
Touristen erliegen in Friesland (dem deutschen Friesland) ja manchmal dem Irrtum, hier werde Friesisch gesprochen. Dabei ist die Sprache hier längst ausgestorben, nur in wenigen begrenzten Regionen wie dem Saterland ist es noch Alltagssprache, vornehmlich für die Älteren. In Friesland spricht man, wenn überhaupt, noch Plattdeutsch, doch auch das ist auf dem absteigenden Ast. Um so überraschender, wenn dann in einer friesländischen Zeitung, dem Jeverschen Wochenblatt, plötzlich eine Todesanzeige auftaucht, die ganz und gar auf Friesisch gehalten ist. Ich habe sie mal eingescannt, die persönliche Daten natürlich rausgenommen, um ein Gefühl dafür zu geben,welche schöne Sprache die Friesen einst vom heutigen Holland bis nach Dänemark hoch gesprochen haben. Wie kommt so eine Todesanzeige in eine deutsche Zeitung? Durch die Kinder und Enkelkinder, die schon vor Jahren vom niederländischen Friesland ins Jeverland gezogen sind. Schön, dass sie ihre Muttersprache nicht vergessen haben.
Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer – das ist nicht nur ein Prädikat für den Naturschutz, sondern auch ein Gütesiegel für Tourismus. Das Wangerland versteht es, sich damit bundesweit bekannt zu machen. Deutschland today
Heute mal eine Anleihe bei Lousy Pennies. Spricht mir aus der Seele: Zehn Gründe, warum Journalisten nicht bloggen sollten
Lions laden zum Altstadtfest ein
Weinlokal seit zehn Jahren in der ehemaligen Mettcker-Druckereihalle
Jever – Altstadtfest feiern und eine gute Sache unterstützen, das geht auch in diesem Jahr im Weinlokal des Lions Clubs Jever. In der alten Mettcker-Druckereihalle am Elisabethufer, direkt an der Blankgraft, bietet der Serviceclub am Freitag, 8. August, und am Sonnabend, 9. August, jeweils ab 19 Uhr bis nach Mitternacht Weinspezialitäten aus deutschen Landen und kleine Snacks an. Am Sonnabend ist der Lions-Stand auch nachmittags von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet, dann gibt es dort Kaffee und ein Kuchenbuffet.
Der Weinausschank für einen guten Zweck gehört fast von Anfang an zu den beliebten Treffpunkten von Einheimischen und Gästen auf dem Altstadtfest, das in diesem Jahr zum 40. Mal stattfindet. In den ersten Jahren war er im Weinhausgang an der Großen Burgstraße untergebracht, der irgendwann aber nicht mehr genügend Platz bot. Vor genau zehn Jahren eröffneten die Lions ihr Weinlokal dann erstmals in und vor der alten Druckerei des Jeverschen Wochenblatts, wo fleißige Helfer alljährlich mit Strandkörben, Bierzeltgarnituren, Lichterketten und Pflanzen eine kleine Oase im Trubel des Altstadtfestes schaffen, in der man in Ruhe ein Glas Wein genießen kann. Traditionell fließt der Reinerlös aus dem Weinlokal gemeinnützigen Projekten in Friesland zu.
Nach mehreren Jahren Pause legt der Lions Club für 2015 erstmals wieder einen Jahreskalender auf, der ebenfalls für einen guten Zweck verkauft wird. Der Kunstkalender, der in Zusammenarbeit mit dem Partnerclub aus Emmen (Niederlande) erstellt wurde, befasst sich mit der dort entstandenen und mittlerweile weltweit populären Kunstbewegung der „Toyisten“. Voraussichtlich werden erste Exemplare des Kalenders bereits während des Altstadtfestes zur Ansicht ausliegen.
Der Lions Club Jever wurde 1970 gegründet und ist damit einer der ältesten Serviceclubs in der Region, er hat rund 40 Mitglieder aus Jever, Wangerland, Schortens, Varel und Zetel.

Im Künstlerhaus Hooksiel ist heute eine besondere Fotoausstellung eröffnet worden. Der kaum 30 Jahre alte Fotograf Tim Keweritsch hat bereits in England, Deutschland, Japan, China, Singapur und in den USA gearbeitet. Eine Auswahl seiner Werke ist bis zum 21. September zu sehen, dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr. Ein Portät des Fotokünstler hier:
Traumberuf Journalist – immer öfter ein Alptraumberuf, wenn man über den Tellerrand des grundgesetzlich vor Zugriffen geschützten, wirtschaftlich meist recht komfortabel bis auskömmlich ausgestatteten und Journalismus in unserem Land hinausschaut. 61 tote Journalisten – so lautet die grausige Bilanz des ersten Halbjahrs 2014, die das International News Safety Institute (INSI) gezogen hat. Laut einer Pressemitteilung des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) ist die Zahlt getöteter Journalisten in aller gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 in diesem Jahr bereits um 21 gestiegen. Die meisten Opfer waren in der Ukraine zu beklagen: Hier starben sieben Journalisten. Zahllose weitere Berichterstatter wurden verletzt, bedroht oder entführt. Sechs Journalisten ließen im Irak ihr Leben. Jeweils fünf Korrespondenten bezahlten ihren Einsatz in Syrien bzw. Pakistan mit dem Leben, vier in Afghanistan. 23 der 61 getöteten Journalisten arbeiteten für das Fernsehen, bei den meisten Opfern handelte es sich um Berichterstatter, die in dem jeweiligen Krisenland zu Hause waren. Zwölf Auslandskorrespondenten starben in Ausübung ihres Berufs.
Wie der Kaiser mit Sekt einen Kanal bauen ließ…
Meine größte Sorge ist ja, das verrate ich Euch jetzt mal an Tag 204 meines kleinen WordPress-Tagebuchprojekts, dass ich mich bei den Tagen verzähle und Ende Dezember dann plötzlich schon bei 364 oder erst bei 366 Schluss ist.