Von der Kanzel in den Bundestag und zurück

Porträt eines Aussteigers: Ein interessanter kurzer Beitrag im MDR über den früheren Staatsekretär Ulrich Kasparick, der nach einer Auszeit wieder seinem alten Beruf als Pfarrer nachgeht (aufs Bild klicken):

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Ulrich Kasparick engagiert sich für Armutsbekämpfung durch Mikrofinanz und ist Schirmherr von Opportunity International Deutschland

Friesenblog wünscht allen Kindern schöne Ferien

Türinschrift an der alten Schule von Ostercappeln im Wiehengebirge. (c) Helmut Burlager

Wenn das Unvorstellbare geschieht

„Sind Sie Opfer oder Überlebende?“ – „Schwere Frage. Ich glaube, irgendwo dazwischen.“
clip_image002Jever– Der Fresenia Loge zu Jever ist es wieder einmal gelungen, eine außergewöhnliche Lesung zu organisieren, die am Freitag, 2. Dezember, um 20 Uhr im „Schützenhof“ Jever stattfinden wird .

Im Frühjahr 2009, zehn Tage vor ihrer Hochzeit, erlebt Susanne Preusker eine Katastrophe: An ihrem Arbeitsplatz, einem Hochsicherheitsgefängnis, wird die Psychologin von einem inhaftierten Sexualstraftäter sieben Stunden lang in ihrem Büro eingesperrt, mit dem Tode bedroht und mehrfach vergewaltigt. Ungeschminkt und mit erzählerischer Präzision schildert Susanne Preusker in „Sieben Stunden im April“ (Patmos Verlag) das Unvorstellbare, ihre Todesangst, aber auch, wie sie das Trauma bewältigt.

Denn dem Entsetzlichen, dem Unfassbaren die Macht über ihr Leben einzuräumen, das wäre für Susanne Preusker nie infrage gekommen. Darum erzählt sie, was ihr geholfen hat, zurück in ein neues Leben zu finden. Ihre Familie und ihre Freunde haben sie stark gemacht, das Kochen, Zumba und frische Nordseeluft haben geholfen, wenn die Angst ihr die Luft abschnürte. Susanne Preuskers Geschichten vom Überleben machen Mut. „Sieben Stunden im April“ ist ein bewegendes und gnadenlos offenes Buch über den Kampf einer mutigen Frau gegen die Dämonen im Kopf, im Herzen und in der Seele.

Susanne Preusker ist Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin. Sie war Leiterin der sozialtherapeutischen Abteilung für Sexualstraftäter im Hochsicherheitsgefängnis Straubing. Heute lebt sie in Straubing und Magdeburg. Über ihr Buch sagt sie selbst:

„Wenn es mir mit diesen Geschichten gelingen sollte, nur einem Menschen, der sich in einem ungewollten Leben wiederfindet, Mut zum Überleben zu machen, hat es sich gelohnt.“

Susanne Preusker

Sieben Stunden im April

Meine Geschichten vom Überleben

Format 14 x 22 cm

160 Seiten

Hardcover mit Schutzumschlag

€ 17,90 (D) / € 18,40 (A) / sfr 25,90

ISBN 978-3-8436-0038-5

Patmos Verlag

Es geht um die Türen

1. September 2011, 9.05 Uhr, das Telefon klingelt. „Ja, guten Morgen, es geht um die Türen, die wir bestellt haben. Ich hab‘ da noch mal eine Frage…“

Heute auf den Tag genau seit 34 Jahren rufen Leute bei uns an, die eigentlich einen Baustoffhandel erreichen wollten. Früher fast täglich, heute nur noch ab und zu, was so ungefähr ein, zwei Mal im Monat bedeutet. Manchmal schon morgens um sieben. Manchmal ist es ein Faxgerät, das gibt dann nicht auf und nervt durch Wahlwiederholung, bis man den Stecker aus der Wand zieht. Heute also wieder ein leibhaftiger Mensch mit Türproblemen.

Nun könnte ich der Dame ja ihre Frage eigentlich beantworten, schließlich haben die Leute bei mir auch schon Steine, Holz, Zement, Fliesen, Isoliermaterial, Fenster, Zargen, Profile, Waschbecken und, und und … bestellt. Mit der Zeit kennt man sich ja aus.

Stattdessen sage ich wieder ganz freundlich: „Darf ich Sie kurz unterbrechen? Sie sind falsch verbunden. Sie haben sich verwählt. Sie haben eine Null vergessen. Sie wollen bestimmt die Firma Trauco in Großefehn anrufen …“ Großes Erstaunen („Woher wissen Sie das denn?“)  und eine schnelle Entschuldigung auf der anderen Seite. Aufgelegt.

Neulich las ich von einer Familie in Ostfriesland, bei der seit Jahren jeden Tag etliche Telefonanrufe für eine große Behörde in Nordrhein-Westfalen auflaufen. Echter Telefonterror, weil die Nummer der Dienststelle (bis auf die Null davor) mit der Vorwahl und Telefonnummer der Ostfriesen identisch ist.

Da kann man heilfroh sein, wenn man zu Hause nur die Telefonzentrale für Trauco spielen muss.

African Nudes

Als Blogger wünscht man sich natürlich Feedback, und wenn die Leserinnen und Leser schon zu scheu sind, auf die „Gefällt-mir“-Buttons zu drücken oder gar einen Kommentar zu posten, dann kommt der Blogbetreiber ihnen wenigstens auf die Schliche, wenn er ab und zu in die Statistiken schaut, die ein so guter Blogdienst wie WordPress selbstverständlich anbietet. Also schaut man mal nach, auf welchen Seiten die Besucher sich so herumtreiben (in meinem Fall heute bei den Beiträgen über Hugo Rase, die Krabbenkutter, die Windparks auf der Nordsee und über Big Easy (um nur die beliebtesten an diesem Tag  zu nennen). Ich erfahre auf dem Wege auch, dass die meisten Besucher über Facebook kommen, einige von den Blogrolls befreundeter Blogs hierher geleitet wurden, neuerdings auch ein paar über google+ zu mir finden. Und dann gibt es eine weitere interessante Rubrik, in der man nachschauen kann, was die User auf die Seite getrieben hat: die Suchanfragen.

Und da wird’s interessant. Heute zum Beispiel haben Besucher zuvor nach neuen Fischkuttern gesucht, nach dem Freilichtschauspiel in Dangast, dem letzten Juden von Jever, nach Claus Fischer und, und, und. Offenbar sind sie alle fündig geworden, sonst wären sie ja nicht auf meinem Blog gelandet.

Bis auf einen, den ich zumindest im Verdacht habe, ein Mann zu sein. Er hat wohl irgendwie rausgekriegt, dass es im Friesenblog auch um Afrika und afrikanische Frauen geht. Wie mag er enttäuscht gewesen sein, als er die wunderbaren Bilder gesehen hat, die sich auf dieser Seite finden: Frauen in Ghana. Nur leider entsprachen sie wohl nicht seiner Suchanfrage. Sie lautete „nacktbilder von afrikanischen buschfrauen“. Sorry, mein unbekannter Fan. Damit kann ich nun gar nicht dienen …

Postscriptum (23.8.): Steht das Wort „Nude“ erst einmal auf der Internetseite, ist der Zuspruch gewiss: Friesenblog bei dieser Google-Abfrage inzwischen auf Platz 1. Unglaublich …

Street Art Festival Wilhelmshaven – ein Super-Event

DSC_5629Das 1. Internationale Street Art Festival in Wilhelmshaven ist vorbei. Es war ein tolles Event, das nach einer Fortsetzung schreit. 20 Künstler aus fünf Ländern schufen großartige Werke auf dem Pflaster der Wilhelmshavener Fußgängerzone. Leider sind die Arbeiten vergänglich. Doch als Fotografien überdauern sie. Ein paar Kostproben hier:  Street Art Festival auf 7 Seiten. Einfach durchklicken!

Typisieren lassen – der Aufruf der Familie Ottenbacher

Fünf Minuten und ein paar Tropfen von Ihrem Blut können Leben retten – Typisierungsaktion am 16. Juli bei VIP Immobilien von 11 bis 16 Uhr

elena21 Unsere Kollegin; Mutter und meine Lebenspartnerin Elena Ottenbacher erhält die Chance weiterzuleben. Für sie wurde ein passender Stammzellenspender gefunden. Aus diesem Grund sagen wir „Danke“ und veranstalten eine Typisierungsaktion, damit weiteren an Leukämie Erkrankten geholfen werden kann und diese die Chance haben, geheilt zu werden.

Die Aktion findet am Samstag, den 16. Juli 2011 von 11.00 bis 16.00 Uhr, in unserem Büro, VIP Immobilien GmbH – Bismarckstraße 185 statt. „Lassen Sie sich typisieren und werden Sie Lebensretter für einen Leukämiepatienten!“ Wir haben ehrenamtliche Mediziner und Arzthelferinnen angesprochen, die die Veranstaltung medizinisch begleiten. Jedem zukünftigen Spender wird etwas Blut abgenommen, aus dem die Merkmale gewonnen werden, die die Stammzellendatenbank benötigt. Es ist der erste Schritt auf dem Weg zum Lebensretter. Eine Typisierung ist die Bestimmung der Gewebemerkmale aus einer kleinen Blutprobe (etwa zwei Milliliter). Das Typisierungsergebnis wird anonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender- Register Deutschland (ZKRD) weitergeleitet. Dank der internationalen Vernetzung steht es weltweit zur Verfügung. Die Typisierungsaktion wird geleitet von einem Team der NKR & Deutsche Nabelschnurblutbank Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register gemeinnützige GmbH in Hannover. Weitere Informationen über die Typisierung und Stammzellenspende unter: www.nkr-mhh.de

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Erfreulich war die Resonanz auf den ersten Bericht in den Medien. „So habe ich auch von Spendern aus Wilhelmshaven gehört, die zum Einsatz gekommen sind, und dadurch Leben gerettet haben. Auch dieses wird in den nächsten Monaten bei Elena angewandt. Der Spender ist bereits gefunden und wird auf die Transplantation vorbereitet.

Wir übernehmen die Kosten der Typisierung (50 Euro/Typisierung). Inzwischen steht ein Betrag von knapp 10.000 € zur Verfügung, der von den Immobilienmaklern und VIP gespendet wurde. Weitere freiwillige Spenden sind erwünscht. Wir haben ein Konto für Geldspenden bei der Volksbank Jever einrichtet – Konto Nr. 3163160000 BLZ 28262254. Der überschüssige Betrag wird dem NKR gespendet. Das Konto wird als Treuhandkonto für das NKR geführt.

Das Rahmenprogramm findet im Foyer des Immobilienbüros statt. Köstlichkeiten von „Le Patron“ werden serviert und für die musikalische Begleitung sorgt ein Duo unter Leitung des Musikers Franz Schede. Wir bedanken uns bei der kompetenten Betreuung und medizinischen Behandlung der Ärzte und Schwesternschaft der Onkologie des Klinikums in Oldenburg. Es bedanken sich Ekaterina und Dimitri Ottenbacher als Kinder, das gesamte VIP Team sowie Hermann Mehrtens als Lebenspartner für die Bereitschaft aller Spender.

Aufruf zur Typisierung

Diesen Aufruf haben die Familie Ottenbacher/Mehrtens und die Belegschaft von VIP Immobilien heute veröffentlicht:

Fünf MINUTEN UND EIN PAAR TROPFEN VON IHREM BLUT KÖNNEN LEBEN RETTEN – Typisierungsaktion am 16. Juli bei VIP Immobilien von 11.00 bis 16.00 Uhr

Elena Ottenbacher

Unsere Kollegin; Mutter und meine Lebenspartnerin Elena Ottenbacher erhält die Chance weiterzuleben. Für sie wurde ein passender Stammzellenspender gefunden. Aus diesem Grund sagen wir „Danke“ und veranstalten eine Typisierungsaktion, damit weiteren an Leukämie Erkrankten geholfen werden kann und diese die Chance haben, geheilt zu werden.

Elena vor ihrer Erkrankung

Die Aktion findet am Samstag, den 16. Juli 2011 von 11.00 bis 16.00 Uhr, in unserem Büro, VIP Immobilien GmbH – Bismarckstraße 185 statt. „Lassen Sie sich typisieren und werden Sie Lebensretter für einen Leukämiepatienten!“ Wir haben ehrenamtliche Mediziner und Arzthelferinnen angesprochen, die die Veranstaltung medizinisch begleiten. Jedem zukünftigen Spender wird etwas Blut abgenommen, aus dem die Merkmale gewonnen werden, die die Stammzellendatenbank benötigt. Es ist der erste Schritt auf dem Weg zum Lebensretter. Eine Typisierung ist die Bestimmung der Gewebemerkmale aus einer kleinen Blutprobe (etwa zwei Milliliter). Das Typisierungsergebnis wird anonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender- Register Deutschland (ZKRD) weitergeleitet. Dank der internationalen Vernetzung steht es weltweit zur Verfügung. Die Typisierungsaktion wird geleitet von einem Team der NKR & Deutsche Nabelschnurblutbank Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register gemeinnützige GmbH in Hannover. Weitere Informationen über die Typisierung und Stammzellenspende unter: www.nkr-mhh.de

Erfreulich war die Resonanz auf den ersten Bericht in den Medien. „So habe ich auch von Spendern aus Wilhelmshaven gehört, die zum Einsatz gekommen sind, und dadurch Leben gerettet haben. Auch dieses wird in den nächsten Monaten bei Elena angewandt. Der Spender ist bereits gefunden und wird auf die Transplantation vorbereitet.

Wir übernehmen die Kosten der Typisierung (50 Euro/Typisierung). Inzwischen steht ein Betrag von knapp 10.000 € zur Verfügung, der von den Immobilienmaklern und VIP gespendet wurde. Weitere freiwillige Spenden sind erwünscht. Wir haben ein Konto für Geldspenden bei der Volksbank Jever einrichtet – Konto Nr. 3163160000 BLZ 28262254. Der überschüssige Betrag wird dem NKR gespendet. Das Konto wird als Treuhandkonto für das NKR geführt.

Das Rahmenprogramm findet im Foyer des Immobilienbüros statt. Köstlichkeiten von „Le Patron“ werden serviert und für die musikalische Begleitung sorgt ein Duo unter Leitung des Musikers Franz Schede. Wir bedanken uns bei der kompetenten Betreuung und medizinischen Behandlung der Ärzte und Schwesternschaft der Onkologie des Klinikums in Oldenburg. Es bedanken sich Ekaterina und Dimitri Ottenbacher als Kinder, das gesamte VIP Team sowie Hermann Mehrtens als Lebenspartner für die Bereitschaft aller Spender.

Leukämiepatientin Elena Ottenbacher – der Typisierungstermin steht fest

Friesenblog berichtete über den Fall der an Leukämie erkrankten Wilhelmshavenerin Elena Ottenbacher und das Vorhaben, eine Typisierungsaktion in Wilhelmshaven zu starten.

Elena Ottenbacher

Wie Hermann Mehrtens, der Lebensgefährte von Elena, jetzt mitteilte, steht der Termin für die Typisierung fest: Sie läuft am Sonnabend, 16. Juni, von 11 bis 16 Uhr im Gebäude von VIP-Immobilien in der Bismarckstraße 185 in Wilhelmshaven.

Wie Friesenblog berichtete, geht es nicht darum, einen Stammzellenspender für Elena zu finden. Dank der existierenden Register, in die sich bereits viele Menschen haben eintragen lassen, ist ein „genetischer Zwilling“ für die Wilhelmshavenerin gefunden, sie wird gerade medizinisch auf die Stammzellenübertragung vorbereitet. Für die Familie und die Kolleginnen und Kollegen von Elena war das aber ein Anlasse, diese Aktion zu organisieren, um anderen, die an Leukämie erkranken, größere Chancen auf eine Stammzellenspende zu ermöglichen.

Der Aufruf zur Typisierung auf Facebook ist hier zu finden: Facebook-Einladung

Den Bericht über Elena Ottenbacher lesen Sie hier: Zum Artikel