Naturschutzbund kritisiert Torfabbau

Holger Buschmann: „Irreführung beim Klimaschutz – Torf gehört ins Moor!“

Bahnsteig Der NABU Niedersachsen lehnt die Ausweisung von neuen Torfabbauflächen als Vorranggebiete für Rohstoffnutzung im Landesraumordnungsprogramm besonders aus Klimaschutzgründen ab. Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen, erklärte zur Kabinettsentscheidung am Dienstag, 17. April 2012: „Es ist ein Unding, dass gegen den Protest vieler Kommunen und der Naturschutzverbände, behördlich abgesichert, weiterhin den Mooren in Niedersachsen zusätzlich auf neuen Flächen buchstäblich ‚der letzte Torf abgegraben‘ wird. Trotz Reduzierung der Vorranggebiete für die Rohstoffnutzung erhöht sich real die Vorrangfläche für den Torfabbau um über 1000 Hektar.

Foto: Abgetorftes Moor bei Elisabethfehn. © Helmut Burlager

Der Trick ist nämlich, dass bereits abgetorfte Flächen herausgenommen sowie neue Gebiete aufgenommen worden sind. Somit entsteht rechnerisch eine Reduzierung, die in der Realität aber eine Flächenerweiterung bedeutet. Das Land Niedersachsen wird damit seiner hohen Verantwortung im Moor- und Klimaschutz keineswegs gerecht.

Es ist aus Gründen des Klimaschutzes unverantwortlich, die als größte Kohlenstoffspeicher in Niedersachsen funktionierenden Moore abzutorfen und damit Unmengen von Kohlendioxid in die Luft zu blasen. Schon heute werden auf den aktuell 29.600 Hektar Abtorfungsflächen in Niedersachsen über 1,7 Mio Tonnen Kohlendioxid pro Jahr emittiert. Mit den zusätzlich neuen Flächen von 1035 Hektar wird diese Bilanz noch schlechter.

Die Ausweisung von weiteren Hoch- und Niedermoorflächen als Vorranggebiete für den Torfabbau stellen einen Rückfall in die 70-er Jahre dar. Wir lehnen die Ausweisung von Torfabbauflächen als Vorranggebiete für Rohstoffnutzung insbesondere aus Klimaschutzgründen ab.

Gärtnern ist auch ohne Torf durchaus möglich, da heute bereits vielfach torffreie Erde im Handel und Baumärkten angeboten wird. Und auch für den Erwerbsgartenbau gibt es für Torf schon heute Alternativen, so dass eine deutliche Reduzierung des Torfbedarfs möglich ist.

Wir fordern, die Ausweisung neuer Vorranggebiete für den Rohstoff Torf bis zur Erstellung eines Moorschutzprogramms mit integriertem Klimaschutzkonzept zurückzustellen. Die Ausweisung konterkariert die ‚Empfehlungen der Regierungskommission Klimaschutz‘, die am 15. Februar 2012 dem Niedersächsischen Umweltminister übergeben wurden. Hierin wird die große Bedeutung der niedersächsischen Moore für den Klimaschutz verdeutlicht und ebenfalls vom Land Niedersachsen die Entwicklung eines entsprechenden Moorschutzprogramms gefordert.“

Schon allein aus Naturschutzgesichtspunkten dürften Moore keinesfalls abgebaut werden. Hier fordert der NABU das Land auf, das Versprechen von Ex-Umweltminister Sander einzuhalten, diese Fläche als Vorranggebiet zu löschen.

Vor genau 30 Jahren wurde das Niedersächsische Moorschutzprogramm erstellt, um eine einzigartigen niedersächsische Naturlandschaft zu bewahren. Bereits damals wurde den Abbauunternehmen der Ausstieg aus der Moornutzung, aufgrund endlicher Ressourcen und aufgrund besonderer Naturschutzauflagen nicht erweiterbaren Abbauflächen, als unumgänglich klargestellt.

Hooksmeer, Hafenbarkasse Große Freiheit II

Hooksmeer
Auf der Hafenbarkasse "Große Freiheit II" auf dem Hooksmeer in Hooksiel. (c) Helmut Burlager
Kapitän Klaus-Peter Schmitz fährt die "Große Freiheit II" im Hooksmeer.
Kapitän Klaus-Peter Schmitz fährt die "Große Freiheit II" im Hooksmeer. (c) Helmut Burlager
Offizieller Heimathafen Emden: Die "Große Freiheit II"
Offizieller Heimathafen Emden: Die "Große Freiheit II". (c) Helmut Burlager
Hooksmeer
Hooksmeer. (c) Helmut Burlager

Der Bericht zum Start der Hooksmeer-Rundfahrten mit der Barkasse „Große Freiheit“ ist hier nachzulesen: Mit Käpt’n Schmitz auf Tour – Jeversches Wochenblatt

 

Vinyl-Scheiben und Schlaghosen

Michael Diers - Moderator Marx – Drei Monate sind wieder um, die Kult-Party im Tunis mit DJ Michael Diers (Radio Jade) ist wieder da! Wer die Discothek Tunis aus den ganz frühen Tagen noch kennt und liebt, ist hier genau richtig!

Sonnabend, 10. März 2012:

TUNIS REVIVAL PARTY in Marx (Friedeburg)

Die Revival-Party in Original-Location mit originalem DJ ist ein Muss für jeden, der damals schon dabei war oder gerne gewesen wäre. Raritäten, Klassiker und Perlen der Anfangszeiten wecken Erinnerungen, hier trifft man die Freunde, Bekannten und auch die skurrilen Figuren von damals wieder. Und für dieses Mal gibt es wieder ein Detail mehr, das damals Kult war: Der gute alte Portwein!
Also stimmt Euch drauf ein, pustet den Staub von Euren alten Vinyl-Scheiben, kramt in alten Fotos – und wer richtig authentisch sein möchte, sucht vielleicht auf dem Dachboden noch nach der alten Schlaghose…

NDR: Winter in Friesland

Jever, Gödens, Neuenburg, der Jade-Weser-Port, der Blaudrucker und vieles mehr: ein NDR-Beitrag über Friesland: 

NDR: Winter in Friesland

Historiker Dr. Jürgen Schmädeke gestorben

Dr. Jürgen Schmädeke in Dangast.

Berlin/Jever – Im Alter von 74 Jahren ist in Berlin der bekannte Historiker Dr. Jürgen Schmädeke, Experte für den Reichstagsbrand und die Geschichte des Reichstages sowie für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus, gestorben. Dank familiärer Beziehungen nach Friesland hielt sich der Wissenschaftler und Journalist häufig in Jever auf. Ein Nachruf des Friesenblogs auf einen guten Freund auf nachfolgender Seite:

Zum Nachruf: Ein Kind der Küste und Kenner der Hauptstadt

Beiträge von Jürgen Schmädeke im „Tagesspiegel“ sind hier nachzulesen: Buchrezensionen

Nordseereport: Winter in Friesland

Sendung: Sonntag, 22. Januar 2012, 18.00 – 18.45 Uhr, NDR Fernsehen

Jever/Wangerooge – In der Januar-Ausgabe des „Nordseereports“ im NDR Fernsehen sind Moderatorin Britta von Lucke und ihr Team unterwegs in Friesland.

Eines der Wahrzeichen Frieslands: der Schlossturm in Jever. Der Nordseereport stellt die Urlaubsregion vor.

Friesland ist ein ganz besonderes Land, wo Ebbe und Flut die Landschaft und das Leben prägen. Der „Nordseereport“ macht Station in der Blaudruckerei in Jever. Sie führt die Tradition der alten norddeutschen Blaudruckereien fort und arbeitet bis heute mit einer 400 Jahre alten Rezeptur.

Außerdem steht der Besuch des Schlosses Gödens auf dem Programm. Das romantische Wasserschloss brannte im Jahre 1669 vollständig nieder und wurde 1671 von Freiherr Haro Burchard von Frydag in seiner jetzigen Form wieder aufgebaut. Das im niederländischen Renaissancestil erbaute Gebäude ist heute in Privatbesitz des Grafen von Wedel, der hier mit seiner Familie auch wohnt und eine ganz persönliche Schlossführung verspricht.

Sehenswert ist auch der Neuenburger Urwald in der friesischen Wehde. Graf Anton Günther hatte hier vor fast 400 Jahren den Holzeinschlag verboten und sorgte damit für ein ganz besonderes Stück Natur. Seit 1943 ist der kleine Neuenburger Urwald Naturschutzgebiet. Hier kann man den Wald von seiner ganz ursprünglichen Seite entdecken, mit Bäumen, die über 800 Jahre alt sind.

Außerdem zeigt der „Nordseereport“ Friesische Küche zum Genießen in Jever. Und das Team begibt sich auf die einzige Insel des Landkreises Friesland: Wangerooge.

Der „Nordseereport: Winter in Friesland“ läuft am kommenden Sonntag, den 22.1.2012 um 18.00 Uhr im NDR Fernsehen. Wiederholt wird die Sendung am 23.1. um 1.40 Uhr sowie am 24.1. um 6.00 Uhr.

Die Nordsee und die Niedersachsen – mehr über dieses Verhältnis sowie vielseitige Themen präsentieren Peter von Sassen und Britta von Lucke alle vier Wochen sonntags in der Zeit von 18.00 bis 18.45 Uhr im NDR Fernsehen. Die Zuschauer erfahren mehr über die Grenznachbarn, mehr über die Nordsee und anrainende Länder. Über Kulinarisches, über Landschaften und Natur, über Musik und Kunst, über alte Kulturgüter und natürlich über die Menschen, die rund um die Nordsee leben. Der Nordseereport wird über Kabel bundesweit, über Satellit europaweit ausgestrahlt.

Achim Reichel und die Große Manntränke

 

Heute vor 650 Jahren, am 15. Januar 1362, begann die Zweite Marcellusflut, hier im Norden besser bekannt als Grote Mandrenke.Die Sturmflut fiel erst am 17. Januar wieder ab. In ihrem Verlauf  zerlegt sie die Uthlande in Inseln, Halligen und Marschen, die Stadt Rungholt versank. Ein interessanter Beitrag im Landesblog.de

Ein Beitrag in der Beilage „Friesische Heimat“ des Jeverschen Wochenblatts findet sich hier: Grote Manndränke

Und ein Bericht in der Welt am Sonntag: http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13815867/Die-Flut-der-Tod-und-das-Watt.html

Mediathek: Der Retter des Grünkohls

Wer ihn verpasst hat, kann den Beitrag über den Grünkohl-Züchter Reinhard Lühring aus Rhauderfehn in der NDR-Mediathek anschauen:

http://www.ndr.de/mediathek/index.html?media=naturnah435

 

Kohl

Der Retter des Grünkohls

Sendung “NaturNah” im  NDR Fernsehen

Auf der Suche nach neuen Grünkohlsorten: Reinhard Lühring im Gespräch mit einem ostfriesischen Landsmann.

Leer – Wie ein Schatzsucher durchkreuzt Reinhard Lühring mit dem Motorrad seine ostfriesische Heimat, um Palmen zu suchen. Die Ostfriesische Palme, eine Grünkohlsorte, ist zwischen Ems und Weser legendär, aber fast ausgestorben. Selbst die staatlichen Samenbanken verfügen nicht über sortenreines Saatgut.
Reinhard Lühring. kümmert sich um den Erhalt der seltenen Sorte und züchtet mittlerweile 50 unterschiedliche Grünkohlarten in seinem Betrieb. Das beliebte Wintergemüse, so fand der Landwirt und Gemüsezüchter heraus, gab es früher in vielen Unterarten. Es wurde bis zu 1,50 Meter hoch und hatte durchaus unterschiedlichen Geschmack.

Die Dokumentation beobachtet Reinhard Lühring von der Samenernte bis zum Verkauf des Grünkohls und begleitet ihn auf seinen Erkundungstouren in ostfriesischen Gemüsegärten. Ein Film nicht nur für Grünkohlfans.

„NaturNah: Der Retter des Grünkohls“. Zu sehen ist die 30-minütige Natur-Dokumentation am heutigen Dienstag, 10. Januar 2012, um 18.15 Uhr im NDR Fernsehen. Wiederholt wird die Sendung am Folgetag (11.01.) um 13 Uhr.

Das NDR Fernsehen sendet wochentags um 18.15 Uhr spannende, unterhaltsame Reportagen und Dokumentationen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Am Montag beginnt die Woche mit der Reihe „die nordreportage“, es geht weiter mit „NaturNah“, „So ein Tag!“, „Typisch!“ und am Freitag macht der NDR „Lust auf Norden“. Jeden Dienstag widmet sich das NDR Fernsehen mit der Sendung „NaturNah“ des Themas Natur im weitesten Sinne: also alle Themen rund um Natur, Tiere, Landstriche, Essen und ähnliches.

Das Friesenblog-Weihnachts-Bilderrätsel

Da rechnet man stündlich mit dem Rücktritt des Bundespräsidenten und sucht schon mal Archivbilder raus. Und dann kündigt er uns vertrauensvolle Zusammenarbeit auch 2012 an. Na schön. Und was mache ich nun mit dem Bild? Ein Bilderrätsel vielleicht? Der erste, der dem Friesenblog alle sechs Personen auf diesem Bild in der richtigen Reihenfolge von links nach rechts mit vollem Namen benennen kann, der kriegt von mir, der kriegt, na was kriegt er denn? Ich werde mir was einfallen lassen. Also: Einfach eine Mail an friesenblogger@googlemail.com und her mit den Namen.

Und ansonsten: Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht

der FRIESENBLOG

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P.S.: Das Bild entstand am 11. April 1994 in Waddewarden. Da hatte jemand Geburtstag…

P.P.S.: Na gut, ich gebe mich auch mit Teilergebnissen zufrieden. Mal sehen, wer die meisten Personen auf dem Bild benennen kann …