Persönliche Weihnachtsgeschichten aus Ostfriesland

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Viele Menschen haben eine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte, die sie mit Heiligabend verbinden. Die NDR Reporterin Hanne Klöver zum Beispiel hat am Heiligabend Geburtstag. Und das brachte sie auf die Idee: Während des Jahres hat sie auf ihren Törns durch Ostfriesland andere nach ihrer ganz privaten Weihnachtsgeschichte gefragt – schöne, aber auch traurige Erinnerungen kamen zusammen.

Zu hören am Montag, 14. Dezember, von 19 bis 20 Uhr in der Sendung „Plattdeutsch“auf NDR 1 Niedersachsen

Carola Schede: Worum dreht sich deine Welt?

Hier mal ein Friesenblog-Beitrag zum Reinhören. Ein schönes kleines Porträt aus der Werkstatt von Carola Schede aus Wilhelmshaven: „Worum dreht sich deine Welt?“

Ostfriesland – vom Winde verwirrt?

Sendung „Wunderschön! Ostfriesland“ im WDR-Fernsehen

Moin – so begrüßt man sich in Ostfriesland zu jeder Tageszeit. Die Menschen in der nordwestlichsten Ecke von Deutschland gelten als wortkarg, verschroben und sogar ein bisschen einfältig. Aber stimmt das wirklich? Tamina Kallert reist durchs Land und überprüft das Vorurteil. „Wunderschön! Ostfriesland – vom Winde verwirrt?“ heißt es am Sonntag, 20. September, von 20.15 bis 21.45 Uhr im WDR-Fernsehen.

Ihnken2.jpgTamina Kallert trifft  interessante und clevere (Wahl-)Ostfriesen jenseits aller Witze: den Rechenweltmeister Jan van Koningsveld, den Ostfriesenkrimi-Autor Klaus-Peter Wolf, das „Wältmeisterteam“ im Schlickschlittenrennen, Neele Sinning, die mit plattdeutschen Videoclips auf YouTube Erfolg hat, und Borwin Bandelow, den Erfinder der Ostfriesenwitze. Und sie lernt ein Land der Superlativen kennen: Rysum hat eine der ältesten Orgeln und Surhusen den schiefsten Turm der Welt. Detern rühmt sich mit der schmalsten Autobrücke Europas, und in Campen steht der höchste Leuchtturm Deutschlands. In Ostfriesland sitzt der weltweit führende Hersteller von Windrädern. Und hier oben haben sogar die Kühe eine eigene Miss-Wahl.

Schauplatz der Ostfriesenkrimis

Seine Bücher heißen „Ostfriesenblut“ oder „Ostfriesenangst“, und seine Kommissare ermitteln in Aurich und Umgebung. Der erfolgreiche Krimiautor Klaus-Peter Wolf zeigt Tamina Kallert „sein“ Ostfriesland: Gemeinsam gehen sie auf Spurensuche.

Rechnen wie ein Weltmeister

Jan van Koningsveld ist Weltmeister im Kopfrechnen. Seine Lieblingsdisziplin: das Kalenderrechnen. Tamina Kallert trifft ihn in seiner Heimatstadt Emden, wo gerade die Schüler-Rechenmeisterschaften stattfinden, die Jan van Koningsveld 2007 ins Leben gerufen hat.

Der Erfinder der Ostfriesenwitze

Borwin Bandelow ist renommierter Angstforscher – und der Erfinder der Ostfriesenwitze. Tamina Kallert steigt mit ihm auf den höchsten Leuchtturm Deutschlands und fragt: Ist der ostfriesische Menschenschlag wirklich so verschroben wie in den Witzen?

Weitere Infos: wunderschoen.wdr.de

Asylheime sind keine Tabuzonen für Journalisten

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Betreiber von Flüchtlingsunterkünften aufgefordert, journalistische Vor-Ort-Recherche in den Heimen zu ermöglichen.

BFF_1508_ButtonBlau2-300x300„Journalistische Arbeit in Flüchtlingsunterkünften darf nicht zum Tabu gemacht werden“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Eine Umfrage des DJV hatte zuvor ergeben, dass es in mehreren Bundesländern Probleme für Journalistinnen und Journalisten gibt, die die Unterkünfte betreten und dort recherchieren wollten. „Die Berichterstattung der Medien darf nicht auf Ereignisse außerhalb der Unterkünfte beschränkt werden, wie zuletzt etwa in Heidenau“, sagte Konken. Die Öffentlichkeit wolle wissen, wie die Flüchtlinge untergebracht seien, wie sie lebten, welche Erlebnisse sie hätten. Das sei nur möglich, wenn Journalisten mit den Flüchtlingen sprechen und sie in ihrem Heimalltag beobachten könnten.

Der DJV-Vorsitzende stellte klar, dass Journalisten die Privatsphäre der Flüchtlinge zu beachten hätten: „Es geht nicht darum, die Menschen mit Mikrofon und Kamera zu bedrängen, sondern mit ihnen zu sprechen, wenn sie dazu bereit sind.“ Das sei aber nur möglich, wenn die Journalisten die Unterkünfte betreten könnten. Länder und Kommunen als Betreiber der Heime seien in der Pflicht, Berichterstattung zu ermöglichen, statt sie zu verhindern.

Quelle: DJV-Pressemitteilung

Mit dem E-Bike durch Ostfriesland

Sieben Tage, 375 Kilometer: Die „On-Air-am-Meer“ Tour mit Radio-21-Moderator Per Eggers geht in die vierte Runde. Vom 3. bis zum 9. August 2015 wird jeden Tag ein anderer Teil Ostfrieslands mit dem E-Bike erkundet.

Ein Inseltag gehört während der E-Bike-Tour von Radio 21 auch wieder dazu. Foto: www.ostfriesland.de
Ein Inseltag gehört während der E-Bike-Tour von Radio 21 auch wieder dazu. Foto: http://www.ostfriesland.de

Für die Teilnehmer stehen dabei täglich neue Attraktionen auf dem Programm, wie Segway fahren, Kitesurfen oder gemütliches Flanieren auf dem Norderneyer Weinfest. In den 20 Euro Startgebühren pro Tag sind ein E-Bike, ein täglicher Mittagsimbiss, Getränke und der Bus-Shuttle vom Endpunkt der Tagesetappe zum jeweiligen Startpunkt inbegriffen. Auf www.ostfriesland.de kann man sich zur Tour durch den Norden anmelden. Aber nicht zu lange warten, die Gruppen sind auf 50 Teilnehmer pro Etappe begrenzt!
Die Etappen im Überblick:
03.08.2015 Emden – Greetsiel
04.08.2015 Südbrookmerland – Norddeich
05.08.2015 Friedeburg – Neuharlingersiel
06.08.2015 Bad Zwischenahn – Conneforde
07.08.2015 Ditzum – Leer – Westoverledingen
08.08.2015 Jever – Wangerland
09.08.2015 Norderney
Direkter Link zur „On-Air-am-Meer“ Tour: E-Bike-Tour

Luxemburg ist Meyers Sündenfall

Screenshot 2015-07-05 12.27.44„Meyers Sündenfall“ – der Journalist Bernhard Fokken aus Leer spricht in seinem Blog „Leer_Zeichen“ deutlich aus, was er von der Verlegung des Firmensitzes der Papenburger Meyer-Werft nach Luxemburg hält: nichts! Er glaubt nicht an die Behauptung Meyers, durch diesen Umzug keine Steuern sparen zu wollen. „Schlimm an der Geschichte ist der Ansehens- und Vertrauensverlust der Werft bei Politik, Belegschaft und Bevölkerung“, schreibt Fokken. Hier geht’s zu dem Beitrag auf Leer_Zeichen

Studioluft schnuppern: Radio Jade lädt ein

Wie funktioniert das Einspielen von Musik oder Wetterdaten? Wie klingt meine Stimme im Radio? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet bei einer Führung durch das Studio Jever des lokalen Senders Radio Jade. Moderne Technik erlaubt zum Ende der Führung sogar die Aufnahme einer „akustischen Postkarte“, so dass jeder Besucher sich einmal selbst im Radio hören kann und diesen kurzen gesprochenen Text als Datei zur Erinnerung behalten darf.

Katharina Guleikoff. Foto: Radio Jade
Katharina Guleikoff. Foto: Radio Jade

Katharina Gluleikoff, die Chefredakteurin von Radio Jade, wird die Besucher persönlich durch das Studio führen und den Lokalsender erläutern.Die Führungen durch das Studio von Radio Jade finden ab 10.07. bis 28.08.2015 (außer 7.08.) jeden Freitag um 17 Uhr statt. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information unter  der Telefonnummer 04461-939261 entgegen. Treffpunkt ist das Studio von Radio Jade in der Großen Wasserpfortstraße 6.

Sendestart von Radio Nordseewelle

Radio Nordseewelle 2Ein neuer Radiosender geht morgen, am 30. April 2015, auf der ostfriesischen Halbinsel an den Start. Vom Funkhaus Norden aus startet das Team des neuen Regionalsenders „Radio Nordseewelle“ am Donnerstag um 12 Uhr sein Programm „für die Küste und für die sieben Ostfriesischen Inseln“, wie es auf der Homepage des Senders heißt. „Dabei sind wir immer lebensnah, informativ und unterhaltsam. Unser Programm besticht durch regionale Informationen, emotionale Themen und eine frische Musikmischung“, kündigt die Nordseewelle an. Der Auftakt soll morgen mit einem Fest beim Funkhaus, Am Markt 6 in Norden, gefeiert werden. Zu den Redakteuren gehören auch Ehemalige von Radio Jade und FRI-TV, André Albers und Norman Fleischer.

Radio Nordseewelle wird auch außerhalb des Sendegebiets zu hören sein, und zwar über eine schon kostenlos bereit stehende App für Android und in Kürze auch als Livestream auf der Homepage und als iPhone-App.

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hatte dem am 1. Juni 2011 gegründeten Unternehmen im  Dezember 2013 lokale UKW-Frequenzen in der Region Ostfriesische Inseln / Küstenstreifen zugesprochen. An dem künftigen Sender ist laut einer früheren Pressemitteilung der Landesmedienanstalt die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) mit knapp einem Viertel beteiligt, sie gibt auf der Halbinsel unter anderem die Ostfriesen-Zeitung (Leer), die Ostfriesischen Nachrichten (Aurich) und den General-Anzeiger (Rhauderfehn) heraus. Laut Landesmedienanstalt sind Gesellschafter der Nordseewelle folgende Anteilseigner: 28,1 %  Rechtsanwalt  Frank Wilken, Leer, 24,9 % ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH, Leer, 17,0 %  TBD Technische Baudienstleistungen GmbH & Co. KG, Friedeburg, 17,0 % Holger Franz, Leer, 13,0 % Joachim Klemm, Leer.


©  Helmut Burlager 2015

Job am Meer

Wenn jemand mal so eine richtige Aufgabe sucht:  Scharf auf eine Herausforderung?

WHV-Presse

Ein Sommer auf der Vogelinsel

Am Dienstag,10. Februar 2015, um 18.15 Uhr zeigt das NDR-Fernsehen in der Reihe „NaturNah“ eine Dokumentation über Mellum: “Ein Sommer auf der Vogelinsel“.

Vogelwart Joachim Horstkette bei der Vogelzählung. Foto: Filmteam Papstein
Vogelwart Joachim Horstkette bei der Vogelzählung. Foto: Filmteam Papstein

Kaum ein Ort in Deutschland ist so abgeschieden wie sie – Mellum, die Vogelinsel, weit draußen in der Nordsee vor Wilhelmshaven. Ein paar Quadratkilometer Watt und Salzwiesen, ein paar Bäume in der Inselmitte, auf allen Seiten umschlossen vom Meer.

Die Insel ist eines der letzten Naturparadiese in Norddeutschland: Beinahe unberührt und weitab von der Zivilisation haben hier Zehntausende von Seevögeln Zuflucht gefunden: Löffler und Silbermöwen, Brachvögel und Austernfischer, Eiderenten und Seeschwalben. Menschen sind hier nicht erwünscht. Mellum liegt im Herzen in der streng geschützten Kernzone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer – Natur soll hier Natur sein, sich entwickeln und verändern können, ohne dass der Mensch eingreift. Und doch machen sich jedes Frühjahr ein paar wenige Menschen auf den Weg auf die einsame Insel vor der Jademündung: Naturschutzwarte wie der Biologe Joachim Horstkotte, die hier im Auftrag der Nationalparkverwaltung über den Sommer leben und forschen.

Schon die Anreise: Ein Abenteuer – Erst mit dem Kutter und schließlich die letzten Kilometer mit schwerem Gepäck zu Fuß durchs Watt. Was die Naturschutzwarte auf Mellum erwartet, ist eine echte Grenzerfahrung: Ein Leben ohne die Annehmlichkeiten des Alltags auf dem Festland: Wochen und Monate zusammen im engen Inselhaus, ohne fließend Wasser und mit begrenzten Vorräten, bis auf das Telefon abgeschnitten vom Rest der Welt.

Aber es ist auch ein Leben in und mit der Natur: Gewaltige Vogelschwärme, einsame Strände und unglaubliche Naturschauspiele, Stille und der Rhythmus von Gezeiten und Tageslicht bestimmen den Alltag der Freiwilligen. Ein Erlebnis, das niemanden unberührt lässt, der hier Zeit verbringt.

Das Naturnah-Team hat die Insel und die Mellumer Naturschutzwarte über eine ganze Saison hinweg begleitet – von der Ankunft im Frühjahr durch die lebendigen Brut- und Sommermonate bis zum Saisonschluss kurz vor den großen Herbststürmen. Entstanden ist dabei das Portrait einer einzigartigen Naturlandschaft– und der Menschen, die in ihr zu Gast sind.

“Mellum – ein Sommer auf der Vogelinsel” am Dienstag, 10. Februar 2015 um 18.15 Uhr im NDR Fernsehen. Autor: Matthias Schuch, Kamera: Henning Papstein, Mats Enderle, Schnitt: Laura Bechtold

Weitere Informationen: Mellumrat