Angekommen und ausgegrenzt

Tief beeindruckt von einem ungewöhnlichen Stück, einer brillanten Inszenierung und einer großartigen Leistung des 18-köpfigen Teams aus Schauspielern und Statisten hat das jeversche Publikum am späten Freitagabend (25.11.) das Theater am Dannhalm verlassen. „Die Schutzbefohlenen“, ein brandaktuelles Stück der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek über die Flüchtlingsströme nach Europa, berührte die Zuschauer tief.

Die_Schutzbefohlenen_15.jpgRegisseurin Eva Lange hat in großer künstlerischer Freiheit aus dem umfangreichen literarischen Text, der 2013 unter dem Eindruck einer Kirchenbesetzung durch Asylbewerber in Wien entstand, ein sehens- und hörenswertes Sprechstück gemacht, in dem neun Schauspieler der Landesbühne Niedersachsen-Nord die Rolle der Flüchtlinge übernehmen und neun in Wilhelmshaven lebende Flüchtlinge den Part der Einheimischen, der Politiker und Bürokraten. Das alles in einem so sparsamen wie spektakulären Bühnenbild, gestaltet von Gunna Meyer, das den Asylraum Kirche ebenso prägnant darstellt wie das Mittelmeer als goldglänzendes Leichentuch, das die Toten bedeckt, die es nicht nach Europa geschafft haben. Die Toten, von denen die angekommenen Flüchtlinge sich fragen, ob sie es nicht in Wirklichkeit besser getroffen haben. Angekommen zu sein im Land der Hoffnung, und doch nicht wirklich da zu sein – das ist das bedrückende Thema der „Schutzbefohlenen“, die viele Zitate an klassische Darstellungen des Themas Flucht und Ausgrenzung enthält.

Aus einer Ensembleleistung aus einem Guss stachen Jördis Wölk als Operndiva und Caroline Wybranietz als Europa besonders hervor. Regisseurin Eva Lange und Dramaturgin Lea Redlich gaben dem Publikum anschließend Gelegenheit zu einem Gespräch im Foyer. Die meisten Besucher aber gingen schweigend und sehr beeindruckt nach Hause.

Weitere Aufführungen im Stadttheater Wilhelmshaven: 30. November, mit anschließendem Publikumsgespräch; 17. Dezember und 9. Januar 2017, Beginn jeweils 20 Uhr. Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse (Telefon 04421 / 940115).

Theaterkirche zum Stück in der Christus- und Garnisonkirche in Wilhelmshaven am 4. Dezember, Beginn 18 Uhr, Eintritt frei.

Aufführung im Spielgebiet: am 28. November 19.30 Uhr in Leer, Blinke, am 29. November um 19.30 Uhr in Emden, Neues Theater, am 7. Dezember 20 Uhr in Buxtehude, am 14. Dezember um 19.30 Uhr in Aurich, Stadthalle.

(Der Beitrag erschien am 28.11.2016 im Jeverschen Wochenblatt)

 

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„Flüchtlinge mit einem Koppke Tee willkommen heißen“

Friesisches Forum erinnert an ostfriesische Auswanderung

Aurich – Das Friesische Forum hat sich mit der Flüchtlingssituation befasst. In diesem Zusammenhang erinnert der Verein an die eigene Geschichte der Friesen: „Die Bilder von den Flüchtlingstrecks auf der „Balkanroute“ erinnern stark an Fotos von Flüchtlingsfluten gegen Ende des 2. Weltkriegs und wecken manche Erinnerung bei der älteren Generation. Damals konnten vier Millionen Menschen im weitgehend zerbombten Westdeutschland untergebracht und versorgt werden, eine stattliche Zahl auch in Ostfriesland und Friesland“, so Paul Kluge (Leer), stellvertretender Vorsitzender des Friesischen Forums.

Andererseits seien im 19. und auch noch im 20. Jahrhundert zahlreiche Friesen vor der herrschenden Armut geflohen. Sie hätten vor allem in den USA ein besseres Leben erhofft und oft auch gefunden, seien als Armuts- und Wirtschaftsflüchtlinge willkommen gewesen.

Das Friesische Forum erinnert angesichts der zurzeit ankommenden Flüchtlinge an beide Erfahrungen. Es bittet die Bewohnerinnen und Bewohner Ostfrieslands und Frieslands, den heute Ankommenden offen und hilfsbereit zu begegnen und die alte Sitte, Fremde mit einem Koppke Tee willkommen zu heißen, auch im übertragenen Sinne lebendig zu erhalten.

Friesischer Feiertag

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Der Upstalsboom bei Aurich, Versammlungsstätte der Friesen. Foto (c): Matthias Süßen

Am „höchsten gesamtfriesischen Feiertag“ am „dritten Pfingsttag“ lädt das Friesische Forum auch in diesem Jahr zu einem Treffen am Upstalsboom ein. Das Treffen erinnert an die Versammlungen der Vertreter der sieben Seelande, der freien friesischen Landgemeinden, die sich im Mittelalter einmal jährlich am Dienstag nach Pfingsten am Upstalsboom trafen. Die Abgeordneten der sieben Seelande kamen dort zusammen, um für Rechtsfrieden zu sorgen und gemeinsame Belange zu beraten. Der Upstalsboom gilt seitdem nicht nur Ubbo Emmius als „Altar der Friesischen Freiheit“.

Bei der Gedenkveranstaltung soll nicht nur der geschichtlichen Ereignisse gedacht werden, sondern es soll auch bedacht werden, welche Bedeutung die Tradition der Friesischen Freiheit für das heutige Zusammenleben hat. Dazu spricht in diesem Jahr Sytze T. Hiemstra aus der niederländischen Provinz Friesland. Hiemstra wurde wegen seiner besonderen Verdienste für die friesische Kultur im Jahr 2002 zum Mitglied der Fryske Akademy ernannt. Den musikalischen Beitrag gestaltet Stefan em Huisken aus Norden.

Erwartet werden außerdem Abordnungen aus den anderen friesischen Seelanden, unter anderem aus dem westerlouwerschen Friesland (Niederlande) und dem Saterland. Das öffentliche Treffen am Upstalsboom in Aurich-Rahe beginnt am Dienstag, 26. Mai 2015, um 18 Uhr. Nach der Veranstaltung besteht Gelegenheit zum Gedankenaustausch in der Gaststätte Kukelorum am Ems-Jade-Kanal.

Musikalischer Sommer in Ostfriesland

Zwei Weltstars, zwei Festivalhighlights 2015: Midori und Jan Vogler spielen beide beim 31. Musikalischen Sommer in Ostfriesland. 
Musikalischer Sommer LogoDie Termine stehen fest. Vom 24. Juli bis 16. August 2015 bringt der Musikalische Sommer 24 Tage lang internationale Spitzenensembles, Ur- und Erstaufführungen, preisgekrönte Nachwuchskünstler und gefeierte Weltstars auf die Bühne und löst sein Versprechen ein: Grammy-Preisträgerin Midori kommt. Im vergangenen Jahr hatte die Stargeigerin das Eröffnungskonzert zum 30. Festivaljubiläum aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. In der neuen Spielzeit kommt sie mit dem Pianisten Özgür Aydin und neuem Programm nach Emden in die Neue Kirche.
Fest steht auch ein weiteres Highlight: Es gibt ein Wiedersehen mit  Jan Vogler. Der Weltklassecellist eröffnet ein neues Kapitel der Reihe „Schlosskonzerte“, diesmal im Schloss Oldenburg,
einem neuen Spielort des Musikalischen Sommers, im Duo mit dem Pianisten Iwan König. Vogler wurde zuletzt als „Instrumentalist des Jahres (Cello)“ mit dem Echo Klassik 2014 ausgezeichnet.
Das vollständige Programm des 31. Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit rund 30 Konzerten von Klassik über Barock und Jazz bis Weltmusik und vielen weiteren Highlights erscheint im Frühjahr.

Der Ötzi von Ostfriesland

Hat mal eben jemand 250.000 Euro übrig? „Bernie“, die Moorleiche von Bernuthsfeld, die im Ostfriesischen Landesmuseum in Emden aufbewahrt und ausgestellt wird, braucht dringend eine Kur. Über den Ötzi von Ostfriesland berichtet Radio Bremen.

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Neuer Radiosender „Nordseewelle“ geht 2015 an den Start

RadioDer private Radiosender „Radio Nordseewelle“ will im zweiten Quartal 2015 auf Sendung gehen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Divicon Media, einem Dienstleister für IT- und Sendetechnik mit Sitz in Leipzig, hervor. Der neue Sender plant den Angaben zufolge, die ostfriesische Küste sowie die sieben Ostfriesischen Inseln mit regionalem Hörfunk zu versorgen. Divicon wird „Radio Nordseewelle“  beim Neubau von Studio und UKW-Sendern unterstützen. Die Rede ist von insgesamt vier Sendestandorten, für die ein individuell erstelltes Sendekonzept und eine detaillierte technische Aufarbeitung der Sendeanlagen zugeliefert würden, so das Unternehmen. „Radio Nordseewelle“ wird aus einem neu gebauten Funkhaus in Norden senden.

„Gerade beim Start eines neuen Senders kommt es auf die Erfahrungen der beteiligten Partner sowie auf die angewandten hohen Standards bei der Umsetzung an. Denn für den ersten Eindruck bekommt man keine zweite Chance“, wird Maik Neudorf, Geschäftsführer von Radio Nordseewelle, zitiert. Nach seinen Worten wolle man „in Ostfriesland ein emotionales, regional stark verankertes Radioprogramm verwirklichen.“

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hatte am 18. Dezember 2013 lokale UKW-Frequenzen in der Region Ostfriesische Inseln / Küstenstreifen vergeben. Die Radio Nordseewelle GmbH & Co. KG mit Sitz in Leer hatte die Zuweisung für das Programm „Nordseewelle“ erhalten. An der Radio Nordseewelle GmbH & Co. KG sind laut einer Pressemitteilung der Landesmedienanstalt folgende Gesellschafter beteiligt: Frank Wilken, Leer (28,1 %), die ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH, Leer (Ostfriesen-Zeitung, Ostfriesische Nachrichten, General-Anzeiger, 24,9 %), die Firma TBD Technische Baudienstleistungen GmbH & Co. KG, Friedeburg (17,0 % ), Holger Franz, Leer (17,0 %) und Joachim Klemm, Leer (13,0 %).

Dem Aufbau des neuen Senders ist das Veranstaltungsprogramm Radio SWS, das auf Norderney sendete, zum Opfer gefallen. Es stellte seine Arbeit Ende Juni ein. Der Pressemitteilung der Landesmedienanstalt zufolge hatte sich ursprünglich auch Radio SWS um eine Sendelizenz beworben. „Nach einer Einigung beider Bewerber hat die Radio SWS Sturmwellensender GmbH ihren Antrag jedoch zurückgenommen“, hieß es 2013. Radio SWS hatte 1986 als Piratensender begonnen, war dann nach einem Bericht der Radiowoche jedoch lizenziertes Veranstaltungsradio geworden, das in den Sommermonaten für die Insulaner und Gäste auf Sendung ging. Das SWS-Studio in Norderney wird Außenstudio der neuen „Nordseewelle“, beide Sender arbeiten künftig zusammen.

Tag 359 | Und dann…

… war da noch der Heizungsbauer in Aurich in Ostfriesland, der sich darüber ärgerte, dass der Besitzer eines Mehrfamilienhauses die Leasingraten für die vor vier Jahren eingebaute Heizungsanlage nicht mehr bezahlte. Drei Monate soll der Vermieter im Rückstand gewesen sein, da riss dem Handwerker der Geduldsfaden. Er fuhr mit seinen Monteuren hin und baute kurzerhand den Ofen wieder aus. Weil das aber weder Vermieter noch Mieter mitbekamen, saßen Letztere am vergangenen Sonnabend unverhofft im Kalten und meldeten, nachdem sie die Ursache des Heizungsausfalls, nämlich das Verschwinden der Heizung, festgestellt hatten, den „Diebstahl“ der Polizei. Dass sich die Sache nun ein wenig anders darstellt, hilft den Mietern nicht wirklich weiter.

In diesem Sinne: Stille Nacht, Heilige Nacht und gemütlich-warme Weihnachten!

Tag 354 | Ewige Lampe

Radio OstfrieslandInas Nacht gibt es auch in Ostfriesland. Wirklich schräg ist dieses Video von Radio Ostfriesland, das in der Auricher Kultkneipe „Ewige Lampe“ gedreht wurde. Schaut selbst.

Ewige Lampe

Tag 344 | Missgeschick

„Können Sie einen Krankenwagen schicken? Mir ist ein kleines Malheur passiert.“ Dies waren die ersten Sätze, die eine 47-Jährige aus Norden gegenüber der Rettungsleitstelle äußerte, nachdem sie am Abend des 25. Juni den Notruf gewählt hatte. (…) Mit einem Messerstich in die Brust hatte die Frau ihren 45-jährigen Lebensgefährten tödlich verletzt.
(Prozessbericht im Anzeiger für Harlingerland, heutige Ausgabe.)

Tag 278 | Guerilla

Rund 700 kleine Karteikarten mit plattdeutschen Ausdrücken haben zwei Auricherinnen im September an markanten Orten der Innenstadt geklebt, womit sie wider Erwarten ein enormes Medien-Echo erreichten. Unser Bild zeigt eine kleine Auswahl der zahlreichen Kärtchen, die Bürger an das Plattdüütskbüro der Ostfriesischen Landschaft weiterleiteten. Foto: Reinhard Former / Ostfriesische Landschaft
Rund 700 kleine Karteikarten mit plattdeutschen Ausdrücken haben zwei Auricherinnen im September an markanten Orten der Innenstadt geklebt, womit sie wider Erwarten ein enormes Medien-Echo erreichten. Das Bild zeigt eine kleine Auswahl der zahlreichen Kärtchen, die Bürger an das Plattdüütskbüro der Ostfriesischen Landschaft weiterleiteten. Foto: Reinhard Former / Ostfriesische Landschaft

Die meisten Versuche, das Plattdeutsche zu retten, kommen ja ziemlich betulich daher, auch im sogenannten „Plattdüütskmaant“, dem von der Ostfriesischen Landschaft ausgerufenen Plattdeutschmonat. Wohltuend anders haben zwei Frauen die Sache angepackt, die Ostfriesland über Wochen mit einer Guerilla-Aktion verblüfft haben. Einen Monat lang blieb das Duo unerkannt und dekorierte im Schutze der Dunkelheit munter die Auricher Innenstadt mit kleinen Kärtchen.

Die darauf gestempelten plattdeutschen Begriffe klebten gut sichtbar an Schildern, Bänken, Türen oder Zäunen. Nicht nur in der Fußgängerzone und rund um den Marktplatz fanden sich frühmorgens – frisch wie Bäckers Brötchen – kleine, fein säuberlich mit Kunststoff laminierte Karteikarten, sondern auch in vielen anderen Straßenzügen der Stadt. Lange wurde gerätselt: Wer mag wohl dahinter stecken? Zeitungsreporter berichteten, Radioleute und Fernsehteams gaben sich in der Ostfriesischen Landschaft die Klinke. Doch alle „Steckbriefe“ von den mutmaßlichen Gesinnungsgenossen, die an Leser, Hörer und Zuschauer ausgesendet wurden, brachten nicht den erhofften „Fahndungserfolg“. Einige vermuteten gar einen findigen Werbegag des Plattdüütskbüros, doch Leiterin Grietje Kammler und ihr Team konnten nur immer wieder beteuern: „Wir haben wirklich überhaupt keine Ahnung, wer sich diese werbewirksame Idee mit den plattdeutschen Begriffen zum Plattdüütskmaant ausgedacht hat!“

Erst ein anonymes Bekennerschreiben, adressiert an die „Oostfreeske Landskupp“, brachte es schließlich an den Tag: Es handelte sich tatsächlich um zwei einfallsreiche Aktivisten, die offenbar die Form des sogenannten Guerilla-Marketings aus dem Effeff beherrschten, nämlich einer Kampagne mit geringem Mitteleinsatz zu großer Wirkung zu verhelfen. Denn wieder gaben die Kärtchenkleber ihre Identität nicht gänzlich preis, sondern stellten die Adressaten neuerlich vor ein „Raadsel“ (Rätsel): Ein Foto zeigte die zwei Plattproter vermummt mit braunen Papiertüten, worauf in Stempelschrift zu lesen war: „De, de dat daan hebben“ (Die, die das getan haben).

Jetzt aber, zum Ende des Plattdüütskmaant, gaben die beiden Platt-Guerilla völlig unverhofft ihre Tarnung auf. Wie die Ostfriesische Landschaft mitteilt, handelt es sich um zwei Frauen, 39 und 40 Jahre alt. Sie scheuen allerdings auch weiterhin das Rampenlicht und möchten ungenannt bleiben. In ersten Vernehmungen legten sie dem Plattdüütskbüro gegenüber ein umfängliches Geständnis ab. Demnach wollen sie im September rund 700 Karteikärtchen mit plattdeutschen Wörtern in Aurich verteilt haben.

Als Motiv für ihr Engagement pro Plattdeutsch gaben die als Kunstlehrerin und Kunsttherapeutin tätigen Frauen an, mittlerweile selten gewordene plattdeutsche Wörter wie duddig (dumm, begriffsstutzig), Fröter (Wühler), kievig (zänkisch) oder Knojeree (Schufterei) im Rahmen eines ungewöhnlichen Kunstprojektes wieder ins Bewusstsein der Ostfriesen bringen zu wollen. Das Geheimnisvolle an dieser Aktion sei letztlich ein zusätzlicher „Kick“ gewesen, denn unbemerkt hätten sie die Karten nur spätabends zwischen 21 Uhr und Mitternacht ankleben können. Selbst ihre Familien hätten weder von den nächtlichen noch von den häuslichen Unternehmungen etwas bemerkt. Immerhin seien das eigens für diesen Zweck angeschaffte Laminiergerät und die Stempel-Utensilien pausenlos im Einsatz gewesen.

Gezielt gesucht und gefunden haben die Frauen die Begriffe übrigens in den bekannten ostfriesischen Wörterbüchern von Jürgen Byl/Elke Brückmann und Gernot de Vries. Reiner Zufall sei es indessen gewesen, dass ihr Vorhaben ausgerechnet mit dem Plattdüütskmaant zusammen gefallen sei. „Wir sind dann einfach auf den fahrenden Zug aufgesprungen …“
Hartnäckig in Schweigen hüllen sich die beiden Kunst- und Plattdeutsch-Aktivistinnen bis zur Stunde darüber, ob sie für ihre Mitbürger noch weitere fantasievolle Überraschungen in Petto haben. Ihr knapper Kommentar: „Offwachten un Tee drinken.“