Tag 208 | Tim II

ScreenshotDas Jeversche Wochenblatt berichtet heute auch über die Ausstellung von Tim Keweritsch (Fotografie) in Hooksiel, die ich gestern eröffnen durfte.

Momentaufnahmen: Menschen im Mittelpunkt

Tag 207 | Tim Keweritsch

Tim Keweritsch, Selbstporträt
Tim Keweritsch, Selbstporträt

Im Künstlerhaus Hooksiel ist heute eine besondere Fotoausstellung eröffnet worden. Der kaum 30 Jahre alte Fotograf Tim Keweritsch hat bereits in England, Deutschland, Japan, China, Singapur und in den USA gearbeitet. Eine Auswahl seiner Werke ist bis zum 21. September zu sehen, dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr. Ein Portät des Fotokünstler hier:

Auf der Suche nach dem wirklichen Leben

Tag 193 | Salz

Die mögliche Einleitung von Salzabwässern aus dem Kaliabbau im hessisch-thüringischen Kalirevier beschäftigt die betroffene Region an der Nordsee, die Gemeinde Wangerland und die Stadt Wilhelmshaven, schon geraume Zeit. Das Vorhaben ist aberwitzig. Es soll 900 Millionen kosten, und die Firma, die das bezahlen soll, Kali & Salz (K+S), sieht überhaupt keinen Sinn darin. Man möchte wetten, dass die Pipeline von der Werra zum Jadebusen nicht kommen wird, aber wer weiß, man hat schon Pferde vor der Apotheke…

Ein aktueller Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Tag 192 | Schillighörn

Louis und Marie beim Tag der offenen Tür, mit dem die Jugendherberge offiziell in Betrieb genommen wurde. Foto (c): DJH
Louis und Marie beim Tag der offenen Tür, mit dem die Jugendherberge offiziell in Betrieb genommen wurde. Foto (c): DJH

Am Ende der Welt liegt sie, die Jugendherberge Schillighörn im Wangerland. Wen man von der A 29 auf die L 810 fährt und dann Richtung Norden, bis es nicht mehr weitergeht, und dann noch einmal links abbiegt, steht sie am Ende der Straße und am Anfang des Wattenmeers. Jetzt hat das Deutsche Jugendherbergwerk (DJH) noch einmal kräftig in dieses besondere Haus investiert. Es erhielt einen modernen Erweiterungsbau mit 76 Betten. Die Jugendherberge Schillighörn wird zukünftig besonders das Thema Integration und interkulturelles Lernen als profilbildendes Thema aufgreifen – und Schulklassen und Jugendgruppen die Herausforderungen nahe bringen, die ein Miteinander unterschiedlicher Kulturen an eine Gesellschaft stellt. Als erste Team-Jugendherberge im Nordwesten projiziert die Jugendherberge Schillighörn den Gemeinschaftsgedanken der Jugendherbergen auf die Fragen einer interkulturellen Gesellschaft. Dieses Anliegen wird auch in den Räumen des Neubaus sowie in der Verpflegung umgesetzt: In nach verschiedenen Migrantengruppen benannten Zimmern finden die Gäste Informationen zum jeweiligen Land und seinen Menschen sowie zum Leben der Migranten in Deutschland.

„Herzstück des Konzepts sind die interkulturellen Programme und -bausteine, die den Standort weiter für Schulklassen profilieren werden“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer im DJH Landesverband Unterweser-Ems, bei der Eröffnung am Freitag. Diese setzen vor allem auf eine sensible Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt. Die Programme regen an, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Selbst- und Fremdbild wahrzunehmen und eigene Erfahrungen mit diesem Thema zu reflektieren. Nebenbei entdecken die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Stärken, Interessen und Talente und entwickeln gemeinsam ihre sozialen Kompetenzen weiter.

Insgesamt bietet die Jugendherberge Schillighörn, inklusive Haupthaus, 188 Betten in 43 Zwei-, Vier-und Sechsbettzimmern sowie sieben Tagesräume. Die Jugendherberge Schillighörn konnte mit 124 Betten im Jahr 2013 15.166 Übernachtungen (davon 9.086 Schulklassenübernachtungen) von insgesamt 4.379 Gästen verzeichnen und zählt damit zu den stärksten Schulklassenstandorten im nordwestlichen Niedersachsen. Im Durchschnitt machen Schulklassen rund 40 Prozent der Gäste der Jugendherbergen im Nordwesten aus, in Schillighörn sind es 55 bis 60 Prozent Etwa die Hälfte der Schulklassen kommen aus Nordrhein-Westfalen und sind Grundschulklassen. Für das Jahr 2014 rechnet das Deutsche Jugendherbergswerk mit rund 17.500 Übernachtungen, ab 2015 sollen es dann mit 188 Betten mehr als 20.000 Übernachtungen pro Jahr werden.

Tag 171 | Wegweisend

Oft meckert man ja über die Politiker herum, dass sie nichts gebacken kriegen, nicht über den Tellerrand gucken, nur die eigenen Vorteile im Blick haben, keine Macht abgeben können und, und, und. Da wundert man sich dann und darf ruhig auch loben, wenn sie mal das Gegenteil beweisen. In aller Stille haben die Bürgermeister von Jever und Wangerland ein halbes Jahr lang eine neue interkommunale Zusammenarbeit im Bereich des Tourismus vorbereitet. Gemeinsame Gastgeberverzeichnisse, eine gemeinsame Homepage, Angleichung der Buchungssysteme. Und der feste Vorsatz, in Zukunft auf weiteren Gebieten zusammenzuarbeiten. „Geht doch“, möchte man sagen. Hier die Nachricht dazu: Jeversches Wochenblatt

Tag 150 | Ausbaufähig

Gern hätte ich hier heute erzählt, wie schön es ist, mit dem Fahrrad einmal ganz um den Jadebusen herumzufahren. Kann ich leider nicht, denn wirklich schön ist die Tour nur auf der friesländischen und Wilhelmshavener Seite, also der westlichen, der Meeresbucht. Traumhaft schöne Radwege, mal binnendeichs, mal außendeichs, nur um das Gelände des Marinestützpunkts muss man, als nachvollziehbaren Gründen, herumfahren, weil es eingezäunt ist. Ansonsten eine tolle Strecke von Hooksiel über den Südstrand und Dangast (Rhabarberkuchen im Alten Kurhaus) bis zum Vareler Hafen und noch ein kleines Stück weiter bis zur Mündung des Flüsschens Jade in den Jadebusen. Von da an ist es ätzend. Die Radfahrer werden an der B 436 entlang geführt bis nach Diekmannshausen, von dort geht es immer schnurgerade auf einem schlechten Radweg Richtung Norden. Die Binnendeichs-Strecke ist gesperrt, weil sie so marode ist. Keine Abwechslung, keine Infrastruktur, nur Gegenwind…

Wär ja mal eine Aufgabe für die JadeBay-Region, sich um einen vernünftigen Rundweg um den Jadebusen zu kümmern, wenn der Landkreis Wesermarsch es nicht hinkriegt. Eine Fähre von Wilhelmshaven nach Eckwarderhörne, zweimal täglich, gibt’s schließlich schon seit Jahren. Sie könnte richtig attraktiv werden, wenn man wirklich schön rundherum fahren könnte.

Tag 93 | Presslufthammer-BBBernhard

Weil Männer ja großes Spielzeug lieben, hier mal etwas von Wochenblatt-TV. Das Dream-Team Jürgen Eden und Charly Sanders im Outdoor-Einsatz hinterm Deich.

 

Lions Clubs unterstützen die Seenotretter

Tonnen an Münzen für den guten Zweck

Jever – Seit der Einführung des Euro klimpern nicht mehr ganz so viele Fremdwährungs-Münzen in den Portemonnaies von heimkehrenden Urlaubern, doch immer noch bringen Reisende genug Hartgeld aus fremden Ländern mit nach Deutschland, dass sich das Einsammeln lohnt. Das tut der Lions-Club Jever unter der Federführung seines Mitglieds Udo König seit mittlerweile mehr als 25 Jahren, und die Spendenbüchsen mit dem Logo der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die König in Bankfilialen aufstellt, werden immer noch gut gefüttert.

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Die Lions-Präsidenten Jan Scherf (Jever) und Henk Zilverberg (Emmen) sowie der Clubbeauftragte für die DGzRS-Sammlung Udo König übergaben dem Leiter des Informationszentrums Nordwest der DGzRS, Hans-Joachim Katenkamp, eine Spende von 3250 Euro für die Arbeit der Seenotretter. Foto (c): Helmut Burlager

Der Präsident des Lions-Clubs, Jan Scherf, übergab dem Leiter des Informationszentrums Nordwest der DGzRS, Hans-Joachim Katenkamp, am Mittwochabend in Jever eine weitere große Spende der Lions. Die hatten das ohnehin gute Ergebnis der Sammlung noch einmal aufgestockt, und die Freunde aus dem holländischen Partnerclub in Emmen, die Mittwoch in Jever zu Gast waren, spendierten 250 Euro obendrauf, sodass Katenkamp 3250 Euro für die Arbeit der Seenotretter in Empfang nehmen konnte. Im Laufe der Zeit hat die Sammlung der Lions einige Tonnen an Fremdwährung erbracht. Die Münzen werden bei einer englischen Firma gezählt und getauscht, und über die Jahre sind so mehr als 48000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen.

Die DGzRS finanziert ihre wichtige Arbeit, bedrohten Menschen auf See rasche Hilfe zu bringen, ausschließlich aus Spenden. Die Fremdwährungsaktion der Lions läuft weiter. Ausländische Münzen, aber auch Eurobeträge können in die markanten Sammelschiffchen der DGzRS oder in die speziellen Sammeldosen der Lions bei den Banken eingeworfen werden. Hans-Joachim Katenkamp dankte allen Spendern und den Mitarbeitern von Banken in Friesland, die sich beteiligt haben.

Am 29. Juli ist Tag der Seenotretter

Viele Stationen an Nord- und Ostsee geöffnet

Seenotrettungsboot BUTT/Station Maasholm der DGzRS bei einer Vorführung. Die Arbeit der Besatzungen können Besucher an Nord- und Ostsee am Tag der Seenotretter, 29. Juli, hautnah erleben. Foto: DGzRS

Rettungsdemonstrationen und Besichtigung der Seenotkreuzer

Friesland – Rund um die Uhr, bei jedem Wetter, sind die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einsatzbereit. Die meisten ihrer mehr als 2000 Einsätze pro Jahr finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – bei „Nacht und Nebel“, weit draußen auf See.

Umso beliebter ist der „Tag der Seenotretter“ bei Urlaubern, Tagesgästen, Küstenbewohnern und Insulanern, um mit den Besatzungen der DGzRS ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr stellen die Rettungsmänner und -frauen am Sonntag, 29. Juli 2012, auf zahlreichen Stationen an Nord- und Ostseeküste, auf einigen Inseln und in der Zentrale der DGzRS in Bremen ihre Arbeit vor.

Im Mittelpunkt stehen Rettungsdemonstrationen und Besichtigungen der Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote. Die Besatzungen berichten aus erster Hand von ihrer meist freiwilligen und häufig gefahrvollen Arbeit. Die Besucher können sich selbst ein Bild von der Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Seenotretter machen.

Mancherorts runden historische Rettungseinheiten, Modellboote, Musik und Filme, Speisen und Getränke das Programm ab. Die Seenotretter freuen sich auf den Gedankenaustausch und viele neue Kontakte am 29. Juli 2012. Weitere Informationen über die teilnehmenden Stationen: www.seenotretter.de/termine