Tag 348 | Danksagung

hbu-LogoLangsam muss ich es Euch ja mal verraten, dass in 18 Tagen Schluss ist mit meinem kleinen Online-Tagebuch im Friesenblog. Nicht dass der Blog eingestellt würde, beileibe nicht. Aber täglich zu bloggen, wie ich es mir vor einem Jahr vorgenommen habe, um das einfach mal auszuprobieren, ist doch eine ganz schöne Herausforderung, denn man hat ja auch noch einen Beruf und Familie und Urlaub und überhaupt: Am 31. Dezember ist das Jahr um.

An dieser Stelle möchte ich aber schon mal allen danken, die den Friesenblog lesen, die liken und kommentieren. Die treuesten meiner treuen Verfolger möchte ich an dieser Stelle erwähnen, weil sie mir fast täglich ein Feedback gaben, und durchweg ein sehr freundliches. Und da sie zum größten Teil selbst Blogger sind, verweise ich auch gerne zu deren Blogs.

And the winner ist: Ickemich 

dicht gefolgt von:

Lady from Hamburg

Tigerfour

Debora

Heike Pohl

Sugar4all

Oldachlars

Hildegardlewi

Sabine Waldmann-Brun

Rainer Sebald

Sarah Maria

Elisa Groka

Thom Rosenhagen

Terence Horn

Und dann geht noch ein großer Dank an Daniel Fischer, Jürgen Eden, Reinhard Thomssen, an Peter und Carina und an die vielen anderen, die die Beiträge auf Facebook, Twitter oder per E-Mail favorisiert, kommentiert, kritisiert oder sich einfach auch nur jeden Tag auf neue Beiträge gefreut haben. Fangt, soweit Ihr das noch nicht tut, doch einfach mal selbst an, auf WordPress zu veröffentlichen. Es ist einfach und macht Spaß. Und ich folge Euch garantiert! Euch allen da draußen wünsche ich schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Tag 347 | Tafel

Seit heute Morgen läuft die Aktion "Kauf ein Teil mehr" der Lions und Leos aus Jever im Famila-Markt. Foto: Martin Schadewald
Seit heute Morgen läuft die Aktion „Kauf ein Teil mehr“ der Lions und Leos aus Jever im Famila-Markt. Foto: Martin Schadewald

Wer in der Nähe von Jever wohnt und heute noch eine gute Tat ausstehen hat, der könnte bei Famila einkaufen und „Ein Teil mehr“ kaufen. So heißt unsere Aktion vom Lions Club und von den Leos, die dort seit heute morgen, 9 Uhr, läuft und ganz simpel daraus besteht, dass Kunden vor dem Betreten des Einkaufszentrums gebeten werden, ein Teil mehr zu kaufen und es für die jeversche Tafel zu spenden. Milch, Zucker, Konserven, Kaffee, Margarine, Nudeln oder was auch immer. Zur Halbzeit heute Mittag waren schon etliche Einkaufswagen mit Spenden gefüllt. Die Dinge des tägliche Bedarfs kommen den  Menschen zugute, die auch in unserem kleinen Städtchen, in dem soziale Not kaum sichtbar wird, auf die Unterstützung der Tafel angewiesen sind. Es sind nicht wenige…

Tag 346 | Zu spät

Der FDP muss es echt schlecht gehen. Jetzt haben sie mich schon zum Dreikönigstreffen 2015 am 6. Januar in Stuttgart eingeladen. Mich…

Tag 345 | Geholfen

Screenshot 2014-12-11 19.54.06Ein Jahr nach dem Taifun auf den Philippinen: Wiederaufgebaute Häuser, neue Geschäfte und frohe Gesichter kann man in diesen Tagen endlich wieder in den Dörfern der vom Taifun betroffenen Inseln sehen. In den vergangenen Monaten konnte Opportunity International vielen Familien beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser helfen. Die Entwicklungsorganisation hat jetzt eine Zwischenbilanz veröffentlicht, nachzulesen hier: Zwischenbericht Philippinen

Tag 344 | Missgeschick

„Können Sie einen Krankenwagen schicken? Mir ist ein kleines Malheur passiert.“ Dies waren die ersten Sätze, die eine 47-Jährige aus Norden gegenüber der Rettungsleitstelle äußerte, nachdem sie am Abend des 25. Juni den Notruf gewählt hatte. (…) Mit einem Messerstich in die Brust hatte die Frau ihren 45-jährigen Lebensgefährten tödlich verletzt.
(Prozessbericht im Anzeiger für Harlingerland, heutige Ausgabe.)

Tag 343 | Heimat

AsylEin Altenheim, das zum Asylbewerberheim wurde. Geisenhausen in Niederbayern ist einer von vielen Orten, die sich mit ihren neuen Bewohnern verändern. Die taz präsentiert ab Freitag in Zusammenarbeit mit dem Münchener Journalistenkollektiv „Butterland“ eine Multimediareportage über das Zusammenleben von Alt- und Neubürgern in der Gemeinde. „Warten auf Heimat“ – die Vorschau macht neugierig.

Zum taz-Beitrag

Tag 342 | Tatort

Jeder hat ja so seinen persönlichen Lieblings-Tatort, und ja: Ich mag natürlich auch die Münsteraner und die Kölner und die Berliner, die Münchner, und Frau Furtwängler sowieso. Aber die Bodensee-Tatorte gefallen mir ganz besonders, weil ich die Landschaft dort liebe und die Schauplätze wiedererkenne. Nun ist leider bald Schluss mit Frau Blum und Herrn Perlmann, meldet der Nordbayerische Kurier. Schade!

SWR stellt Bodensee-„Tatort“ ein

Tag 341 | Fabiola

Der Tod von Königin Fabiola weckt Jugenderinnerungen. „Möchtest du heute Mittag mit zu uns kommen, es gibt was gaaanz Leckeres“, lockte ein Schulfreund auf dem Heimweg. Warum nicht? Zu Hause würde es eh wieder nur Gemüse aus dem Garten geben. „Was gibt es denn?“, fragte ich vorsichtig. „Nudeln mit Soße, aus der Dose. Hat meine Mama gekauft. So was Ausländisches. Ist nach der Königin von Belgien benannt.“ „Und wie heißt das?“, hakte ich nach. Mein Freund, weiterhin ganz weltmännisch: „Ravioli!“

Tag 340 | Land unser

Foto: Klaus Schreiber
Foto: Klaus Schreiber

Bildbände hat jede Gemeinde vorzuweisen, die etwas auf sich hält und nicht ganz bar jeglicher Sehenswürdigkeiten ist. Oft sind sie ziemlich langweilig. Mit dem Buch dagegen, das der Wilhelmshavener Fotograf Klaus Schreiber jetzt veröffentlichte, hat er nicht nur einen wunderschönen Bildband geschaffen, sondern dem Dorf, das er porträtiert, und den Menschen in dieser Gemeinde ein Denkmal gesetzt.

„Land unser. Dorf inner Gebirg“ heißt es, und der Titel lässt schon ahnen, dass Klaus Schreiber seiner geliebten norddeutschen Landschaft, über die er Dutzende von Kalendern und Büchern veröffentlicht hat, diesmal untreu geworden ist. Das Buch ist dem österreichischen Dorf Unken gewidmet.

Ausstellung UNKEN (3512)-Im Mai 2013 hatte der Wilhelmshavener Alpen-Fan  zwei Wochen lang auf Einladung des Berliner Filmemachers Siegfried Kamml eine Arbeitsphase als „Artist in Residence“ in dessen Chalet  in Unken verbracht. Die Dorfbewohner nahmen ihn und seine Frau Anne  sehr freundlich auf, öffneten ihm Tür und Tor, luden ihn zu ihren öffentlichen Festen und privaten Feiern ein – es entstanden Tausende von Fotos von der alpinen Landschaft, dem pittoresken Dorf und – vor allem – vom immer noch ganz ursprünglichen Leben der Menschen in österreichischen Bergtälern.

Eine Ausstellung war geplant, dazu ist es dann aber nicht gekommen, stattdessen entschieden Klaus Schreiber und Siegfried Kamml sich, ein Buch zu veröffentlichen, und das hat sich als goldrichtig erwiesen. In einer ehemaligen Zollstation zwischen Unken und Ruhpolding präsentierten die beiden Freunde jetzt das 144 Seiten starke Werk, das in großartigen, teils sehr anrührenden Bildern die Welt der östlichen Chiemgauer Alpen vorführt. Klaus Schreiber ist Land und Leuten sehr, sehr nahe gekommen. Er begleitete sie in Gottesdienste, saß in ihren Küchen, beobachtete sie beim Feiern, fotografierte sie in Arbeitskleidung und in Trachten. Gewaltige Landschaftspanoramen stehen neben intimen Porträts und Schnappschüssen, die den Blick fürs kleinste Detail verraten.

„Ich habe mich dort ausgesprochen wohl gefühlt und nie das Gefühl gehabt, jemanden zu belästigen. Ich habe die Menschen ohne Komplikationen fotografieren können“, erzählt Schreiber. Das spürt man beim Durchblättern des Bandes, den Siegfried Kamml betextet hat. „Gewidmet den Bewohnern von Unken“ haben die beiden dem Buch als Motto vorangestellt. Ein schöneres Geschenk hätten sie dem Dorf nicht machen können.

Klaus Schreiber und Sigi Kamml:  Land unser. Dorf inner Gebirg. 144 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen. 25 Euro. Erhältlich beim Verfasser und im örtlichen Buchhandel.

Tag 339 | Lange her

Die Kollegin, die an einem Thema recherchiert, erinnert sich daran, dass sie doch schon mal darüber geschrieben hat. Irgendwann findet sie den Artikel auch wieder. Gut, wenn man so ein starkes Gedächtnis hat. „Oh Gott, ist das nicht schrecklich?“, sagt sie plötzlich und erbleicht beim Anblick des Archivbeitrags. „Was denn?“, fragt der Kollege alarmiert. Darauf sie: „Den habe ich vor 30 Jahren geschrieben!“