens Touristik  –  Jeversches Wochenblatt in Schortens und Jever –  Volksbank Jever und Schortens oder im Lokschuppen.