Bis auf den Umstand, dass der Deutschlandfunk hier Dr. Jens Graul zum SPD-Ratsherrn macht, ist das hier ganz lesenswert: Zur Kaiserzeit zur Blüte gebracht
Es geht um Wilhelmshaven und seine Marinegeschichte.
Bis auf den Umstand, dass der Deutschlandfunk hier Dr. Jens Graul zum SPD-Ratsherrn macht, ist das hier ganz lesenswert: Zur Kaiserzeit zur Blüte gebracht
Es geht um Wilhelmshaven und seine Marinegeschichte.
Welcher Seemann lag bei Nanni im Bett? Mit dieser Eselsbrücke konnten wir uns schon als Kinder die Reihenfolge der Ostfriesischen Inseln merken, auch wenn wir dabei leicht rote Ohren bekamen. Der NDR stellt die Eilande Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum – das ist die geografische Abfolge von Ost nach West – in einer kleinen Serie von Online-Artikeln vor. Hier gehts lang…
Wer das soeben erschienene Interview des Spiegel mit Christian Wulff lesen will, muss dafür bezahlen. Das ist zum einen mal was Nettes für treue Spiegel-Abonnenten, die sich vierteljährlich ihren Beitrag zur Erhaltung des deutschen Qualitätsjournalismus vom Konto abziehen lassen und sich manchmal fragen, warum sie sich nicht mit den kostenlosen Angeboten von Spiegel online begnügen. Zum anderen ist das Interview auch wirklich seinen Preis wert, denn in dem Streitgespräch schonen sich Ex-Bundespräsident und Spiegel-Redakteure nicht im Geringsten. Während beide Seiten nicht von ihrer Position lassen, sich fast jederzeit völlig korrekt verhalten zu haben, geht der Leser schon recht nachdenklich aus diesem spannenden Lehrstück über ethische Fragen in Politik und Journalismus heraus.
Wie gesagt: Wer es lesen möchte, muss es kaufen.
„Unter dem Deckmantel der Anonymität lästert es sich leicht…“ – ein interessanter WDR-Beitrag über Hintergrundgespräche, wie es sie im Lokalen ebenso gibt wie in Berlin. Wichtiger Hinweis an Politiker: „Besser keinen Alkohol trinken!“. Das hat man jüngst ja schon in dem Dokumentar-Spielfilm über die Spiegel-Affäre gelernt, wo ein völlig abgefüllter Franz-Josef Strauß vor (nüchternen) Journalisten so richtig die Sau rausließ.
Paradox ist, wenn der Katze die Hundstage aufs Gemüt gehen.
Falls es Euch jetzt gerade, 8.40 Uhr, schon zu warm ist und Ihr in Sorge seid, es könnte heute nicht zum Aushalten sein mit der angekündigten Hitze, dann tröstet Euch. Es kommen bessere Zeiten. Soeben verschickt der Nabu Oldenburger Land eine Pressemitteilung zum Thema „Irgendwann kommt der Winter: Nabu gibt Tipps zum Bau von Futtergeräten +++ Lange Sommerabende zum Bau nutzen“.
Ihr wisst also, was heute Abend zu tun ist. In dem Sinne: Schönen Sommer und schönes Wochenende!

Die „Welt“ beschäftigt sich in einem Beitrag mit den kürzesten Linienflügen der Welt, und bevor man es gelesen hat, ahnt man schon: Da sind wir doch dabei! Fünf Minuten dauert laut Flugplan der Trip von Harlesiel nach Wangerooge oder von der Insel aufs Festland. Je nach Windrichtung kann es auch mal etwas schneller gehen oder ein wenig länger dauern. Aber sonst kommt in Deutschland keine Airline mit den „Inselfliegern“ mit. International allerdings sehr wohl; der kürzeste Linienflug soll laut „Welt“ nur 47 Sekunden dauern und geht von einer Orkney-Insel zu einer anderen. Tomatensaft wird unterwegs nicht angeboten. Zum Bericht
Der Mindestlohn soll der „Generation Praktikum“ ein Ende bereiten? Als ob es allen, die Praktikanten einstellen, darum ginge, sie auszubeuten. Es ist doch in den meisten Betrieben völlig anders: Nicht die Unternehmen brauchen die Praktikanten, sondern die Praktikanten das Praktikum. Beinahe täglich meldet sich zurzeit jemand in der Redaktion, der schon letztes Jahr sein Abitur gemacht und danach eine ganze Weile herumgedaddelt hat und dem nun bei der Bewerbung für den Studiengang „Medienwirtschaft und Journalismus“ kurz vor Toresschluss siedend heiß einfällt, dass er gar nicht angenommen wird, wenn er nicht ein vierwöchiges Praktikum nachweisen kann. Geld? Gar kein Thema, dabei bezahlen wir die „Praktis“ ja durchaus. Wir haben nur leider auf Monate überhaupt keine Plätze mehr frei. Es tut einem in der Seele weh, dass man die Bewerber alle wieder wegschicken muss – ohne über das Thema Mindestlohn überhaupt nur nachgedacht zu haben.
Die Redaktionskonferenz tagt. Drei Redakteure anwesend, drei Abendtermine sind zu besetzen. Ein historischer Vortrag in Jever, eine feierliche Ordensverleihung in Jever, ein Hintergrundgespräch mit Bier und Würstchen im Beach-Club „Sonnendeck“ in Dangast. Ich hab mich dann geopfert und den Auswärtstermin übernommen…
Der Weltmeister ist müde. Er hat heute keine Lust auf Bloggen und geht früh ins Bett…