Mit Kleinkrediten heraus aus dem Elend

Gaeten Dery macht die Arbeit von Opportunity International anschaulich

Jever – „Leute, das wird kein Urlaub hier!“ Ein Bankberater, der ein Gespräch bei uns so anfangen würde, wäre seine Kunden und seinen Job ziemlich schnell los. „That’s no holiday here“, genau so beginnt Gaeten Dery in der Volksbank Jever sein Treffen mit einer Kreditnehmergruppe. Und so geht es auch weiter: Dem Kunden, der seine Rate nicht zahlen kann, weil sein Kind krank war, gibt er mit auf den Weg, dann werde es Zeit, dass er sich eine Police der nationalen Krankenversicherung besorgt. Dem anderen, der einen höheren Kredit möchte, veranschaulicht er drastisch, was passieren wird, wenn er sein Geschäft zu schnell aufbaut und den Überblick verliert. Gaeten Dery ist ein Mann der klaren Ansage, er redet eindringlich, er gestikuliert, er wirkt bestimmend, wie ein strenger Lehrer. Aber er lächelt und überhaupt, er kann auch anders: Der Frau, die Schwierigkeiten hat, ihr Kind unterzubringen, wenn sie arbeitet, verspricht er: Bis zum nächsten Mal hab ich eine Lösung.

Gaeten Dery mit Statisten bei der simulierten Versammlung einer Kreditnehmergruppe. Der Kreditberater redet Klartext. Wer einen Mikrokredit haben will, muss zwar keine Sicherheiten bieten, aber gewisse Ansprüche erfüllen. Der Berater gibt zugleich Lebenshilfe. Foto (c): Helmut Burlager

Um Geld geht es nur am Rande, das ist das Besondere an dieser Art des „Bankings“, die rund 40 Zuschauern im Immobilienzentrum vorgeführt wurde. Eingeladen hatte die Volksbank zu einer Veranstaltung mit der Mikrofinanzorganisation Opportunity International, die auf Spendenbasis mit einem System von Dienstleistungen (Kredite, Sparen, Versicherungen, Bildung) den Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika hilft. Opportunity hat den Besuch von Mitarbeitern aus Ghana genutzt, in einer Reihe von Vor-Ort-Terminen zu zeigen, wie diese ganzheitliche Arbeit praktisch läuft.

Einen Besseren als Gaeten Dery hätten sie dafür kaum finden können. Er hat die positiven Wirkungen der Sozialen Mikrofinanz am eigenen Leibe erfahren. In ärmsten Verhältnissen aufgewachsen, kaum dass die Eltern den Schulbesuch finanzieren konnten, wurde er früh Waise und musste sich selbst durchschlagen. Als Straßenkind von der Hand in den Mund lebend, brachte ihn eine Marktfrau mit Opportunity zusammen. Mit seinem ersten Kleinstkredit kaufte er Telefonkarten und verkaufte sie wieder. Ganz langsam baute er sich so eine Existenz auf, konnte sich Kleidung, ein Zimmer, eine Ausbildung leisten und schaffte es, als einziger Nichtakademiker die Banklaufbahn bei Opportunity einzuschlagen.

Für die Zuschauer beeindruckend wie auch ein wenig befremdlich, wie sehr Menschen wie Gaeten Dery ihren Beruf als Berufung sehen und wie stark die religiösen Motive für ihren Einsatz sind. Am Ende des Rollenspiels, das so harsch begonnen hatte, ein Gebet und ein „God bless you“ – „Gott segne dich!“ Und dann ein befreites Lachen.

„Business in Afrika“, sagt Kai Becker, der die Öffentlichkeitsarbeit von Opportunity
leitet, „ist was anderes als hier.“ (hbu)

Mehr über die Arbeit von Opportunity International erfahren: www.oid.org

Gospels erklingen in Jevers Stadtkirche

Benefizkonzert am 17. Oktober mit Janine Wilson und ihrem Heidmühler Gospelchor 

Der Gospelchor Heidmühle, gemalt vor zwei Jahren von Heide und Idda aus der Klasse 4 der Tetta-von-Oldersum-Grundschule in Tettens. Der Erlös des Benefizkonzerts fließt in das Projekt „Klasse 2000“ dieser Schule.

Jever/Tettens – Zum zweiten Mal veranstalten der Lions Club Jever und der Gospelchor Heidmühle unter der Leitung von Janine Wilson ein Benefizkonzert. Konzertkritik: Hier Nach dem erfolgreichen, sehr gut besuchten letzten Gospelabend vor drei Jahren in der St.-Stephanus-Kirche in Schortens wird das zweite Konzert in Jever stattfinden. Geplant war es eigentlich schon 2011, damals musste es sehr kurzfristig abgesagt werden. Nun haben Gospelfreunde Gelegenheit, den beliebten Chor am Mittwoch, 17. Oktober, um 20 Uhr in der Stadtkirche Jever zu hören. Der Eintritt ist frei, am Ende des Konzerts wird um eine Spende für einen guten Zweck gebeten.

Seit 20 Jahren leitet Janine Wilson den Gospelchor Heidmühle, in dem etwa 60 Sängerinnen und Sänger aus der Region sich musikalisch mit der Tradition der christlichen afroamerikanischen Musik des vergangenen Jahrhunderts auseinandersetzen.

Der Begriff „Gospel“ bedeutet „Evangelium“, die Gospelmusik ist im engeren Sinne die Kirchenmusik, wie sie in schwarzen christlichen Gemeinden in Amerika entstand und gepflegt wird und die sich durch Jazz- und Blues-Einflüsse auszeichnet. In seinem Konzert in der Stadtkirche wird der Gospelchor Heidmühle gut eineinhalb Stunden lang eine bunte Auswahl an bekannten und weniger bekannten traditionellen Gospels bieten.

Der Spendenerlös fließt – über den Lions Club Jever – in ein Projekt der Tetta-von-Oldersum-Grundschule in Tettens. Seit mehreren Jahren finanziert der Serviceclub dauerhaft das Programm „Klasse 2000“ für Grundschulen. In diesem Jahr werden wieder Tettenser Kinder an dem Programm teilnehmen. Die Schule hat auch die Vorbereitungen des Gospelkonzerts tatkräftig unterstützt.

„Klasse 2000“ ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und kontinuierlich zu stärken. Dabei setzt es auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften und externen Klasse-2000-Gesundheitsförderern.

Klasse 2000 fördert die positive Einstellung der Kinder zur Gesundheit und vermittelt Wissen über den Körper. Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung sind ebenso wichtige Bausteine von Klasse 2000 wie der Umgang mit Gefühlen und

Stress, Strategien zur Problem- und Konfliktlösung. So unterstützt Klasse 2000 die Kinder dabei, ihr Leben ohne Suchtmittel, Gewalt und gesundheitsschädigendes Verhalten zu meistern.

Einmal Afrika und zurück – Volksbank Jever lädt zu „Opportunity vor Ort“ ein

Gaeten Dery aus Ghana zeigt am praktischen Beispiel, wie die Arbeit der Mikrofinanzorganisation funktioniert

Der „Loan Officer“ Gaeten Dery arbeitet in Accra, der Hauptstadt von Ghana, als Spargeld-Einsammler für die gemeinnützige Mikrofinanz-Organisation Opportunity International. Er nimmt das Geld entgegen, das Marktfrauen zurücklegen können. Opportunity verschafft armen Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu Finanzdienstleistungen wie Kleinkrediten, Sparkonten und Mikroversicherungen. Foto: OID

Jever – Einmal Afrika und zurück, ohne die Koffer packen zu müssen. Das ermöglicht eine öffentliche Veranstaltung der Volksbank Jever in Zusammenarbeit mit der Entwicklungshilfeorganisation Opportunity International Deutschland. „Microfinance live“ heißt es am Freitag, 5. Oktober, um 18 Uhr im Immobilien- und Finanzzentrum in der Mühlenstraße.

Die Arbeit von Opportunity International findet in Weser-Ems und speziell in Jever seit einigen Jahren besondere Unterstützung. Rund um die Unternehmer Jochen Ewald und Dr. Karl Harms sowie Pastor Rüdiger Möllenberg bildete sich ein Freundeskreis von Opportunity, der erfolgreich Spenden für die Unterstützung armer Menschen in Ghana durch Mikrokredite und andere Dienstleistungen der Mikrofinanz eingeworben hat – Sparmöglichkeiten, Versicherungen, Schulgründungen, Ausbildungshilfen und vieles mehr. Im Nordwesten wurden dafür bislang mehr als 400.000 Euro gespendet.

Das Veranstaltungsformat „Opportunity vor Ort“ bietet die außergewöhnliche Möglichkeit, kurzzeitig in die Welt der Sozialen Mikrofinanz einzutauchen. In einem interaktiven Prozess simulieren die Teilnehmer das Treffen einer Kreditnehmergruppe in Afrika und lernen dabei die Arbeit von Opportunity kennen.

So richtig spannend wird es dabei für vier Freiwillige, die in die Rolle von Kreditnehmern schlüpfen. Sie stehen dann stellvertretend für eine echte Kreditnehmer-Gruppe, die im Alltag füreinander sorgt und sich gegenseitig bei ihren individuellen Geschäftsideen unterstützt.

Nach einer kurzen Einführung mit Rollenverteilung geht das Meeting auch schon los. Dann wird die Gruppe hautnah erleben, welchen Herausforderungen sich beispielsweise die Straßenhändlerin Regina täglich stellen muss, und wie hilfreich ihr die kleine Genossenschaftsbank (Trustbank) bei alltäglichen Sorgen und Problemen zur Seite steht. So können die Gäste live erleben, wie Opportunity-Mikrofinanz das Leben der Klienten nachhaltig verändert.

Für die authentische Stimmung und den realistischen Ablauf sorgt Gaeten Dery, ein echter Loan-Officer (Kreditbetreuer) aus Ghana. Loan-Officer sind die Spezialisten der Entwicklungsorganisation vor Ort, sie sind Banker, Unternehmensberater, Sozialarbeiter und Seelsorger in einer Person. Sie vergeben die Kredite und schulen die Kreditnehmer intensiv zu allen Themen der Unternehmens- und Lebensführung. Gaeten Dery wird die Gruppe instruieren und das Meeting leiten.

Opportunity International Deutschland ist eine gemeinnützige Stiftung deutschen Rechts, Teil eines weltweiten Netzwerkes der führenden Organisationen im Bereich Mikrofinanzierung und derzeit in 20 Ländern weltweit tätig. Soziale Mikrofinanz ist mehr als nur reine Kreditvergabe. Es gehören Mikrokredite, Sparkonten, Versicherungen und Schulungen für die Ärmsten der Armen dazu, die aufgrund fehlender Sicherheiten keinen Zugang zu gewöhnlichen Krediten haben. Damit erhalten sie die Möglichkeit, sich eine eigene Existenz aufzubauen und ein Kleinstunternehmen zu gründen, sowie sich gegen Ernteschäden und andere Risiken abzusichern und Ersparnisse anzulegen. Um einen besonders nachhaltigen Effekt zu erzielen, werden die Kreditnehmer gleichzeitig sowohl in Unternehmensführung und Buchhaltung als auch in Themen der allgemeinen Lebensführung wie Gesundheit, Familienplanung oder Aids-Prävention geschult.

Kunst in der Stadt

Zwei neue Skulpturen in Jever. Das Werk von Stephan Schmidt nach einem Entwurf von Andreas Reiberg wurde am 13. Septembr 2012 am Alten Markt aufgestellt. Eine weitere Skulptur steht bereits am Ortseingang von Jever. Die Kunstwerke haben in der Vergangenheit einige Diskussionen ausgelöst. Hier ein Video von Wochenblatt-TV, Jürgen Eden hat schöne Bilder eingefangen:

Lions suchen engagierte Jugendliche für den Ehrenamts-Preis

Auszeichnung wird im November zum zweiten Mal vergeben

Jever – Zum zweiten Mal schreibt der Lions Club Jever einen Jugend-Ehrenamtspreis aus. Gesucht werden junge Leute bis 25, die sich auf besondere Weise engagieren – ob im Verein, in der Kirche, in Verbänden, in der Schule, in der Politik – oder einfach so.

2011 gewann Thorsten Buß aus Schortens den Jugendehrenamtspreis des Lions Clubs Jever. Im Bild mit dem amtierenden Präsidenten Dr. Peter Pietsch und Organisator Martin Schadewald.
Foto (c): Helmut Burlager

Am 28. November soll der Preisträger oder die Preisträgerin 2012 ausgezeichnet werden. Der Ehrenamtspreis ist mit 500 Euro dotiert, über die der Preisträger frei verfügen kann.

Der Jugend-Ehrenamtspreis war im Frühjahr 2011 erstmals vom Lions Club Jever ausgelobt und vergeben worden. Anlass war damals das 40-jährige Bestehen des Serviceclubs, Preisträger war der Schortenser Thorsten Buß, der sich in der Kirchenjugend und der Feuerwehr durch besonderen Einsatz hervorgetan hatte.

Und weil die Zahl der Vorschläge 2011 so groß und die Resonanz so positiv gewesen war, entschloss sich der Club, aus der einmaligen Aktion eine regelmäßig wiederkehrende zu machen. Organisiert wird die Suche nach dem jungen friesländischen „Ehrenamtler“ des Jahres 2012 von Lions-Mitglied Martin Schadewald, er nimmt auch die Bewerbungen und Vorschläge für den Ehrenamtspreis 2012 entgegen.

„Wir haben den Kreis möglicher Preisträger etwas erweitert, in diesem Jahr können Kandidaten bis zum 25. Lebensjahr nominiert werden“, so Schadewald. Ziel der Ausschreibung sei es einerseits, junge Leute für ihr Engagement zu ehren, die sonst vielleicht nicht so im öffentlichen Fokus stehen. In den Vereinen gebe es viele solcher aktiven jungen Leute, deren Arbeit nicht immer richtig gewürdigt werde. Zum anderen wolle man mit der öffentlichen Auszeichnung und finanziellen Belohnung auch andere junge Leute ermuntern, ehrenamtlich tätig zu werden. Schließlich soll die Aktion auch den Vereinen und Verbänden dienen, denen es nicht immer leicht fällt, junge Leute zu gewinnen, die sich für verantwortungsvolle Positionen zur Verfügung stellen und ihre Freizeit hergeben, um etwas für die Gemeinschaft zu tun.

Bei der Suche nach einem Preisträger gebe es keine Einschränkung hinsichtlich der Sparten, Funktionen oder Ämter, es könnten alle jungen Leute vorgeschlagen werden, die etwas für die Allgemeinheit oder ihren Verein tun.

Der Lions Club schreibt in diesen Tagen rund 100 Vereine direkt an, doch Vorschläge kann jeder machen, auch die Wiederholung von Nominierungen aus dem Vorjahr ist nicht ausgeschlossen, schließlich waren damals etliche Bewerber nur knapp am Ehrenamtspreis vorbeigeschrammt und sind vielleicht immer noch aktiv.

Benannt werden können junge Frauen und Männer aus dem ganzen Landkreis Friesland, die nach dem 1. Januar 1987 geboren wurden und in ihrem jeweiligen Ehrenamt seit mindestens drei Jahren und auch gegenwärtig noch aktiv sind.

Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 10. Oktober 2012 an den Lions Club Jever, z. Hd. Martin Schadewald, Ludwig-Meinardus-Straße 17 in 26441 Jever, Tel 04461/5705 oder 0173 / 6047867 oder per E-Mail an martin.schadewald@web.de eingereicht werden. Der Nominierungsbogen kann auch im Internet heruntergeladen werden.

Lions Club Jever

Da möchte man doch wohnen:

Klein Sorgenfrei ist eine aus nur einem Haus bestehende Mini-Ortschaft nördlich von Jever. Gleich nebenan liegt die genauso kleine Ortschaft Sorgenfrei.
Foto (c): Helmut Burlager

LzO-Gebäude in Jever ist Geschichte

Wer den Abriss des Sparkassengebäudes in Jever in den vergangenen Wochen nur sporadisch beobachten konnte, sieht das Ganze hier im Zeitraffer. Jürgen Eden und Charly Sanders von Wochenblatt-TV haben es dokumentiert. Ein wenig gespenstisch, wie die Monster Beton, Stahl und Glas fressen:

Lebendig auf den Scheiterhaufen

Hexenprozesse im Jeverland – bewegender Vortrag im Schlossmuseum

Jever – Im Jahr 1592 ist es in Jever zu einem regelrechten Massenprozess gekommen, nach dessen Abschluss 13 Frauen und zwei Männer hingerichtet wurden. Ein Hexenprozess, und die nach schwerer Folter verurteilten wurden auf grausame Weise hingerichtet. Über diesen und andere Hexenprozesse im Jeverland berichtete Prof. Dr. em. Almuth Salomon in einem Vortrag vor dem Jeverländischen Altertums- und Heimatverein. Aberglaube, Liebe, Missgunst, Neid und Habsucht – solcherart waren die Zutaten der spektakulären Verfahren, aus denen es für die Angeklagten kein Entrinnen gab. Ein interessanter Bericht über den Vortrag, Verfasser Jörg Stutz, ist hier nachzulesen: Jeversches Wochenblatt

 

Gärtnerisches Kunstwerk: Der Jaspersche Garten

Dr. Eberhard Pühl nahm den Jasperschen Garten in seinen Gartenführer „Parks und Gärten zwischen Weser und Ems“ auf, der inzwischen in vierter Auflage im Isensee-Verlag erschienen ist. Das Bild zeigt Pühl 2008 in dem Garten, als die Anlage akut bedroht war.
Foto (c): Helmut Burlager

Jever – Hinter einer hohen Hecke gelegen und öffentlich nicht zugänglich fristet in Jever ein Kunstwerk im wahren Sinn des Wortes ein Schattendasein, der verwunschene Garten hinter dem sogenannten Schulerschen Haus an der Lindenallee. Früher auch als Jasperscher Garten bezeichnet, weil er auf dem weitläufigen Gelände angelegt wurde, das früher zum Anwesen der Familie Jaspers am Schlosserplatz gehörte. Aus ihr ist der berühmte Philosoph Karl Jaspers hervorgegangen. Er streifte als Kind in der Gegend dort herum und dürfte auch den Garten hinterm Schulerschen Haus gekannt haben. Der wurde schon vor knapp zwei Jahrzehnten in den Gartenführer „Parks und Gärten zwischen Weser und Ems“ des Gartenhistorikers Dr. Eberhard Pühl aufgenommen. Zwischenzeitlich war die Anlage von Parzellierung und Bebauung bedroht, weil Denkmalpfleger den wahren Wert dieses außergewöhnlichen Gartens nicht erkannten. Mehr lesen