Kalender über Schiffe und Arbeit der Seenotretter erschienen

Seenotretter kennen keine Saison. Die Rettungsflotte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist 2016 an 366 Tagen und bei jedem Wetter einsatzbereit. Erneut ist es dem Hamburger Fotografen Peter Neumann (YPS/Yacht Photo Service) gelungen, die Arbeit der Seenotretter im Kalender „… wir kommen“ in eindrucksvollen, großformatigen Fotos festzuhalten.

Titelblatt des Kalenders „… wir kommen 2016“ über die Arbeit der Seenotretter. Foto: YPScollection, Peter Neumann
Titelblatt des Kalenders „… wir kommen 2016“ über die Arbeit der Seenotretter. Foto: YPScollection, Peter Neumann

„… wir kommen 2016“ ist bei Koehlers Verlagsgesellschaft erschienen. Peter Neumann hat aus seinem umfangreichen Bildarchiv einmal mehr 13 Motive ausgewählt, die die Anforderungen an Mensch und Technik im modernen Seenotrettungsdienst im Verlauf der Jahreszeiten realistisch widerspiegeln und die unterschiedlichen Facetten dieser Arbeit eindrucksvoll zeigen.

Für die Seenotretter ist dies von besonderer Bedeutung. Denn ihre Arbeit spielt sich nicht selten fernab der Küste, unter widrigen äußeren Umständen oder nachts unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. Eine Vorschau aller Kalendermotive 2016 ist zu finden unter http://seenotretter-shop.de/geschenke/kalender-wir-kommen-2016.html.

Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird nach wie vor ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. Im Verkaufspreis des Kalenders von Euro 24,90 (in Österreich Euro 25,60; in der Schweiz sFr. 34,80) ist eine Spende in Höhe von 3,00 Euro pro Exemplar enthalten.

Der neue Kalender ist zu beziehen im Seenotretter-Shop unter www.seenotretter-shop.de, im Buchhandel oder direkt bei Koehlers Verlagsgesellschaft.

Tag 237 | Weitblick

S1Q_DGzRS_15.inddPlanen mit dem sprichwörtlichen „nautischen Weitblick“, das ermöglicht der Viermonatskalender der Seenotretter auch für das Jubiläumsjahr 2015. Erneut kooperiert die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit dem Bremer Unternehmen „terminic“, einem der führenden Kalenderhersteller Europas. Dank dessen großzügiger Unterstützung liegt der Spendenanteil bei rund 80 Prozent. Der Erlös kommt direkt dem Seenotrettungsdienst an unseren Küsten zugute.

Im kommenden Jahr wird die DGzRS 150 Jahre alt. Der Viermonatskalender 2015 der Seenotretter trägt deshalb ein ganz besonderes Motiv: Das historische Ruderrettungsboot „August Grassow“ des Vereins Historische Seenotrettung in Horumersiel und der moderne Seenotkreuzer  „Vormann Steffens“sind gemeinsam zu sehen, symbolisch für die technische Entwicklung im Seenotrettungsdienst. Das Jahr 2015 steht für die Seenotretter ganz im Zeichen ihres Jubiläums. Mit einer „Woche der Seenotretter“ vom 29. Mai bis 4. Juni 2015 in Bremen und Bremerhaven begeht die DGzRS ihr 150-jähriges Bestehen. Gemeinsames Ziel von DGzRS und „terminic“ ist es, möglichst viele Unternehmen zu gewinnen, anstelle herkömmlicher Betriebskalender auf den speziellen Seenotretter-Kalender zurückzugreifen.

Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Zuwendungen finanziert. Der Viermonatskalender kostet pro Stück 6,50 Euro zzgl.  Versandkosten, ab 100 Stück fünf Euro. Zu beziehen ist er im Seenotretter-Shop im Internet. http://seenotretter-shop.de/viermonatskalender-2015.html

Mehr zum DGzRS-Jubiläum:  www.150-jahre-seenotretter.de

Tag 223 | Tagnummern

Nein, da kommt jetzt nicht Anzügliches. Es ist nur passiert, was ich immer befürchtet habe, ich bin durcheinander gekommen mit der Nummerierung der Tage im Jahr 2014. Das geschieht, wenn man mal nicht postet und es am nächsten Tag nachholen will und wieder nicht schafft. Dabei wäre es so einfach. Es gibt nämlich, wie ich jetzt festgestellt habe, im Internet Tabellen für so etwas. Tagnummern also, da kann man sie einfach ablesen. Und so müsste ich heute endlich wieder auf dem Laufenden sein.

Tagnummern

Zwölf Monate Wilhelmshaven zwischen eisblauer Stunde und Sonnenuntergang

Fotografie   Klaus Schreiber legt zweiten Jahreskalender 2013 auf

Von Helmut Burlager

Atemberaubende Luftaufnahmen. Minsener Oog mit der dahinterliegenden Inselkette des Ostfriesischen Insel. Foto (c): Foto-Design Klaus Schreiber

Wilhelmshaven – Luftbilder machen heute viele, aber das Kunststück, ein Bild einzufangen, das Spiekeroog, Langeoog, Wangerooge, Minsener Oog, den neuen Jade-Weser-Port, die gesamte Topografie Wilhelmshavens und dazu noch den Leuchtturm Arngast im Jadebusen zeigt, bringt nur einer fertig, der hoch hinaus will. Im doppelten Sinne. Aus ungeheurer Höhe, in diesem Fall 2000 Meter, schießt der Fotokünstler Klaus Schreiber solche Bilder, wenn das Wetter es zulässt und sein Leib-und-Magenpilot Christian Pielstick gerade Zeit hat. Und dann stellt er an alle seine Aufnahmen noch den Anspruch, perfekt in der Komposition und technischen Umsetzung zu sein. Ob in der Luft, zu Wasser oder zu Lande.

Es ist das Titelbild des neuen, des zweiten Kalenders für das Jahr 2013, den Klaus Schreiber gerade aufgelegt hat, das oben beschrieben ist.

Die Jungs mit dem Paddel und den Seglerjacken in der Vita des Kalendermachers sind Marc und Marvin. Es gehört zu den Lieblingsbildern von Klaus Schreiber, aus gutem Grund, es sind seine Enkel. Sie sollen die Zukunft Wilhelmshavens symbolisieren. Auf dem Foto waren Marc und Marvin fünf Jahre alt – jetzt sind sie 16.

Fast jedes einzelne Haus in der Jadestadt ist darauf zu erkennen und dazu noch die friesische Landschaft und die maritime Seite, die Wilhelmshaven umgeben. So steht das Foto auch stellvertretend für den ganzen Kalender, der auf Anregung von Liebhabern der Klaus-Schreiber-Fotografie entstand.

18 Kalender hat er im Laufe der Jahre schon geschaffen. Es waren und sind durchweg Friesland-Kalender. „Lichtzauber | Friesland“ heißt der aktuelle, den er vor einigen Wochen vorstellte. Da verriet er schon, dass er dieses Jahr erstmals einen zweiten in Arbeit hat, weil er immer wieder gefragt worden war, ob er nicht mal einen reinen Wilhelmshaven-Kalender machen könnte.

Konnte er natürlich, bei dem unerschöpflichen Fundus an Bildern, die der von Fotografie Besessene Woche für Woche, Monat für Monat dem bereits riesigen Archiv hinzufügt. Jetzt ist er im Handel. „Wilhelmshaven 2013. Eine Stadt blickt seewärts“ heißt er. Ein wenig pathetisch, greift er doch ein legendäres Zitat des früheren Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Artur Grunewald (1902 – 1985) auf, aber andererseits auch so was von aktuell in diesen Wochen der Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports, der die Erfüllung der Visionen eines Grunewald und etlicher anderer ist. Der Kalender kommt also genau zur richtigen Zeit.

Er weist auch in seinen Bildern von der Historie in die Neuzeit, denn schon das Januar-Foto, die Kaiser-Wilhelm-Brücke in der eisblauen Stunde, wie Inga Hellwig die schöne winterliche Aufnahme betextet hat, knüpft an die Marine- und Hafengeschichte der Stadt an, das April-Motiv zeigt bereits den Jade-Weser-Port auf einem atemberaubenden Luftbild, das den gesamten Jadebusen von Norden her abbildet, einschließlich des zu diesem Zeitpunkt noch halbfertigen Jade-Weser-Ports. Das Septemberbild dokumentiert dann die Ankunft der Containerbrücken für den neuen Terminal.

Dazwischen viel Jade-Typisches, vom Leuchtturm Arngast über eine alte Brigg am Molenfeuer der ehemaligen 3. Einfahrt, die Boote und Yachten im Großen Hafen bei Sonnenuntergang bis zur Nassaubrücke im Nebel. Und immer wieder grandiose Luftaufnahmen.

Holger Mühlbauer hat den Kalender grafisch gestaltet, der bei Brune-Mettcker gedruckt wurde, in den Wilhelmshavener Buchhandlungen und beim Jeverschen Wochenblatt in Jever erhältlich ist. Er kostet 18,80 Euro.

Neuer Fotokalender von Klaus Schreiber

Klaus Schreiber mit seinem neuen Kalender. Foto (c): Helmut Burlager

Wilhelmshaven – Seine Kalender erscheinen in großer Auflage, trotzdem sind sie alle Jahre wieder schnell vergriffen. Klaus Schreiber, Foto-Designer aus Wilhelmshaven, bringt nun schon im 18. Jahr sein großformatiges Werk „Lichtzauber | Friesland“ heraus. Auch die 2013er-Ausgabe ist wieder eine Liebeserklärung an die großartigen Landschaften zwischen Ems und Jade. Eine Rezension hier: Der mit dem Licht zaubert

Neuer Kalender: Vareler Stimmungen 2012

Unterstützung für Hoffmann-Stiftung und Hospizbewegung –
Fotos von Anke Kück

Ankekueck Varel. Der im letzten Jahr herausgegebene Kalender Vareler Stimmungen wurde sehr gut angenommen. Mehr als 700 Exemplar konnten zu Gunsten der Hospizbewegung Varel verkauft werden, einige davon schmücken heute Wände in Kanada, Australien oder Frankreich.

Daher gibt es auch für das Jahr 2012 einen Kalender Vareler Stimmungen – herausgegeben von der Journalistin und Fotografin Anke Kück und in Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung und der Hans-Joachim-Hoffmann-Stiftung. Er kostet wie im Vorjahr 12 Euro, fünf Euro pro Kalender gehen an die Hospizbewegung Varel.

Der Kalender im Format DIN A3 zeigt Varel und Dangast im Wandel der Jahreszeiten von seinen schönsten Seiten: Aufnahmen vom Mühlenteich, Winterstimmungen aus Dangast oder vom Vareler Hafen gehören ebenso dazu wie die von typischen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die Schlosskirche, die Windmühle und die „Etta von Dangast“ fehlen ebenso wenig wie stimmungsvolle Sonnenuntergänge. Zu allen Fotos gibt es passende Sprüche.

Neben den zwölf Monatsfotos mit Kalendarium sind Informationen über die Hospizbewegung Varel und die Hoffmann Stiftung enthalten.

Wer den Kalender erwerben möchte, erhält ihn bei der Hospizbewegung Varel, Oldenburger Straße 30 (04451/804733), oder beim Friesländer Boten, Elisabethstraße 13 (04451/911911). Mehr Informationen auch unter anke.kueck@ewetel.net.

Voransicht des Kalenders hier: Vareler Stimmungen

(c) Anke Kück

Der neue Fotokalender von Klaus Schreiber ist da

Schreiber Kalender Seite1

Die Fotografie, schrieb vor ein paar Jahren Prof. Dr. Ingo Sommer, sei das Lebensthema von Klaus Schreiber, die Kamera sein Lebensbegleiter. “Er hält fest, was droht, verloren zu gehen. Viele seiner Bilder sind höchst populär, finden sich als  Serien in Kalendern und Bildbänden der Region und man vergisst leicht, wer sie gemacht hat. Ein Mensch hinter der Kamera, der die Welt nicht mit gleichgültigem Blick betrachtet. Er sieht, was anderen oft für immer verborgen bleibt. Und die ist keinesfalls immer nur die Wirklichkeit.” Soeben ist der neue Bildkalender von Klaus Schreiber erschienen, “Lichtküste" Friesland”, erhältlich im Direktvertrieb des Fotografen (einfach aufs Bild oben klicken, dort kann man alle zwölf Motive betrachten). Wer mehr über den 63-jährigen Fotodesigner aus Wilhelmshaven erfahren will, klickt hier: Laudatio