Friesenblog wird ein Jahr alt

So schnell vergeht die Zeit. Der Friesenblog wird heute ein Jahr alt. Fast 300 Artikel und mehr als 100 Seiten sind bislang erschienen, daran haben neben dem „Friesenblogger“ noch etliche weitere Autoren mitgewirkt, die ihm freundlicherweise ihre Beiträge und Fotos überlassen haben. Vielen Dank dafür. Besonders erfreulich ist, dass seit Anfang 2011 kein Tag verging, an dem die Seite keine Besucher hatte, mal sind es nur wenige, mal sind es Dutzende. Insgesamt waren es rund 15.000 Seitenaufrufe, am verkehrsreichsten Tag waren es 539. So viel zur Statistik, die aber nicht von Bedeutung ist. Wichtig ist, dass die Leserinnen und Leser des Friesenblogs sich gut unterhalten und informiert fühlen. Wenn das erreicht ist, macht der Friesenblog gerne weiter.

Mit besten Grüßen

Helmut Burlager

Justizministerin für Stärkung der Pressefreiheit

Würzburg, 7.11.2011 / DJV – Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat am heutigen Montag auf dem Verbandstag des Deutschen Journalisten-Verbands in Würzburg die zahlreichen Verstöße gegen die Pressefreiheit in aller Welt verurteilt. Sie forderte einen stärkeren Einsatz für die freie Presse und betonte die wichtige Rolle der Medien bei der Aufdeckung von Skandalen: „Die Medien sind die wichtige vierte Gewalt in Deutschland.“ Die Politik müsse die rechtlichen Rahmenbedingungen für die freie Presse schaffen. „Der Staat darf nicht einmal den Eindruck erwecken, Journalisten von kritischer Recherche abhalten zu wollen.“

Vehement setzte sich Leutheusser-Schnarrenberger für den Gesetzentwurf ihres Ministeriums zur Stärkung der Pressefreiheit ein. Nur so seien Durchsuchungen und Beschlagnahmen bei Journalisten auf Dauer zu verhindern. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Koalition im kommenden Frühjahr dem Gesetz zustimmen werde. Eine klare Absage erteilte sie hingegen gesetzlich verordneten Netzsperren.

Die Justizministerin wiederholte in Würzburg ihre Kritik an einer anlasslosen Vorratsdatenspeicherung. So lange die Überprüfung der Datenspeicherung auf europäischer Ebene nicht abgeschlossen sei, müsse Deutschland mit einer isolierten Gesetzgebung warten.

Leutheusser-Schnarrenberger unterstützte im Zusammenhang mit dem Einsatz des so genannten Bundestrojaners die Forderung des DJV nach einer lückenlosen Aufklärung. „Wir müssen politisch diskutieren, ob sich diese Technik auf den Zweck ihres Einsatzes begrenzen lässt.“

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken forderte nach ihrer Rede die Bundesjustizministerin auf, in der Koalition weiterhin für die Pressefreiheit zu streiten.

Pressemitteilung des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) vom 7. November 2011

Die Fachsprache der Küstenfischer

„Von Kamerunern, Pilgrims und Tobiaswaden”: Ein neues Buch von Klaus Siewert unter Mitarbeit von Wilko Theessen

Fischersprache Carolinensiel – Um die Fachsprache der Küstenfischer geht es in einem neuen Buch, das der Sprachwissenschaftler Klaus Siewert in Zusammenarbeit mit Wilko Theesen herausgegeben hat: „Von Kamerunern, Pilgrims und Tobiaswaden. Die Fachsprache der Küstenfischer in Ostfriesland“. Am Donnerstag wird es in Carolinensiel vorgestellt. Hier weiterlesen

Respekt für die Leistungen eines Lebens

Helden des Alltags gesucht: Senioren sollen ihre Geschichte erzählen

ff 25% schwarz-Harm Kampen_1331 Jever – Aus seiner Verwandtschaft kennt das jeder: Wenn die Großeltern „von früher“ erzählen oder man von der alten Tante plötzlich Dinge aus ihrem Leben erfährt,die man nicht einmal geahnt hat. Leute, die man für langweilig gehalten
hat, entpuppen sich plötzlich als Helden des Alltags. Solche Menschen suchen das Jeversche Wochenblatt, die Fresenia-Loge Jever und die Seniorenbeauftragte des Landkreises Friesland, Nantke Ihnen, für ein Vorhaben, das den Titel „Respekt“ trägt. Mit einer Zeitungsserie aus 52 Kurzporträts, die sich über das ganze Jahr 2012 erstrecken wird und einer Buchveröffentlichung sowie weiteren Aktionen sollen die Leistungen der älteren Generation für unsere Gesellschaft gewürdigt werden. Frauen und Männer ab 75, die ihre Geschichte erzählen möchten, können sich melden und vorgeschlagen werden. Mehr dazu: Respekt

Foto: Harm Kampen aus Cleverns ist ein Kandidat für die “Respekt”-Porträts.© Sigrid Kasdorf

Von der Kanzel in den Bundestag und zurück

Porträt eines Aussteigers: Ein interessanter kurzer Beitrag im MDR über den früheren Staatsekretär Ulrich Kasparick, der nach einer Auszeit wieder seinem alten Beruf als Pfarrer nachgeht (aufs Bild klicken):

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Ulrich Kasparick engagiert sich für Armutsbekämpfung durch Mikrofinanz und ist Schirmherr von Opportunity International Deutschland

Welthungerhilfe warnt vor Nahrungsmittelkrise im Sahel

Bonn, 31.10.2011. Eine zweite verheerende Dürrekatastrophe zeichnet sich auf dem afrikanischen Kontinent ab. Besonders betroffen sind die westafrikanischen Länder der Sahelzone Mali, Niger und Burkina Faso, wo es im Frühjahr 2012 zu einer gravierenden Knappheit von Nahrungsmitteln kommen wird. In diesen Ländern ist die letzte Regenzeit schlecht ausgefallen und die bisherige Ernte liegt weit hinter den normalen Erträgen zurück.

Aktuelle Satellitenbilder zeigen, dass die Flüsse viel zu wenig Wasser führen und dass die ausgetrockneten Gebiete sich auf immer größere Flächen ausbreiten. „Die Anzeichen sind alarmierend. Die Menschen wandern bereits jetzt in die Städte ab ohne die Ernte abzuwarten. Die Viehhirten aus Mauretanien bleiben in Mali und erhöhen den Druck auf das ohnehin knappe Weideland und die wenigen Wasserstellen“ beschreibt Willi Kohlmus, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Mali, die sich abzeichnende Krise.
Die Situation wird dadurch verschlechtert, dass die Preise für Grundnahrungsmittel steigen und nicht wie üblich nach einer Ernte fallen. In Niger gilt bereits in 85 Prozent der Dörfer in den ländlichen Gebieten die Ernährung als unsicher und in Burkina Faso gibt es in vielen Kommunen schon jetzt Warnungen, dass es im Frühjahr zu massiven Problemen bei der Nahrungsmittelversorgung kommt.
Die Welthungerhilfe bemüht sich darum, im Rahmen ihrer Alliance2015 andere europäische Hilfsorganisationen sowie die wichtigsten Geber vor Ort an einen Tisch zu bringen, um schon jetzt die Menschen zu unterstützen und eine Hungersnot ähnlich wie derzeit in Ostafrika abzuwenden.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristig angelegten Projekten der Entwicklungshilfe mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden rund 6600 Projekte in 70 Ländern mit 2,25 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

(c):  Deutsche Welthungerhilfe e. V.

Unternehmer mit vielen Interessen

Jochen Ewald wird 70 / Als Musiker bekannt und für Afrika engagiert / Nach vielen Jahren als Bankdirektor widmete der Jeveraner sich dem eigenen Unternehmen und dem Ehrenamt

Von Brigitte Meiners

Jever – Wie passen unternehmerischer Geist, wirtschaftliches Denken, soziales Engagement, Gemeinsinn, Liebe zur Jazz-Musik, Bescheidenheit und sich Einmischen im besten Sinne des Wortes zusammen? Ganz einfach: Man muss Jochen Ewald heißen. An diesem Mittwoch, 19. Oktober, feiert der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Volksbank Jever seinen 70. Geburtstag. Weiterlesen: Hier


Friesenblog wünscht allen Kindern schöne Ferien

Türinschrift an der alten Schule von Ostercappeln im Wiehengebirge. (c) Helmut Burlager

Der Strandkorbkönig und der Seenotretter

Am 14. Oktober um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen: Menschen am Meer

Ob am Festland oder auf der Insel, die niedersächsische Nordseeküste ist ein beliebtes Ziel für Urlauber aus ganz Deutschland. Und das soll auch so bleiben, sagen die Einheimischen. Die Mitarbeiter in den Kurverwaltungen und Gemeinden sind in der Saison jeden Tag damit beschäftigt, dass es den Gästen am Deich, Hafen oder am Strand gut geht und sie auch im nächsten Jahr wiederkommen. Denn davon leben sie hier die Menschen am Meer.

Drei Männer, drei echte Typen, drei Geschichten von der Küste: Das ist zum einen Enno König aus Neuharlingersiel. Der schwergewichtige Leiter des Bauhofes ist der „König der Strandkörbe“. Im Frühjahr hat er Hochsaison , dann kommen die Gäste und es muss alles stimmen. 550 Strandkörbe werden am Strand und im Hafen aufgestellt, Stress pur.

Im gleichen Dorf lebt Wolfgang Gruben. Er ist Hafenmeister und Seenotretter. Als Vormann des Rettungsbootes „Neuharlingersiel“ ist er ständig auf Abruf und sobald ein Notruf eingeht, ist er zur Stelle. Wolfgang Gruben kennt jedes Schiff, jeden Kapitän im kleinen Sielhafen. Sein Leben lang war er für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) tätig. Das ist seine Berufung.

Ähnlich gewissenhaft ist Rufus Handschuh von der Insel Juist. Seit fast 50 Jahren steht er jeden Tag am Hafen und wartet auf die Fähren. Denn Rufus ist der letzte freischaffende Gepäckträger der Insel. In großen goldenen Lettern prangt sein Name auf seiner Dienstmütze, doch notwendig ist das kaum. Denn jeder Insulaner und alle Stammgäste kennen ihn seit vielen Jahren. Und ans Aufhören denkt er noch lange nicht, dafür macht es ihm noch viel zu viel Spaß.

Quelle: NDR

Neuer Kalender: Vareler Stimmungen 2012

Unterstützung für Hoffmann-Stiftung und Hospizbewegung –
Fotos von Anke Kück

Ankekueck Varel. Der im letzten Jahr herausgegebene Kalender Vareler Stimmungen wurde sehr gut angenommen. Mehr als 700 Exemplar konnten zu Gunsten der Hospizbewegung Varel verkauft werden, einige davon schmücken heute Wände in Kanada, Australien oder Frankreich.

Daher gibt es auch für das Jahr 2012 einen Kalender Vareler Stimmungen – herausgegeben von der Journalistin und Fotografin Anke Kück und in Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung und der Hans-Joachim-Hoffmann-Stiftung. Er kostet wie im Vorjahr 12 Euro, fünf Euro pro Kalender gehen an die Hospizbewegung Varel.

Der Kalender im Format DIN A3 zeigt Varel und Dangast im Wandel der Jahreszeiten von seinen schönsten Seiten: Aufnahmen vom Mühlenteich, Winterstimmungen aus Dangast oder vom Vareler Hafen gehören ebenso dazu wie die von typischen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die Schlosskirche, die Windmühle und die „Etta von Dangast“ fehlen ebenso wenig wie stimmungsvolle Sonnenuntergänge. Zu allen Fotos gibt es passende Sprüche.

Neben den zwölf Monatsfotos mit Kalendarium sind Informationen über die Hospizbewegung Varel und die Hoffmann Stiftung enthalten.

Wer den Kalender erwerben möchte, erhält ihn bei der Hospizbewegung Varel, Oldenburger Straße 30 (04451/804733), oder beim Friesländer Boten, Elisabethstraße 13 (04451/911911). Mehr Informationen auch unter anke.kueck@ewetel.net.

Voransicht des Kalenders hier: Vareler Stimmungen

(c) Anke Kück