Die Fotografie, schrieb vor ein paar Jahren Prof. Dr. Ingo Sommer, sei das Lebensthema von Klaus Schreiber, die Kamera sein Lebensbegleiter. “Er hält fest, was droht, verloren zu gehen. Viele seiner Bilder sind höchst populär, finden sich als Serien in Kalendern und Bildbänden der Region und man vergisst leicht, wer sie gemacht hat. Ein Mensch hinter der Kamera, der die Welt nicht mit gleichgültigem Blick betrachtet. Er sieht, was anderen oft für immer verborgen bleibt. Und die ist keinesfalls immer nur die Wirklichkeit.” Soeben ist der neue Bildkalender von Klaus Schreiber erschienen, “Lichtküste" Friesland”, erhältlich im Direktvertrieb des Fotografen (einfach aufs Bild oben klicken, dort kann man alle zwölf Motive betrachten). Wer mehr über den 63-jährigen Fotodesigner aus Wilhelmshaven erfahren will, klickt hier: Laudatio
Kategorie: Medien
UN-Aktionsplan zum Schutz von Journalisten
Berlin, 21.09.2011/djv – Der Deutsche Journalisten-Verband hat den neuen Aktionsplan der Vereinten Nationen als wirksamen Schritt zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten in Krisenregionen begrüßt. Der Plan sieht vor, die Sicherheit von Journalisten als neuen Indikator in die Jahresbilanz derjenigen Staaten aufzunehmen, die Entwicklungshilfe erhalten. Die Bilanz ist maßgeblich für Art und Umfang der geleisteten Entwicklungshilfe. Der Aktionsplan verlangt ferner, dass der Mord an einem Journalisten ebenso entschlossen aufgeklärt und bestraft wird wie es bei einem Polizistenmord der Fall ist.
„Wir hoffen, dass sich durch den Aktionsplan der Vereinten Nationen die Lage der Kolleginnen und Kollegen in den unterentwickelten Ländern schnellstens verbessert“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Kritische Journalisten müssen in vielen Ländern der Erde um ihr Leben fürchten. Kapitalverbrechen an Berichterstattern werden oft gar nicht oder nur unzureichend geahndet.“ Die Kopplung der Entwicklungshilfe an die Situation der Pressefreiheit sei die beste Maßnahme, um den Schutz der Journalisten zu gewährleisten. Der DJV erwarte, so Konken, dass die politischen Entscheidungsträger bei den Vereinten Nationen den Aktionsplan so schnell wie möglich Wirklichkeit werden ließen.
Reporter ohne Grenzen: Maikel Nabil Sanad freilassen
Ägyptischer Blogger im Hungerstreik
Hamburg / 6.9.2011 – Reporter ohne Grenzen (ROG) wiederholt seine Forderung nach einer umgehenden, bedingungslosen Freilassung des ägyptischen Bloggers Maikel Nabil Sanad. Der Gesundheitszustand des inhaftierten Cyberdissidenten ist äußerst besorgniserregend, nachdem Sanad am 23. August 2011 in den Hungerstreik getreten war.
Mittlerweile wurde Sanad in das Krankenhaus des El-Marg-Gefängnis von Kairo verlegt und ihm wurde Glukose zugeführt. Der 25-Jährige verweigert allerdings weiter die Einnahme von Medikamenten, die er wegen seiner Herzkrankheit nehmen muss. Er kündigte zudem an, erneut in den Hungerstreik treten zu wollen, um den Protest gegen seine unrechtmäßige Gefängnisstrafe fortzusetzen.
Für den aktuellen kritischen Gesundheitszustand von Sanad macht ROG den Obersten Rat der ägyptischen Streitkräfte verantwortlich: „Auch wenn der Hungerstreik eine persönliche Entscheidung des Bloggers ist, so sind die Behörden doch für die Ursache seines Protestes verantwortlich: für die unrechtmäßige und antidemokratische politische Inhaftierung“, so ROG-Generalsekretär Jean-François Julliard.
Der 25-jährige Sanad gilt als erster politischer Gefangener seit Beginn der ägyptischen Revolution. Er wurde am 28. März 2011 verhaftet, nachdem er in seinem Blog Kritik an der Armee geübt hatte. Er warf dem Militär unter anderem vor, während der Revolution an Verhaftung und Folter von Demonstranten beteiligt gewesen zu sein.
Dafür musste sich der Blogger und Kriegsdienstverweigerer vor einem Militärgericht verantworten. Am 10. April wurde er wegen Verunglimpfung der Armee, Verbreitung falscher Informationen und Störung der öffentlichen Ordnung zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Der Prozess fand in Abwesenheit der Rechtsanwältin des Bloggers statt. Eine Berufung wurde ausgeschlossen.
ROG kritisierte seinerzeit die Art des Verfahrens gegen Sanad: Nach eigenem Bekunden strebt die ägyptische Übergangsregierung den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft an. Es widerspreche aber demokratischen Standards, wenn Zivilisten vor ein Militärgericht gestellt würden, so ROG. Es müsse außerdem möglich sein, die Armee wie jede andere Institution des Staates zu kritisieren.
Noch könnten die ägyptischen Behörden verhindern, dass der Blogger zum Symbol eines repressiven „post-Mubarak“-Ägypten werde, so Julliard. Die Entlassung von Sanad wäre gleichfalls eine wichtige symbolische Geste gegenüber der internationalen Staatengemeinschaft.
Friesenblog goes Wochenblatt

Wenn ich hier momentan etwas weniger blogge, dann liegt das auch daran, dass ich neuerdings woanders etwas mehr blogge. Weil die Internetseite meines Arbeitgebers seit dem Relaunch die Möglichkeit dazu bietet, einen eigenen Blog zu veröffentlichen, was mir wiederum sehr gefällt. Lassen sich doch dort Dinge publizieren, die mit meinem Hauptberuf zu tun haben, aber nicht unbedingt in die Printausgabe des Jeverschen Wochenblatts gehören. Oder doch dorthin gehören, es aber wert sind, einem breiteren Publikum angeboten zu werden. Kurzum: Ihr findet mich jetzt auch im RedaktionsBlog
Wieske: Pressekodex dient fairem Journalismus
Berlin – Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen, Martin Wieske, hat Kritik der Springer-Presse am Deutschen Presserat zurückgewiesen. „Die Zeitungen sind gut beraten, sich auch weiterhin an den Regeln des Deutschen Presserates zu orientieren“, sagte Martin Wieske in Berlin.
Die freiwillige Selbstkontrolle und der Pressekodex seien von den deutschen Zeitungen und Zeitschriften seit Jahrzehnten anerkannt und dienten einem fairen Journalismus, heißt es in einer Mitteilung des VDL. Natürlich unterliege auch der Pressekodex in einer sich ständig ändernden Medienwelt hin und wieder einer Überprüfung. Und sicher könne es bei der Bewertung von Veröffentlichungen auch in Einzelfällen mal zu unterschiedlichen Auffassungen kommen.
Es gebe aber keinen Anlass, die ethischen Grundsätze grundsätzlich und bewusst in Frage zu stellen und die Öffentlichkeit auch noch dagegen aufzuwiegeln, wie kürzlich in der „Bild“-Zeitung geschehen. „Wir sollten aufpassen, dass die gesamten Branche auf diese Weise keinen Schaden nimmt“, so der VDL-Geschäftsführer.
Wochenblatt mit neuem Online-Auftritt
An Social Media geht kein Weg vorbei
Wer’s nicht glaubt, muss sich nur mal die neuesten Statistiken angucken. Hier klicken:
http://www.socialmedia-blog.de/2011/05/social-media-nutzerzahlen-deutschland-2011/
Friesenblog bei Nordsee-Urlaub
Welche Ehre: Der Friesenblog ist jetzt in das Urlaubsportal nordsee-urlaub.de eingebunden worden, einfach so. Sieht schick aus. Hier klicken: Nordsee-Urlaub
Erleichterte Kommentarfunktion bei WordPress
Anders als bei Facebook werden Beiträge in Blogs seltener kommentiert.
Dabei würden viele Blogger sich über Resonanz auf ihre Beiträge sicher freuen. Eine Hürde ist oft, dass man sich bei dem jeweiligen Blogdienst anmelden oder wenigstens eine E-Mail-Adresse hinterlassen müsste. WordPress hat jetzt eine interessante Neuerung eingeführt: Um kommentieren zu können, kann man sich über seinen Facebook- oder Twitter-Account anmelden.
Im Friesenblog sind Kommentare jederzeit willkommen. Um Missbrauch zu vermeiden, werden Kommentare allerdings vor der Veröffentlichung vom Blogbetreiber freigeschaltet. Das kann ein paar Stunden dauern. Wie gesagt: Traut euch…
Mein Tag als Kanzlerkorrespondent
Die Kanzlerin kommt. Natürlich muss man als Journalist dabei sein, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Lässt dafür schweren Herzens sogar eine Familienfeier sausen. Und lernt ein weiteres Mal, wie schön es ist, Lokaljournalist zu sein und sich nicht mit den Großen dieser Welt herumplagen zu müssen. Das fängt schon bei der Akkreditierung an. Weiterlesen: http://bit.ly/lrm8Cu

